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Wohnzimmer Deko – Mit Farbe spielen

Weiße Wände – Schluss mit Langeweile. Nach der Generation “Rauhfaser Weiß” gibt es heute keine Wohnung mehr, die nicht liebevoll und aufwändig dekoriert ist. Die Wohnzimmer Deko ist in jedem Haushalt repräsentiert und als zentraler Wohnraum darf es dort etwas mehr Dekoration sein. Weiße Wände sind langweilig, Farbe tut Wohnzimmerwänden gut. Es kommt Farbe ins Spiel und die Wände bekommen ein neues Farbkleid. Welche Wandfarbe oder Tapete gewählt wird, ist eine Frage des Geschmacks.

Kleine Veränderungen genügen

Es muss nicht gleich das gesamte Zimmer renoviertwerden. Im weißen Raum kann eine Wand farbig gestrichen werden, um neue Akzente zu setzen. Die Wohnzimmer Deko greift idealerweise die Wandfarbe auf – oder anders herum. Harmonische Farbtöne wirken am besten, wenn sie wiederholt in einem Zimmer vorkommen. Weniger ist mehr. Für die Wohnzimmer Deko brauchen Sie nicht alles voll zu stellen oder die Wände kunterbunt zu streichen.

Haben Sie keine Lust auf Streichen, sind Wandtattoos eine tolle Option, um alte Wände schöner zu gestalten. Motive stehen umfangreich zur Auswahl, Tattoos lassen sich schnell an die Wand kleben und verändern in wenigen Minuten den Wohnraum.

In harmonischen Farbtönen können Plaid auf der Couch, Läufer auf dem Fußboden sowie eine neue Gardine die Wohnzimmer Deko ergänzen und den alten Raum mit neuem Glanz erfüllen. Kleine Dekorationen wie Schalen, Vasen, Figuren sollten sparsam, aber sehr gewählt angerichtet werden. Je weniger Dekor Sie verwenden, um so schöner wirken einzelne Dekorationsgegenstände.

Von Grund auf renovieren?

Irgendwann reicht es nicht mehr, mit kleinen Maßnahmen einem Raum zu neuem Glanz zu verhelfen. Dann muss zumindest gestrichen, eventuell sogar tapeziert werden. Vielleicht möchten Sie die Möbel austauschen. Am einfachsten kommen Sie voran, wenn Sie den gesamten Raum leer räumen, Tapete entfernen, Teppich rausreißen und von Grund auf frisch renovieren. Im leeren Zimmer ist dies wesentlich einfacher und geht schneller.

Wände nicht kunterbunt

Bunte und gemusterte Tapeten wirken erdrückend und man sieht sich schnell satt – wenn das gesamte Zimmer damit tapeziert wird. Ideal ist es, wenn nur eine oder zwei Wände farblich bzw. mit Mustertapete oder Designertapete versehen werden. Die übrigen Raumwände sollten Weiß oder in hellerer Farbe gestaltet werden.

Wohnzimmer Deko flexibel

Es gibt keine festen Regelungen, wie Sie die Wohnzimmer Deko am wirkungsvollsten einsetzen. Generell ist festzustellen: Je weniger innerhalb des Wohnzimmers ablenkt, um so besser wirken die dekorativen Accessoires. Halten Sie den Hintergrund (Tapete, Fußbodenbelag, Möbel) möglichst schlicht, haben Sie langfristig mehr Spielraum bei der Dekoration und können variieren.

Möchten Sie beispielsweise ein blaues Sofa, ist zu überlegen, ob Sie nicht mit einem schönen Plaidfür den gewünschten Farbton sorgen. Ein roter Teppichboden sorgt dafür, dass Sie sich bald satt gesehen haben. Wählen Sie besser einen farbneutralen Teppich und bringen Sie die Farbe Rot durch einen Läufer in den Wohnraum. Der lässt sich später leicht austauschen, wenn er Ihnen nicht mehr gefällt.

Farbharmonie bei Wohnzimmer Deko

Häufig “entsteht” Wohnzimmer Deko, weil etwas dazu gestellt wird, was man irgendwann entdeckt hat. Dadurch sammeln sich viele Dekorationsartikel, die nicht zueinander passen. Der Raum wirkt überladen und disharmonisch.

Eine Renovierung oder das Umgestalten des Raums bietet Gelegenheit, aufzuräumen und auszusortieren. Trennen Sie sich von allem, entbehrlich ist und nicht in das neue Farbkonzept passt. Wählen Sie Wohnzimmer Deko, die auf maximal 2 Hauptfarben setzt. Wiederholen Sie diese beiden Farben oft, aber nicht zu oft. Die Farbnuancen kleiner Dekoration kann sich im Großen wiederholen.

Doch es gilt: Alle großen Dinge wie Möbel, Teppich, Wandfarbe sollten in der dezenteren Farbe gehalten sein. Knallige Farbtöne werden durch die Wohnzimmer Deko in den Raum geholt, die sich bei Nichtgefallen ohne großen Aufwand wieder austauschen lässt.

Wandsticker – Schluss mit kahlen Wänden

Rauhfasertapete in weißem Anstrich waren viele Jahre trendig. Weiße Wände sehen ordentlich und sauber aus. Leider fast steril. Deshalb sorgen sie nicht unbedingt für Wohlbehagen. Weiße Wände müssen nicht sein! Eine farbig gestrichene oder mit einem Wandsticker dekorierte Wand macht einen wesentlich wohnlicheren Eindruck und erzeugt eine Wohlfühlatmosphäre. Wandtattoos und Sticker zum Aufkleben werten die Räumlichkeit auf und erlauben es, für jedes Zimmer passende Motive auswählen und langweiligen Zimmerwänden den Kampf anzusagen.

Die tollen Wandaufkleber haben einige Vorteile in sich vereinbart. Mit ihnen können Sie ohne großen Renovierungsaufwand jedem Raum einen neuen Look verpassen, denn die Aufkleber lassen sich in wenigen Minuten auf die Tapete kleben und einige von sind sogar spurlos ablösbar, wenn man die Zimmerwand erneut umgestalten möchte.

Kleben Sie schon oder malen Sie noch?

Bevor der Klebetrend mit Wandstickern und Wandtattoos ausbrach, griff ich alle paar Jahre zu Wandfarbe, Malerrollen und Pinsel, um die Wände neu zu streichen und vor allem die Kinderzimmer und das Badezimmer mit schönen Motiven zu gestalten.

Für mich war das ein Hobby, das ich zwar gerne machte, aber was oft teures Geld und vor allem viel Zeit kostete. Oft habe ich sogar komplette Wände künstlerisch bemalt, allerdings wachsen die Kinder recht schnell aus ihren Wunschmotiven heraus oder finden langweilig, was noch vor ein paar Wochen das Größte war.

Andere TV-Helden werden interessant und ich hatte keine Lust, im gleichen Tempo die Zimmer der Kids umzugestalten. Für uns kamen die Wandaufkleber also sehr gelegen. Nicht nur für die Kinderzimmerwände, sondern auch für die Küche, das Wohnzimmer, die Flure und das Bad. An unglaublich tollen Motiven bei Sticker, Tattoo und Co mangelt es nicht.

Riesige Auswahl bei Klebebildern für Wände

Obwohl der Trend nicht mehr ganz so neu ist, kommen immer schönere Motive in den Handel. Die Onlineshops setzen auf kreative Ornamente, süße Kindermotive aus allen bekannten Märchen und Kindersendungen, für die Küche gibt es Wandsticker mit Food-Motiven oder solche, die das Thema Kaffee aufgreifen. Blumenranken, Schmetterlinge, Tiere oder Sprüche. Was auch immer man an die Wand kleben möchte – die Anbieter für Wandtattoos und Wandsticker haben es. In allen Größen und in sämtlichen Farben.

Wandbilder anbringen

Natürlich spricht nichts dagegen vor dem Aufkleben von Wandstickern oder Wandtattoos erst für neue Farbe im Zimmer zu sorgen oder zuerst die Tapete auszutauschen. Dabei gilt aber, diesen Tipps zu beherzigen.

Wandsticker nicht auf frische Tapeten

Bei frisch tapezierten und gestrichenen Wänden sollten Sie mit dem dekorativen Bekleben der Wände ein paar Tage warten, bis Tapetenkleister und Wandfarbe vollständig getrocknet sind. Sonst kann es passieren, dass ein Wandsticker oder Wandtattoo nicht richtig haftet. Bei uns zog die Transferfolie bei diesem Kaffeebild leider die Wandfarbe an einigen Stellen ab.

Vorsicht bei grobkörniger Tapete

Je gröber eine Tapete ist, umso größer sollten die Wandmotive ausgewählt sein. Einige Anbieter vermerken entsprechende Hinweise in ihren Produktbeschreibungen. Tatsächlich kann es vorkommen, dass ein Wandsticker nicht vernünftig hält oder nicht schön aussieht, wenn die Rauhfasertapete darunter zu grobkörnig ist.

Für große Wandaufkleber Rakel benutzen

Je nach Größe des Klebemotivs ist es sinnvoll, mit einem Rakel das Klebebild an die Wand zu übertragen. Das Rakel erlaubt es, Wandtattoos bzw. Sticker ohne Bläschenbildung anzukleben.

Übertragen von Transferfolie

Bevor ein Motiv auf die Wand geklebt wird, ist die passende Stelle auszusuchen. Dafür ist man am besten zu zweit. Eine Person hält das Klebebild an der Zimmerwand fest, die andere Person schaut, ob es dort wirklich gut zur Geltung kommt. Kleine Wandsticker können vor dem Aufkleben von der Transferfolie abgezogen und direkt auf die Tapete geklebt werden. Große Wandaufkleber bringt man stückweise von der Folie auf den Untergrund.

Dazu löst man im oberen Bereich ein Stück des Motivs von der Transferfolie ab und heftet es an die Wand, um es mit dem Rakel vorsichtig und mit etwas Druck auf die Zimmerwand zu reiben. Nun wird die Trägerfolie ein weiteres Stück abgezogen und mit dem Rakelwerkzeug erneut das Klebemotiv auf die Tapete gedrückt. Diese Schritte wiederholt man solange, bis das gesamte Wandtattoo oder alle Wandsticker fertig aufgeklebt sind.

Mehrere Motive kombinieren

Nichts spricht dagegen, verschiedene Motive miteinander zu kombinieren. Idealerweise nimmt man dann Klebebilder eines Herstellers, damit sich die Oberfläche der Wandtattoos gleichen. Die größeren Motive werden zuerst angeklebt, kleinere Wandsticker kommen zum Schluss dran, weil sie leichter platziert und angebracht werden können. Ganz toll sieht beispielsweise das Kinderzimmer aus, wenn nicht nur die Wand mit Stickern und Tattoos verschönert wird, sondern kleinere Klebebilder auf Bettrahmen, Kleiderschrank, Wickelkommode oder Zimmertür und Fenster gestaltet werden.