Wandsticker – Schluss mit kahlen Wänden

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Weiße Wände müssen nicht sein

Rauhfasertapete in weißem Anstrich waren viele Jahre trendig. Weiße Wände sehen ordentlich und sauber aus. Leider fast steril. Deshalb sorgen sie nicht unbedingt für Wohlbehagen. Eine farbig gestrichene oder mit einem Wandsticker dekorierte Wand macht einen wesentlich wohnlicheren Eindruck und erzeugt eine Wohlfühlatmosphäre. Wandtattoos und Sticker zum Aufkleben werten die Räumlichkeit auf und erlauben es, für jedes Zimmer passende Motive auswählen und langweiligen Zimmerwänden den Kampf anzusagen.

Die tollen Wandaufkleber haben einige Vorteile in sich vereinbart. Mit ihnen können Sie ohne großen Renovierungsaufwand jedem Raum einen neuen Look verpassen, denn die Aufkleber lassen sich in wenigen Minuten auf die Tapete kleben und einige von sind sogar spurlos ablösbar, wenn man die Zimmerwand erneut umgestalten möchte.

Kleben Sie schon oder malen Sie noch?

Bevor der Klebetrend mit Wandstickern und Wandtattoos ausbrach, griff ich alle paar Jahre zu Wandfarbe, Malerrollen und Pinsel, um die Wände neu zu streichen und vor allem die Kinderzimmer und das Badezimmer mit schönen Motiven zu gestalten. Für mich war das ein Hobby, das ich zwar gerne machte, aber was oft teures Geld und vor allem viel Zeit kostete. Oft habe ich sogar komplette Wände künstlerisch bemalt, allerdings wachsen die Kinder recht schnell aus ihren Wunschmotiven heraus oder finden langweilig, was noch vor ein paar Wochen das Größte war. Andere TV-Helden werden interessant und ich hatte keine Lust, im gleichen Tempo die Zimmer der Kids umzugestalten. Für uns kamen die Wandaufkleber also sehr gelegen. Nicht nur für die Kinderzimmerwände, sondern auch für die Küche, das Wohnzimmer, die Flure und das Bad. An unglaublich tollen Motiven bei Sticker, Tattoo und Co mangelt es nicht.

Riesige Auswahl bei Klebebildern für Wände

Obwohl der Trend nicht mehr ganz so neu ist, kommen immer schönere Motive in den Handel. Die Onlineshops setzen auf kreative Ornamente, süße Kindermotive aus allen bekannten Märchen und Kindersendungen, für die Küche gibt es Wandsticker mit Food-Motiven oder solche, die das Thema Kaffee aufgreifen. Blumenranken, Schmetterlinge, Tiere oder Sprüche. Was auch immer man an die Wand kleben möchte – die Anbieter für Wandtattoos und Wandsticker haben es. In allen Größen und in sämtlichen Farben.

Wandsticker und Wandtattoos
Wandsticker und Wandtattoos

So werden Wandbilder geklebt

Wandsticker nicht auf frische Tapeten

Natürlich spricht nichts dagegen vor dem Aufkleben von Wandstickern oder Wandtattoos erst für neue Farbe im Zimmer zu sorgen oder zuerst die Tapete auszutauschen. Dann sollte man jedoch mit dem dekorativen Bekleben der Wände ein paar Tage warten, bis Tapetenkleister und Wandfarbe vollständig getrocknet sind. Sonst kann es passieren, dass ein Wandsticker oder -tattoo nicht richtig haftet. Bei uns zog die Transferfolie bei diesem Kaffeebild leider die Wandfarbe an einigen Stellen ab.

Wandfarbe muss für Wandsticker trocken sein
Wandfarbe muss für Wandsticker trocken sein

Vorsicht bei grobkörniger Tapete

Je gröber eine Tapete ist, umso größer sollten die Wandmotive ausgewählt sein. Einige Anbieter vermerken entsprechende Hinweise in ihren Produktbeschreibungen. Tatsächlich kann es vorkommen, dass ein Wandsticker nicht vernünftig hält oder nicht schön aussieht, wenn die Rauhfasertapete darunter zu grobkörnig ist.

Für große Wandaufkleber Rakel benutzen

Je nach Größe des Klebemotivs ist es sinnvoll, mit einem Rakel das Klebebild an die Wand zu übertragen. Das Rakel erlaubt es, Wandtattoos bzw. Sticker ohne Bläschenbildung anzukleben.

Übertragen von Transferfolie

Bevor ein Motiv auf die Wand geklebt wird, ist die passende Stelle auszusuchen. Dafür ist man am besten zu zweit. Eine Person hält das Klebebild an der Zimmerwand fest, die andere Person schaut, ob es dort wirklich gut zur Geltung kommt. Kleine Wandsticker können vor dem Aufkleben von der Transferfolie abgezogen und direkt auf die Tapete geklebt werden. Große Wandaufkleber bringt man stückweise von der Folie auf den Untergrund.

Dazu löst man im oberen Bereich ein Stück des Motivs von der Transferfolie ab und heftet es an die Wand, um es mit dem Rakel vorsichtig und mit etwas Druck auf die Zimmerwand zu reiben. Nun wird die Trägerfolie ein weiteres Stück abgezogen und mit dem Rakelwerkzeug erneut das Klebemotiv auf die Tapete gedrückt. Diese Schritte wiederholt man solange, bis das gesamte Wandtattoo oder alle Wandsticker fertig aufgeklebt sind.

Mehrere Motive kombinieren

Nichts spricht dagegen, verschiedene Motive miteinander zu kombinieren. Idealerweise nimmt man dann Klebebilder eines Herstellers, damit sich die Oberfläche der Wandtattoos gleichen. Die größeren Motive werden zuerst angeklebt, kleinere Wandsticker kommen zum Schluss dran, weil sie leichter platziert und angebracht werden können. Ganz toll sieht beispielsweise das Kinderzimmer aus, wenn nicht nur die Wand mit Stickern und Tattoos verschönert wird, sondern kleinere Klebebilder auf Bettrahmen, Kleiderschrank, Wickelkommode oder Zimmertür und Fenster gestaltet werden.

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