Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger

Im Hamburger Abendblatt war am 08.01.2015 diese Schlagzeile zu lesen:

“Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger”

So verlautet von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz, der sich via Twitter äußerte zu den massiven Angriffen in der Silvester-Nacht ins Jahr 2016. Es kam auf diversen deutschen Bahnhöfen zu zahlreichen  Überfällen, sexuellen Nötigungen und zumindest einer Vergewaltigung. Hunderte oder gar Tausende von Männern sollen sich zeitgleich in Köln, Hamburg und Stuttgart über Frauen hergemacht haben. Diese massiven Gewalteskalationen wurden zunächst der Öffentlichkeit verschwiegen, dann in den Medien ab dem 04.01.2016 heftig diskutiert und kommentiert. Offensichtlich gab es einen Sperrvermerk. Die Gewaltexzesse sollten vertuscht werden.

Die Headline macht sprachlos. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Oder vielleicht gerade Frauen. Diese kollektive Vorverurteilung ist UNFASSBAR, stellt sie doch alle Männer per se unter Kollektiv-Verdacht.

Potenzielle Vergewaltiger – auch DU bist einer!

Bist DU ein männlicher Leser? Dann bist auch DU ein potenzieller Vergewaltiger – wenn es nach Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz geht. Für den sind nämlich alle Männer potenzielle Vergewaltiger. Ausnahmslos. Immerhin schließt er selbst sich ein.

“Als Mann weiß ich, jeder noch so gut erzogene und tolerante Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger.”

Diese Worte in der Form unkommentiert zu lassen, käme der absoluten Verhöhnung jeden Mannes gleich. Nur, weil ein Mann ein männliches Geschlechtsteil hat, macht ihn das – meiner Meinung nach – noch lange nicht zum Vergewaltiger. Weder potenziell noch faktisch. Weiß man als halbwegs gebildeter Mensch, dass Gewalt nicht durch das angewachsene männliche Geschlechtsteil, sondern insbesondere durch Gewaltphantasien im Kopf ausgelöst wird.

Bist du Mann, bist du Vollidiot!

Getoppt wird das ganze von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz himself dann auch noch damit:

“Es geht mir darum, dass jeder Mann sich der Gefahr bewusst sein muss, Zeichen von Frauen falsch zu deuten und deswegen Grenzen zu verletzen.”

Der Grünen-Politiker erklärt seine Artgenossen nicht nur im Kollektiv zu potenziellen Vergewaltigern, sondern auch noch zu Vollidioten.

Natürlich ist mir vollkommen bewusst, dass es Vergewaltigungen gibt und ebenso Männer, die gegenüber Frauen Grenzen überschreiten und der Meinung sind, dass “Nein” definitv “Ja” oder zumindest “Vielleicht” heißt. Doch grundsätzlich bin ich überzeugt, dass der absolute Großteil aller Männer sich zu benehmen und von Frauen gesetzte Grenzen zu erkennen und respektieren vermag. Spätestens, wenn er High Five auf dem Backen oder ihr Knie zwischen seinen Beinen spürt, wird jeder normale Mann verstanden haben:

“Die Frau hat keinen Bock auf mich!”

“Muss” es soweit kommen, wurden definitiv Grenzen überschritten, doch eine aufdringliche Anmache ist noch keine Vergewaltigung und muss nicht zwingend in eine solche führen.

Nahtloser Übergang von Anmache zur sexuellen Nötigung

Ich bin Frau. Ich darf dazu eine Meinung haben. Ich darf als Frau für ALLE Männer Partei ergreifen, die eben jene Grenzen nicht überschreiten und derartige Verbrechen verabscheuen und nicht ausüben. Ich darf mit meinen Worten umgehen, wie ich es für angemessen halte. Als Frau hoffe und wünsche ich, dass auch und insbesondere die Frauen, die jemals Opfer sexueller Nötigung, Gewalt und Vergewaltigung wurden, meine Worte richtig auffassen können. Jedweder Form von Täterschutz liegt mir fern!

Anmachen oder sexuell nötigen?

Garantiert jede Frau hat es schon mehr wie einmal erlebt, von einem Mann angemacht zu werden. Ebenso hat gewiss jede Frau bereits eine aufdringliche Anmache erlebt und fand diese Situation zumindest (!) unschön, wenn die Anmache die Grenze zur Aufdringlichkeit erreichte oder überschritt. Als Frau kenne ich das und ich habe meine Art, damit umzugehen. Das war mitunter für den ein oder anderen Mann eine schmerzhafte und kurierende Erfahrung, sich mit der falschen Braut angelegt zu haben. Doch in den allermeisten Situation reichte entweder ein freundlich-bestimmtes “NEIN” oder eine energische Ansage, um den aufdringlichen Typen abzuweisen.

Gut. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück gehabt. Rechtzeitig dem falschen Typen die Bremse gezogen zu haben. Nie dem falschen Kerl begegnet zu sein. Oder weil ich nie mit einem Vergewaltiger alleine war und er deshalb einfach keine Gelegenheit hatte, seine kranken Gedanken an mir auszulassen.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass eben nicht jeder Mann ein potenzieller Vergewaltiger ist, sondern Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz weiße Mäuse sieht oder gar selbst gedanklich auf Abwegen sich befindet und unter Umständen (!) von seinen Phantasien auf die anderer schließt. Wer kann DEM schon hinter die Stirn schauen!? DER muss es ja schließlich wissen. Wenn er als Politiker so über sich und seine Artgenossen redet.

Wo sind die Grenzen der Grenzüberschreitung?

Wann hört akzeptable Anmache auf und wo fängt sexuelle Nötigung an? Kann man da eigentlich eine allgemeingültige Grenze ziehen? Oder hat jede Frau ihre eigenen Grenzwerte? Ich denke, nur Frauen können festlegen, wo Grenzen erreicht und überschritten werden.

Meine Grenze: Darf mich ein Mann anfassen? Ohne Einladung? Ohne ausdrückliche Aufforderung? Na klar. Wieso nicht? Sind Männer und Frauen Feinde? Nein! Es geht um Respekt. Wie viel Respekt bringst DU mir als Mann entgegen, wenn DU mich anfasst? In welcher Absicht fasst DU mich an? Um mir zur Begrüßung die Hand zu schütteln? Um mir für meine gute Arbeit anerkennend auf die Schulter zu klopfen? Beim gemeinsamen Lachen meinen Arm zu berühren? Weil du mir als Gentleman die Tür öffnest und mich mit deiner Hand an meinem Rücken über die Türschwelle “schiebst”? Dann ist doch alles in Ordnung.

Fasst du mich an, um dich aufzugeilen? Greifst du mir zwischen die Beine? An den Busen? An den Arsch? Dann haben WIR unter Umständen ein Problem und vielleicht bekommst du die Faust!

Es sei denn: Ich habe mit dir geflirtet. Dir liebliche Worte gesäuselt. Habe zu dir den Körperkontakt gesucht. Habe meinen persönlichen Sicherheitsabstand für DICH verkleinert. Ich habe dich angelächelt. Und bevor du in meine Intimsphäre vordringst, habe ich deine respektvollen Berührungen erwidert. Dich vielleicht gestreichelt. Dich geküsst. Mich in deinen Arm gelegt.

Du als Mann kannst dir vollkommen sicher sein: Wenn ICH als Frau Interesse daran habe, dass DU mir näher kommst, dann sende ich für DICH Signale aus, die DU erkennst. Und wenn du ehrbare Absichten hast, kannst DU meine Grenzen nicht verletzen, sondern WIR zusammen bestimmen, wie wir Grenzen gemeinsam erweitern. Wenn du als Mann mich attraktiv findest, bist DU kein potenzieller Vergewaltiger, wenn DU mir näher, noch viel näher kommen und mit mir erotische Dinge erleben willst.

Doch dann packst du weder MIR noch einer anderen Frau plump an Busen, Arsch oder zwischen die Schenkel. Denn DAS ist weder charmant, noch spricht das für dich. Und ja: Wenn DU das so plump machst, dann kann ich mich zu Recht von dir sexuell genötigt fühlen. Denn “fummeln” wir einvernehmlich, treffen wir uns in der Mitte. Zusammen.

DANN bist du ein Vergewaltiger

Selbst, wenn du zuviel getrunken hast und für dich die Grenzen schwammig sein sollten, die ich dir als Frau aufzeige – dann macht auch dies dich noch nicht zum Vergewaltiger, solange du gegen mich keine Gewalt anwendest. Muss ich dir eine klatschen, damit du deine Griffel von mir wegnimmst, weil ich das nicht will, dann sind wir quitt. Zum Vergewaltiger wirst du erst, wenn du dieses unmissverständliche NEIN nicht akzeptierst.

Michael Gwosdz – Sie haben Blödsinn getwittert!

Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz, sehen Sie, SO einfach ist das, als Mann eben nicht potenzieller Vergewaltiger zu sein. Frauen senden Signale aus – und Frauen sagen STOP, NEIN oder was auch immer, wenn sie nicht “erobert”, genötigt oder vergewaltigt werden wollen. Verstehen SIE diese Signale?

Vielleicht verstehen SIE diese Signale nicht und schließen darauf, dass es Männern per se so geht. Doch ich als Frau kann Ihnen versichern: Was Sie getwittert haben, ist vollkommener Blödsinn – und eigentlich möchte ich es sogar als Schwachsinn abtun.

Als Frau darf ich das. Weil ich tagtäglich Männern begegne, die weder mir, noch anderen Frauen anzüglich zu nahe gekommen sind oder eine von uns gar vergewaltigt hätten. Weil sie nämlich Frauen mit Respekt behandeln und dies für sie eine solche Selbstverständlichkeit ist, dass man darüber gar nicht erst reden muss. Männern diese infamen, bösartigen und primitiven Unterstellung pauschal an den Kopf zu werfen, nur weil sie das “Werkzeug” dafür haben, eine Vergewaltigung faktisch auszuführen, macht das noch lange nicht jeden Mann zum potenziellen Vergewaltiger.

Oder sind Sie auch der Meinung, dass jedes Brötchenmesser eine Mordwaffe ist, oder ein Streichholz nur zu Brandstiftungen angezündet wird? Oder, dass jeder Autofahrer mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmasse rast? Ihr Gerede kann, will und werde ich einzig als Blödsinn bewerten.

Ein paar Worte an euch – die “potenziellen Vergewaltiger”

Ich mag euch. Meist seid ihr unkomplizierter wie viele Frauen. “Bitchfight” und Stutenbissigkeit sind euch fremd. Ich mag es, mit euch mal zu “schäckern” – just for fun & unverbindlich. Ihr habt gerade in den letzten Monaten gezeigt, wie toll ihr seid, wenn mir der Kopf woanders stand und ich euch sagen musste:

“Sorry, hab´s verkackt!”

Ich finde es toll, die lockere Art, mit der ihr viele Dinge belächeln könnt, wo uns Frauen der “Gaul durchgeht”. Dabei belächele ich euch ab und zu, wenn ihr mir die Frauen erklären wollt. Und wenn ihr dann zwischen den Zeilen zugebt, dass ihr uns eigentlich überhaupt nicht versteht.

Mit euch auch mal einen derben Scherz zu machen, oder gemeinsam mit euch einen Schenkelklopfer zu produzieren. Das ist klasse. Ihr zeigt oft mehr Bereitschaft, einen schlecht Tag und “Zickenallüren” zu akzeptieren, als so manche Frauen. Ihr nehmt mir meine freche Klappe nicht krumm und ihr nehmt es sportlich, wenn ich etwas besser weiß. Ihr lacht nicht, wenn ich blöde Technikfragen stelle. Und wenn ich mich mit euch zanke, werden wir uns trotzdem einig. Für mich sind die meisten von euch einfach tolle Menschen. Ohne Hintergedanken. Ohne Anmache. Und selbst wenn – bisher habt ihr MEINE Grenzen und ich EURE Grenzen akzeptiert. Deshalb mag ich euch.

Oft seid IHR auch diejenigen, die Frauen helfen, wenn sie in Bedrängnis geraten. Ihr haltet übergriffige Typen von bedrängten Frauen fern, weil IHR eben keine potenziellen Vergewaltiger seid. Ihr steht für das “schwache Geschlecht” allzu oft ein, wenn ihr mitbekommt, dass dies notwendig ist.

Einmal mehr wurdet IHR Männer unter Kollektivverdacht gestellt, nicht nur potenzielle Vergewaltiger, sondern auch noch Vollidioten zu sein. Von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz. Ein durch diese Worte beschämendes Exemplar Mann.

Ich verurteile diese verbale Anstiftung zur Entzweiung zwischen Männern und Frauen sowie die Degradierung der gesamten Männerwelt zur Horde sexuell abartig Veranlagter; ebenso die Unterstellung, dass Männer schlicht “dumm” seien, weil Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz EUCH nicht für fähig zu halten scheint, die Unterschiede einer interessierten und einer nicht-interessierten Frau zu erkennen und die jeweiligen Grenzen einzuhalten, die EUCH diese eine Frau aufzeigt.

Von solch einem Politiker fühle ich mich nicht würdig vertreten.

Quelle für die Zitate: http://www.abendblatt.de/hamburg/article206901503/Gruenen-Vize-Alle-Maenner-sind-potenzielle-Vergewaltiger.html#

Lästige Bankgeschäfte oder 1822direkt? (sponsored)

Seit unserer Auswanderung vor über einem Jahr können mein großer Sohn und ich ein Lied über lästige Bankgeschäfte singen. Formular hier, Formular dort. Handy-Pin gesperrt, Handy-Puk nicht auffindbar. Neue Karte kommt per Postweg nicht an. Und wann immer wir auf der Bank anrufen heißt es:

“Da müssen Sie schon persönlich vorbeikommen.”

Das nervt, kostet Geld und vor allem viel Zeit. Denn mal eben 450 km zu fahren, um auf die Bank zu kommen, geht überhaupt nicht. Immerhin: Es ist das Zeitalter von Internet. Mühelos lassen sich Bankgeschäfte online erledigen und es gibt noch die Post, wenn etwas schriftlich zu regeln ist.

Die richtige Bank finden – keine leichte Aufgabe

Banken unterscheiden sich drastisch, was die Abwicklung der Bankgeschäfte anbelangt. Kann mein großer Sohn bei der einen Bank problemlos per Post ein Konto eröffnen, verwehrt ein anderes Bankhaus aufgrund seines Alters die Kontoführung komplett, weil er noch keine 21 Jahre alt, aber schon volljährig ist.

Eine andere Bank sieht sich nicht in der Lage, die Telefonnummer beim Onlinebanking zu ändern, weil man dafür zwingend persönlich in der Bankfiliale vorsprechen muss.

Können Bankgeschäfte eigentlich auch einfach???

Was wünscht man sich als Kontoinhaber eigentlich von einer Bank? Na klar. Unkomplizierte Bankgeschäfte, kurze Wege, möglichst viel Online-Service, sichere Verschlüsselung, gute Kommunikation, wenn es etwas zu klären gibt und Flexibilität, was Kommunikationswege angeht und Erreichbarkeit.

Was wir uns als Bankkunden nicht wünschen? Nervige Antworten, Schlange stehen am Schalter, dauernd zur Filiale laufen müssen, Warteschleifen beim Telefonservice oder so unpraktische Überweisungswege, wie sie hier in Frankreich der Fall sind.

Bankangelegenheiten 1822direkt: Das geht einfach!

Die Bank 1822direkt geht der Frage nach, was Bankkunden eigentlich mit der Zeit anstellen, die sie einsparen, wenn Bankgeschäfte einfach und unkompliziert wären. Spannende Frage, denn aus eigenen Erfahrungen wissen meine Familie und ich, wie viel Zeit vergeudet wird, sich um die Bankgeschäfte zu kümmern.

Auf witzige Weise zeigt 1822direkt mit tierischer Unterstützung, welche Vorteile Bankkunden haben, wenn sie sich für eine Hausbank entscheiden, mit der Bankgeschäfte unkompliziert abgewickelt werden können.

Haben Sie eine Idee, was Sie mit der Zeitersparnis anfangen würden? Fragen Sie doch einfach mal Ihren Hund, so 1822direkt. Wenn Sie das nächste Mal im Internet surfen, halten Sie die Augen offen. Nicht nur der lustige Hund hat eine Idee, wie die Freizeitgestaltung ohne zeitraubende Bankgeschäfte aussehen könnte, sondern auch eine kuschelige Katze und eine selbstbewusste Schildkröte liefern wertvolle Anregungen zur Freizeitgestaltung.

Drei unwiderstehliche tierische Argumente

Sehr geehrter Herr Mustermann,

überlegen Sie, ob Sie ein Girokonto bei der 1822direkt eröffnen? Dann gibt es jetzt ein paar Argumente, denen Sie einfach nicht widerstehen können. Genauer gesagt, es gibt drei Argumente:

  • eine kuschelige Katze,
  • einen charmanten Hund
  • und eine selbstbewusste Schildkröte.

Die drei Vierbeiner sind die unwiderstehlichen Hauptdarsteller in den neuen Spots der 1822direkt. Alle drei Spots der Kampagne laufen jetzt auf vielen Internetseiten an. Halten Sie die Augen auf!

Unterschiedlicher könnten die drei Vierbeiner kaum sein. Doch sie haben eines gemeinsam: Ihren Argumenten für die 1822direkt werden Sie nicht widersprechen können. Besonders wenn Sie den dreien in die Augen schauen!

Mit besten Grüßen!

Bankangelegenheiten – ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor

Mein großer Sohn führte bereits unzählige Telefonate mit seiner Hauptbank, weil dort immer die Überweisungen beim Online-Banking vom falschen Unterkonto abgebucht werden. Bei jeder Überweisung muss er sein Bankhaus anrufen und darum bitten, dass man dort händisch die Zahlungsanweisung auf das richtige Unterkonto verschiebt. Systembedingter Fehler – heißt es jedes Mal. Entschuldigung des Bankangestellten gut und schön, aber es nervt.

Die nächste Bank bekommt es seit über einem Jahr nicht hin, dem Online-Banking eine neue Handynummer zuzuweisen. Resultate: Ein Jahr nur noch eingeschränkte Kontonutzung möglich, etliche Telefonate und Schreiben zwischen Bank und Kunde. Onlinebanking gar nicht machbar.

Auch ohne Hund können wir uns wirklich Besseres vorstellen, was wir mit unserer Zeit anfangen, anstatt sich dauernd über Banken und lästige Bankgeschäfte zu kümmern, die im Zeitalter von Internet ruck zuck erledigt sein könnten.

Gesponserter Beitrag

RWE: Tag der Deutschen Einheit (sponsored)

Deutschland feiert am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Deutschland – das Land, dem ich den Rücken gekehrt habe. Zuvor wohnte ich in der Stadt Essen im Ruhrpott. Eine Stadt, mit der ich mich nicht versöhnen will und in der ich 10 Jahre lebte, um mich dort nie zuhause zu fühlen. Die Auswanderung war die richtige Entscheidung und die Erfüllung eines Traums. Natürlich war RWE mein Stromanbieter, der unseren Haushalt 10 Jahre lang mit Energie versorgte. Jenes Unternehmen präsentiert zum Tag der Deutschen Einheit eine 91-sekündige Bilderreise und erinnert an die Dinge, die das Land ausmachen.

Deutschland – ein Land zum Freuen?

Dürfen wir als Deutsche eigentlich stolz auf unser Land sein? Oder hängt uns immer noch die Vergangenheit nach? Ein heißes Eisen, was RWE da anpackt.

Deutschland – ein tolles Land und wiedervereinigt

Hey Deutschland! Freu dich mal, wir haben allen Grund dazu – so das Motto RWE Bilderreise. Einige Szenen finde ich sehr bewegend, denn es ist eine Reise durch die deutsche Zeitgeschichte. Der Mauerfall und die Wiedervereinigung eines zweigeteilten Landes. Mit dem Tag der deutschen Einheit wird daran gedacht, wie das zweigeteilte Volk wieder vereinigt wurde. Kein einfaches Thema, denn viele Jahre hallte der Ossi-Wessi-Konflikt nach. Doch wie es mir scheint, gelang uns Deutschen doch, im Laufe der Jahre wieder zusammenzuwachsen.

Die guten deutschen Werte

Das Video regt dazu an, das “Kinn zu recken”. Schließlich gibt es vieles, worauf wir Deutschen stolz sein können. Auf Twitter sind die User um Mitmachen eingeladen. Dort wird unter dem Hashtag #WORAUFWIRSTOLZSIND bereits fleißig gewittert. Oft genannt: Die Wiedervereinigung. Der Tag der deutschen Einheit ist ein wahrlich ein Grund zur Freude, denn ohne Krieg wurden die Menschen in der DDR befreit. Doch so gut lief es in der deutschen Geschichte nicht immer. Die braune Vergangenheit haftet an uns und ist oftmals der Maßstab, an dem wir gemessen werden.

Historisch sind wir Deutschen allerdings ein Volk, das viele Erfolge vorzuweisen hat. Die Dichter & Denker, große Erfindungen, hervorragende Literatur und so manche Weltmeisterschaft brachte bedeutsame Titel hervor. Denken wir an Boris Babbele Becker, Steffi Graf, Michael Schuhmacher und an Kicker wie Kaiser Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler oder den beziehungsfreudigen Loddar Lothar Matthäus.

Deutsche Klischees und wie das Ausland uns sieht

Wir Deutschen gelten als fleißig, zuverlässig, pünktlich und Produkte “Made in Germany”; viele deutsche Regionen sind beliebte Reiseziele und Traditionen wie Schuhplattler oder das Oktoberfest ziehen Touristen aus aller Welt an. Wir sind dafür bekannt, auf Malle schon morgens um 5 Uhr aufzustehen, mit dem Handtuch zur Strandliege zu tippeln und diese durch das Handtuch für später zu reservieren. Stammtischparolen und “ich hab´s schon immer gewusst” gehören zu unserem Image, genauso wie die Gartenzwerge. Ja, wir haben schon so manches hervorgebracht – aber nicht immer nur zum Besten. Hier im Elsass sind wir Deutschen nicht wirklich beliebt – eine Folge der Historie.

Haben wir wirklich Grund zum Stolz?

Stolz sein auf das deutsche Land. Schwierig. Gerade in der jetzigen Zeit, wo sich das Volk wieder zweiteilt. Die einen befürworten die Flüchtlingshilfe, die anderen kritisieren die Umsetzung scharf. Wer sich kritisch äußert, wird als Braun abgestempelt, wer sich für die uneingeschränkte Hilfe von Flüchtlingen einsetzt, wird als Gutmensch bezeichnet. Werden die Deutschen es schaffen, einen Konsens zu finden?

Mit dem Stolz auf Deutschland habe ich meine Probleme. Ja, ich bin froh, in diesem Land aufgewachsen zu sein. Aber es gibt auch Erfahrungen, mit denen ich gerade deshalb niemals gerechnet hätte. Demokratie, Verfassung, Grundrechte – ich erlebte, wie sie mit Füßen getreten wurden und habe feststellen müssen, dass es unzähligen Menschen in Deutschland ebenfalls so ergeht. Aber dies ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in vielen anderen, als kultiviert geltenden Ländern.

Mit Deutschland kann ich derzeit keinen Frieden schließen, es gibt gute Gründe, warum ich meinem Heimatland den Rücken kehrte. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich vermisse. Zum Beispiel die Orte, an denen ich mich mit meiner Familie wohfühlte, Lebensmittel, die es hier nicht gibt und die unkomplizierten Anrufe in der Muttersprache, wenn man mit dem Kommunikationsanbieter oder dem Stromanbieter etwas klären möchte.

Das ist in einem fremden Land natürlich nicht immer einfach. Ich blicke mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge auf Deutschland zurück – doch eine Rückkehr ist derzeit für mich und meine Familie undenkbar. Dennoch finde ich die Bilderreise von Stromanbieter RWE ziemlich gelungen, weil sie an die schönen Seiten meines Heimatlandes erinnert, auf die ich doch mit einem Lächeln reagiere. Auch der Tag der Deutschen Einheit ist für mich ein Tag, an den ich jährlich gerne zurückdenke.

Über RWE

Der Stromanbieter RWE AG hat seinen Firmensitz in der Ruhrpott-Metropole Essen und ist ein börsennotierter Energieversorger. Gemessen am Umsatz ist der Konzern der zweitgrößte Energielieferant Deutschlands, der inzwischen auch den internationalen Markt erobert. RWE versorgt Haushalte z. B. in Österreich, Belgien, Großbritannien, Türkei und Osteuropa.

Das Video Bilderreise zum Tag der Deutschen Einheit ist eine Hommage das Genie, die Vielfalt und die Verrücktheit der Menschen in Deutschland. Ein Rückblick auf die deutsche Geschichte, die großen Erfolge, große Makel und natürlich die typisch deutschen Marotten.

Der Artikel wurde von RWE gesponsert!

Verschwundene Socken: Das Sockenmonster

Jedes Jahr auf´s Neue kaufe ich Strümpfe für die gesamte Familie, weil verschwundene Socken bei uns seit Jahren zu beklagen sind. Das berühmt-berüchtigte Sockenmonster wohnt bei uns und zeigt sich von seine gefräßigen Seite. Jährlicher Sockenbedarf: Keine Ahnung. Aber er ist hoch. Sehr hoch. Definitiv.

Wo landen verschwundene Socken?

Das Phänomen des Sockenschwunds ist in fast jedem Haushalt zu beklagen und nimmt proportional zur Anzahl der im Haus lebenden Kinder zu. Doch wo landen eigentlich verschwundene Socken und hat das Sockenmonster eigentlich einen Namen? Das sind doch tolle Fragen, die vermutlich jede Hausfrau und Mutter beantwortet haben möchte.

Sockenfresser Nummer 1: Die Waschmaschine

Tatsächlich frisst die Waschmaschine Strümpfe und verdaut sie tief in ihrem Inneren. Beim Schleudergang und zu voll geladener Waschmaschine schlägt das Sockenmonster Nummer 1 zu. Einzelne Strümpfe werden beim Schleudern zwischen Sichtfenster und Gummischlitz gepresst, von da aus wandern verschwundene Socken aus der Trommel hinaus und werden bis zum Heizstab gezogen. Dort verschleißen die Strümpfe mit jeder Wäsche zunehmend, bis sie sich in kleine Wollfetzen aufgelöst haben.

Um das zu verhindern und den Sockenschwund zu reduzieren, sollte die Waschmaschine nicht zu voll beladen werden. Auch die Verwendung eines Sockennetzes bzw. der Einsatz von einem Wäschenetz schafft zuverlässig Abhilfe.

Sockenmonster Nummer 2: Kinder

Ich bin mir noch nicht sicher, ob Kinder anstelle der Waschmaschine nicht sogar eher Platz Nummer 1 als Verantwortliche für verschwundene Socken verdient haben. Zumindest meine Tochter ist ein leidenschaftliches Sockenmonster. Sie schafft es mühelos, innerhalb von einer Woche 7 Paar Stümpfe zu trennen und von 14 einzelnen Strümpfen nur noch wenige Socken zu haben.

Aufpassen – muss sie nicht. Schließlich hat Mama einen umfangreichen Sockenvorrat und die Schuhgröße ist die gleiche, so dass Mamas Strümpfe perfekt passen und sowieso cooler aussehen.

Sockenmonster Nummer 3: Haustiere

Hunde und Katzen sind nicht weniger unschuldig, wenn es um verschwundene Socken geht. Gerade dieser Tage erlebt. Tochterkind lacht sich mitten in der Nacht lauthals weg und weckte die gesamte Familie auf. Beim Toilettengang kam ihr eine der Katzen entgegengesaust – mit einer geklaut Socke im Maul. Tatsächlich, das Sockenmonster gibt es wirklich; hat vier Beine und ziemlich flauschiges Fell.

Strümpfe – heiß begehrt

Jetzt, wo es wieder kalt wird und barfuß Laufen gar nicht mehr geht, mussten wir feststellen: Der Sockenvorrat ist nahezu aufgebraucht und wir müssen Nachschub für die gesamte Familie besorgen. Zahlreiche verschwundene Socken bleiben genau DAS, tauchen nie mehr auf und müssen vor Herbstanbruch ersetzt werden.

Damit wir mit warmen Füßen durch den kalten Winter kommen, gibt es dieses Jahr wieder den einheitlichen Sockenlook: Schwarze Strümpfe für alle, damit man aus getrennten Sockenpaaren neue Pärchen bilden kann. Diese Technik hat sich im letzten Winter bewährt und wird es auch dieses Jahr wieder tun.

Doch nicht nur Sockenmonster haben es auf die warmen Füßlinge abgesehen. Bei uns werden die Strümpfe täglich gewechselt und daher oft gewaschen. Die häufige Wäschepflege trägt dazu bei, dass der Stoff schnell ausdünnt und so manche Socken an Zehen oder Ferse ein Loch bekommt. Heute stopft kaum eine Hausfrau Strümpfe und deshalb werden kaputte Strumpfwaren bei uns ausgesorgt.

Immerhin: Ich Glückliche darf mich über recht langlebigen Sockenbestand freuen, wenn ich gewissenhaft dafür sorge, dass meine Tochter keine Gelegenheit hat, meine Sneakerssocken zu stibitzen. Da ich grundsätzlich mit meinen heißgeliebten Birkenstock Schuhen zuhause rumlaufe, halten sich meine Fußwärmer ohnehin lange und so freue ich mich darauf, dass ich mir auch bunte Socken kaufen kann, die lange als Pärchen zusammenbleiben, wenn nicht gerade die Waschmaschine für verschwundene Strümpfe sorgt.

Dumm gelaufen – schlau gewaschen (sponsored)

Seit vielen Monaten begegnet mir ab und an ein Video auf Facebook, dass den Titel “Dumm gelaufen” vollkommen zu Recht verdient hat. Mann und Frau laufen einen Feldweg entlang und man sieht, dass der Regen die Erde zu Matsch verwandelt hat. Eine an sich schon lustige Szene, weil das Pärchen doch ungewöhnlich ist. Doch so richtig lustig wird es, als die Frau es ihrem Mann gleichtun will und vollkommen unbedacht in eine Pfütze springen will. Schwups, weg ist sie. Was zunächst als harmlose Pfütze aussah, entpuppt sich als tiefes Erdloch, in dem sie fast vollständig versinkt. Leider habe ich den Link nicht parat, denn dieser YouTube Clip ist einfach göttlich und entzückt mir jedes Mal auf´s neuen einen herzlichen Lacher. Hoffentlich hatte die Dame ein gutes Waschmittel zuhause, denn das wird sie danach definitiv gebraucht haben.

Spee präsentiert “Dumm gelaufen – schlau gewaschen”

Spee, die bekannte Waschmittelmarke mit dem schlauen Fuchs hat sich mit einer kleinen Videosammlung solch lustigen Pannen angenommen und präsentiert mit “Dumm gelaufen – schlau gewaschen” sieben lustige Clips, bei denen Lachen und – zugegeben – auch etwas Schadenfreude garantiert ist.

Unter den Hashtags #dummgelaufen und #fail können die lustigen Videos angeschaut werden – da bleibt garantiert kein Auge trocken.

7 x richtig dumm gelaufen

Bodybuilder mit peinlicher Panne

DEN Kommentar muss ich mit Ruhrpott-Slang formulieren: Hömma Jung, ordentlich watt inne Muckis, wa? Aber auch inne Birne?

Peinliche Panne beim Inlinern

Mal eben auf Inlinern mit dem Hund Gassi gehen? Das hätte die Frau sich vorher genauer überlegen sollen.

Peinlicher Matsch-Fail im Kletterpark

Ein Mädchen im Kletterpark. Kann das gut ausgehen?

Peinlicher Parcours Unfall

Zwei Typen zeigen auf einer Mauer ihr sportliches Können. Nicht schlecht, Allerdings hätte einer der beiden besser mal aufgepasst.

Dumm gelaufen beim Mountainbiking

Ja, Downhill kann nicht jeder. Als Mutter zweier Radsport-begeisterter Kinder kann ich ein Lied davon singen, wie die Klamotten nach Training und Rennen aussehen. Aber gleich einen “Köpper”?

Dumme Panne beim Powerkiten

Mal richtig schön am Strand auf den Coolen machen? Powerkiten? Gute Idee… nur an der Umsetzung sollte der Mann noch etwas üben.

Peinliche Cam-Aufnahme von Liebespärchen

Küssen würde ich ja auch gerne. Aber bitte nicht so 😉

Spee – die schlaue Art zu waschen

Die Waschmittelmarke Spee zeigt mit einer ordentlichen Portion Humor unterhaltsame Video-Clips, die das altbackene Werbe-Image abgelegt haben und definitiv dem Trend der aktuellen Zeit folgen. Absolut auf Social Media Netzwerke zugeschnitten und somit viral weist der Waschmittelhersteller auf die schlaue Art zu waschen hin. Denn das haben alle 7 Clips gemeinsam: Sie enden schmutzig. Dumm gelaufen!

Am Ende jeden Videos muss natürlich noch ein bischen Werbung reinpassen und der dezente Hinweis, dass Spee die schlaue Art zu waschen ist. Nur, wenn die Protagonisten ein gutes Waschmittel verwenden und schlau waschen, wird die Kleidung wieder tip top sauber und die Protagonisten können sich in ihr nächstes Fail-Abenteuer stürzen.

Spee ist eine marke von Henkel; ein Unternehmen, dass in den Bereichen

  • Laundry & Home Care
  • Beauty Care
  • Adhesive Technologies

tätig ist und 1876 gegründet wurde. Inzwischen arbeiten über 50.000 Mitarbeiter für den Mutterkonzern, zu dessen Marken neben Spee auch Schwarzkopf, Persil und Loctite zählen. Der Jahresumsatz 2014 lag bei 16,4 Mrd. Euro.

Von Spee gesponserter Beitrag!

Nichtraucher werden: Meine Rettungsanker

Rauchen aufhören: Neue Rituale helfen. Vor ganz vielen Jahren las ich fasziniert das Buch “Der Frosch auf der Butter“. NLP soll mir dabei helfen, Rettungsanker zu schaffen, statt zur Nikotinzigarette zu greifen. Ich steckte mittendrin und wolle nach 25 Jahren das Rauchen aufhören. Glücklicherweise macht mir der Nikotinentzug nicht zu schaffen. Wohl aber die vielen Rituale, die mit dem Rauchen einhergingen. Sie zu verlieren, war für mich eine kleine Tragödie. Mit einem Mal waren sie alle weg. Mussten aufgegeben werden. Die E-Zigarette war mein Ersatz. Doch sie simulierte nur in etwa meine Tabakzigaretten und ich brauchte Tricks, um meinen inneren Schweinehund auszutricksen. Meine Rettungsanker: Neue Rituale. Neue Rituale, die mir das Entsagen richtiger Zigaretten leichter machen sollen.

Nichtraucher werden: Warum es ohne neue Rituale nicht geht

Das Rauchen aufhören ist für mich wie das Zugrabetragen eines besten Freundes. Wer will den schon gerne vermissen. Für mich war das Rauchen nie ein Laster. Ich liebe es. Aber es schadet der Gesundheit und der Kopf hat entschieden: Schluss damit. Jetzt will ich Nichtraucher werden!

Wie ich hier schon berichtete, gibt es viele Rituale, die ich mit der Raucherei verbinde. Diese liebe ich ebenso, wie das Quarzen selbst. Um nicht mehrfach unter dem Entzug zu leiden, schaffte ich mir mit NLP neue Anker. Neue Rituale, die mir die alten ersetzen sollten. Aber bessere. Dieses bewusste Umlernen nennt man Ankern. Ich ankerte mit individuellen Rettungsankern, die künftig den Griff zu Zigaretten verhindern und mich stattdessen zum Griff zur E-Zigarette führen sollten.

Wie ich ankerte

Beim NLP Ankern geht es darum, das eigene Unterbewusstsein um neue und bessere Verhaltensmuster zu erweitern. Damit sollte es mir sehr einfach fallen, Nichtraucher werden zu können. Denn mit NLP hatte ich bereits vorher schon gute Erfahrungen gemacht.

Die Methoden, welche Anker man wie setzt, sind sehr unterschiedlich. Da ich mir auf diesem Weg bereits das Trinken zuckerhaltiger Limonaden abgewöhnt hatte, setzte ich auch bei meinem Entschluss, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, größtes Vertrauen in das Ankern. Ich bestimmte die E-Zigarette als meinen wichtigsten Rettungsanker. Meine Schritte für neue Rituale:

  • Ich gasteie mich nicht selbst – ich rauche in der Übergangsphase normale Zigaretten.
  • Wenn ich eine normale Zigarette rauche, spiele ich dabei mit der E-Zigarette.
  • Spiele ich mit der E-Zigarette, trainiere ich mir bestimmte Bewegungsabläufe an.
  • Die E-Zigarette hat den Platz eingenommen, wo früher die Zigaretten lagen.
  • Meine E-Ziggi ist mein ständiger Begleiter geworden.
  • Auch, wenn ich in bestimmten Situationen keine Lust auf´s Dampfen habe, dampfe ich.
  • Ich fasse meine E-Zigarette oft an, um ein vertrautes Gefühl zu ihr zu bekommen.
  • Ich spiele während dem Dampfen mit dem Feuerzeug.
  • Ich lege die elektronische Zigarette in einem sauberen Aschenbecher ab.

Neue Rituale entwickelten sich zufällig oder man kann sie bewusst einführen. So, wie ich das machte. Es passierte noch etwas anderes. Indem ich während dem Rauchen einer Nikotinzigarette immer mit der elektronischen Kippe spielte, verband mein Unterbewusstsein das bloße Berühren der Elektrovariante mit der Befriedigung, die ich beim Rauchen einer normalen Zigarette erlebte.

Das Elektropendant wurde dadurch als positiv empfunden und somit konnte ich mich schneller und besser an die E-Kippe gewöhnen. Dadurch, dass ich beim Rauchen aufhören mir zwischendrin gelegentlich eine der Tabakziggis erlaubte, musste ich nicht alles aufgeben. Doch klar war: Irgendwann würde ich die echten Zigaretten komplett ignorieren – dann bliebe mir die neue E-Zigarette erhalten und würde durch das vorige Ankern ebenso meine Bedürfnisse stillen.

Jedes neue Ritual wird zu einem unabhängigen Rettungsanker

Bei meiner Mission “Nichtraucher werden” setzte ich mir mehrere Anker. Jeder einzelne davon wurde zu einem Rettungsanker. Letztlich lief es darauf hinaus, dass mir keins meiner alten Rituale fehlen würde, während ich mit dem Rauchen aufhören wollte. Zwar musste ich anfangs noch ganz bewusst die neuen Rettungsanker anwenden, doch sie wurden schnell zum Automatismus. Gewiss hätte es garantiert noch Zeiten geben, wo ich so gerne eine normale Zigarette hätte rauchen wollen. Für solche Fälle sollten Disziplin und Rettungsanker genügen, um mich selbst zu überlisten.

Nichtraucher werden: Warum ich Rauchen aufhören nicht schaffte

Dieser Artikel war in meinen Entwürfen gespeichert und noch nicht veröffentlicht. Es handelt sich demnach um einen Altern Blogbeitrag, der unvollständig ist und von mir nur in die Vergangenheit umgeschrieben wurde.

Mein damaliger Versuch brachte mir große Fortschritte ein und ich schaffte es beinahe, mit dieser Methode Nichtraucher zu werden. Innerhalb der ersten beiden Wochen gab es Tage, an denen ich kein Verlangen nach einer normalen Zigarette hatte und ich war mir absolut sicher: Rauchen aufhören werde ich schaffen.

Doch dann kam jener Tag, an dem sich das Leben meiner Familie von Grund auf ändern sollte. Mein Mann verstarb. In dem Moment der Todesnachricht war es mir vollkommen egal, dass ich Nichtraucher werden wollte. Rauchzeug auspacken und weiter rauchen! Diese Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt die einzig richtige – meine Zigaretten wurden zum Rettungsanker, lösten meine neuen Rituale ab. Mittlerweile habe ich mich wieder so an die Zigaretten gewöhnt, dass ich derzeit kein Verlangen habe, sie aufzugeben.

Warum ich Ihnen das Ankern mit NLP empfehle

Da ich meinen Zigarettenkonsum sehr schnell und ohne jeden Entzug drastisch reduzierte und zügig kein Verlangen mehr nach Nikotin und Tabak hatte, bin ich auch heute noch davon überzeugt, dass es mit dem Ankern leicht ist, wenn man Nichtraucher werden möchte. Die NLP Methode ist sehr einfach zu erlernen und erlaubt es, individuelle neue Rituale und Anker zu finden, mit denen man zurecht kommt. Derzeit steht für mich Rauchen aufhören gar nicht zur Debatte, weil das Rauchen meine Kreativität fördert, die ich zum Schreiben brauche und wünsche.

Kurz: Ich will aktuell nicht aufhören mit dem Rauchen – und solange der Kopf dazu nicht bereit ist, habe ich keine Lust, mich mit diesem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen.

Trotzdem: Wenn Sie ernsthaft die Überlegung Nichtraucher werden in sich tragen, lege ich Ihnen das Ankern mit NLP nahe. Das kostet nichts, außer einem guten Buch und etwas Zeit zum Lesen und Nachdenken, wie Sie neue Rituale als Rettungsanker schaffen können. Ich bin überzeugt: Jeder kann das Rauchen aufhören, wenn diese Methode angewandt wird. Ihr Wille dazu muss allerdings vorhanden sein.

Leben ohne Smartphone

Was die Generation Smartphone betrifft, bin ich ein Dinosaurier. Ein Leben ohne Handy konnte ich mir kaum vorstellen. Wie toll jedoch ein Smartphone ist, hätte ich nicht wirklich geahnt, bis ich sehr spät mein erstes besseres davon in den Händen hielt. Denn das vorige Modell wollte einfach nicht die Onlineverbindung herstellen und irgendwann fand ich mich damit ab, dass das schicke Mobiltelefon mit Touchscreen eben nur zum Telefonieren verwendet werden wollte.

Smartphones – ja, sie sind toll

Vor rund 4 Jahren schaffte ich mir ein neues Handy mit Touchscreen an – bereit für die uneingeschränkte Online-Mobilität. Und es klappte. Meine Neuanschaffung funktionierte diesmal auch online. Das gute Stück hat 2 Jahre viele, wirklich sehr viele Betriebsstunden leisten müssen, denn als erstes wirklich tolles Smartphone in der Familie durfte es nutzen. Von Musik hören über Videos auf YouTube gucken (“Mama, kann ich mal eine Bastelanleitung auf deinem Handy anschauen?”) bis zu Spielen und vielem anderen mehr. Jeder wünschte sich zu Weihnachten ein eigenes Smartphone, denn ganz ehrlich – diese mobilen Kommunikationsgeräte sind klasse. Bis zu dem Tag, an dem mein Leben ohne Handy weiterging.

Warum kein neues Mobiltelefon?

Einerseits technisch versiert – aus beruflichen Gründen – andererseits technisch vollkommen desinteressiert aus privaten Gründen. Welches Handy hätte ich mir als Ersatz kaufen wollen? Wieder Nokia? Nokia out! Sagen alle. iPhone? Nee, auf gar keinen Fall. Vor dieser Haltung kniet sogar der tollste Mann auf diesem Planeten vor mir nieder. Samsung? Keine Ahnung. Welcher Tarif? Welcher Anbieter? Woher soll ich das wissen? Mich durch den Anbieter- und Tarifdschungel zu schlagen, darauf hatte ich einfach keinen Nerv und selbst Seiten wie simyo und Co helfen mir nicht weiter, weil ich auf solche nüchternen Materien schlicht keine Lust habe. Zahlen und Geschäftsbedingungen lesen ist nicht meine Welt.

Badezimmerfliesen sind für Smartphones nichts

Ich bin keine Frau, die ihr Leben in allen Lebenslagen mit Versicherungen zupflastert. Eben nur das Nötigste. Und glücklicherweise hatte ich bisher noch keine größeren Versicherungsschäden, so dass im Schadensfalls verkraftbar ist, aus eigener Tasche zu zahlen. Eine Versicherung für´s Handy wäre also bei mir vollkommen unsinnig gewesen.

Doch dann. Vor rund einem Jahr passierte es. Tochterkind nahm mein geliebtes Nokia Handy mit zum Zähneputzen ins Bad. Mit Musik geht alles leichter. Klammheimlich mogelte sie mein Handy wieder auf meinen Schreibtisch und am nächsten Morgen sah ich: Display kaputt. Totalschaden. Shit happens. Und weil ich sowieso den ganzen Tag online arbeite und aufgrund meiner Lebenssituation eher froh bin, mal ein paar Stunden nicht für Jedermann erreichbar zu sein, folgte eine ziemlich gute Entscheidung: Ab sofort verläuft dein Leben ohne Handy.

Funktioniert es, ohne Handy zu leben?

Na klar. Ein Jahr lang ohne technischen Luxus habe ich nun hinter mir. Keine nervigen Anrufe, keine ätzenden SMS, kein Entknoten von Ladekabeln oder sonstigen Ärgernissen. Ruhe! Das hat was. Unterwegs sein und einfach mal abschalten können. Mal all die Dinge ungestört zu genießen, wenn ich nicht am Arbeiten, sondern einfach nur Privatmensch bin. Eine schöne Zeit, das Leben ohne Handy. Ein Jahr Genuss pur. Nichts, dass ich vermisst hätte. Insofern ein lohnenswerter Selbstversuch.

Aber … jetzt will ich ein Handy

Nun ist die Zeit gekommen, in der ich mir nichts sehnsüchtiger wünsche, als ein neues Handy. Eins, dessen Nummer ich nicht Hinz & Kunz gebe. Ein Smartphone, das zwar mit dem Internet, aber nicht mit meinen gefühlten 2 Millionen beruflich genutzten Accounts auf Twitter, G+, Facebook und Co verbunden ist.

Ich wünsche mir ein Mobiltelefon, das nur für meinen Herzensmenschen da ist. Eins, das nie klingelt – außer, wenn ER anruft. Einen Klingelton, den ich genauso lieben werde, wie ich diesen einen Mann liebe. Wenn er mich liebt, wird er mich anrufen! Er wird mir über den privaten Kanal seine Herzensbotschaften schicken, wenn er nur mal kurz zwischen der Arbeit Zeit hat.

Wann immer mein Handy mich ruft, weiß ich: Er denkt gerade auch an mich. Ein Jahr Leben ohne Handy war prima. Denn es gab niemanden mehr, der mich WIRKLICH hätte anrufen sollen. Doch jetzt ist ein Leben ohne Smartphone für mich nicht mehr denkbar. Jetzt ist alles anders.

 

Der Blick auf die Uhr

Nimm mal eine Auszeit! Es ist morgens, halb 6 Uhr. Der erste Blick auf die Uhr. Die Nacht war schlaflos. Schlaflos in Eywiller. Die Augen brennen und ich fühle mich gerädert. Heute wird es ein anstrengender Tag. Denn es gibt viel zu tun. Die Nacht war zu kurz und müde bin ich auch noch. Kein Wunder – um diese Uhrzeit. Die Leute stehen Schlange.

  • “Kannst du dir dieses mal kurz anschauen?”
  • “Können wir das machen?”
  • “Hast du morgen Zeit für …?”
  • “Falls du mal fünf Minuten für mich hast…”

Meine Standardantwort: “Ja, schaue ich mir an, sobald ich etwas Luft habe.” Doch Luft ist es, die mir gerade fehlt. Luft zum durchatmen, Luft, mal fünf Minuten Zeit Ruhe zu haben. Stress bin ich gewohnt. Er tut mir gut, solange am Ende etwas Produktives entsteht und man am Abend das Werk sieht, welches man am Tage vollendet hat. Der Blick auf die Uhr ist dabei so etwas wie die Messlatte des Erfolgs. Tagespensum schaffbar?

Bloß nicht stressen lassen – oder doch?

Ich bin die Ruhe in Person. Immer. Nur jetzt gerade nicht. Anderes Thema. Aber sonst immer. Stress ist für mich noch lange nicht gleich Stress. Beruflich habe ich ein gutes Zeitmanegement, bei dem ein Blick auf die Uhr mich nicht in Unruhe versetzt. Am Ende des Tages habe ich meine To-Do-Liste abgearbeitet. Meistens. Und selbst wenn nicht – dann bin ich immer noch schnell. Die meisten sind langsamer.

Positiver Stress kann konstruktiv sein

Beruflicher Stress ist für mich konstruktiv. Wenn die Auftragsliste nur wenige Positionen hat, fange ich gar nicht erst an zu arbeiten. Das Ärmel hochkrempeln muss sich lohnen. Dann bin ich effektiv. Anders ist der Negativstress, den man im Alltag erlebt. Dinge, die negativ belasten. Ein blöder Termin. Das Warten auf einen unerwünschten Besuch. Das Schlangestehen an der Kasse. Die ewige Warterei, wann endlich die Post kommt. Wo bleibt das gelb-grüne La Poste Auto mit meinem sehnsüchtig erwarteten Paket. Der Blick auf die Uhr. Er wird zur Stressprobe.

Negativstress geht auf die Nerven!

Meine Armbanduhr hat ein ein Uhrenarmband aus Metall. Unweigerlich wandert meine rechte Hand mit ihren Fingern dorthin und zupft daran. Ich drehe die locker sitzende Armbanduhr an meinem Handgelenk hin und her. So, als ob ich die Zeit beeinflussen will. Vorwärts, Rückwärts. Kann das nicht schneller gehen. Warum verfliegen die Minuten und Stunden zu schnell. Geduld zählt nicht zu meinen Tugenden. Diszipliniertes Durchhalten bei Dingen, auf die ich keine Lust habe genauso wenig. Jetzt habe ich Stress. Negativstress. Jener, den man besser vermeiden sollte. Doch Abschalten ist nicht einfach.

Zurück zur inneren Ruhe

Auf Dauer ist Stress ungesund. Stress kann krank machen. Wichtig ist es, sich eine Auszeit zu gönnen. Erholungsphasen. Nicht irgendwann, sondern dann, wenn sie gebraucht werden. Dabei ist es ganz individuell, was gut tut.

Für mich ist es eine gute Tasse Kaffee. Wenn der Blick auf die Uhr zum Stressindikator wird, brauche ich einen Kaffee. Inmitten der Ungeduld. Inmitten von Chaos. Dann komme ich eben zu spät. Wenn die Ungeduld mich plagt oder der Gedanke an einen unerwünschten Besuch mich unter Strom setzt, hilft mein Lieblingsparfüm, um mir meine Ruhe wiederzubringen. Kaffee und Lieblingsduft sind meine kleinen Inseln, auf denen ich einen Erholungsurlaub genießen kann. Für kurze Zeit.

Eine der ersten Fähigkeiten, die wir Menschen im Leben lernen, ist das Lesen der Uhr. Und wenig später hören wir: „Zeit ist Geld“. Der Volksmund muss irren, sonst wären wir zur bitteren Armut verdammt. Wer hat schon Zeit?

Auszeiten sind kein Egoismus

In meinem Umfeld sind die meisten Menschen pflichtbewusst. Keine Schwächen zeigen. Immer cool und gelassen bleiben. Nicht gestresst wirken. Den Zeitplan immer im Hinterkopf. Zeit ist bekanntlich Geld. Trotzdem bewege ich mich in einem Umfeld, in dem starke Nerven gefragt sind. Nur mit starkem Nervenkostüm sind wir die perfekten Dienstleister, die wir sind. Die unsere tadellose Arbeit ausmachen. Schnell. Ohne Fehler. Ohne Rumgeschwafel. Auf den Punkt. Auf den Zeitpunkt.

Daher gehört es in unserer Branche dazu, einfach mal nicht da zu sein. Zwischendrin Dinge zu tun, die gut tun. Auszeiten! Wir, die Kreativen, sind Meister darin. Gerade dieser Tage hat ein Kollege via Facebook ein Bild von sich gepostet. Mit der Fernbedienung in der Hand steuerte er einen Miniatur-Truck durch das Firmenbüro. Ein anderes Mal gibt es eine Showeinlage am Kicker, der ebenfalls zur Büroausstattung gehört. Beim Scrollen über seine Pinnwand finden sich zahlreiche solcher Inseln, die den straffen Terminplan auflockern. Ohne Wenn und Aber.

Ein Blick auf die Uhr

Ein Blick auf die Uhr ist nicht das Maß der Dinge. Das Erkennen von Stress ist wichtig. Bevor er sich breit macht. Um rechtzeitig eine kleine Auszeit einzulegen und aufzutanken. Ein Auto legt auch nur mit vollem Tank verlässlich weite Strecken zurück ohne liegen zu bleiben.

Auszeiten sind kein Egoismus, sondern Motorenpflege. Auch, wenn der Blick auf die Uhr niemals vermeidbar ist. Lassen Sie einfach mal Fünfe gerade sein. Setzen Sie Grenzen. Machen Sie es wie ich. Ich trage schon seit zig Jahren keine Armbanduhr mehr. Nur, wenn ich außer Haus muss und unbedingt eine Uhr am Handgelenk brauche.

Zukunftsängste

Egal, wie schwer es gerade sein mag: keine Angst – das Leben geht weiter! In den letzten Monaten habe ich mir viele Gedanken machen müssen. Mit 42 zur Witwe zu werden war nicht mein Lebenskonzept. Es kam der Tag, an dem der schlimmste Alptraum wahr wurde. Ich habe einen Menschen verloren, mit dem mich eine ganz tiefe Liebe verbindet. Bewusst schreibe ich nicht das abschließende Wort “verband”. Denn Liebe geht über den Tod hinaus. Keine abgedroschene Phrase – sondern eine Erkenntnis aus einem Jahr, das nun hinter mir legt. Mit vielen Gedanken und der Frage, ob mich Zukunftsängste plagen müssen und mit dem tiefen Gefühl der Einsamkeit. Bin ich wirklich einsam? Nein. Die Liebe ist immer noch da. Dieses tiefe Gefühl, niemals alleine zu sein.

Auch in der Trauer gibt es das Positive!

Ein Jahr mit vielen Tränen liegt hinter mir. Tränen, die gut tun. Zugelassene Tränen, weil ich mich nicht verstellen will. Ein Weg, zu verarbeiten. Diese Tränen tun gut. Sie zuzulassen, ist der einzig richtige Weg. Sie nehmen mir die Angst, abzuschließen. Warum sollte ich mit der großen Liebe abschließen. Sie wird nicht enden, sie ist ein Teil von mir.

Trotzdem ändert sich das Leben. Nach dem Weggehen eines geliebten Menschen. Werde ich das alles alleine schaffen? Meistere ich die neue Herausforderung? Oder sollten mich Zukunftsängste plagen? Wieder für alles alleine zuständig sein zu müssen? Alleine den Weg durch´s Leben zu meistern? Warum sollte es schief gehen? Ich bin gefallen und wieder aufgestanden. Unabhängig. Selbst die Familie versorgen ist kein Problem. Das gibt Mut. Mut, auch in der schlimmsten Situation den Kopf nicht (zu lange) hängen zu lassen.

Haben Sie Mut!

Ich erinnere mich an eine Frage, die ich mir einmal stellte, als ich nachts in den Armen meines Mannes lag. Der Gedanke schlich sich ein. Wer von uns MUSS länger leben. Er! Nein. Ich! Es war eine Lebenserkenntnis. Damals keine Vorahnung. Oder doch? Ich suchte nach einer Erklärung. Eine Erklärung dafür, warum ich zu diesem Entschluss kam. Es geht um Kraft. Wer hat die meiste Kraft, danach einfach weiterzumachen? Beulen und blaue Flecken hinzunehmen? Und trotzdem die Hände in die Hand zu nehmen? Sich nicht zu tief fallen zu lassen? Aufzustehen? Das Schicksal zu ertragen?

Sie sind stärker, als Sie glauben!

Haben Sie diesen Mut? Diese Stärke? Kein Leben ist perfekt. Kein Leben kommt ohne blaue Flecken und Beulen aus. Mal sind es Schicksalsschläge, mal sind es die ganz normalen Probleme des Alltags. Geldsorgen. Berufliche Nöte. Zukunftsängste. Doch was ist das alles im Vergleich dazu, einen geliebten Menschen zu verlieren?

Trotz aller Zukunftsängste: Machen Sie weiter!

Eigentlich ist es vollkommen egal, welche Zukunftsängste Sie plagen. Ganz gleich, was das Leben für Sie bereit hält. Machen Sie weiter. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Das Leben kann ein Arschloch sein. Warum sollte es ausgerechnet Sie schonen? Oder mich? Oder irgendwen?

Die Welt ist aus den Fugen

Auch mich plagen Zukunftsängste. Die üblichen Fragen. Wie schaffst du das? Reicht das Geld? Bleiben alle gesund? Wird das Schicksal wieder Arschloch sein? Wann? Was kommt auf mich zu? Wie geht es privat weiter? Wie beruflich? Werden die Kinder ihr Glück finden? Ganz normale Dinge, die uns alle beschäftigen.

Gut, dass wir nicht wissen, was das Leben für uns bereit hält. Vermutlich würden wir schreiend nach dem Ausgang suchen. Doch es MUSS so sein. Kein Leben ist perfekt. Kein Leben bleibt verschont. Die Welt scheint auf keinem guten Weg. Putin. Obama. Das Säbelrasseln – spürbar. Greifbar. Das Flüchtlingselend. All die Ungerechtigkeiten und die Uneinigkeiten. Es liegt nichts Gutes in der Luft. Doch was ändert das? Angst vor Arbeitslosigkeit? Angst vor Versagen? Angst, jemanden zu verlieren? Es kommt, wie es kommen soll. Das Schicksal ist nicht änderbar. Nicht vermeidbar. Das einzige, was uns bleibt ist Hoffnung. Und Weitermachen.

Zukunftsängste sind Ballast – werfen Sie ihn ab oder tragen Sie ihn!

Manchmal scheinen Zukunftsängste das einzig Richtige zu sein. Menschen wollen Sicherheiten. Garantien. Doch die gibt es nicht. Sie können eine Lebensversicherung abschließen, doch das hindert Sie nicht daran, einen Unfall zu haben. Sie können eine Hausratversicherung abschließen, doch das schützt Sie nicht davor, dass Ihr Haus abbrennt.

Sie sehen schon: Es spielt keine Rolle, ob Sie sich von Zukunftsängsten plagen lassen oder ob Sie drauf pfeifen. Das Leben kommt, wie es kommt.

Was Zukunftsängste auf jeden Fall bewirken: Sie sind Ballast. Ballast, der Sie ausbremst. Haben Sie Träume? Hatten Sie Träume? Was ist daraus geworden? So verrückt manche Träume auch sein mögen. Sie sind es wert, gelebt zu werden.

Vielleicht nicht so, wie man sich das vorstellte. Vielleicht mit einem angepassten, realistischeren Design. Im Rahmen des Möglichen. Und wenn es nicht klappt? Dann gewinnt man auch. Die Erkenntnis, das Unmögliche versucht zu haben. Das ist keine Niederlage. Das ist ein Triumph. Und wenn es schief geht? Egal. Man hat es versucht. Der Weg ist das Ziel. Nicht das Ziel selbst.

Wir lernen Laufen durch die Schritte, die wir gehen. Wir wachsen mit jedem Schritt. Nicht erst beim Erreichen des Ziels.

Damit der Weg weit gelaufen werden kann, muss der Ballast weg. All die Zukunftsängste und all die Sorgen, die mit jedem Schritt schwerer werden. Ballast, das ist das, was unsere Wege schwer macht. Unsere Schritte schwer und mühsam werden lässt. Anstrengend. Mehr Bereitschaft, die Hürden anzunehmen und anzupacken ist das, was es leichter werden lässt.

Nicht hadern, sondern bei Seite räumen. Das tut gut. Auseinandersetzen. Realistische Ziele abstecken. Für belohnende Erfolge. Utopische Ziele stecken. Für die Hoffnung. Das scheint mir das Rezept für innere Zufriedenheit. Und die kleine Wunder, die man erlebt. Diese Wunder, die Mut und Kraft geben. Weiterzumachen. Alles andere ist feige. Wann immer Ihnen die Puste ausgeht – denken Sie an meine Worte!

Träume wahr werden lassen (sponsored)

Schrumpfen unsere Träume? Jeder Mensch träumt. Jede Nacht. Nicht immer erinnern wir uns an das Geträumte. Manche von ihnen sind absurd, eigene machen Angst und es gibt präkognitive Träume, die in Erfüllung gehen. Hinter mir liegt eine Woche. Eine ganz besondere Woche. Nach einem vollkommen verrückten Traum, der mir den Kopf verdreht hat. Absurd. Schön. Unvorstellbar. Und vollkommen verrückt. In einer fast schlaflosen Nacht hat sich dieser Traum immer wieder abgespielt. Zu schön wäre es, könnte man solche Träume wahr werden lassen. Wer weiß? Manche gehen in Erfüllung. Jedenfalls sind sie es wert, daran festzuhalten.

Träume sind zum Erfüllen da!

Nicht nur in der Nacht träumen wir. Lebensträume. Dinge, die wir tun wollen. Dinge, die wir erleben wollen. Aber auch immer wieder Dinge, die wir verschieben. Keine Zeit. Kein Geld. Kein Elan. Oder einfach der innere Schweinehund, der uns auf den Füßen steht. Anstatt dass wir unsere Träume wahr werden lassen. Irgendwann kommt der Augenblick des Erwachens. Es kommt der Zeitpunkt, an dem wir bereuen, all diese Dinge nicht getan zu haben. Hätten wir uns doch nur besser um unsere Traumerfüllung gekümmert.

Wann sind unsere Träume eigentlich kleiner geworden als wir selbst? Wann haben wir aufgehört, uns um sie zu kümmern? Wie war es möglich, dass banale Gründe uns daran hindern konnten, Träume war werden zu lassen?

Dieser Frage ging die TARGOBANK auf den Grund und so entstand die Idee zum Film “Echte Träume”. Kinder und Erwachsene wurden nach ihren Träumen befragt. Ein spannendes Projekt, dass uns dazu anregen soll, über unsere Traumerfüllung nachzudenken.

Lebe Deine Träume – heute … nicht morgen!

Träumen erhält uns am Leben

Wer keinen Traum hat, hat keine Ziel. Und wer kein Ziel erreicht, wird am Ende das Glück nicht gefunden haben. Und den Versuch nicht unternimmt, sein Glück zu finden und nicht alles daran setzt, Träume wahr werden zu lassen, wird am Ende bereuen. Immer wird die Frage im Raum stehen:

“Was wäre wenn…?”

Kinderträume sind toll. Kinder nehmen ihre Träume wichtig. Sehr wichtig sogar. Schon im kleinen Alter haben sie einen Traumberuf. Mädchen wollen Prinzessin werden und überlegen sich, wie das Prinzessinnenkleid aussehen wird; Jungs haben klare Vorstellungen von ihrem Traumauto und füllen jeden Cent in die Spardose. Kinder haben Wünsche, Astronaut zu werden, den Mann auf dem Mond zu heiraten oder die Welt aus den Angeln zu heben. Je älter Kinder werden, umso mehr verändern sich ihre Wünsche und Vorstellungen. Ein Haus, die Auswanderung oder ein eigenes Unternehmen. Selbständig arbeiten, anstatt unter einem Chef zu buckeln.

Tendenziell werden Kinderträume aber im Laufe der Zeit kleiner. Wo es früher noch große, manchmal auch unerfüllbare Wünsche waren, finden sich auf einmal pragmatische Wünsche. Ein amerikanischer Einbaukühlschrank. Eine tolle Couch. Ein riesiger Fernseher. Von den Kindheitsträumen keine Spur mehr. Schade. Auch, wenn sie manchmal verrückt waren.

Bei der Befragung der Probanden hat die TARGOBANK herausgefunden, dass im Laufe der Jahre Träume und Wünsche der Probanden kleiner geworden sind, als sie selbst. Resignation? Aufgabe? Jedenfalls sehr schade. Das findet auch die TARGOBANK und hat die Traumkapsel ins Leben gerufen. www.targobank-magazin.de, das Online-Unternehmensziel der TARGOBANK, stellt die inhaltliche Verbindung zwischen der Produktwelt der Bank und der Träume-Initiative her.

TARGOBANK: Traumkapsel

Warum sollten Kinder und Erwachsene nicht einfach ihre Träume wahr werden lassen? Um Menschen zu motivieren, hat die TARGOBANK die Internetseite echte-traeume.de ins Leben gerufen. Dort berichten redaktionelle Beiträge und Portraits von Menschen, die sich um ihre Traumerfüllung gekümmert haben und dort ist auch die Traumkapsel zu finden. Jeder kann in diese Traumkapsel seine Kindheitsträume eintragen und so dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Eine schöne Idee, um vielleicht doch noch einige Träume wahr werden lassen zu können.

Die TARGOBANK AG & Co. KGaA  betreut an über 360 Standorten in 200 Städten vier Millionen Kunden und ist die Tochter der Genossenschaftsbank Credit Mutuel, eine der führendsten Banken Europas.

Dieser Artikel wurde von TARGOBANK gesponsert!