Beauty Pakete tauschen statt kaufen

Allzu häufig kommt es vor, dass wir uns neue Kleidung kaufen, Parfüm, Schminke, Kosmetik und andere Beautyprodukte, die dann entweder später nicht mehr gefallen oder aus anderen Gründen nicht mehr von uns benutzt werden. Die Sachen liegen oder stehen dann herum, nehmen Platz weg und irgendwann landen sie dann im Müll. Schade um das Geld, was man dafür ausgegeben hat. Und noch viel schlimmer – wir belasten unnötig die Umwelt.

Sicher gäbe es irgendwo Menschen, die wirklich Verwendung für solche Dinge hätten und man sollte darüber nachdenken, ob man einige Sachen verkaufen möchte. Doch in Verkaufsplattformen solche ausrangierten Artikel zu verkaufen, bringt nicht immer einen fairen Preis ein, erst recht nicht, wenn die Gebühren der Verkaufsplattform noch zu Buche schlagen. Ein neuer Trend, nämlich das Swappen, kommt da sehr gelegen.

Viele Menschen sammeln sich in einer Tauschgruppe und bieten ihre ausrangierten aber noch guten Tauschsachen an, erstellen gleichzeitig eine Suchliste mit dem, was man selbst benötigt. Hat man einen Tauschpartner gefunden und ist sich einig, muss man nur noch die Pakete schicken und deren Ankunft abwarten.

Zwar trägt man die Kosten für den Versand jeweils selbst, jedoch kann man, wenn man Viel-Swapper wird, auch noch an den Paketmarken sparen. Hat man erstmal das Swappen für sich entdeckt und tauscht häufig, kann man nämlich Paketmarken online bestellen und so günstiger verschicken. Wir verraten, wie man erfolgreich swapt.

Vorteile & Prinzip des Swappens

Grundsätzlich gibt es kaum etwas, was man in einer Tauschgruppe nicht an den Mann oder die Frau bringen könnte. Fast für alles gibt es Abnehmer. Swap-Gruppen findet man inzwischen in den meisten sozialen Netzwerken. Auf Facebook gibt es jede Menge solcher Gruppen. Die meisten sind unter einem bestimmten Thema. So gibt es immens viele Gruppen für Beautyprodukte und Kosmetik, Gruppen, in denen nur Gewinne vertauscht werden und so weiter.

Nachdem man in eine Gruppe als Mitglied aufgenommen wurde, sollte man sich erst einmal mit den Spielregeln der Gruppe vertraut machen. Jede hat ihre eigenen und so funktionieren auch die Tauschabläufe immer ein wenig anders. Das Grundprinzip ist jedoch fast überall ähnlich. Man legt sich ein Tauschalbum an. Dies sollte ein Bewertungsbild enthalten, ein Suchbild und natürlich Fotos der Dinge, die man selbst wegtauschen möchte.

Die Aufnahmen sollten das Produkt gut zeigen. Auch kleinere Mängel oder wie viel bereits von etwas benutzt wurde, sollte auf dem Bild sichtbar sein und zusätzlich in einer kurzen Beschreibung erörtert werden. In einigen Gruppen kann man auch zum Verkauf anbieten. Da gehört es sich, eine Preisvorstellung zu benennen.

Andere Mitglieder der Tauschgruppe können jetzt durch das Album stöbern und bei den einzelnen Dingen Interesse bekunden, indem sie einen Kommentar unter dem jeweiligen Foto hinterlassen oder eine Privatnachricht an Sie schicken. Ähnlich verfahren Sie selbst mit den Tauschalben der anderen Mitglieder. Man nimmt dann den Kontakt zu dem potentiellen Tauschpartner auf und bespricht, ob und wie man sich wegen eines Tauschs einig werden kann.

Beim Swappen am Porto sparen

Die Verhandlungen mit einer Tauschpartnerin umfassen natürlich auch den Versand. Unbedingt sollte geklärt werden, mit welchem Anbieter man die Päckchen oder Pakete schicken möchte. Sehr günstige Beautyprodukte oder Proben mit Kosmetik kann man auch per Warensendung schicken, doch dann muss man das Risiko des Verlusts einkalkulieren.

Damit es erst gar nicht zu einem ärgerlichen Verlust eines Tauschguts kommt, empfehlen wir immer den versicherten Versand, auch, wenn da das Porto etwas höher liegt. Beim Tausch sollte man natürlich überlegen, ob sich der Tausch wirklich lohnt. Ein Produkt, das selbst nur ein paar Cent oder ein paar Euro wert ist, macht das Tauschen ja nicht sonderlich sinnvoll.

Während der Tauschverhandlungen kann man die Tauschpartnerin aber immer fragen, ob sie noch andere Dinge hat, die noch nicht im Album sind. Meist kommt dann gleich eine ganze Liste. Alternativ kann man auch fragen, ob man mit dem Verschicken noch ein wenig warten will, falls noch etwas dazu kommt. Gibt es mal kein passendes Tauschgut, lohnt es sich aber fast immer, sich mit dem Gegenüber auch schon mal etwas eingehender per Privatnachricht zu unterhalten.

Denn oft fallen einem im Gespräch erst Sachen ein, die man vielleicht doch noch irgendwo in einem Schrank ganz weit hinten eingelagert hat und eigentlich doch abgeben könnte. Wir sind schon seit geraumer Zeit begeisterte Swapperinnen und nicht nur in einer Tauschgruppe aktiv. Ist man erst einmal mit dem Tausch-Hobby infiziert, kommt man aus dem Pakete schicken gar nicht mehr raus, so dass sich die bestellten Paketmarken immer lohnen. Wir sind in jedem Fall von der Tauscherei sehr begeistert, haben endlich mal die Schränke leer und Platz für Neues, was dann auch wirklich benutzt wird.

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