Verschwundene Socken: Das Sockenmonster

Jedes Jahr auf´s Neue kaufe ich Strümpfe für die gesamte Familie, weil verschwundene Socken bei uns seit Jahren zu beklagen sind. Das berühmt-berüchtigte Sockenmonster wohnt bei uns und zeigt sich von seine gefräßigen Seite. Jährlicher Sockenbedarf: Keine Ahnung. Aber er ist hoch. Sehr hoch. Definitiv.

Wo landen verschwundene Socken?

Das Phänomen des Sockenschwunds ist in fast jedem Haushalt zu beklagen und nimmt proportional zur Anzahl der im Haus lebenden Kinder zu. Doch wo landen eigentlich verschwundene Socken und hat das Sockenmonster eigentlich einen Namen? Das sind doch tolle Fragen, die vermutlich jede Hausfrau und Mutter beantwortet haben möchte.

Sockenfresser Nummer 1: Die Waschmaschine

Tatsächlich frisst die Waschmaschine Strümpfe und verdaut sie tief in ihrem Inneren. Beim Schleudergang und zu voll geladener Waschmaschine schlägt das Sockenmonster Nummer 1 zu. Einzelne Strümpfe werden beim Schleudern zwischen Sichtfenster und Gummischlitz gepresst, von da aus wandern verschwundene Socken aus der Trommel hinaus und werden bis zum Heizstab gezogen. Dort verschleißen die Strümpfe mit jeder Wäsche zunehmend, bis sie sich in kleine Wollfetzen aufgelöst haben.

Um das zu verhindern und den Sockenschwund zu reduzieren, sollte die Waschmaschine nicht zu voll beladen werden. Auch die Verwendung eines Sockennetzes bzw. der Einsatz von einem Wäschenetz schafft zuverlässig Abhilfe.

Sockenmonster Nummer 2: Kinder

Ich bin mir noch nicht sicher, ob Kinder anstelle der Waschmaschine nicht sogar eher Platz Nummer 1 als Verantwortliche für verschwundene Socken verdient haben. Zumindest meine Tochter ist ein leidenschaftliches Sockenmonster. Sie schafft es mühelos, innerhalb von einer Woche 7 Paar Stümpfe zu trennen und von 14 einzelnen Strümpfen nur noch wenige Socken zu haben.

Aufpassen – muss sie nicht. Schließlich hat Mama einen umfangreichen Sockenvorrat und die Schuhgröße ist die gleiche, so dass Mamas Strümpfe perfekt passen und sowieso cooler aussehen.

Sockenmonster Nummer 3: Haustiere

Hunde und Katzen sind nicht weniger unschuldig, wenn es um verschwundene Socken geht. Gerade dieser Tage erlebt. Tochterkind lacht sich mitten in der Nacht lauthals weg und weckte die gesamte Familie auf. Beim Toilettengang kam ihr eine der Katzen entgegengesaust – mit einer geklaut Socke im Maul. Tatsächlich, das Sockenmonster gibt es wirklich; hat vier Beine und ziemlich flauschiges Fell.

Strümpfe – heiß begehrt

Jetzt, wo es wieder kalt wird und barfuß Laufen gar nicht mehr geht, mussten wir feststellen: Der Sockenvorrat ist nahezu aufgebraucht und wir müssen Nachschub für die gesamte Familie besorgen. Zahlreiche verschwundene Socken bleiben genau DAS, tauchen nie mehr auf und müssen vor Herbstanbruch ersetzt werden.

Damit wir mit warmen Füßen durch den kalten Winter kommen, gibt es dieses Jahr wieder den einheitlichen Sockenlook: Schwarze Strümpfe für alle, damit man aus getrennten Sockenpaaren neue Pärchen bilden kann. Diese Technik hat sich im letzten Winter bewährt und wird es auch dieses Jahr wieder tun.

Doch nicht nur Sockenmonster haben es auf die warmen Füßlinge abgesehen. Bei uns werden die Strümpfe täglich gewechselt und daher oft gewaschen. Die häufige Wäschepflege trägt dazu bei, dass der Stoff schnell ausdünnt und so manche Socken an Zehen oder Ferse ein Loch bekommt. Heute stopft kaum eine Hausfrau Strümpfe und deshalb werden kaputte Strumpfwaren bei uns ausgesorgt.

Immerhin: Ich Glückliche darf mich über recht langlebigen Sockenbestand freuen, wenn ich gewissenhaft dafür sorge, dass meine Tochter keine Gelegenheit hat, meine Sneakerssocken zu stibitzen. Da ich grundsätzlich mit meinen heißgeliebten Birkenstock Schuhen zuhause rumlaufe, halten sich meine Fußwärmer ohnehin lange und so freue ich mich darauf, dass ich mir auch bunte Socken kaufen kann, die lange als Pärchen zusammenbleiben, wenn nicht gerade die Waschmaschine für verschwundene Strümpfe sorgt.

Dumm gelaufen – schlau gewaschen (sponsored)

Seit vielen Monaten begegnet mir ab und an ein Video auf Facebook, dass den Titel “Dumm gelaufen” vollkommen zu Recht verdient hat. Mann und Frau laufen einen Feldweg entlang und man sieht, dass der Regen die Erde zu Matsch verwandelt hat. Eine an sich schon lustige Szene, weil das Pärchen doch ungewöhnlich ist. Doch so richtig lustig wird es, als die Frau es ihrem Mann gleichtun will und vollkommen unbedacht in eine Pfütze springen will. Schwups, weg ist sie. Was zunächst als harmlose Pfütze aussah, entpuppt sich als tiefes Erdloch, in dem sie fast vollständig versinkt. Leider habe ich den Link nicht parat, denn dieser YouTube Clip ist einfach göttlich und entzückt mir jedes Mal auf´s neuen einen herzlichen Lacher. Hoffentlich hatte die Dame ein gutes Waschmittel zuhause, denn das wird sie danach definitiv gebraucht haben.

Spee präsentiert “Dumm gelaufen – schlau gewaschen”

Spee, die bekannte Waschmittelmarke mit dem schlauen Fuchs hat sich mit einer kleinen Videosammlung solch lustigen Pannen angenommen und präsentiert mit “Dumm gelaufen – schlau gewaschen” sieben lustige Clips, bei denen Lachen und – zugegeben – auch etwas Schadenfreude garantiert ist.

Unter den Hashtags #dummgelaufen und #fail können die lustigen Videos angeschaut werden – da bleibt garantiert kein Auge trocken.

7 x richtig dumm gelaufen

Bodybuilder mit peinlicher Panne

DEN Kommentar muss ich mit Ruhrpott-Slang formulieren: Hömma Jung, ordentlich watt inne Muckis, wa? Aber auch inne Birne?

Peinliche Panne beim Inlinern

Mal eben auf Inlinern mit dem Hund Gassi gehen? Das hätte die Frau sich vorher genauer überlegen sollen.

Peinlicher Matsch-Fail im Kletterpark

Ein Mädchen im Kletterpark. Kann das gut ausgehen?

Peinlicher Parcours Unfall

Zwei Typen zeigen auf einer Mauer ihr sportliches Können. Nicht schlecht, Allerdings hätte einer der beiden besser mal aufgepasst.

Dumm gelaufen beim Mountainbiking

Ja, Downhill kann nicht jeder. Als Mutter zweier Radsport-begeisterter Kinder kann ich ein Lied davon singen, wie die Klamotten nach Training und Rennen aussehen. Aber gleich einen “Köpper”?

Dumme Panne beim Powerkiten

Mal richtig schön am Strand auf den Coolen machen? Powerkiten? Gute Idee… nur an der Umsetzung sollte der Mann noch etwas üben.

Peinliche Cam-Aufnahme von Liebespärchen

Küssen würde ich ja auch gerne. Aber bitte nicht so 😉

Spee – die schlaue Art zu waschen

Die Waschmittelmarke Spee zeigt mit einer ordentlichen Portion Humor unterhaltsame Video-Clips, die das altbackene Werbe-Image abgelegt haben und definitiv dem Trend der aktuellen Zeit folgen. Absolut auf Social Media Netzwerke zugeschnitten und somit viral weist der Waschmittelhersteller auf die schlaue Art zu waschen hin. Denn das haben alle 7 Clips gemeinsam: Sie enden schmutzig. Dumm gelaufen!

Am Ende jeden Videos muss natürlich noch ein bischen Werbung reinpassen und der dezente Hinweis, dass Spee die schlaue Art zu waschen ist. Nur, wenn die Protagonisten ein gutes Waschmittel verwenden und schlau waschen, wird die Kleidung wieder tip top sauber und die Protagonisten können sich in ihr nächstes Fail-Abenteuer stürzen.

Spee ist eine marke von Henkel; ein Unternehmen, dass in den Bereichen

  • Laundry & Home Care
  • Beauty Care
  • Adhesive Technologies

tätig ist und 1876 gegründet wurde. Inzwischen arbeiten über 50.000 Mitarbeiter für den Mutterkonzern, zu dessen Marken neben Spee auch Schwarzkopf, Persil und Loctite zählen. Der Jahresumsatz 2014 lag bei 16,4 Mrd. Euro.

Von Spee gesponserter Beitrag!

Nichtraucher werden: Meine Rettungsanker

Rauchen aufhören: Neue Rituale helfen. Vor ganz vielen Jahren las ich fasziniert das Buch “Der Frosch auf der Butter“. NLP soll mir dabei helfen, Rettungsanker zu schaffen, statt zur Nikotinzigarette zu greifen. Ich steckte mittendrin und wolle nach 25 Jahren das Rauchen aufhören. Glücklicherweise macht mir der Nikotinentzug nicht zu schaffen. Wohl aber die vielen Rituale, die mit dem Rauchen einhergingen. Sie zu verlieren, war für mich eine kleine Tragödie. Mit einem Mal waren sie alle weg. Mussten aufgegeben werden. Die E-Zigarette war mein Ersatz. Doch sie simulierte nur in etwa meine Tabakzigaretten und ich brauchte Tricks, um meinen inneren Schweinehund auszutricksen. Meine Rettungsanker: Neue Rituale. Neue Rituale, die mir das Entsagen richtiger Zigaretten leichter machen sollen.

Nichtraucher werden: Warum es ohne neue Rituale nicht geht

Das Rauchen aufhören ist für mich wie das Zugrabetragen eines besten Freundes. Wer will den schon gerne vermissen. Für mich war das Rauchen nie ein Laster. Ich liebe es. Aber es schadet der Gesundheit und der Kopf hat entschieden: Schluss damit. Jetzt will ich Nichtraucher werden!

Wie ich hier schon berichtete, gibt es viele Rituale, die ich mit der Raucherei verbinde. Diese liebe ich ebenso, wie das Quarzen selbst. Um nicht mehrfach unter dem Entzug zu leiden, schaffte ich mir mit NLP neue Anker. Neue Rituale, die mir die alten ersetzen sollten. Aber bessere. Dieses bewusste Umlernen nennt man Ankern. Ich ankerte mit individuellen Rettungsankern, die künftig den Griff zu Zigaretten verhindern und mich stattdessen zum Griff zur E-Zigarette führen sollten.

Wie ich ankerte

Beim NLP Ankern geht es darum, das eigene Unterbewusstsein um neue und bessere Verhaltensmuster zu erweitern. Damit sollte es mir sehr einfach fallen, Nichtraucher werden zu können. Denn mit NLP hatte ich bereits vorher schon gute Erfahrungen gemacht.

Die Methoden, welche Anker man wie setzt, sind sehr unterschiedlich. Da ich mir auf diesem Weg bereits das Trinken zuckerhaltiger Limonaden abgewöhnt hatte, setzte ich auch bei meinem Entschluss, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, größtes Vertrauen in das Ankern. Ich bestimmte die E-Zigarette als meinen wichtigsten Rettungsanker. Meine Schritte für neue Rituale:

  • Ich gasteie mich nicht selbst – ich rauche in der Übergangsphase normale Zigaretten.
  • Wenn ich eine normale Zigarette rauche, spiele ich dabei mit der E-Zigarette.
  • Spiele ich mit der E-Zigarette, trainiere ich mir bestimmte Bewegungsabläufe an.
  • Die E-Zigarette hat den Platz eingenommen, wo früher die Zigaretten lagen.
  • Meine E-Ziggi ist mein ständiger Begleiter geworden.
  • Auch, wenn ich in bestimmten Situationen keine Lust auf´s Dampfen habe, dampfe ich.
  • Ich fasse meine E-Zigarette oft an, um ein vertrautes Gefühl zu ihr zu bekommen.
  • Ich spiele während dem Dampfen mit dem Feuerzeug.
  • Ich lege die elektronische Zigarette in einem sauberen Aschenbecher ab.

Neue Rituale entwickelten sich zufällig oder man kann sie bewusst einführen. So, wie ich das machte. Es passierte noch etwas anderes. Indem ich während dem Rauchen einer Nikotinzigarette immer mit der elektronischen Kippe spielte, verband mein Unterbewusstsein das bloße Berühren der Elektrovariante mit der Befriedigung, die ich beim Rauchen einer normalen Zigarette erlebte.

Das Elektropendant wurde dadurch als positiv empfunden und somit konnte ich mich schneller und besser an die E-Kippe gewöhnen. Dadurch, dass ich beim Rauchen aufhören mir zwischendrin gelegentlich eine der Tabakziggis erlaubte, musste ich nicht alles aufgeben. Doch klar war: Irgendwann würde ich die echten Zigaretten komplett ignorieren – dann bliebe mir die neue E-Zigarette erhalten und würde durch das vorige Ankern ebenso meine Bedürfnisse stillen.

Jedes neue Ritual wird zu einem unabhängigen Rettungsanker

Bei meiner Mission “Nichtraucher werden” setzte ich mir mehrere Anker. Jeder einzelne davon wurde zu einem Rettungsanker. Letztlich lief es darauf hinaus, dass mir keins meiner alten Rituale fehlen würde, während ich mit dem Rauchen aufhören wollte. Zwar musste ich anfangs noch ganz bewusst die neuen Rettungsanker anwenden, doch sie wurden schnell zum Automatismus. Gewiss hätte es garantiert noch Zeiten geben, wo ich so gerne eine normale Zigarette hätte rauchen wollen. Für solche Fälle sollten Disziplin und Rettungsanker genügen, um mich selbst zu überlisten.

Nichtraucher werden: Warum ich Rauchen aufhören nicht schaffte

Dieser Artikel war in meinen Entwürfen gespeichert und noch nicht veröffentlicht. Es handelt sich demnach um einen Altern Blogbeitrag, der unvollständig ist und von mir nur in die Vergangenheit umgeschrieben wurde.

Mein damaliger Versuch brachte mir große Fortschritte ein und ich schaffte es beinahe, mit dieser Methode Nichtraucher zu werden. Innerhalb der ersten beiden Wochen gab es Tage, an denen ich kein Verlangen nach einer normalen Zigarette hatte und ich war mir absolut sicher: Rauchen aufhören werde ich schaffen.

Doch dann kam jener Tag, an dem sich das Leben meiner Familie von Grund auf ändern sollte. Mein Mann verstarb. In dem Moment der Todesnachricht war es mir vollkommen egal, dass ich Nichtraucher werden wollte. Rauchzeug auspacken und weiter rauchen! Diese Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt die einzig richtige – meine Zigaretten wurden zum Rettungsanker, lösten meine neuen Rituale ab. Mittlerweile habe ich mich wieder so an die Zigaretten gewöhnt, dass ich derzeit kein Verlangen habe, sie aufzugeben.

Warum ich Ihnen das Ankern mit NLP empfehle

Da ich meinen Zigarettenkonsum sehr schnell und ohne jeden Entzug drastisch reduzierte und zügig kein Verlangen mehr nach Nikotin und Tabak hatte, bin ich auch heute noch davon überzeugt, dass es mit dem Ankern leicht ist, wenn man Nichtraucher werden möchte. Die NLP Methode ist sehr einfach zu erlernen und erlaubt es, individuelle neue Rituale und Anker zu finden, mit denen man zurecht kommt. Derzeit steht für mich Rauchen aufhören gar nicht zur Debatte, weil das Rauchen meine Kreativität fördert, die ich zum Schreiben brauche und wünsche.

Kurz: Ich will aktuell nicht aufhören mit dem Rauchen – und solange der Kopf dazu nicht bereit ist, habe ich keine Lust, mich mit diesem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen.

Trotzdem: Wenn Sie ernsthaft die Überlegung Nichtraucher werden in sich tragen, lege ich Ihnen das Ankern mit NLP nahe. Das kostet nichts, außer einem guten Buch und etwas Zeit zum Lesen und Nachdenken, wie Sie neue Rituale als Rettungsanker schaffen können. Ich bin überzeugt: Jeder kann das Rauchen aufhören, wenn diese Methode angewandt wird. Ihr Wille dazu muss allerdings vorhanden sein.

Fernbeziehung und erstes Date (sponsored)

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es einen zauberhaften Tag in meinem Leben. Das erste Date. Schon drei Wochen zuvor überlegte ich, was ich anziehen werde. Welche Ohrringe, welches Make-up, welche Schuhe. Ein Kribbeln, verursacht von Schmetterlingen, Aufregung und großen Gefühlen. Es würde am Anfang eine Fernbeziehung werden. Je nachdem, wo mein Liebster arbeiten muss, trennen uns viele hunderte von Kilometer. Sein übervoller Terminkalender würde es nicht besser machen. Es würde so sein, dass wir uns nicht oft sehen können. Eine Herausforderung, als Liebespaar zuzusammenzuwachsen, Vertrauen aufzubauen und die bevorstehenden Zeiten des Vermissens zu überbrücken.

Die Welt dreht sich nur noch um Dich

Den ganzen Tag dreht sich der Kopf nur noch um einen Menschen. Kopfkino. Nachts. Schlaflos er dort. Schlaflos ich hier. “Ich denke an dich!” – die Botschaften mitten in der Nacht. “Bist du noch am Arbeiten?” – frage ich ihn. “Nein, ich kann nicht schlafen. Muss immer an dich denken!“. So ging es wochenlang.

Die Arbeit wurde uns beiden schwer. Für alles brauchten wir 3, 5 oder 100 mal so lang wie sonst. Wenn das Herz reagiert, ist der Verstand außer Kraft gesetzt. Keine Konzentration. Keine Disziplin. Stillstand, während sich gleichzeitig die Welt nur noch um einen Menschen dreht.

  • Wie soll das weitergehen?
  • Wie lange würden wir der Herausforderung Fernbeziehung gewachsen sein?
  • Wie geht es weiter, wenn unser erstes Date unsere Gefühle des Verliebtseins in Liebe verwandelt?

Könnten wir es lange in einer Fernbeziehung aushalten? Ich nicht! Er? Oder wäre Liebe auf Entfernung das Paral für die Schmetterlinge im Bauch? Einen Gedanken, der mich plagte und ihm keine Sorgen machte. Männer. Äußerst pragmatisch.

Liebe, Fernbeziehung, Komplikationen – damit stehen wir nicht alleine

Es ist leichter, sich zuerst physisch zu begegnen und sich dann zu verlieben. Im Zeitalter von Internet und Facebook passiert es immer öfter, dass sich Menschen über Grenzen hinweg kennenlernen und verlieben. Fernbeziehung vorprogrammiert. Man schreibt miteinander. Man telefoniert mit aneinander. Man stellt fest, dass man seelenverwandt ist. Da spielt räumliche Entfernung keine Rolle. Er und sie wollen es wissen. Ist er/sie auch im echten Leben so toll? Erstes Date. Prickelt es im Körper, wenn sie sich gegenüberstehen? Sich beide erstmals berühren?

Ariel präsentiert “Long Distance Love”

Beiden geht es gleich, wenn ihr erstes Date bevorsteht. Kleider machen Leute. Was zieht man an? Ariel ist fest davon überzeugt, dass Kleidung die Macht besitzt, das Beste aus sich herauszuholen. Deshalb hat das Brand ein Video herausgegeben, dass zwei Menschen in zwei verschiedenen Ländern in der Situation zeigt, in der auch ich mich befand.

Lida und Denis, weit voneinander entfernt und doch so nah. Armenien – USA. Erstes Date. Endlich. Beiden geht viel durch den Kopf. Was anziehen? Wie stylen? Was ist das perfekte Outfit für die erste Begegnung? Schnell noch 5 kg abnehmen? Ist er größer? Ist sie so, wie sie online wirkt?

Im Video ist es vor allem Lida, die sich Gedanken über ihr Outfit macht. Ein rotes Kleid. Sieht klasse aus und passt zu dieser hübschen Frau. Kleidung spielt eine große Rolle, um sich zu präsentieren. Sie steht für das, was unsere Identität ausmacht.

Lida hat mit ihrem roten Kleid die richtige Entscheidung getroffen. Denis sieht ebenfalls klasse aus. Doch mal ehrlich – so, wie zwischen denen beiden die Funken sprühen, hätten sie ihr erstes Date gewiss in Kartoffelsäcken erleben können. Denn aufrichtige Gefühle sind unzerrüttbar. DAS ist Liebe! Große Liebe.

Lida´s und Denis erstes Date veränderte ihrer beider Leben. Kurz nach dem ersten Treffen machte er ihr einen Heiratsantrag – Lida hat JA gesagt. Keine Fernbeziehung, sondern der Mut, sich zueinander zu bekennen. Gemeinsam in das Abenteuer zu gehen, miteinander das Leben zu meistern. Ohne Zweifel.

Studienergebnisse von Ariel

Saubere Kleidung ist 93 % der Menschen wichtig, die an einer Ariel Studie teilnahmen. Über die übrigen 7 % kann ich nur den Kopf schütteln, genauso wie über Menschen, denen Wasser und Seife Fremdworte sind.

Von 5 Europäern verhelfen 4 sich durch ihre Kleidung zu mehr Selbstvertrauen. Schade, denn der Blick in das Wesen eines Menschen wäre weitaus wertvoller.

Eine Fernbeziehung ist also gar nicht so schlecht, um sich näher kennenzulernen – ohne Äußerlichkeiten.

Die Geschichte von Ariel

  • 1966 – Ariel-Trommel mit Slogan “Ariel zum Reinweichen” erscheint erstmals auf dem deutschen Markt
  • 1968 – Klementine wird zum Kultstar der Waschmittelwerbung. 18 Jahre huscht Klementine mit ihrer weißen Latzhose und dem Slogan “Nicht nur sauber, sondern porentief rein” durch die Medien und wird zur unvergesslichen Werbeikone.
  • 1970er Jahre – Nachhaltigkeit, Innovation und ernergiebewusste Produkte und “Ariel für die Hauptwäche bis 60 Grad” prägen die Zeit
  • 2007 – Ariel gehört zu den meistverkauften Waschmitteln in Europa und wird in Europas größter Verbraucherstudie “Europeans Most Trusted Brands 2007″ von Reader´s Digest gekürt.

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Leben ohne Smartphone

Was die Generation Smartphone betrifft, bin ich ein Dinosaurier. Ein Leben ohne Handy konnte ich mir kaum vorstellen. Wie toll jedoch ein Smartphone ist, hätte ich nicht wirklich geahnt, bis ich sehr spät mein erstes besseres davon in den Händen hielt. Denn das vorige Modell wollte einfach nicht die Onlineverbindung herstellen und irgendwann fand ich mich damit ab, dass das schicke Mobiltelefon mit Touchscreen eben nur zum Telefonieren verwendet werden wollte.

Smartphones – ja, sie sind toll

Vor rund 4 Jahren schaffte ich mir ein neues Handy mit Touchscreen an – bereit für die uneingeschränkte Online-Mobilität. Und es klappte. Meine Neuanschaffung funktionierte diesmal auch online. Das gute Stück hat 2 Jahre viele, wirklich sehr viele Betriebsstunden leisten müssen, denn als erstes wirklich tolles Smartphone in der Familie durfte es nutzen. Von Musik hören über Videos auf YouTube gucken (“Mama, kann ich mal eine Bastelanleitung auf deinem Handy anschauen?”) bis zu Spielen und vielem anderen mehr. Jeder wünschte sich zu Weihnachten ein eigenes Smartphone, denn ganz ehrlich – diese mobilen Kommunikationsgeräte sind klasse. Bis zu dem Tag, an dem mein Leben ohne Handy weiterging.

Warum kein neues Mobiltelefon?

Einerseits technisch versiert – aus beruflichen Gründen – andererseits technisch vollkommen desinteressiert aus privaten Gründen. Welches Handy hätte ich mir als Ersatz kaufen wollen? Wieder Nokia? Nokia out! Sagen alle. iPhone? Nee, auf gar keinen Fall. Vor dieser Haltung kniet sogar der tollste Mann auf diesem Planeten vor mir nieder. Samsung? Keine Ahnung. Welcher Tarif? Welcher Anbieter? Woher soll ich das wissen? Mich durch den Anbieter- und Tarifdschungel zu schlagen, darauf hatte ich einfach keinen Nerv und selbst Seiten wie simyo und Co helfen mir nicht weiter, weil ich auf solche nüchternen Materien schlicht keine Lust habe. Zahlen und Geschäftsbedingungen lesen ist nicht meine Welt.

Badezimmerfliesen sind für Smartphones nichts

Ich bin keine Frau, die ihr Leben in allen Lebenslagen mit Versicherungen zupflastert. Eben nur das Nötigste. Und glücklicherweise hatte ich bisher noch keine größeren Versicherungsschäden, so dass im Schadensfalls verkraftbar ist, aus eigener Tasche zu zahlen. Eine Versicherung für´s Handy wäre also bei mir vollkommen unsinnig gewesen.

Doch dann. Vor rund einem Jahr passierte es. Tochterkind nahm mein geliebtes Nokia Handy mit zum Zähneputzen ins Bad. Mit Musik geht alles leichter. Klammheimlich mogelte sie mein Handy wieder auf meinen Schreibtisch und am nächsten Morgen sah ich: Display kaputt. Totalschaden. Shit happens. Und weil ich sowieso den ganzen Tag online arbeite und aufgrund meiner Lebenssituation eher froh bin, mal ein paar Stunden nicht für Jedermann erreichbar zu sein, folgte eine ziemlich gute Entscheidung: Ab sofort verläuft dein Leben ohne Handy.

Funktioniert es, ohne Handy zu leben?

Na klar. Ein Jahr lang ohne technischen Luxus habe ich nun hinter mir. Keine nervigen Anrufe, keine ätzenden SMS, kein Entknoten von Ladekabeln oder sonstigen Ärgernissen. Ruhe! Das hat was. Unterwegs sein und einfach mal abschalten können. Mal all die Dinge ungestört zu genießen, wenn ich nicht am Arbeiten, sondern einfach nur Privatmensch bin. Eine schöne Zeit, das Leben ohne Handy. Ein Jahr Genuss pur. Nichts, dass ich vermisst hätte. Insofern ein lohnenswerter Selbstversuch.

Aber … jetzt will ich ein Handy

Nun ist die Zeit gekommen, in der ich mir nichts sehnsüchtiger wünsche, als ein neues Handy. Eins, dessen Nummer ich nicht Hinz & Kunz gebe. Ein Smartphone, das zwar mit dem Internet, aber nicht mit meinen gefühlten 2 Millionen beruflich genutzten Accounts auf Twitter, G+, Facebook und Co verbunden ist.

Ich wünsche mir ein Mobiltelefon, das nur für meinen Herzensmenschen da ist. Eins, das nie klingelt – außer, wenn ER anruft. Einen Klingelton, den ich genauso lieben werde, wie ich diesen einen Mann liebe. Wenn er mich liebt, wird er mich anrufen! Er wird mir über den privaten Kanal seine Herzensbotschaften schicken, wenn er nur mal kurz zwischen der Arbeit Zeit hat.

Wann immer mein Handy mich ruft, weiß ich: Er denkt gerade auch an mich. Ein Jahr Leben ohne Handy war prima. Denn es gab niemanden mehr, der mich WIRKLICH hätte anrufen sollen. Doch jetzt ist ein Leben ohne Smartphone für mich nicht mehr denkbar. Jetzt ist alles anders.

 

Mein Herz ist in Liebe …

… ich kann nicht mehr atmen.

… ich kann nicht mehr denken.

… ich kann nicht mehr schreiben.

Keine Berührungen, keine Küsse, keine Herzen, kein schönes Zeug. Keine unbedachten Worte mehr. Kein Privates mehr. Nur noch Qual. Nichts Herzliches mehr. Stattdessen Kommunikation über Intriganten, Abschaum und Kriminelle. Nicht einmal um des Guten willen. Verfangen in den Abgründen der anderen.

Ich bin Lebensaufgabe. Ich habe verstanden. Aufgeben von deinem Leben. Mich empfindest du als Gefangenschaft.

Das ist demütigend, schlimmer noch als Abschied. Ich liebe dich. Aber so darf ich nicht sein. Das bin nicht mehr ich. Das ist Mord an meiner Seele. Das ist Mord an meinem Herzen. Ich habe mich zu meiner Liebe und zu meinem Verletztsein bekannt. Vielleicht verstehst du irgendwann.

Ich hab mich so sehr in dich verliebt …

… und das habe ich mir nicht ausgesucht

Am Anfang hast du mich gebeten, uns eine Chance zu geben. Ich wollte nicht. Ich hatte die große Liebe gefunden – und sie blieb viele Jahre unerfüllt. Mehr Schmerzen, mehr alleine sein – als sie einfach zu genießen. 23 Jahre kämpfen. Das tat weh. Nie mehr wollte ich diesen Schmerz erleiden. Darum wollte ich mich nie mehr verlieben. Jetzt ist es passiert. Ohne, dass ich es wollte.

JETZT

Ich überlege, ob ich dir Unrecht tue. Schon wieder nehme ich dir deine kostbare Zeit, um dir meine Dinge mitzuteilen. Ich überlege, ob ich mich dafür entschuldigen soll, dass ich deine Zeit schon wieder verschwende, weil dich schon wieder “volllabere”.

Nein. Dafür entschuldige ich mich nicht. Denn du bist mir wichtig und ich will, dass du DAS weißt und ich will, dass DU weißt, dass ich am Ende bin.

Meine Worte sind nicht mächtig. Sie sind eine Liebeserklärung an dich.

DAFÜR ENTSCHULDIGE ICH MICH NICHT!!!

Worte, mit denen ich mich vielleicht auch einfach nur zur Idiotin mache und die vielleicht irgendwann mal jemand anders gezeigt bekommt.

Ich will dich nicht bevormunden. Ich will dir nicht sagen, was du tun sollst. Ich will dir kein Geständnis abringen, das du nicht geben willst oder kannst.

Ich will, dass Du Dir die Zeit nimmst, das JETZT zu lesen. DAS zu verstehen. MICH zu verstehen. Wenn ich dir wichtig bin, KANNST du das Richtige tun.

Fragen über Fragen

Mir gehen Gedanken durch den Kopf, die ich nicht will. Doch sie tun es einfach. War ich Mittel zum Zweck? Bist du mir gegenüber nicht ehrlich gewesen? Bin ich zu egoistisch, weil ich keine Geduld habe? Bin ich dir gegenüber jetzt nicht fair und soll ich weiter an dich und deine Worte glauben? Soll ich noch länger in der Warteschleife ausharren, weil am Ende alles gut wird? Schlage ich dich in die Flucht, weil ich schon jetzt “fordere”? Liest du eigentlich, was ich schreibe? Ringe ich dir ein “Geständnis” ab, wenn ich dir jetzt schreibe, dass meine Reserven aufgebraucht sind? Darf ich dir noch mehr Zeit stehlen? Empfindest du das so? Mache ich mich zum Volldeppen, weil ich dir nachlaufe? Empfindest du überhaupt etwas für mich? Empfindest du das gleiche, wie ich für dich? Laufe ich dir nach? Oder muss ich schon um dich kämpfen?

Vielleicht sitzt du gerade im Auto – auf den Weg nach Hamburg, Berlin oder sonst wohin. Ja, dann sollst du mir nicht antworten. Ich will nicht, dass dir was passiert. Vielleicht bist du im Gericht. Dann sollst du JETZT für deine Mandanten da sein – später für mich. Vielleicht musst du dich um deine Kinder kümmern. Ja, sie müssen, sollen und dürfen dir wichtiger sein, wie ich.

Vielleicht liegst du auch im Krankenhaus. So, wie damals mein Mann. Wir waren verheiratet – trotzdem sagte mir niemand Bescheid.

Mich zerfrisst die Sorge und der Kummer, NICHTS zu wissen. Hier sitzen zu müssen. Abwarten. Bis … ja, bis wann denn überhaupt??? Höre ich überhaupt noch einmal was von dir? Wenn ich dich nicht darum bitte???

Männer und Frauen – wir sind anders

Ich mache dir keinen Vorwurf, dass du jetzt gerade keine Zeit für mich hast. Am Anfang habe ich dir gesagt, es wird kompliziert. Du und ich – das KANN nicht funktionieren. Dein Job. Mein Leben. Die Zeit. Die Entfernung. Die Menschen, denen wir helfen. Die Baustellen. Viele Gründe. Doch du sagtest, wir finden Lösungen. Ich soll nicht für dich entscheiden. Wir schaffen das schon.

Ich traue mich nicht mehr, dich zu stören. Weil ich vor dem, was du tust, größte Achtung habe. Weil es wichtig ist, weil es niemand gibt, der es besser könnte. Doch Verstand und Herz sind zwei paar Dinge. Was mein Kopf zulässt, bricht mir jetzt gerade das Herz.

Ich kann mich beherrschen. Mich zusammenreißen. Doch ich als Frau bin und fühle anders, wie du als Mann.

Du denkst vielleicht:

“Wenn wir Zeit haben, findet sich alles…!”

Ich denke:

“Wenn ich liebe, wird alles zur Nebensache!”

Migräne. Termine. Stress. Ja, alles möglich. Aber kein Grund, mich zu vergessen. Denn SO fühlt sich das gerade für mich an. Ich denke darüber nach:

“Er ist ein Mann. Pragmatisch. So sind sie eben. Aber ich bin Frau. Ich stelle in Frage. In mir kommen Zweifel, ob du dich wirklich verliebt hast.”

Das Wertvollste was ich zu vergeben habe ist meine Ehrlichkeit

“Man muss nicht alles kompliziert machen!”

Das hast du gesagt. Ich frage mich:

“Mache ich es JETZT kompliziert?”

Nein. Ich kämpfe mit mir selbst. Die Selbstachtung eines Schützen. Die Gefühle, die in mir toben. Du sagtest, ich soll sie zulassen. Ich habe vertraut – und jetzt ist das passiert, was ich NIE MEHR IM LEBEN erleben wollte.

Die Ungeduld, endlich Klarheit zu haben. Zu wissen, ob wir zwei überhaupt als Paar zusammenfinden können. Ob der Funke überspringt und ob das Verliebtsein stark genug ist, nach Lösungen zu suchen.

Nicht die wenige Zeit ist mein Problem. Ich bin auch nicht die nächste falsche Partnerin. Denn ich habe vor deiner Arbeit den größten Respekt, den dir überhaupt ein Mensch dafür zollen KANN. Weil ich das gleiche Ziel habe.

“Da potenziert sich was!”

Auch das hast du geschrieben. Aber nur, wenn wir uns zusammentun. Es zusammen angehen. Unsere Fähigkeiten zusammenwürfeln. Effizient werden. Zeitmanagement. Abräumen. Zurückholen. Doch das geht nicht. Nicht so. Wenn nicht einmal die Zeit bleibt, sich zu sehen. Miteinander reden zu können. Uns kennenlernen. SO wachsen wir weder im Kampf zusammen. Noch im Privaten.

Jetzt entfernen wir uns voneinander.

Meine Ehrlichkeit zwingt mich, dir meine Gefühle zu schreiben. Weil du mir wichtig bist und ich Angst vor meinem Stolz habe. Der zwingt mich, das jetzt zu beenden – um mich selbst zu schützen. Um mir neben dem Herzen nicht auch noch meine Würde zu brechen.

Nicht die Zeit ist das Problem

Ich will nicht auf dich warten, wenn ich nicht weiß. Wenn ich keine Klarheit habe. Wenn ich wüßte, wäre mir die Zeit egal. Ich bin keine Klette. Ich brauche keine Aufmerksamkeit im Sekundentakt. Ich brauche einfach nur Klarheit. Weil ich weiß, dass ganz viele andere Menschen DEINE Zeit brauchen – weil nur du ihnen helfen kannst.

Ich brauche von dir etwas anderes. Und davon hast du JETZT nichts mehr für mich übrig. Deine lieben Worte. Deine Aufmerksamkeit. Deine Beachtung. Die Nähe zu dir. Dein Denken an mich. Deine kleinen und freiwilligen Geständnisse an mich – zwischen den Zeilen. Ein Wiedersehen. Eine Berührung.

Heute ist Dienstag

“Schnellstmöglich treffen…”

Deine Worte. Ich s-c-h-r-e-i-b-e dir. Du antwortest:

“Wann?”

Ich habe keinen Terminkalender. Wann kannst DU?

Keine Antwort.

“Dienstag?”

Keine Antwort.

Was? Was soll ich tun? Ich verstehe das SO nicht!

Gestern

Um 21:30: raus aus Facebook. PC aus. Heute 13:30 Uhr: Immer noch kein Facebook. Ist es dir aufgefallen? Noch vor 3 Wochen hast du dir Sorgen um mich gemacht. Gestern? Heute? Nichts. Keine “Wo bist du?” Nachricht. Kein Anruf. NICHTS!

Interessiert es dich noch?

Ich gewöhne mich an das Verletzt-Sein. Ich weine nicht mehr. Ich leide heimlich und still. Meine Lunge versagt. Meine Nieren sind vergiftet. Wasser im Körper. Krankenhaus? Geht nicht. Heute Nacht betäubt. Nicht mit Alkohol wie bei unserem letzten Anruf, sondern mit Schmerzmitteln.

Wie ich mich jetzt fühle:

Alleine, verzweifelt, wie ein Bittsteller, hoffnungslos, wehrlos, hilflos.

Du hast mich gefragt:

“Kannst du schnell schreiben?”

Ja, ich kann. Schnell und gut. Vielleicht hätte ich dir helfen können. Keine Nachricht. Wenn ich könnte, wie ich wollte, käme ich zu dir. Anpacken. Aber hier kann und komme ich nicht einfach so weg.

Stattdessen sitze ich hier – warte. Auf eine klitzekleine Nachricht. Jede Sekunde ein endloses Warten. Mich lähmt das und so KANN das nicht weitergehen.

Daneben benommen…

Supergau & Aufräumaktion. Nacht. Kummer. Sehnsucht. Telefon. Mann. Frau. Tränen. Chaos vorprogrammiert. Schlechtes Benehmen wohl auch. Daneben benommen… Oder? Joar, definitiv. Sorry. War aber heilsam. Verliebt. Mega verliebt. In DICH. In einen unglaublich tollen Mann, der mich seit vielen Jahren beeindruckt und mich seit dreieinhalb Wochen um den Verstand bringt.

Eimerweise Tränen – am Telefon. Kopp>Wand>Milchstraße! Der Tag danach. Selbstreflexion. Doch nicht bereit? Antworten gefunden. Aufräumaktion. Kopf sortiert, auf´s Herz gehört.

Kurz und bündig

Loslassen, bereit sein – checked!

Akzeptiert! Ich habe mich in dich verliebt. Ein mächtiges Gefühl, das ALLES beherrscht. Du spielst in meinen Träumen die Hauptrolle. Es gibt keine Nebenrollen.

Sehnsucht – checked!

Größter Wunsch. Zeit mit dir. Dinge tun, die Verliebte tun. Zusammensitzen. Was trinken. In die Augen schauen. Händchenhalten. Mehr? Ohne Fälle, Screenshots, Bilder. Real.

100 Gründe dagegen

Ich wollte suchen. 50 gefunden. Blödsinn. Das schönste Gefühl. Keine Gründe dagegen! >>> Liste Papierkorb. Geerdet. Dir gerade den ersten Gute-Nacht-Kuss geschickt.

Nur noch Gründe dafür

Keine Liste. Leben. Lieben. Lachen. Ich hab mich daneben benommen, um DAS zu kapieren. Wieder zu mir zu finden, so zu sein, wie ich bin. Beschlossen und verkündet: Sofortiges Heulverbot … Perfekte Idee!

Was machen wir jetzt?

Komm zu mir. Sobald es geht. Lass es uns rausfinden.

Heimlichkeiten

Auf eine Tasse Kaffee. Beziehungen. Wie fangen sie an? Man begegnet sich. Man flirtet. Man trifft sich. Alles nimmt seinen Lauf. Bei uns? Anders. Distanz. Räumlich. Professionell. Was wäre wenn …? Ohne Heimlichkeiten?

Heimliche Beziehung – und was ist mit dem Vertrauen?

Darüber denken wir nicht nach. Es ist gut so. Und richtig. Nur wenn… dann! Niemand weiß es. Fast. Wem hast du dich offenbart? Überhaupt irgendjemand? Hast du deine Kinder gefragt, ob sie mich nett finden? Ich habe. Meine finden dich nett. Das ist wichtig. Was ist mit dem Rest der Welt. Hast du jemand, dem du dich anvertrauen kannst? Dem du dich anvertrauen WILLST?

Ich habe. Zwei. Sie teilen unsere Heimlichkeiten. Jede auf ihre Weise. Vielleicht lesen sie hier. Weil ich ihnen wichtig bin. Ihnen mein Glück am Herzen liegt. Doch meine Zeilen sind nur für dich. Worte und Sätze, die nur du verstehst. Denn ich will mich dir offenbaren. Mich dir anvertrauen. Dir vertrauen. Ein großer Schritt für mich.

Chaos statt Liebesglück

Bei einer Tasse Kaffee sitze ich hier. So viele Gefühle in mir. Chaos. Ordnung. Schmetterlinge. Erdung. Ungeduld. Fragezeichen. Der Herzenswunsch, es wäre anders. Wie hab ich das eigentlich sonst gemacht? Mich verliebt? Ich hasse dieses Gefühl.

Meine Gefühle machen mich angreifbar. All diese Dinge, die mich jetzt bewegen. Frauen quasseln. Männer tot. Kompliziert. Aber das MUSS raus. Ich muss es sagen. Schreiben. Weil mal 130, mal 500 oder noch mehr Kilometer zwischen uns liegen. Distanz ist nicht mein Ding. Also nicht immer. Aber bei dir. Da ist sie. Räumlich. Und innerlich. Beidseitig. Wortsalat. Kein klarer Gedanke. Ich labere rum. Ein Profi, der gerade keiner ist.

Heimlichkeiten fabrizieren Hirngrütze

Mein Mentor reißt mir heute Abend den Kopf runter. Weil ich nicht abliefern kann. Geht nicht. Hirngrütze. Wortsalat. Keine Selbstkontrolle. Meine Entschuldigung? Ich habe mich verliebt. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Hirntod! Ich habe die tollsten Geschäftspartner und Kollegen. DANKE.

Inmitten im Chaos: das gemeinsame Glück

Meine Katzendame latscht über die Tastatur. Das macht es weder besser noch schlimmer. Ich bin froh, dass sie wieder hier ist. Er hat sie mir gelassen und es gibt keine Heimlichkeiten. Nicht dort. Und ich bin reinen Herzens. Ein ungewohntes Gefühl. Ich schweife ab. Ich wollte über Heimlichkeiten schreiben. Über die, die wir jetzt haben müssen. Wir zwei. Ein Team. Ein PRIVATES Team. Hui. Das sorgt für Zündstoff. Deshalb Heimlichkeiten. Eine Weile. Bis wir uns etwas sicherer sind. Erst müssen WIR wissen. Wenn!

Zeit zum Genießen verschaffen. Davon werden wir nicht viel haben. Weil unsere Ziele uns verbinden, uns wichtig sind. Menschen brauchen uns. Vielleicht eine kleine Auszeit. Sanieren. Beschnuppern. Genießen. Zusammenwachsen. Zusammenschweißen. Inmitten allem Trubel. Kraft tanken. Reserven auffüllen. Weitermachen.

Dann brauchen wir einen Plan. Was kommt nach den Heimlichkeiten? Denkst du auch darüber nach? Ich schon. Von Anfang an. Pferde vor der Apotheke. Reihenweise. Andere werden uns feiern. Es wird egal sein. Es muss egal sein.

Berührung – Ich habe es gespürt

Diese eine Berührung. Inmitten der stürmischen See. Stehen wir am Fenster. Dicht. Und doch Distanz. Respektvoll. Ich habe es gespürt. Alles. Auch DAS. Deine Hand. Habe ich mich erschrocken? Habe ich gezuckt? Unsicherheit. In mir. Der tiefe Respekt. Jahre mit professioneller Distanz und gleichem Ziel. Achtung. Vor dem, was du tust. Vor dem, wie du bist. DIESE Grenzen abzulegen. Die andere Grenze überwinden. Die Nähe zu einem Mann? Einem anderen? Wie fühlt sich das an? Für dich? Für mich? Kann ich das? Überhaupt? Jetzt? Jemals?

Ich wollte mich arrangieren. Mit mir selbst. Mit meinen Gefühlen. Ehrlich! Ohne ein solches Geheimnis. Einfach so, wie es ist. Sonntag. Du machst es mir leichter. Auf diesem Weg weiterzulaufen. Am Fenster. Deine Berührung. DIESE Berührung. Nicht die davor. Nicht die danach. DIESE! Sie war zu kurz. Keine Zeit, um genau zu fühlen, wie sich das in mir drin anfühlt. Nein. Es war mir nicht unangenehm. Mehr davon. Länger. Deutlicher. Auf die gleiche Weise. Ich will es wissen. Nicht, ob ich kann. Nicht, ob du darfst. Nicht, ob du willst. Ich will es! Und ich will wissen, ob es mir Gänsehaut macht.

Wie es sich anfühlt

Während ich schreibe, schließe ich die Augen. Stehe mit dir am Fenster. Ich will mich erinnern. Noch einmal fühlen. War es wahr? Mein Wunschdenken? Habe ich es mir eingebildet? Wie soll ich das rausfinden? Dich fragen? Fragezeichen! So unsicher und zweifelnd war ich noch nie. Verlegen. Fragend. Kein Vertrauen in mich selbst. Hab ich mein Gefühl verloren? Das, das mir immer den Weg zeigt? Hast du? Oder hast du nicht? Doch. Ich habe es gespürt. Deine Hand. Vorsichtig. Zurückhaltend. Mit Achtung und Respekt. Bloß nicht aufdringlich sein. Ohne zu viel von dir preiszugeben. Ohne mir zu nah kommen zu wollen. Distanz wahren – um sie zu brechen. Taktvoll. Unsicherheit. Auf beiden Seiten. Wolltest du, dass ich es spüre? Wolltest du unbemerkt fühlen, wie es sich für dich anfühlt? Nicht die vielen anderen Berührung. Zwischen Tür und Angel. DIESE eine Berührung. Anders. Besonders. Gefühlvoll. Ein erstes Mal auf Tuchfüllung gehen. Mein Tanzbereich. Dein Tanzbereich. Frauen verstehen, was ich meine.

Ich habe es gespürt – Zu kurz

Ein vorsichtiges Herantasten. Hast du dich erschrocken? Hast du gezuckt? Wie war es für dich? Fragst du dich auch, ob es wirklich passiert ist? Geht es dir genauso? Wie hat es sich für dich angefühlt? Für mich? Zu kurz. Zu zart. Nein, nicht zu zart. Liebevoll. Warum nicht einen Augenblick länger? Einen kleinen Moment. Der Klarheit bringt? Deutlicher? Damit wir BEIDE wissen? Weiß ich? Weißt du? Ich weiß es nicht. Ich weiß eben doch nicht immer alles. Es ärgert mich. Den Moment anhalten. Die Welt anhalten und einfach nur fühlen. Empfinden. Denn diese eine Berührung – viel bedeutsamer, als alles andere. Viel tiefer als mein schönes Zeug. Viel mehr als unsere Worte. Er war zu kurz, dieser eine Augenblick. Ebenso wie der zweite. Von dem ich noch nichts gesagt habe. Und doch: Ich habe es gespürt.

Fragen

Unsicherheiten? Zweifel? Hast du mich wirklich berührt? War es IHR unangenehm? Wolltest du, dass ich DIESE Berührung nicht spüre? Ambivalenz. Mut zur eigenen Courage? Iwie sowas…  Warst du auch unsicher? So, wie ich? Was war DAS? Wie reagiert SIE? Warum macht er nicht weiter? Warum sagt oder tut SIE nichts? Hat es DIR nicht gefallen? Ist der Funke nicht übergesprungen? War ich zu forsch? Ist sie noch nicht bereit? Will sie überhaupt? Kann sie überhaupt? Darf ich überhaupt? Jetzt? Jemals? Ist sie noch nicht soweit? Warum machst du nicht weiter? Warum nicht deutlicher? Kommen die Kinder rein? Wie geht es weiter? Warum hat sie nicht erwidert? Was bedeutet das? Woran denkt sie? Warum stellst DU dich neben mich und überspielst, was du getan hast? Diese Berührung? Worauf wartest DU? Soll ICH mich trauen?

Antworten

Ich habe es gespürt. Und wenn ich die Augen schließe, spüre ich es wieder. Immer und immer wieder. Ich genieße. Die Erinnerung. Sie macht Sehnsucht. Tiefe Sehnsucht. Eine, die bedeutsamer geworden ist, als DIE andere. Jetzt. Ein schönes Gefühl. Ein Gefühl, das ich genießen kann. Eins, das mir Ruhe bringt. Eins, das mich erdet. Etwas. Ohne Trauer. Ohne mit dem Schicksal zu hadern. Ohne ein schlechtes Gewissen. Ohne Zweigleisigkeit. Frei von Gedanken, die nicht dir gelten.

Wenn ich die Augen schließe und mich erinnere, kann ich atmen. Ohne. Getragen von Schwermut. Weil du nicht bei mir bist. Weil ich mich nicht nur erinnern will. Weil ich spüren will. Ich weiß, dass ich kann. Jetzt. Nicht allgemein. Ich kann. Mit DIR.

Du darfst nicht. Du sollst. Du musst. Weil es sich richtig anfühlt. Weil es das Richtige ist. Weil es mir gut tut. Weil es dir gut tut. Weil ich geträumt habe und ich weiß. Es MUSS! DU musst. Ich KANN nicht.Weil ich wissen muss, wie es sich anfühlt. Wenn DU mich berührst. Weil dieses Gefühl mir so viel bedeutet. Weil es DAS Gefühl ist, das entscheiden wird.

Es berührt mich

Dass du es SO gemacht hast. Mich berührt. Auf DIESE Weise. Respektvoll. Ohne Forderungen. Ohne Erwartungen. Ohne Selbstverständlichkeit. Nicht schüchtern. Nicht anzüglich. Du hast mich ehrlich berührt. Aufrichtig und respektvoll. Ich habe es gespürt. Inmitten meiner Zweifel hast du mich berührt. Zur richtigen Zeit, auf die richtige Weise. Du wirst es wieder tun. Mich berühren. Auf diese Weise.