Beiträge

Regionale Produkte mit EDEKA & Dorfdrift (sponsored)

Ein 1954er Ferguson, 425 PS, eine Steige frischer Ernteäpfel, Bauer Georg und spektakulär kurze Lieferwege sind die wichtigsten Fakten des Clips Dorfdrift, der online junge Menschen auf regionale Produkte wie Obst und Gemüse in leicht skurrilen Szenen aufmerksam macht.

Dorfdrift: Regionale Produkte bei EDEKA

Idyllische Dorfkulisse, gickelnde Hühner, eine Steige Äpfel und fetter Sound des 1954er Ferguson – ab geht´s! Quietschende Reifen, “runde Ecken” und mit dem Fuß auf dem Gaspedal nimmt Bauer Georg den kürzesten und schnellsten Weg. Staubige Feldwege, spritzende Pfützen, einmal flott den Acker umpflügen, quer durch die Scheune und ab auf die Landstraße. Kurzer Zwischenstopp – ein Igel soll sicher die Straße überqueren und weiter geht´s. Bloß keine Zeit verlieren, abbiegen auf den EDEKA Parkplatz, wo schon der Kaufmann steht und auf frische regionale Produkte wie die Äpfel von Obsterbauer Georg wartet, der sein frisches Obst und Gemüse in der heimischen Region anbaut.

Einzigartige Stunt-Aufnahmen und eine klasse Idee – das ist Dorfdrift, das mega coole Video, das einmal mehr zeigt, wie witzig man durch gut gemachte Werbung wichtige Aussagen viral machen und die Menschen zum Nachdenken bewegen kann.

Die Botschaft: Regionale Produkte bevorzugen

Warum importieren wir Lebensmittel, die in der Heimat angebaut werden können und dort dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten und die Wirtschaft der Region zu stärken? Genau das ist ein Beweggrund für den skurrilen Clip Dorfdrift, der die online-affine Zielgruppe anspricht.

Erdbeeren im Winter, Spargel aus Griechenland, Äpfel aus Israel – dabei wäre es nicht nur für die Umwelt gesünder, regionale Produkte zu bevorzugen, sondern Obst und Gemüse schmecken viel besser, wenn sie lange reifen und direkt nach der Ernte verzehrt werden. Die Aromen sind intensiver und außerdem enthalten reife Obstsorten und Gemüsesorten viel mehr Vitamine, als unreif geerntete Feld- und Baumfrüchte. Noch dazu: Regionale Produkte sind meist sogar günstiger, weil spektakulär kurze Lieferwege weitaus weniger kosten, als der Transport über Ländergrenzen hinaus.

Warum sind regionale Produkte besser?

Exotische Früchte, Feinkost aus aller Herren Länder und kulinarische Importe können durchaus klasse sein – doch mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun, denn regionale Produkte sind meist die bessere Wahl.

Gerade diese Woche haben wir uns mit Kartoffeln vom Bauer eingedeckt, die uns über den Winter bringen. Die waren nicht nur günstig, sondern schmecken wesentlich besser, wie die üblichen Supermarkt-Kartoffeln, die von irgendwoher importiert werden.

Hier auf dem Land ist es üblich, regionale Produkte zu bevorzugen. Entweder kann Obst und Gemüse direkt beim Bauer im Hofladen gekauft werden oder man macht es so wie wir. Gemüse- und Obstbauern stellen sich nach der Ernte auf die Parkplätze großer Geschäfte, um dort ihre regionalen Produkte direkt an die Verbraucher anzubieten.

In elsässischen Supermärkten gehört es dazu, heimisch erzeugte Lebensmittel und heimisch angebautes Obst und Gemüse für die Kunden zu führen. Hier scheinen die Menschen einen intensiveren Bezug zu heimischen Produkten zu haben. Mir persönlich gefällt das sehr gut, weil Qualität, Frische und Preis in einem sehr gesunden Verhältnis stehen.

Mir gefällt die EDEKA Aktion Dorfdrift richtig gut und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg in eine nachhaltige Zukunft ist.

Beitrag von EDEKA gesponsert!

Sinnlicher Genuss (Sponsored)

Lustvoll genießen. Wohl kaum eine Frau hat jemals sinnlicher Genuss zelebriert als die junge Kim Basinger, die sich im Film 9 1/2 Wochen mit Mickey Rourke lustvoll in der Küche vor dem Kühlschrank rekelte. Köstliche Lebensmittel und erotische Schweinereien vereinten sich zu einem lustvollen Prickeln der ganz besonderen Art. Sinnlicher Genuss auf der kulinarischen Ebene ist für Genussmenschen mindestens genauso gut, wie in erotischer Hinsicht. Genussgesichter sprechen Bände, wenn es gut war 😉

Genussvolle Höhepunkte verändern Gesichtsausdruck

Wann immer wir Menschen etwas genießen, spricht unser Gesicht Bände. Ein Löffel allerfeinstes Tiramisu, traumhafte Torte oder ein knuspriges Croissant mit Erdbeerkonfitüre. Unsere Geschmacksnerven kommunizieren während dem genussvollen Höhepunkt offensichtlich mit unseren Körperregungen. Wir schließen die Augen, unser Gesicht entspannt sich, geben zufriedene Geräusche von uns und lassen uns vollkommen fallen. Eine tiefe Zufriedenheit macht sich breit. Genuss ist einfach geil!

Genussgesichter: Sinnlicher Genuss – wodurch?

Eine ganz witzige Idee ist die neue EDEKA Aktion Genussgesichter. Erkennen Sie, welch sinnlicher Genuss für die entzückten Gesichter verantwortlich ist? Aromatische Gaumenfreunden oder prickelnde Begegnungen? Der interaktive Onlline-Clip Genussgesichter stellt die Zuschauer vor die pikante Frage, worauf der Genussmoment zurückzuführen ist. Mit einem Mausklick kann ein Tipp abgegeben werden, bevor die filmische Auflösung zu sehen ist.

Lust auf einen kulinarischen Höhepunkt?

Falls Sie auf der Suche nach leckeren Rezeptideen sind, um selbst im Kreise Ihrer Familie für entzückte Genussgesichter zu sorgen, werden Sie auf der EDEKA Website oder auf Facebook fündig. Sehr zu empfehlen ist der noch junge YouTube Kanal yumtamtam – powered by EDEKA, Deutschlands erfolgreichster Unternehmer-Initiative.

Auf yumtamtam präsentieren die drei smarten Moderatoren Melissa Lee, Felicitas Then und Felix Denzer kleines und großes Küchen-Einmaleins. In tollen Videos werden all die kleinen und großen Geheimnisse für kulinarische Wonnen so erklärt, dass selbst ein Küchenneuling all die wundervollen Ideen nachmachen kann. Das unterhaltsame Serienformat fördert die Freude am Kochen und ermuntert selbst Kochmuffel, öfter mal selbst den Kochlöffel zu schwingen. Sinnlicher Genuss steht dabei im Vordergrund und kann wirkliche von Jedermann erlebt werden.

Über EDEKA

Mehr als 4.000 selbständige Kaufleute verleihen Deutschlands erfolgreichster Unternehmer-Initiative Gesicht. Sieben regionale Großhandelsbetriebe beliefern die Märkte mit frischer Ware und stehen den Einzelkaufleuten bei allen Vertriebs- und Expansionsthemen hilfreich zur Seite.

Die Koordination erfolgt gebündelt in der Hamburger EDEKA-Zentrale, die nicht nur für das nationale Warengeschäft sondern auch für die Kampagne ‘Wir ♥ Lebensmittel’ verantwortlich ist. Diverse Werbeformate begeistern regelmäßig die Internetgemeinde, denn prominente Gesichter wie H.P. Baxxter, Frontsänger von SCOOTER, unterstützen den Lebensmittelhändler. Falls Sie sich einfach noch einmal die besten EDEKA Clips anschauen möchten, können Sie dies auf dem YouTube Kanal tun.

Der Beitrag wurde von EDEKA gesponsert!

Kuchen backen macht glücklich (Sponsored)

Heute ist Weltbacktag – und wir haben gebacken. Schon meine Kinder wissen, dass Kuchen backen glücklich macht. Nicht erst, wenn das leckere Backwerk vernascht wird, sondern schon während des Backens. Noch, als meine Kids klein waren, halfen sie in der Küche. So, wie es altersabhängig möglich war. Denn schon die Kleinsten können beim Kuchenbacken dabei helfen, löffelweise das Mehl in den Teig zu geben, die Schokoladenglasur über den Kuchen zu pinseln oder die Mixstäbe abzuschlecken.

Ja, beim Kuchen backen ist Naschen erlaubt und sowieso:

Der Kuchenteig muss mindestens minütlich der Qualitätskontrolle der kleinen Backassistenten unterzogen werden.

Heute ist Weltbacktag und darum haben wir uns bereits gestern auf den World Baking Dayvorbereitet, alle Zutaten und frische Eier besorgt um heute Morgen Backzutaten in leckere Kuchen zu verwandelt.

World Baking Day: Backfans backen rund um die Welt

Am 17. Mai 2015 ist Weltbacktag. Männliche und weibliche Backfans auf der ganzen Welt standen heute Morgen in der Küche, um die schönsten Torten und leckersten Kuchen zu zaubern. Schon letzte Woche hatte ich darüber berichtet und gemeinsam mit Sanella wurde das Rezept für World´s Happiest Cake – einer phantastischen Konfetti-Schichttorte – um die Welt getragen.

So schöne Torten wollen uns nie gelingen und daher haben wir es uns ein bisschen einfacher gemacht. Gebacken haben wir einen Marmorkuchen (Rezept mit Video gibt es unten) und unseren liebsten Saisonkuchen: Rhabarberkuchen mit Baiser

So haben wir den Marmorkuchen gebacken

Da wir in Frankreich leben, war es für uns eine große Umstellung, hier leckeren Kuchen backen zu können. In Deutschland hatten wir immer die gleichen Zutaten wie zum Beispiel Sanella, für die wir hier ewig keinen Ersatz gefunden hatten. Eine französische Butter, die ganz okay schmeckt und beim Kuchen backen den Teig ebenso gut gelingen lässt, wie Sanella, tut es dann zur Not auch.

Französische Backzutaten: Anders als in Deutschland

Unsere Backzutaten für den Weltbacktag sehen nicht nur anders aus als in Deutschland, sie schmecken und verhalten sich auch anders. Bisher haben wir noch kein gutes Backpulver entdeckt, so dass unsere Kuchen nicht ganz so gut aufgehen.

Unsere Eier machen das Kuchen backen auch nicht gerade leicht, dafür aber um so leckerer. Wir bekommen frische Eier von Hühnern, die wirklich glücklich sind. Wie ich in diesem Artikel schon berichtete, leben hier die Hühner frei und dürfen sich einen Großteil ihres Futters aus der Natur holen, werden aber beigefüttert. Das schmeckt natürlich ganz anders und viel besser.

Kuchen backen mit unterschiedlich großen Eiern – eine Herausforderung

Oft sind unsere Eier noch warm, wenn wir sie bekommen. Frischer geht es nicht. Die Nachbarn, die einen Teil ihrer Hühner- und Wachteleier abgeben, sortieren die Eier nicht nach Größe und deshalb gleicht kein Ei dem anderen. Beim Mischen des Kuchenteigs müssen wir immer ein bisschen improvisieren – mal brauchen wir etwas mehr Mehl, mal etwas weniger – ja nach durchschnittlicher Eigröße 😉

Inzwischen haben wir schon häufig gebacken und haben Routine, die Zutaten optimal auf die Eimasse abzustimmen. Alles eine Frage der (Back-)Übung.

Et voilà – hier ist unser Marmorkuchen vom World Baking Day, der auch ohne Sanella super schmeckt. Wie immer, gehört das erste Stück Kuchen meinem privaten kleinen Backmeister, der in meiner Familie der größte Kuchenfan ist. Gibt es unseren Marmorkuchen, ist er glücklich und zufrieden. Steigern lässt sich das nur mit einer Schwarzwälder Kirschtorte – ohne Kirschwasser (schmeckt übrigens prima auch ohne Alkohol!) oder mit leckeren Weihnachtsplätzchen.

Rezept für Marmorkuchen

Da ich jetzt gleich mit den Kids unsere Kuchen vernaschen und den ruhigen Sonntag genießen wollen, haben wir während dem Kuchenbacken einfach einen kleinen Videozusammenschnitt gemacht, in dem das Rezept für diesen Marmorkuchen verraten wird. Falls Sie heute, am Weltbacktag noch nicht für einen Sonntagskuchen gesorgt haben, können Sie bestimmt noch schnell die Zutaten zusammenstellen und den Marmorkuchen nachbacken. Die benötigten Backzutaten sind ja fast immer in der Küche vorhanden. Viel Spaß beim Nachbacken. Weitere Rezeptideen und Anregungen finden Sie auf der Sanella Facebook-Seite und auf Twitter.

Dieser Beitrag wurde von Sanella gesponsert.

Frische Eier – Keins gleicht dem anderen

Gleicht wirklich ein Ei dem anderen? Ich erinnere mich an meine Kindheit. Als wöchentlich der Bauer mit einem Verkaufs-LKW durch den Ort fuhr, um frische Landprodukte zu verkaufen. Meine Mutter schwor auf diese und kaufte immer frische Eier bei eben jenem Bauer.

Eier aus dem Supermarkt: Ekel, statt Genuss

Irgendwann zog ich aus und somit war meine Einkaufsgelegenheit für frische Eier vom Bauern nicht mehr gegeben. Ich war gezwungen, Hühnereier im Supermarkt zu kaufen. Mein Eierkonsum ging beachtlich zurück, denn statt leckerem Ei-Geschmack schmeckten die Supermarkteier nach Fischmehl. Widerlich!

Selbst die Kids konnten diesen Eiern nichts abgewinnen. Erst durch unsere Auswanderung nach Frankreich kamen wir wieder in den Genuss, frische Eier direkt vom Hühnerhof zu bekommen. Doch nicht aus Massentierhaltung, sondern von glücklichen Hühnern aus privater Haltung.

Glückliche Hühner für leckere frische Eier!

Die frischen Hühnereier und Vögeleier, die wir hier bekommen, dürften der EU ziemlich gegen den Strich gehen. Denn die sind eigenwillig und fügen sich in keine EU-Norm ein. Die Landhühner aus unserem kleinen und beschaulichen 260 Seelendorf halten sich nicht an Maßvorgaben, wie groß, oval und schwer so ein Ei zu sein hat oder wie dick die EU-Norm-Eierschale zu sein hat.

Und auch bei der Farbe der Eier geht es nicht nach EU-Norm zu. Die Dorfhühner machen, was sie wollen. Kein Ei gleicht dem anderen und keins der französischen Eier ist mit Supermarkteiern zu vergleichen. Sogar Federn und Hühnerkacke hängt noch dran! Beim Backen ist das mit der unterschiedlichen Größe zwar gewöhnungsbedürftig, aber dafür schmecken unsere Eier so super, dass mir das egal ist.

Natürliche Haltung – beste Qualität

Als Stadtmenschen haben wir in Deutschland nicht viel über Hühnerhaltung erfahren. Wie auch? Mit unserer Auswanderung haben wir uns für ein Leben auf dem Land entschieden und es dauerte nicht lange, bis meine Kinder alle Hühner, Kühe, Ziegen und Schafe des kleinen Orts kannten.

Wann immer hier ein Lämmchen geboren oder kleines Zicklein die Welt erblickt, erfahre ich es von den Kindern. Für sie ist das Leben auf dem Land einfach toll. Gerade gestern ist ein Kälbchen ausgebüxt und lief direkt an meinem Bürofenster vorbei – ein tolles und unvergessliches Erlebnis für mich und meine Kinder.

Mit Kindern auf dem Dorf leben

Die Menschen hier im kleinen Dorf sind klasse. Nicht alle, aber viele. Die Kinder können die Tiere anschauen, die Besitzer mit Fragen löchern und so erfahren die Kids viel, wie man Hühner und Wachteln wirklich gut hält, wie sie gesund und verantwortlich ernährt werden. Einfach alles, was man wissen muss.

Dabei lernen nicht nur die Kinder enorm viel, sondern ich als Mutter ebenfalls. Bislang wußte ich nicht, wie gravierend die Unterschiede frischer Eier sein können. So gibt es eigens Hühnereier, die wenig Cholesterin haben. Sie sehen ganz anders aus und schmecken anders. Wie wenig ein Ei dem anderen gleicht, zeigt auch dieses Bild. Das braune Ei ist das, welches nur wenig Cholesterin hat. Daneben ein ganz normales Hühnerei, unten drunter frische Eier von Seidenhühnern aus Freilandhaltung.

Auf dem Dorf ist die Ernährung gesünder

Was in Deutschland als Delikatesse gilt, ist hier im Ort ganz normal. So zählen Wachteleier ganz normal zur Ernährung dazu und fast jeder hat kleine Wachteln im Garten.

Die kleinen Eier der Wachtel sind nur ein Bruchteil so groß wie herkömmliche Hühnereier, sind wirklich mühsam zu schälen, schmecken dafür um ein Vielfaches besser als das einfache Hühnerei.

Die winzigen Wachteleier sind einfach schön anzusehen und es lohnt sich, ihre Schale mühsam anzuknibbeln. Die Frau, von der wir die leckeren Wachteleier bekamen, kochte ein paar der Eier, um meiner Tochter zu zeigen, wie man sie richtig schält.

Ganz frische Eier haben noch keine Luftblase und daher sitzt die Eihaut noch fest am Ei. Nur, wenn man unten eine Delle ins Ei schlägt, um die viel dünnere Eischale mit der Haut abzuziehen, bleibt das Wachtelei ganz. Aha. Eier, die gut zu schälen gehen, sind also gar keine frischen Eier!

Was frische Eier mit Lifestyle zu tun haben

Lifestyle wird oft auf “Schickimicki” reduziert und die Menschen sind sich nicht bewusst, das Lifestyle die Art zu Leben ist. Ist es Leben, sich mit alten Eiern zu ernähren? Mit Eiern, bei denen EU-Normen dafür sorgen, dass ein Ei dem anderen gleicht? Nein! Natürlich nicht.

Leben heißt, individuell zu sein. Das Leben so zu gestalten, dass man Lebensqualität erfährt, seinen eigenen Stil durchzieht und nicht alles in irgendeine geisteskranke Norm presst. Dazu zählt auch, Nutztiere nicht in enge Käfige zu zwängen, sie nicht mit Fischmehl zu mästen und sie nicht ihrer Freiheit zu berauben. Hier auf dem Land haben die Menschen einen anderen Bezug zu ihren Tieren und auch zu ihren regionalen Produkten.

Für uns bedeutet das Auswandern auf´s Land mehr, als nur die Ausreise aus Deutschland. Wir haben unserem Leben ein Upgrade verpasst. Ein Upgrade in ein Stückchen – noch – heilere Welt. Wo Tiere noch tiergerecht leben dürfen. Wo Menschen sich noch nicht einer kranken EU-Norm unterwerfen und Gurken nach Schablonen biegen oder Eier auf Einheitsmaß züchten. Unser Lifestyle lässt es zu, dass frische Eier nach leckerem Ei schmecken. Ein Lifestyle, bei dem es (noch) kein krankes Streben nach Perfektion gibt.

Warum es bei uns kein Osterlamm gibt

Ostern – Tage wie alle anderen? Vielerorts kommt in der Osterzeit das Osterlamm auf den Tisch. Ein kleines Schäfchen wird geschlachtet und der Verzehr des gebratenen Lamms folgt einer religiösen Tradition. Aus meiner Kindheit kenne ich das Osterlamm als traditionelles Osteressen, auf das sich alle freuten. Ja, so ein zartes Lämmchen schmeckt lecker und ist wirklich ein besonderes Mahl.

Für mich war es nie eine Frage, ob ich meiner Familie Osterlämmer auftische. Niemals wollte ich ein kleines Lamm im Backofen zubereiten und mit Knödeln und Sauerbraten servieren. Ziemlich bigott, wenn man bedenkt, dass ich keine Vegetarierin bin und nicht einmal am Karfreitag zwingend auf Fleisch verzichte.

Hier schweigen die Lämmer nicht

Heute Morgen kam mein großer Sohn aus seinem Zimmer und sagte spaßhalber, der Osterhase müsse schon ziemlich fleißig sein. Als ich nachfragte, warum, erklärte er mir, dass er hinterm Haus schon den ganzen Morgen Glöckchen wie von der Lindt-Schokolade hören würde. Auf dem riesigen Nachbargrundstück hält man Tiere. Dieser Tage vermeldete mein Tochterkind, dass gerade Lämmer auf die Welt gekommen sind. Süße kleine Babyschafe.

Seitdem ging mir das Thema Osterlamm nicht mehr aus dem Kopf. Wir wohnen nun in einer Region, wo das Osteressen mit ziemlicher Sicherheit sehr traditionell und religiös geprägt ausfallen dürfte. Um uns herum wird es zu Ostern überall Lämmchen geben. Nicht die Menschen hier, sondern wir sind die Attraktion, weil wir nicht religiös und traditionell leben. Weder gehen wir in die Kirche zum Gebet, noch verspeisen wir das traditionelle Osterlamm. Dafür gibt es am Abend einen deftigen Schweinebraten.

Warum ich vor Lämmern Skrupel habe

Manchmal nervt mich das Thema Vegetarismus wirklich. Vegetarier sind häufig radikal und greifen Menschen an, die nicht vegetarisch oder gar vegan leben massiv an. Ich möchte mich nicht rechtfertigen müssen, warum wir Fleisch und tierische Produkte essen. Zumal seit tausenden von Jahren Menschen sich als Mischköstler ernähren und somit Vegetarismus ein brandneuer Trend ist.

Jeder Vegetarier wird nun aus der Haut fahren, wenn ich niederschreibe, dass ich innere Skrupel habe, ein Osterlamm zu kochen, wenngleich es bei uns klassische Osteressen wie Braten, Rouladen und Lende geben wird. Letztlich kostet jeder Fleischkonsum das Leben eines Tieres. Ja, das ist richtig. Ebenso richtig ist, dass Lämmer genauso wie Schweine und Kühe nur deshalb gezüchtet werden, um später als Fleischgericht auf den Tellern der Menschen zu landen. Born to die!

Dennoch ist es für mich ein Unterschied, ob ich einem Lamm, welches frisch auf die Welt gekommen ist, unmittelbar nach der Geburt das Leben nehme, um mir ein besonders gutes Stück Fleisch zu gönnen und meiner Familie ein vollständiges Tier für eine Mahlzeit auf den Tisch stelle. Oder ob ich ein Stück eines erwachsenen toten Tieres verwende, um uns satt zu machen.

Natürlich mache ich mich schuldig, wenn ich statt dem Osterlamm einen Rinderbraten zubereite. Ich mache mich auch schuldig, wenn ich einen Rotkohl vom Feld abschneide, um daraus leckeres Rotkraut zu kochen. Ich bin schuldig, Kartoffeln aus der Erde zu reißen, um meine Familie zu ernähren.

Wenn Vegetarier und Veganer es als scheinheilige Ausrede sehen, ist das so. Ebenso, dass es für mich einen gravierenden Unterschied darstellt, kein Osterlamm zu essen, sondern ich Fleisch von Tieren verwende, die zumindest ein etwas längeres Leben auf Wiesen und nicht in Zuchtanstalten haben konnten.

Hausgemachtes Essen ist Zuhause (Sponsored Video)

Das schmeckt wie bei Mutter! Ich bin wahrlich kein Mutterkind und habe meine Mutter schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen. In meiner Familie spielt sie keine Rolle. Wenn über sie geredet wird, dann meist in Verbindung mit Kochen. Ihr hausgemachtes Essen war einfach unglaublich lecker und heute kennen meine Kinder ihre Gerichte.

Hausgemachtes Essen – wie von der Mutter gekocht

Was das Kochen anbetrifft, habe ich viel von meiner Mutter abgeschaut und gelernt. Obwohl sie es mir nicht betrachte. Hausgemachtes Essen, wie ich es in meiner Kindheit genossen habe, gilt zwar in der modernen Küche nicht mehr als zeitgemäß. Aber mir ist das völlig egal, weil es meiner Familie und mir schmeckt.

Es gibt bei uns viele Situationen, in denen ich hausgemachtes Essen direkt mit dem Wort ‘Zuhause‘ verbinde. Sei es, dass wir von Freunden eingeladen werden, wir im Restaurant sind oder mal ein Essen bestellt wird. Das kann zwar alles lecker schmecken, aber insgeheim denken wir uns:

“Zuhause schmeckt´s doch am besten!”

Anderswo schmeckt´s nicht wie zuhause

Weitere gute Beispiele sind Umzüge oder wie bei uns die Auswanderung von Deutschland nach Frankreich. Wechselt man wegen einem Umzug die Region, verlässt man auch die typischen regionalen Gerichte. Wir sind vor vielen Jahren aus dem Rheinland in den Ruhrpott gezogen.

Im Rheinland (Nähe Mainz und Eltville) isst man Handkäs’ mit Musik, trinkt Äppelwoi und stopft heiße Fleischworscht mit Senf in sich rein und jede Hausfrau weiß, wie man Spundekäs’ macht oder zumindest, wo es den besten gibt. Nach dem Umzug gab es all diese Sachen nicht mehr, weil im Ruhrpott andere Sachen gegessen werden.

Nun in Frankreich vermissen wir viele deutsche Zutaten und Produkte. Obwohl es hier in Frankreich ganz tolle Sachen gibt und sogar Markenprodukte, die wir aus Deutschland kennen. Alles, wirklich alles schmeckt anders. Nudeln, Reis, Milch, Salz, Joghurts, Quark, Gewürze, Brühwürfel, Fixprodukte – all diese Lebensmittel haben hier einen anderen Geschmack und sogar Mehl hat eine andere Konsistenz. Uns fehlen die Gerichte, so, wie wir sie früher zubereiten konnten.

Bereitet man ein hausgemachtes Essen zu, verwendet man immer die gleichen Zutaten und Gewürze und so bekommen eigene Gerichte eine ganz individuelle und unverkennbare Note, die man nur zuhause oder im Elternhaus erlebt.

Fehlen die Zutaten und Würzmittel, mit denen man immer hausgemachtes Essen zubereitet, muss man sich wirklich komplett neu beim Kochen orientieren, Ersatzprodukte suchen und die eigenen Rezepte neu erfinden.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies oftmals nicht gelingt. Wir vermissen viele leckere Gerichte. Ob es der köstliche Sauerbraten nach der Rezeptur meiner Mutter ist oder unser würziger Nudelsalat, der einfach nur mit den Zutaten und Lebensmitteln so großartig schmeckte, die wir  für ihn verwendet hatten.

Wir holen uns zuhause nach Hause

Ab und zu haben wir die Gelegenheit, in Deutschland einzukaufen. Das Schreiben des Einkaufszettels war bisher immer meine Angelegenheit. Doch seit der Auswanderung ist es die Angelegenheit der ganzen Familie geworden. Es wird genau geplant, in welche Geschäfte gegangen wird, welche Sachen auf die Einkaufsliste kommen, die später für endlos lange Kassenbons sorgt.

Diese Marmelade, der Quark, exakt DIE Mayonnaise, die wir für den Nudelsalat brauchen – und natürlich die würzigen Gürkchen dazu. Niemals fehlen darf Sauerbratengewürz und das ein oder andere Fixprodukt, wenn es mal flott gehen muss.

Nicht zu vergessen die guten Nudeln mit Ei, der geliebte Brotaufstrich zum Frühstück, der Kinder liebsten Süßigkeiten und noch vieles andere mehr. Das Einkaufen in einem deutschen Laden ist wie nach Hause in Mutters Vorratskammer kommenund ermöglicht es uns, unser gutes altes hausgemachte Essen kochen zu können, obwohl wir inzwischen super leckere französische Lebensmittel entdeckt haben, die wir nicht mehr missen wollen.

Ein Stück Heimat in der Ferne

Wir haben das Glück, im grenznahen Bereich zu wohnen und deshalb einkaufen zu können, was wir für unser hausgemachtes Essen brauchen. Wie wäre es aber, wenn man so weit weg wohnt, dass man nicht einfach mal ein paar Kilometer fährt und sich das, was man seit Kindheit kennt, einkaufen und mit nach hause nehmen kann? So ergeht es Carmen.

Carmen wohnt in der Arktis, tausende Kilometer von zuhause entfernt. Sie hat Sehnsucht. Sehnsucht nach Freunden, Verwandten und nach dem Essen ihrer Mutter. Für sie wäre es wohl das Größte, jetzt ein hausgemachtes Essen von ihrer Mama genießen zu können. Zubereitet so, wie die Mama es immer tut. Mit den gleichen Gewürzen, mit den gleichen Lebensmitteln. Was Carmen dann passiert, hat mir eine Gänsehaut bereitet.

Knorr Flavour of Home

Mit Flavour of Home feiert Knorr den Geschmack von zuhause. Carmen ist Husky Pflegerin in der Arktis und kommt ursprünglich aus Großbritannien. Sie lebt vollen Herzens in ihrer Wahlheimat, trotzdem geht es ihr, wie vielen Menschen, die ihre ursprüngliche Heimat verlassen haben. Menschen, die auswandern, verlassen nicht nur das Land, in dem sie leben, sondern vieles mehr. Auch die vertrauten Lebensmittel.

Essen ist wichtig. Es geht nicht nur um Sattwerden, sondern Essen ist ein Stück Heimat, ein Stück Zuhause. Genauso, wie man Freunde und Familie vermisst, fehlen auch die Lebensmittel, Gewürze und Zutaten, mit denen man aufgewachsen ist.

Der Spot zeigt eine absolute Gänsehaut-Situation. Denn Carmen wird ein angerichteter Teller serviert. Als sie probiert, ist sie völlig überwältig. Es schmeckt, wie zuhause. Das Essen ihrer Mama.

Der Artikel wurde von Knorr gesponsert!

Holzkohlegrill kaufen – endlich!

Holzkohlengrill kaufen? Ohne Garten nicht sinnvoll. Viele Jahre war uns echtes Grillvergnügen mit dem typisch rauchigen Aroma vom Holzkohlegrill nur in Ausnahmefällen vergönnt gewesen.

Nämlich dann, wenn uns Freunde mit eigenem Garten und einem Grill für Kohle eingeladen haben. Grillen ist für uns das Größte, wenn es um kulinarische Genüsse geht. Dann aber bitte auf traditionelle Weise; Grillen auf einem Elektrogrill oder auf dem Gasgrill ist allenfalls als Notlösung akzeptabel.

Mit dieser Notlösung mussten wir uns Jahre lang zufrieden geben, weil die wohnlichen Verhältnisse es nicht zuließen, mit Kohle und offenem Feuer zu grillen. Nun ist dies anders und wie stehen in diesem Frühjahr erstmals vor dem Angrillen mit dem ersten eigenen Holzkohlegrill. Der Grillplatz im Garten ist zwar noch nicht richtig angelegt, doch draußen vorm Haus gibt es ohnehin noch viel zu tun. Kein Grund, dem köstlichen Grillgenuss länger zu entsagen!

Holzkohlengrill kaufen – unsere Suche nach einem tollen Grill

Eigentlich ist die Suche nach dem perfekten Grill Männersache. Doch mein Mann ist verstorben. Da ich mich nun darum kümmern muss, habe ich nicht schlecht gestaunt, was in 10 Jahren Grillabstinenz sich auf dem Markt getan hat.

Was früher noch der einfache Holzkohlegrill war, gibt es heute in allen möglichen Ausführungen und je nach Modell kann man für so ein cooles Teil Hunderte oder sogar Tausende von Euro hinblättern. Da bleiben keine Wünsche offen. Bis zu Hightech-Grillstationen mit integrierter Spüle, eingebautem Kühlschrank und mehreren Grillzonen und Rauchkammern ist alles denkbar. Wer einen Holzkohl kaufen will, muss allerdings auch das passende Budget für den Grill haben.

Was zunächst einfach schien (“Ich gucke mal eben im Internet nach einem Grill…”) wird zur Shopping-Herausforderung, wenn man nicht gerade ein Vermögen ausgeben will und den gigantischsten Holzkohlegrill für spektakuläre Grillevents braucht.

Ich bin Frau und brauche kein Potenz-Statussymbol. Ich schlage mich tapfer durch die unzähligen Shopseiten und bewundere einen Grill nach dem nächsten und komme dabei aus dem Staunen kaum raus, weil mir nicht in Erinnerung geblieben ist, dass man sich früher so viele Gedanken um Luftzufuhr, Grilltemperatur, Abstand vom Grillgut zur Kohle und ähnliches gemacht hatte.

Dabei beschäftigt mich eine elementare Frage: Wie hat man es eigentlich früher geschafft, einfach nur lecker eingelegtes Fleisch auf den Grillrost zu legen und unbeschwert im Kreise von Familie und Freunden zu grillen?

Was darf ein Grill kosten und was muss er haben?

Ich grille wirklich leidenschaftlich gerne und lege großen Wert auf ein gutes Ergebnis. Das Essen soll ja schließlich schmecken. Aber mal Hand auf´s Herz meine Damen, was erwarten WIR Frauen eigentlich von einem Holzkohlegrill? Ich glaube fast schon, dass ein Luxusgrill so ein echtes Männerding ist. Männer wollen einen geilen Grill. Einer, der die wohl geheimsten Träume der Männerwelt erfüllt.

Räuchern, Pulled Pork, XXL Grillrost für mindestens 30 kg saftigste Steaks, Bierflaschenhalter – natürlich nur, um ab und an den Braten am Spieß oder gleich das Spanferkel mit dem Hopfensaft zu aromatisieren.

Klar, für solch eine Traumerfüllung sind die Herren der Schöpfung wohl bereit, nahezu jede Summe hinzublättern. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts. Und was halten wir davon? Wir Frauen?

Sind wir doch mal ehrlich: Gönnen wir der Männerwelt doch diesen Spaß – solange für uns ein kleines Tofuwürstchen, eine kalorienarme Folienkartoffel und ein Gemüsespießchen irgendwo dazwischen auch noch ein Plätzchen findet…. Und bei Ihnen so? Reicht Ihnen ein einfacher Holzkohlegrill oder soll es in Kürze eine Mega-XXL-Grillstation mit allen machbaren Extras sein?