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Mädchenkram und Männersache? (sponsored Post)

Benachteiligung, weil Mädchen keine Jungs sind? Vor der Geburt meines ersten Kindes habe ich mir ein Mädchen gewünscht. Meine Schwiegermutter sagte mir schon in den ersten Schwangerschaftswochen, dass ich einen Jungen bekommen werde. Das Wissen alter Frauen 😉 Meine beiden ersten Kinder wurden Jungs und meine Tochter ist das Nesthäkchen der Familie. Die Jungs fand ich klasse. Ich mag Technik und ich kann typischem Männerkram wirklich viel abgewinnen. Als dann meine Tochter zur Welt kam, war ich ziemlich unerfahren mit all dem Mädchenkram. Erst, als die Kleine aktivier wurde, stellte ich fest:

Es gibt nicht DEN Mädchenkram und DEN Jungenkram.

Warum auch? Wieso sollen Mädchen SO und Jungen SO sein? Warum muss es “typisch Mädchen” und “typisch Junge” geben? Warum werden an Mädels andere Erwartungen gestellt, als an Buben? Wieso erleben Kinder eine Benachteiligung, weil sie sich für Dinge interessieren, die eben nicht “typisch” sind?

Meine Tochter erobert die Welt, wie es IHR gefällt

Als reife Frau kann ich durchaus behaupten, dass es zwischen Männern und Frauen Unterschiede gibt. Frauen schminken sich und haben daher mehr Interesse an Kosmetik. Inzwischen holen die Männer auf, die doch mehr Spaß an Fußball haben oder sich für Technik interessieren. Gleichzeitig erlebe ich jedoch ein Mädchen, das sich zwar auch für Mädchenkram interessiert, aber sich zum Geburtstag einen ferngesteuerten Hubschrauber wünscht und die mit ihrem Bike die meisten Jungs “nass” macht.

Vielleicht ist es für mich deshalb so unwichtig, ob meine Tochter “mädchenhaft” ist oder nicht, weil sie von ihren Brüdern geprägt wurde. Der mittlere Sohn ist Profi-Radsportler. Warum sollte SIE dann nicht auch leidenschaftliche Sportlerin in einem “Männersport” werden? Schwups, war sie im Fahrradverein und trainierte mit männlichen Trainern und fast nur radsportbegeisterten Jungen. Erst mit einem alten Klapperfahrrad, dann später mit einem teuren Sportrad. Genauso, wie der größere Bruder.

Vielleicht ist es für mich deshalb so unwichtig, ob meine Tochter “mädchenhaft” ist oder nicht, weil sie von ihren Brüdern geprägt wurde. Der mittlere Sohn ist Profi-Radsportler. Warum sollte SIE dann nicht auch leidenschaftliche Sportlerin in einem “Männersport” werden? Schwups, war sie im Fahrradverein und trainierte mit männlichen Trainern und fast nur radsportbegeisterten Jungen. Erst mit einem alten Klapperfahrrad, dann später mit einem teuren Sportrad. Genauso, wie der größere Bruder.

Radsport ist kein Mädchenkram – na und!

Meine Kinder fahren Trial, Mountainbiking und Rennen. Das Bike dabei unter Kontrolle zu halten, ist körperlich absolut anstrengend und die Verletzungsgefahr ist relativ hoch, wenn man als Biker körperlich nicht die notwendige Kraft aufbringt und/oder die notwendigen Techniken nicht beherrscht. Ja, mein Mädchen erlebt eine Benachteiligung, weil ihre Kraft trotz kindgerechtem Krafttraining nicht immer ausreicht, um die höchsten und weitesten Sprünge zu meistern. Und? Egal! Sie hat Spaß daran.

Es gibt keinen Mädchenbonus

Die meisten Jungs sind besser. Viel besser. Weil sie bei gleicher Körpergröße und gleichem Gewicht meistens mehr Kraft haben. Doch das spielt keine Rolle. Mein Mädel hat Biss und lässt sich in diesem Männersport nicht unterkriegen. Auch, wenn sie weiß, dass es für sie schwer ist, die Pokale so abzuräumen, wie ihr Bruder. Denn für Mädels gibt es im Verein keinen Mädchenbonus.

Warum Mädels keinen Mädchenbonus brauchen

Ein anderes Mädel, etwas größer und schon deutlich mehr Erfahrung im Radsport zeigt den erfolgreichen Jungs, wie Radfahren, Bunny Hop und Trialing geht. Ihr Kinderzimmer steht voll mit Pokalen. Pokalen, von denen ein paar der Jungen aus dem Verein träumen. Dieses Mädchen hat sich durchgekämpft, für ihr Hobby hart trainiert und gezeigt, dass neben Mädchenkram auch Jungenkram für Mädels wichtig sein kann. Und sie zeigt, das Mädels genauso erfolgreich sein können.

Always setzt sich gegen die Benachteiligung von Mädchen ein

Unter dem Hashtag #WieEinMädchen hat always, Marke von Procter & Gamble, gerade eine tolle Kampagne gegen die Benachteiligung von Mädchen ins Leben gerufen. Denn Mädels werden oft deshalb eingeschränkt, weil sie keine Jungs sind.

Mädchen…

  • werden von Dingen abgehalten
  • haben Erwartungshaltungen zu erfüllen
  • werden Talente abgesprochen
  • wird gesagt, wie sie sein sollen

weil sie Mädels sind.

Ein paar Fakten der Benachteiligung:

72 % der Mädchen fühlen sich durch die Gesellschaft eingeschränkt

Durch diese ständigen Vorgaben, wie Mädels zu sein haben, lassen sie sich ausbremsen. Sie verlieren den Mut, geben auf zu kämpfen. Wagen sich nicht an neue Herausforderungen.

Mehr zur Kampagne gibt es auf der always Facebook Seite und YouTube.

Mädchenkram, Männersache – total egal!

Mir als Mutter dreht sich dabei der Magen um. In meiner Erziehung war und ist es wichtig, dass meine Kinder sich entfalten können. So, wie sie wollen und wie ich sie dabei unterstützen kann. Mein Mann sah das genauso.

Das Grillen war früher bei uns Männersache – weil ich es nicht wollte und die Kinder zu klein waren. Aber mein Mann brachte unserer Tochter genauso das kleine 1×1 des Grillens bei, wie unseren Söhnen. Wenn er Möbel baute oder etwas Handwerkliches machte, war unser Mädchen genauso dabei, wie die Jungen.

Ebenso machte er mit den Jungs typischen “Mädchenkram” wie das Schmücken des Tannenbaums, Kuchen backen oder was auch immer. In unserer Familie gab und gibt es keine Benachteiligung, weil ein Familienmitglied männlich oder weiblich ist.

Ich finde, die Gesellschaft sollte in die gleiche Richtung entwickeln und Menschen nicht deshalb in eine Schublade stecken, nur weil sie dieses oder jenes sind.

Die Artikel-Einbindung wurde von Always (Procter & Gamble) gesponsert.

Gillette Venus: Frauen und ihr Selbstbewusstsein (Sponsored Video)

Wie oft begegnet uns Frauen im Alltag Schubladendenken? Wir Frauen sind so. Oder so. Dieses oder jenes ist typisch für eine Frau. Aber wo bleibt das UND? Hinzu kommen zahlreiche Erwartungshaltungen. Weil wir Frauen sind, müssen wir dieses und welches so machen. Als Frau macht man das eben so. Wie viel Individualismus lässt das eigentlich noch zu? Mangelt es Frauen an Selbstbewusstsein?

Schaut man sich in den sozialen Netzwerken um, lässt sich vor allem bei den jungen Mädchen erkennen, dass ihre gepinnten Bilder fast schon uniformiert wirken. Alles Weiß. Oder Rosa. Einheitsbrei und Langeweile statt eigener Stil. Derweil haben Mädchen und Frauen doch viel mehr, was sie von sich preis geben könnten. Worauf sie stolz sein könnten.

Wo sind gepinnte Fotos von ihren Hobbys? Wirklich bunte Bilder? Motorradfahren, singen, tanzen, Schlagzeug spielen? Mit dem Familienhund tobend im Wald? Haben Mädchen kein Selbstbewusstsein, um sich von der Masse mit Individualität abzuheben? Sind sie wirklich stereotype Wesen? Ohne eigene Ideen?

Vorurteile & Schubladendenken bremsen aus

Gillette Venus will wissen, was uns Frauen bewegt. Um das herauszufinden, hat Gillette Venus eine internationale Studie in Auftrag gegeben und das Hashtag #sagUNDdazu ins Leben gerufen. Ziel ist es, mehr Selbstbewusstsein zu schaffen.

Die Ergebnisse der Untersuchung – erschütternd. Die ständigen Konfrontationen mit Vorurteilen behindern Mädchen in ihrer Entwicklung.

“Wir haben unseren Kundinnen zugehört: Sie haben oftmals das Gefühl, auf nur eine einzige Eigenschaft reduziert zu werden. So sollen sie entweder die harte Karrierefrau oder der emotionale Familienmensch sein. Dabei sind wir Frauen doch vielmehr als das – mit all unseren guten und weniger guten Eigenschaften.” 

So erklärt Christin Schinkel, Brandmanagerin bei Gillette Venus, den Hintergrund der Studie.

  • Du bist schön!
  • Ich beneide dich um deine Figur!
  • Du kannst gut zuhören!
  • Deine Haare sehen toll aus!
  • Ich mag dein Styling!

Ihrer Meinung nach werden durch diese Stereotype vor allem junge Mädchen benachteiligt, da sie das Schubladendenken als Realität annähmen. Frauen können sich besser entfalten, wenn sie sich von den Stereotypen befreien, so Schinkel. Ich finde, dass dies ein wichtiger Schritt ist, um kleine Mädels mit mehr Selbstbewusstsein auszurüsten und so vielleicht viele Probleme der Teenager im Keim zu ersticken.

Mädchen mit einem gesunden Selbstbewusstsein reifen zu taffen Frauen heran, die ihren “Mann stehen”. Vielleicht würde es sogar helfen, Magerwahn und Markenzwang einzudämmen, damit sich junge Frauen gesund entwickeln und mehr Selbstbewusstsein haben. Einfach mal zu den Pfunden stehen und nicht jedes Kilo auf brutale Weise von den Rippen hungern. Öfter ‘Ja’ zu sich zu sagen und häufiger ‘Nein’, wenn gesellschaftlicher Druck in eine Schublade presst. Weg davon, etwas zu tun oder etwas zu sein, weil andere das auch so machen. Mehr Individualität durch mehr Selbstbewusstsein.

#sagUNDdazu

Mit diesem Video reicht Gillette Venus Mädchen sowie Frauen eine sehr gute Möglichkeit an die Hand, wie man Schubladendenken und Vorurteilen entgegnen kann. Sobald man auf eine Eigenschaft reduziert wird, sagt man ein “UND” dazu. Denn alle Menschen sind mehr, als nur dies oder das. Frauen, Männer, Mädchen und Jungs sind facettenreich und vielseitig.

  • … und ich bin liebenswert!
  • … und mein Hobby ist wichtig!
  • … und ich habe Talent!
  • … und ich fleißig bin!

Haben Sie schon UND dazu gesagt? Dann posten Sie doch Ihre Ergänzung unter dem Hashtag #sagUNDdazu!

Der Beitrag wurde finanziell unterstützt!

Einigkeit in der Erziehung

Kaum etwas bietet innerhalb der Familie so viel explosiven Stoff, wie die Erziehung der eigenen Kinder. Oft streiten sich die Eltern, weil sie unterschiedliche Ansichten Strenge, Milde, Konsequenz und Regeln haben. Das erschwert die Situation unnötig und vor allem merken auch die Kinder diese Uneinigkeit, wodurch sich ihnen eine Menge an Schlupflöchern öffnen, dem erzieherischen Einfluss zu entkommen. Eltern sollten deshalb immer am gleichen Strang ziehen und vor allem Einigkeit ausstrahlen.

Nur so lässt sich effektiv erziehen, denn je weniger man sich einig ist, umso schwerer wird es am Ende auch. Oft sind Partnerprobleme Ursache für Uneinigkeit, diese sollten bei der Kindererziehung jedoch komplett ignoriert werden, auch wenn es schwer ist. Doch um als Eltern gemeinsam einen einheitlichen Standpunkt zu vertreten, ist dies wirklich unerlässlich.

Gemeinsame Wege erarbeiten

Um in der Erziehung Einigkeit auszustrahlen ist es wichtig, im Voraus gewisse Wege zu erarbeiten. Die Grundsätze der Kindererziehung sollten bereits vor der Geburt des ersten Kindes erörtert werden und man sollte durchaus einige Schwierigkeiten im Voraus besprechen. Auf diese Weise ist man für jede Situation vorbereitet, kennt die Meinungen und Ansichten des Partners und weiß, was zu tun ist.

Elementar ist auch, sich niemals vor den Kindern zu widersprechen oder sich über erzieherische Vorstellungen zu zanken. Sobald ein Elternteil eine Konsequenz bekannt gegeben hat, gibt es daran nichts mehr zu rütteln. Niemals sollte man zeigen, dass man unterschiedlicher Meinung ist. Kinder merken dann nämlich ganz schnell, dass ein ihrerseitiges Einbringen in die Auseinandersetzung auf fruchtbaren Boden fallen könnte.

Dies endet dann häufig so, dass schnell ein Satz wie „Mach doch, was du willst!“ fällt, der als Einladung verstanden wird. Es ist also sehr wichtig, als Eltern am gleichen Strang zu ziehen. Partnerprobleme sollten während der Erziehung außen vor gelassen werden, denn diese sorgen nur für Unruhe.

Partnerprobleme einzeln behandeln

Um Einigkeit zu demonstrieren ist es wichtig die Erziehung von keinen anderen Dingen beeinflussen zu lassen. Die harmonischste Beziehung bringt manches Mal Partnerprobleme mit sich, doch geht es um den Job als Eltern sollten hierbei die Partner stets neutral bleiben. Niemals sollten diese Probleme Einfluss auf die Erziehung haben.

Es ist sehr wichtig, dass Eltern am gleichen Strang ziehen, denn nur so werden sie auch von den Kindern ernst genommen. Zwar dürfen sich Vater und Mutter durchaus auch mal vor dem Kind streiten, solange sich dies im Rahmen hält, jedoch Streit um Erziehungsstile sind niemals im Beisein von Kindern zu führen. Es ist sinnvoll, einem Kind eine stabile Umgebung zu bieten, dazu gehören auch gewisse Regeln und Konsequenzen, die jedoch für das Kind immer transparent gehalten werden sollten.