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Autopanne & unterlassene Hilfeleistung

Ob Autofahrer oder Motorradfahrer: jede Frau und jeder Mann, die/der ein Fahrzeug steuert, hat irgendwann den Führerschein bestanden. Mit dem Erwerb der Fahrzlizenz wurde auch das Wissen erlangt, dass man anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall, einer Autopanne oder in einer anderen Notlage Hilfe leisten muss. Trotzdem hört und liest man immer wieder von unterlassener Hilfeleistung – Männer und Frauen fahren an einer Unfallstelle oder Pannenstelle achtlos weiter, obwohl deutlich ersichtlich ist, sich eine oder mehrere Personen in einer Notlage befinden. Nicht erst, wenn sich ein Unfall ereignet hat, ist Ersthilfe Pflicht. Sondern stellt auch das Ignorieren einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung dar. Dabei ist es so einfach, als Ersthelfer seiner Pflicht nachzukommen!

Mir ist bei der letzten Autofahrt genau eine solche Situation passiert. Anhand dieses Artikels will ich darauf aufmerksam machen, wie einfach es ist, bei einer Autopanne erste Hilfe zu leisten und dazu ermutigen, nicht wegzusehen.

Hinweis:

Auch, wenn in diesem Artikel nachfolgend mehrfach der Automobilclub ADAC erwähnt wird, handelt es sich keinesfalls um Werbung für diesen Club – obwohl dieser jederzeit meine uneingeschränkte Empfehlung verdient! Weder wurde der Beitrag vom ADAC beauftragt, noch in irgendeiner Form durch die Gelben Engel gesponsert!

Bei Autopanne unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat!

Erste Hilfe am Unfallort oder Pannenort kann Leben retten. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch: Wer keine erste Hilfe leistet, nimmt billigend in Kauf, dass durch unterlassene Hilfeleistung Menschenleben riskiert werden.

Dieses Verhalten ist nicht nur moralisch zu verurteilen, sondern zieht – leider viel zu selten – auch juristische Konsequenzen nach sich: Punkte in Flensburg, Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe.

Die Hilfeleistung in einer Notsituation ergibt sich aus dem Strafgesetzbuch:

§ 323c Unterlassene Hilfeleistung; Behinderung von hilfeleistenden Personen

(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will.

Autopanne auf der Landstraße – so haben wir Erste Hilfe geleistet

Es war Samstagabend bei schönstem Kaiserwetter. Wir fuhren auf der Landstraße durch den Wald. Eine schmale Alleenstraße ohne Standstreifen, Bürgersteig, Haltebuchten, Leitplanke oder ähnliches. Bereits von Weitem sahen wir, dass auf der Straße mehrere Fahrzeuge standen, eins davon im Gegenverkehr mit eingeschaltetem Warnblinker.

Ich drosselte sofort die Geschwindigkeit und schaltete ebenfalls meinen Warnblinker an, während ich mich den stehenden Fahrzeugen langsam näherte. Erst auf gleicher Höhe angekommen, sah ich auf der gegenüberliegenden Fahrbahn eine ältere Dame hinter ihrem Auto stehen, ohne zunächst zu wissen, dass es sich “nur” um ein Pannenfahrzeug handelte.

Zunächst ging ich davon aus, dass Fahrzeuge, die hinter dem Auto standen bereits erste Hilfe leisten würden. Doch schnell war zu beobachten, dass die Autofahrer und Autofahrerinnen genervt den Blinker setzten und darauf hofften, dass ich weiterfahre, damit diese das Verkehrshindernis möglichst flott umfahren können. Stattdessen drückte ich auf den Knopf in der Fahrertür, um das Autofenster auf der Fahrerseite komplett zu öffnen und die ältere Frau auf der Straße zu fragen:

“Brauchen Sie Hilfe?”

Ihre kurze und unmissverständliche Antwort bestand aus zwei Buchstaben.

“Ja!”

Zwei Buchstaben, die mich dazu veranlassten, mein Auto unverzüglich zwischen das Pannenfahrzeug und das aufgestellte Warndreieck auf der Gegenfahrbahn abzustellen. Um die Pannenstelle so gut wie möglich abzusichern, schaltete ich das Licht ein, stieg aus, ging zu der älteren Dame und fragte, was passiert sei.

Reifenpanne – die tödliche Gefahr auf der Landstraße

Es war eine simple Reifenpanne. Vorne rechts war aus dem Reifen die Luft raus. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Dennoch: Diese einfache Autopanne war eine tödliche Gefahr. Denn sie passierte kurz nach dem Ortsausgang, direkt hinter einer scharfen und unübersichtlichen Kurve, in der Autos und Motorräder von 50 km/h auf mindestens 100 km/h beschleunigen. Niemand rechnet an dieser Stelle damit, dass sich 100 bis 200 Meter weiter ein liegengebliebenes Pannenfahrzeug auf der Fahrbahn befinden könnte.

Sofort war klar: An dieser gefährlichen Stelle war an einen Reifenwechsel nicht zu denken.

Ersthilfe am Unfallort oder Pannenort beginnt mit einem Anruf!

Als ADAC Mitglied fragte ich, ob die Frau ebenfalls Mitglied sei und ob sie bereits einen Notruf an den Automobilclub oder an die Polizei abgesetzt hatte. Die ältere Frau war zwar ebenfalls ADAC Mitglied, aber sie fand in der Stresssituation weder ihre Mitgliedskarte, noch gelang es ihr, ohne Hilfe einen Notruf an die Polizei abzusetzen.

Mein 17-jähriger Sohn griff sofort zum Smartphone, um die Nummer des Autoclubs herauszusuchen. Er tippte die Telefonnummer 22 22 22 in das Klapphandy der Frau ein, um Hilfe für das liegengebliebene Fahrzeug anfordern zu können.

Doch dies gestaltete sich schwieriger, als zunächst gedacht. Die Frau in der ADAC Notrufzentrale fragte nach der Position, an der sich das Pannenfahrzeug befand. Irgendwo im Nirgendwo – auf einer Landstraße mitten im Wald, zwischen zwei kleinen Ortschaften, deren Namen man in der Telefonzentrale nicht kannte.

Die bemühte Telefonistin tippte den nächstgelegenen Ort falsch ein. Statt mit “gg” mit “ck”, um dann der älteren Dame mitzuteilen, es gäbe diesen Ort nicht. Erst, nachdem ich das Telefon in die Hand nahm und den Namen der kleinen Ortschaft nach dem Morsealphabet buchstabierte, konnte der Standort im Computer gefunden werden.

Die hilfsbereite ADAC-Telefonisten gab wichtige Verhaltenstipps:

  • Warnblinker anschalten
  • Warndreieck aufstellen
  • Warnwesten anziehen
  • alle Fahrzeuginsassen sollen die Fahrzeuge verlassen
  • alle Personen sollen unverzüglich die Fahrbahn verlassen und sich hinter die Leitplanke begeben

Die ersten vier Tipps hatten wir bereits berücksichtig. Jedoch war es aufgrund der abschüssigen Böschungen rechts und links der Fahrbahn nicht möglich, uns dort hinzubegeben. Über diese Situation informierte ich die Frau vom ADAC, die aufgrund der gefährlichen Pannenstelle zusicherte, dass sie sich darum kümmern würde, dass schnellstmöglich ein ADAC Pannenfahrzeug geschickt würde.

Im Rückspiegel eines Autos sind Ersthelfer am Pannenfahrzeug zu sehen

Autopanne – dabei bleiben, bis Hilfe kommt!

Zusammen mit meinen Kindern bin ich meiner Pflicht zur Ersthilfe nachgekommen – das Soll war erfüllt. Und ich hätte mich sehr gefreut, die Autofahrt einfach fortzusetzen und nach Hause zu kommen. Ich war krank und fühlte mich nicht wohl.

Nichtsdestotrotz war mir die Gefahrenlage für die ältere Frau bewusst, da die Strecke auch noch am Samstagabend vielbefahren war. Obwohl sichergestellt war, dass nun bald der Gelbe Engel anrücken würde, entschloss ich mich, solange an der Pannenstelle zu warten, bis der Pannendienst sich dem liegengebliebenen Auto und der Frau annähme.

Während sich die Jugendlichen um die Frau kümmerten, setzte ich mich ins Auto, um neben aufgestelltem Warndreieck und Warnblinker den Gegenverkehr mit Lichthupe auf das Pannenfahrzeug und die Gefahrenlage aufmerksam zu machen – bis der ADAC eintraf, das Pannenauto auflud, die Autofahrerin im Pannendienst-Auto saß und der Gelbe Engel das Warndreieck eingesammelt hatte.

Übrigens: An dem heißen Sommertag war es auch eine Selbstverständlichkeit, die ältere Frau zu fragen, ob sie was zu trinken dabei hat oder ob wir ihr eine Flasche Mineralwasser anbieten könnten.

Autopanne unterlassene Hilfeleistung: 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer machten sich strafbar

Vom unserem Eintreffen an der Pannenstelle bis zum Abschleppen durch das Pannenfahrzeug verging etwa 1 Stunde. In diesem Zeitraum haben mindestens 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer das lästige Verkehrshindernis passiert, ohne anzuhalten und ihrer Pflicht zur Ersthilfe nachzukommen.

Lediglich 3 Autofahrer und 2 Motorradfahrer bremsten auf Schrittgeschwindigkeit herab und erkundigten sich, ob wir Hilfe brauchen. Einer der  Autofahrer, ein verwilderter “Rockertyp”, dem man es – gemäß den gängigen Vorurteilen – eher zugetraut hätte, dass er rücksichtslos weiterfahren würde, bot ebenfalls Hilfe an und gab noch den Tipp, dass wir das Warndreieck etwas mehr nach vorne aufstellen sollten, weil man es wegen der Kurve zu spät sehen würde. Die übrigen Verkehrsteilnehmer erweisen sich als Gaffer, bevorzugt S-Klasse, SUV usw., und traten auf´s Gaspedal, um ungehindert weiterzufahren.

Schnell genug, ohne überhaupt festgestellt haben zu können, dass der liegengebliebenen Autofahrerin bereits Ersthilfe geleistet wurde und ohne sich dabei bewusst zu machen, dass das Wegsehen oder Hingucken (aber nicht Handeln) bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung darstellt.

Verkehrsunfall & Autopanne: Wann muss man helfen?

Der Gesetzgeber macht es unmissverständlich klar, ob, wann und wer Hilfe leisten muss. Jeder! Jeder ist verpflichtet, bei einer Autopanne, bei einem Unfall oder in einer anderen Situation als Ersthelfer tätig zu werden.

Es gibt nur eine Ausnahmesituation: wenn man sich als Ersthelfer selbst in erhebliche (!) Gefahr bringen würde oder aus anderen wichtigen Gründen Ersthilfe nicht möglich ist.

Müssen Frauen erste Hilfe leisten bei Verkehrsunfall oder Autopanne?

Ja! Sobald man als Autofahrerin auf ein stehendes Fahrzeug, ein liegendes Motorrad oder auf eine hilflos wirkende Person zufährt und davon auszugehen ist, dass eine Autopanne oder ein Verkehrsunfall passiert sein könnte und sich jemand in Not befindet.

Als Frau kann ich das mulmige Gefühl vollkommen nachvollziehen, wenn dies auf einer einsamen Landstraße oder in der Dunkelheit passiert und man Angst hat, dass es sich um eine fingierte Panne oder einen vorgetäuschten Unfall bzw. Gefahrensituation handeln könnte.

Dennoch entbindet dies weder Mann noch Frau von der Pflicht zur Ersthilfe. Diese kann entsprechend der Situation auch darin bestehen, einfach nur einen Notruf abzusetzen, damit Polizei und Rettungskräfte alarmiert werden.

Das zuvor genannte Beispiel macht deutlich: Bei der Ersthilfe geht es nicht darum, ob man als Frau einen Reifen wechseln oder ein Fahrzeug überbrücken oder Abschleppen kann. Vorrangig war hier Hilfe benötigt, die Gefahrenstelle abzusichern, den Gegenverkehr zu warnen und die hilfsbedürftige Frau nicht alleine zu lassen!

Bei Angst vor Überfall: So kann man sich als Frau im Auto sicher der Unfallstelle nähern

Im zuvor geschilderten Beispiel hatte ich keinerlei Bedenken, direkt an der Pannenstelle anzuhalten und Ersthilfe zu leisten – denn es war noch tageshell und es waren noch viele PKW-Fahrer und Biker auf der Straße unterwegs.

Allerdings bin ich gemeinsam mit meinen Kindern vor ca. 3 Jahren schon einmal auf eine vermeintliche Unfallstelle zugefahren, wo die Bedingungen ganz anders waren. Damals war es Herbst und am späteren Abend – es war schon dunkel.

Die Unfallstelle befand sich auf einer kurvenreichen Landstraße, die durch den Wald führte und zu der späteren Uhrzeit waren auf der Strecke kaum noch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs. Da es nieselte, war die Unfallstelle unübersichtlich und ich konnte aus der Ferne nicht ausmachen, um wie viele Fahrzeuge es sich handelte und was passiert war.

Ich drosselte das Tempo, schaltete den Warnblinker an und betätigte die Zentralverriegelung des Autos. Das Fenster ließ ich nur einen Spalt weit herunter und fuhr langsam auf die Unfallstelle zu – in Gedanken mit dem rechten Fuß auf dem Gaspedal, um im Falle eines Falles jederzeit ordentlich auf´s Gas drücken zu können.

Die Unfallstelle erreicht, war ersichtlich, dass schon Ersthelfer zur Stelle waren, die dem Unfallfahrer halfen. Es handelte sich um einen Wildunfall, das verletzte Tier lag noch auf der Straße, die Unfallstelle war bereits abgesichert. Die Frage, ob weitere Hilfe benötigt wurde, vereinten die Anwesenden. Die Polizei war bereits informiert.

Langsam fuhr ich weiter und gab dem entgegenkommenden Gefahr durch Warnblinker und Lichthupe Zeichen, dass hinter den nächsten Kurven eine Gefahrenstelle lauerte. Auch dies ist ein Teil der wichtigen Ersthilfe. Denn zumindest wurde der Gegengefahr gewarnt und drosselte – hoffentlich – ebenfalls die Fahrgeschwindigkeit, um einen Auffahrunfall zu vermeiden.

Muss ich als Frau bei einem Verkehrsunfall anhalten und helfen?

Bei der Weiterfahrt beschäftigte mich ein Gedanke: Was hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer zugegen gewesen wären – im Dunklen und als Frau mit zwei Kindern im Auto alleine? Hätte ich mein Fahrzeug angehalten? Wäre ich ausgestiegen? Hätte ich direkte Ersthilfe geleistet?

Definitiv hätte ich dies alles nicht getan – zumindest nicht, ohne mir erst einmal aus dem sicheren Fahrzeug heraus einen Überblick zu verschaffen. Weil auch ich in einer derartigen Situation Angst gehabt hätte, in der Dunkelheit mitten im Wald anzuhalten und das Fahrzeug zu verlassen.

Einerseits besteht in einer solchen Situation die nachvollziehbare Angst, dass Kriminelle einen Überfall planen. Andererseits besteht bei dem kurvigen Streckenverlauf durch den Wald – erst recht bei Dunkelheit – ein extrem hohes Risiko, dass es zu Folgeunfällen kommt, bei denen man sich als Helfer selbst in höchste Gefahr bringt.

Was also hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer am Unfallort gewesen wären? Hier meine Antworten:

  • Langsam mit dem Auto der Unfallstelle näheren.
  • Versuchen, im Vorbeifahren mir einen Überblick zu verschaffen.
  • Mit dem Handy sofort die Polizei informieren.
  • Langsam weiterfahren, gegebenenfalls auf einer weniger gefährlichen Streckenpassage anhalten. Wichtig: Eigenes Auto sicher parken!
  • Mit Warnblinker und Lichthupe den Gegenverkehr warnen und auf die Gefahrensituation aufmerksam machen.
  • Falls möglich: Warndreieck aufstellen, um zusätzlich auf die Gefahrenstelle hinzuweisen.

Generell ist bei einer Gefährdungslage zulässig, sich selbst zu schützen, aber gleichsam besteht die Pflicht, entsprechend der Möglichkeiten Ersthilfe zu leisten, um bei einem Verkehrsunfall oder bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung zu vermeiden. Nicht nur, um der gesetzlichen Pflicht zur Ersthilfe Folge zu leisten, sondern auch um menschlich zu handeln!

Bei Autopanne & Verkehrsunfall richtig handeln!

Wenn Sie als Frau alleine oder mit Kindern in der Dunkelheit und auf einer wenig belebten Strecke auf eine Autopanne oder einen Verkehrsunfall zufahren, ist dies natürlich eine vollkommen andere Situation, als wenn Sie tagsüber auf einer vielbefahrenen Straße auf eine Unglücksstelle zufahren.

Das richtige Verhalten als Ersthelfer hängt stark von der konkreten Gefährdungslage ab. Passen Sie Ihr Verhalten auf die entsprechende Situation an und bringen Sie sich nicht selbst unnötig in Gefahr.

Wenn möglich in dieser Reihenfolge:

  • Halten Sie am Unfallort an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrzeug und den Unfallort durch den Warnblinker ab.
  • Bevor Sie aussteigen: Ziehen Sie die Warnschutzweste an.
  • Stellen Sie das Warndreieck auf.
  • Legen Sie erforderliche Wege hinter der Leitplanke zurück – falls vorhanden.
  • Informieren Sie Polizei und Rettungsdienste per Mobiltelefon oder Notruf an der Rettungssäule.
  • Bei hilfebedürftigen Personen Erste Hilfe leisten.

So stellen Sie das Warndreieck richtig vor der Gefahrenstelle auf:

  • 50 Meter innerorts
  • 100 Meter auf der Landstraße
  • 200 Meter auf der Autobahn

Es kann auch sinnvoll sein, nicht nur eins, sondern mehrere Warndreiecke vor der Gefahrenstelle aufzustellen.

aufgestelltes Warndreieck an Gefahrenstelle

Für den Anruf bei der Polizei ist wichtig, dass Sie

  • Standort
  • Art des Notfalls
  • Anzahl der hilfebedürftigen Personen
  • Schwere des Notfalls möglichst exakt

schildern, damit seitens der Rettungskräfte die notwendigen Hilfsmaßnahmen schnellst- und bestmöglich in die Wege geleitet werden können.

Als Ersthelfer bei Unfällen & Autopannen: Keine Angst vor Fehlern!

Wer nicht gerade eine Ausbildung als Rettungsassistent, Polizist oder Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau absolviert hat, wird steht im Notfall unter Stress und hat vermutlich Angst, bei der Leistung von Erster Hilfe nicht richtig zu handeln.

Alles, was man in der Fahrschule und beim Erste Hilfe Kurs irgendwann mal gelernt hat, scheint vollkommen in Vergessenheit geraten zu sein – und wenn nicht, ist man sich vielleicht trotzdem nicht sicher, ob man das Richtige tut.

Doch dies sollte keinesfalls ein Grund sein, nicht im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Erste Hilfe zu leisten. Denn oftmals tut man intuitiv das Richtige und es gibt nichts Schlimmeres, als in einer Notfallsituation nichts zu tun.

Versetzen Sie sich in die Lage einer verunfallten Person, werden Sie zweifelsfrei feststellen, dass alleine die Anwesenheit einer Person als Hilfe empfunden wird – unabhängig davon, ob diese konkret Hilfe leisten kann oder alleine durch ihre Anwesenheit „nur“ Trost und Hoffnung durch Zureden spenden kann!

Übrigens: Als Ersthelfer genießen Sie besonderen Rechtsschutz. So sind Sie als Nothelfer automatisch durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, die bei Verletzung oder Sachschäden greift. Die Person, denen Sie helfen bzw. deren Versicherung muss für Aufwendungen und Sachschäden aufkommen, die Ihnen durch die Ersthilfe entstehen.

Fahren Sie das nächste Mal auf ein liegengebliebenes Fahrzeug oder eine hilflos wirkende Person zu, verlangsamen Sie die Fahrt und vergewissern Sie sich, ob ein Mensch Hilfe benötigt – ungeachtet dessen, ob Sie bei einem Verkehrsunfall oder einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung begehen oder nicht. Erste Hilfe ist Pflicht. Denken Sie bei jeder Autofahrt daran: Jederzeit könnte es Ihr Kind, Ihre Schwester, Ihr Bruder, die beste Freundin, die eigenen Eltern oder gar Sie selbst sein, der/die auf Hilfe angewiesen ist.

War früher alles besser?

Wann fängt man an …

… den Kindern von früher zu erzählen? “Früher war es alles besser” – so ein abgedroschen klingender Spruch. Doch an Wahrheit mangelt ihm nicht. Es war so. Früher war es besser. Früher war es anders. Doch wann fängt dieses sagenumwobene “Früher” eigentlich an? Wann fangen wir an, unseren Kindern von diesem “Früher” zu erzählen? Ehrlich – ich weiß es nicht. Doch ich erzähle auch von diesem “Früher”. Mein “Früher” beginnt irgendwie zwischen Depeche Mode und Jennifer RushThe Power of Love, das Lied, das zu meiner Bestimmung wurde. Die große, die einzige Liebe. Ein Lied, das mir beim ersten Ton Gänsehaut bereitet. Ein Lied, dessen erster Ton mich aus dem Hier und Jetzt herausnimmt und mich in eine ganz bestimmte Zeit versetzt. Eine Zeit, die kennzeichnend für meine Generation steht. Die 1980er Jahre. Die unbeschwerteste und schönste Zeit meines Lebens.

Eigentlich sollte dies meine Zeit als Mutter sein. Die schönste Zeit meines Lebens. Die Zeit mit meinen Kindern. Doch das ist sie nicht. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Lebensumstände. Die Welt hat sich verändert. Nicht zum Guten. Kranke Paragraphen. Perverse Gesetze. Politiker, die sich an Kindern vergehen und sowieso am Volke. Ich fühle mich falsch auf dem Planeten Erde. Ich empfinde es unverantwortlich, Kinder auf den Planeten Erde gesetzt zu haben. Nicht um die Kinder, sondern wegen der gestörten Entwicklung auf diesem Planeten. Wo Recht in Unrecht und Unrecht in Recht verkehrt wird. Ein Planet, auf dem es gut ist, Gurken per Gesetz zum geraden Wuchs zu zwingen, aber auch ein Planet, auf dem ein Konzern wie Monsanto sich ein Patent auf Brokkoli setzen kann. Sollte mich das eigentlich wundern, wo es möglich ist, dass ein Pädophiler im EU-Parlament sitzt?

Ich erzähle von früher … um meine Kinder zu bewahren

Als ich mich ganz bewusst dafür entschied, Kindern das Leben zu schenken, war die Zeit eine andere. Es gab schon immer Generationen, die in ihrem “Früher” lebten und dazu neigten, alles zu idealisieren. Die Vergangenheit schöner in Erinnerung hatten, als sie es wirklich war. Die Zeit der eigenen Jugend zu idealisieren, obwohl sie längst nicht so schön war, wie es die Erinnerung einem Glauben machte. Ja, es mag sein. Vielleicht idealisiere auch ich. Michael Jackson starb an Propofol und Mooshammer starb vermutlich durch die Hand eines Strichers. Doch es gab sie; die Helden unserer Zeit. Helden, die ihre Ideale lebten. Nicht korrupt. Nicht politisch gesteuert. Aber auch nicht politisch korrekt. Frei von vorgegebener Meinung; frei von falschen, weltfremden Idealen.

Ich habe angefangen, meinen Kindern von diesem “Früher” zu erzählen. Der Zeitpunkt war fließend. Das Leben in der Gegenwart und das Versinken in diesem “Früher”. Doch wann ist das passiert? Dieser Übergang von heute zu damals? War es der frühe Tod meines Mannes? Oder war es das allmähliche Erwachen? Die sich einschleichende Erkenntnis, dass irgendetwas auf diesem Planeten falsch läuft? Ist es eine Frage der Generationen? Eine Erkenntnis des Alters? Der zunehmenden Reife? Kommt mit dem fortschreitenden Alter ein Wissen? Ein Wissen über all das, was Lüge und Wahrheit ist? Die absolute Wahrheit? Fernab von all den Wahrheiten und Lügen, die man uns Glauben schenken möchte? Gut möglich. Denn ich bin und war nie ein gläubiger Mensch. Schon immer hinterfragte ich kritisch. Wollte mir ein eigenes Urteil bilden. Weit entfernt von ferngesteuert.

Carglass Erfahrungsbericht

Glaubt man der Carglass Werbung, repariert und tauscht der Autoglasspezialist Steinschlag-Scheiben ratz-fatz aus. Okay. Das probiert frau ungerne aus, auf eine defekte Autoscheibe kann getrost verzichtet werden. Aber wenn es doch zum Steinschlag kommt und aus der unteren Ecke der Beifahrerseite sich ein Riss auf den Weg zur Fahrerseite der Frontscheibe macht, bleibt nichts anderes übrig, als sich um Reparatur oder Austausch der Autoscheibe zu kümmern.

Mit einem Anruf bei den Glasexperten schien das Steinschlag-Problem kein großes und schnell gelöst zu sein. Allerdings war nicht damit zu rechnen, dass beim Fahrzeugglasspezialist einzig die Service-Monteure Experten sind – nicht aber die Damen und Herren, welche Telefon-Hotline und Schalter der Carglass-Filialen besetzen. Auch nicht damit zu rechen war, dass nach dem Austausch der Frontscheibe das Auto nicht mehr verkehrssicher ist. Ebenso wenig, wie die Feststellung, dass das Werbeversprechen (kostet nix, bzw. nur SB) nicht immer zutrifft der dass nach dem Scheibenwechsel das Auto undicht ist. Doch lesen Sie nachfolgenden Carglass Erfahrungsbericht und hier auch die Fortsetzung – denn die Fachleute bei Deutschlands Fahrzeugglasspezialist Nummer 1 für Steinschlagreparatur sind Wiederholungstäter.

Carglass Erfahrungsbericht: Das verspricht der Fahrzeugglassspezialist

Da jeder die Carglass Werbung kennt, liegt es fast schon auf der Hand, ausgerechnet diesen Scheiben-Austausch-Experten zu konsultieren. Die Werbung verspricht:

Carglass repariert – Carglass tauscht aus.

Und es kommt noch besser: Scheibenreparatur und Scheibenaustausch kosten nix, zumindest wenn man kaskoversichert ist. Bei Teilkasko-Versicherung kostet der Scheibenwechsel am Auto lediglich die Selbstbeteiligung.

So Carglass im Werbespot. Den sollte sich frau ruhig 2-3 mal anschauen und sich die tollen Worte in den Ohren zergehen lassen. Denn das ist das Beste, was aus meiner Sicht über den Experten von Autoscheiben zu berichten ist. Nun zur Praxis. Ich verspreche Ihnen nicht zuviel, wenn ich Ihnen verrate, dass dieser Carglass Erfahrungsbericht es in sich hat und man als Autofahrer bzw. Autofahrerin sich fragen muss, ob der Scheiben-Experte mit glänzender Inkompetenz brilliert oder gar Kunden absichtlich in die Irre führt.

Jedenfalls lässt dieser Erfahrungsbericht die Inspiration zu, den Werbeslogan geringfügig zu modifizieren. Dieser könnte – in Reaktion auf hier vorgetragenen Tatsachenbericht – auch wie folgt lauten:

Carglass macht noch kaputter – Carglass tauscht nicht aus.

Wie funktioniert Carglass?

An sich ist es ganz unkompliziert, den Scheibenreparatur-Spezialist zu beauftragen. Es reicht, sich telefonisch mit Carglass in Verbindung zu setzen, um schon bald eine reparierte oder neue Scheibe am Auto zu haben. Anrufen, kurz ein paar Daten telefonisch durchgeben, einige Fragen beantworten, schwupps kommen die Scheiben-Experten vorbei, reparieren den Steinschlag oder tauschen die kaputte Autoscheibe aus. Alternativ können Autofahrer auch in eine der Carglass-Filialen fahren, was durchaus sinnvoll sein kann, weil eine Überdachung zumindest bei schlechtem Wetter für den Scheibenwechsel notwendig ist. Es KÖNNTE SO einfach und Scheibenreparatur bzw. Autoscheiben-Austausch schnell erledigt sein. Jedoch nur in der Theorie. Dieser Carglass Erfahrungsbericht belehrt eines Besseren.

Die Realität: Car-Murks

Ein Anruf kann so einfach sein. Kann! Realität. Hat man den Experten am anderen Ende der Leitung, führt dieser als Profi in Sachen Autoscheiben Reparatur bzw. Autoscheiben Ausstausch durch das Telefonat. Als Kunde darf man davon ausgehen, dass die Experten wissen, was sie tun, wissen, welche Daten Sie für die Scheibenreparatur benötigen und wie die Abwicklung mit der Autoversicherung läuft. Bei den Fahrzeugglasspezialisten ist das offensichtlich nicht der Fall.

Folgende Daten werden abgefragt:

  • Amtliches Kennzeichen
  • Fahrzeughalter
  • Versicherung
  • Versicherungsnummer
  • Fahrzeugtyp
  • Baujahr
  • usw.

Abhängig vom Fahrzeugmodell sind weitere Fragen zu beantworten. Z. B. muss angegeben werden, ob es sich um einen Kombi, Kleinwagen, Limousine oder Stufenheck handelt und eventuell spielt auch die Anzahl der Autotüren eine Rolle. Im Fall, der für diesen Carglass Erfahrungsbericht zugrunde gelegten Beispiels handelt es sich um einen Kleinwagen älteren Baujahrs mit 2 Türen. Das Gebrauchtfahrzeug wurde unlängst neu erworben, angemeldet und ordnungsgemäß mit Teilkasko versichert, Versicherungspolice und Versicherungsnummer lagen noch nicht vor.

06.05.2016: Erstes Telefonat

Beim Anruf in der Carglass Telefonhotline wurden von der Telefonist f-a-s-t alle relevanten Daten erfragt. Ausdrücklich wurde der Dame mitgeteilt, dass das Fahrzeug gerade neu angemeldet und die Versicherung erst vor einigen Tagen abgeschlossen wurde. Die Telefonistin wurde im Telefonat mehrfach darauf hingewiesen und gefragt, ob dies ein Problem sei.

“Kein Problem – SIE zahlen nur die Selbstbeteiligung.”

“Ist das wirklich so einfach?”

“Ja, ist es!”

11.05.2016: Neue Autoscheibe von Carglass

Die Telefondame teilte den 11.05.2016 (nachmittags) als Termin für den Scheibenwechsel mit. Ein Carglass Monteur kommt zuerst morgens, weil aber niemand anwesend war, schlecht gelaunt nachmittags zuhause vorbei, um vor Ort die Frontscheibe mit Steinschlag auszutauschen und durch eine neue Autoscheibe zu ersetzen. Der Monteur, ein nur mäßig freundlicher, machte sich sogleich an die Arbeit. An dieser gibt es nichts zu monieren.

  • defekte Scheibe raus
  • Dichtungsreste entfernen
  • Fugen saubermachen
  • Rückspiegel umbauen
  • Halterungen für den Scheibeneinbau an den Seitenscheiben montieren
  • neue Scheibe rein
  • passt nicht!!!

“Es gibt ein Problem!”

Wenn man einen Satz nicht hören will, ist es exakt DIESER. Falsche Scheibe. Die Nicht-Expertin vom Carglass Telefon hat die entscheidende Frage nicht gestellt:

“2-Türer oder 5-Türer?”

Der Carglass Spezialist baute notdürftig die alte Scheibe wieder ein. Diese hatte nun aber nicht mehr nur den ursprünglichen Glasriss, der aus der unteren Ecke der Beifahrerseite etwa 30 cm lang in Richtung Scheibenmitte verlief, sondern nun sah die alte Glasscheibe aus wie ein Schnittmuster einer Nähvorlage.

Die gesamte Frontscheibe – auch auf der Fahrerseite – ist von Rissen durchzogen. Der Scheibenfachmann verfugte die Autoscheibe nur provisorisch. Sobald die richtige Autoscheibe käme, würde abermals ein Scheibenspezialist vorbeikommen und die Frontscheibe richtig in den PKW einsetzen. Man könne aber trotzdem so mit dem Auto fahren. Der Reparaturspezialist ging von einer Wartezeit 1-3 Tagen aus.

13.05.2016: Carglass & Freitag, der 13.

Vollkommen unerwartet klingelte am Freitag, den 13. das Telefon. Was zunächst als liebliche Töne in den Ohren erklang, sollte schon 20 Minuten später zum Witz des Tages werden.

“Carglass. Ich bin in 20 Minuten bei Ihnen!”

Yippieh, doch es war Freitag, der 13.! 20 Minuten später klingelte es an der Haustür. Rein in die Pantoffeln, Treppen runter, voll Freude die Haustür öffnen und dem Carglass-Experten fast heulend vor ersten aufkommenden Glücksgefühlen um den Hals fallen. Scheibe gleich neu!?

“Guten Morgen, es gibt ein Problem. Ich kann gleich wieder fahren. Es sieht nach Regen aus!”

Faxen dicke, kann ja wohl nicht sein. Gut. Dass es pro Quadratkilometer eventuell im Laufe des Tages noch 2 cl regnen könnte, dafür kann der Carglass-Mann nichts. Doch nun war es an der Zeit, einen Termin in der nächsten Carglass-Filiale zu machen, um dort in der Halle wetterunabhängig einen sicheren Termin für den Austausch der Frontscheibe fixen zu können. Ein kurzer Anruf des Scheiben-Fachmanns in der Filiale und es wurde sich auf den 18.05.2016 geeinigt. Morgens um 8 Uhr.

18.05.2016: Kundenverarsche von Carglass?

Berufsverkehr, Müllabfuhr, neue Stadt. Zu spät. Auf dem Parkplatz von Carglass vorgefahren, sprintete der Jugendliche schon mal an den Empfangstresen der Carglass Filiale, um Bescheid zu sagen: Wir sind jetzt da. Man drückte dem Teenie einen Zettel in die Hand und bat darum, schon mal Fahrzeugschein und Autoschlüssel reinzubringen. Unterschrift, Fahrzeugschein in die Hand, Auto ausräumen. Läuft bei uns! Nicht. Jugendlicher kommt zurück zum Auto mit gerissener Frontscheibe mit Schnittmuster-Design.

“Es gibt ein Problem!”

Selbst am Tresen des Scheiben-Spezialisten angekommen:

“Kein Versicherungsschutz – Sie müssen selbst zahlen.”

“Wie bitte? Wie viel?”

“650. Ach, nee. Grüne Plakette kommt auch noch dazu. 760!”

Diskussionen. Wieso kein Versicherungsschutz? Ach, Teilkasko gilt erst nach 6 Wochen?

“Sie legen das Geld ja nur vor. Bekommen Sie doch von der Versicherung zurück!”

Ach? Hieß es nicht eben: Kein Versicherungsschutz? Und wieso fällt der Carglass Expertin in der Filiale das erst JETZT ein? Nachdem deren Kollegen sich bereits mehrere Fauxpas erlaubt haben? Und nachdem der 1. Carglass Scheibenmonteur eine leicht gerissene Autofrontscheibe in Schnittmuster verwandelt und nur provisorisch ins Auto eingesetzt hat? Und wieso wurde im ersten Telefonat mehrfach beruhigt, dass in jedem Fall die Versicherung den Glasschaden übernähme und den Scheibenaustausch durch Carglass bis auf die Selbstbeteiligung bezahle?

Ein weiterer Mitarbeiter frotzelt dazwischen:

“Die Scheibe war doch sowieso kaputt. Also da sind wir rechtlich raus!”

Ja, du Carglass-Spezialist. Die Scheibe war sowieso kaputt. Sonst hätten wir keinen Autoscheiben-Spezialisten gebraucht. Aaaaber:

Vor dem misslungenen Versuch, eine nicht passende Autoscheibe passend zu machen, hatte die Frontscheibe nur EINEN kleinen Riss, der beim Autofahren überhaupt nicht beeinträchtigte. Danach hatte die Vorderscheibe aber jede Menge Risse – und zwar über die gesamte Scheibe, so dass mit dem Auto nicht mehr verkehrssicher gefahren werden kann. Außerdem wurde der Scheibenkleber nur provisorisch angebracht, weil der Carglass Scheibenmonteur davon ausging, dass binnen 2-3 Tagen die passende Scheibe in das Auto gebaut würde. Dieser fragte übrigens – bevor er Hand an die Autoscheibe legte – ob die Selbstbeteiligung direkt vor Ort oder über die Bank gezahlt würde. Davon, dass der Versicherungsnehmer vollständig in Vorkasse gehen müsse oder gar selbst den Schaden begleichen müsse, war überhaupt keine Rede. Fakt ist: Dieser Carglass Erfahrungsbericht widerlegt die Versprechen der Carglass Werbung und steht diesem Text entgegen:

“Neueinbau Frontscheibe – Ihre vereinbarte Selbstbeteiligung – Ca. 400 – 600 Euro inkl. MwSt.”

(Quelle: https://www.carglass.de/kosten/)

Auch dieses Versprechen ist eine Mogelpackung – weil nämlich nicht jede Scheibe auf Lager ist:

“Carglass® ist die Nr. 1 unter den Fahrzeugglasspezialisten in Deutschland. Wir helfen Autofahrern an 24 Stunden am Tag, 7 Tagen in der Woche und 365 Tagen im Jahr.”

(Quelle: https://www.carglass.de/ueber-uns/)

Die Krönung: Man sollte Monteur Nr. 1 dankbar sein, dass er die kaputte und noch mehr kaputt gemachte alte Autoscheibe wieder eingebaut hätte. Von den Fehlern, die Carglass gemacht hat – und zwar ausdrücklich nicht der Monteur – will man dort natürlich nichts hören. So hat man sich diesen Carglass Erfahrungsbericht redlich verdient.

Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger

Im Hamburger Abendblatt war am 08.01.2015 diese Schlagzeile zu lesen:

“Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger”

So verlautet von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz, der sich via Twitter äußerte zu den massiven Angriffen in der Silvester-Nacht ins Jahr 2016. Es kam auf diversen deutschen Bahnhöfen zu zahlreichen  Überfällen, sexuellen Nötigungen und zumindest einer Vergewaltigung. Hunderte oder gar Tausende von Männern sollen sich zeitgleich in Köln, Hamburg und Stuttgart über Frauen hergemacht haben. Diese massiven Gewalteskalationen wurden zunächst der Öffentlichkeit verschwiegen, dann in den Medien ab dem 04.01.2016 heftig diskutiert und kommentiert. Offensichtlich gab es einen Sperrvermerk. Die Gewaltexzesse sollten vertuscht werden.

Die Headline macht sprachlos. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Oder vielleicht gerade Frauen. Diese kollektive Vorverurteilung ist UNFASSBAR, stellt sie doch alle Männer per se unter Kollektiv-Verdacht.

Potenzielle Vergewaltiger – auch DU bist einer!

Bist DU ein männlicher Leser? Dann bist auch DU ein potenzieller Vergewaltiger – wenn es nach Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz geht. Für den sind nämlich alle Männer potenzielle Vergewaltiger. Ausnahmslos. Immerhin schließt er selbst sich ein.

“Als Mann weiß ich, jeder noch so gut erzogene und tolerante Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger.”

Diese Worte in der Form unkommentiert zu lassen, käme der absoluten Verhöhnung jeden Mannes gleich. Nur, weil ein Mann ein männliches Geschlechtsteil hat, macht ihn das – meiner Meinung nach – noch lange nicht zum Vergewaltiger. Weder potenziell noch faktisch. Weiß man als halbwegs gebildeter Mensch, dass Gewalt nicht durch das angewachsene männliche Geschlechtsteil, sondern insbesondere durch Gewaltphantasien im Kopf ausgelöst wird.

Bist du Mann, bist du Vollidiot!

Getoppt wird das ganze von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz himself dann auch noch damit:

“Es geht mir darum, dass jeder Mann sich der Gefahr bewusst sein muss, Zeichen von Frauen falsch zu deuten und deswegen Grenzen zu verletzen.”

Der Grünen-Politiker erklärt seine Artgenossen nicht nur im Kollektiv zu potenziellen Vergewaltigern, sondern auch noch zu Vollidioten.

Natürlich ist mir vollkommen bewusst, dass es Vergewaltigungen gibt und ebenso Männer, die gegenüber Frauen Grenzen überschreiten und der Meinung sind, dass “Nein” definitv “Ja” oder zumindest “Vielleicht” heißt. Doch grundsätzlich bin ich überzeugt, dass der absolute Großteil aller Männer sich zu benehmen und von Frauen gesetzte Grenzen zu erkennen und respektieren vermag. Spätestens, wenn er High Five auf dem Backen oder ihr Knie zwischen seinen Beinen spürt, wird jeder normale Mann verstanden haben:

“Die Frau hat keinen Bock auf mich!”

“Muss” es soweit kommen, wurden definitiv Grenzen überschritten, doch eine aufdringliche Anmache ist noch keine Vergewaltigung und muss nicht zwingend in eine solche führen.

Nahtloser Übergang von Anmache zur sexuellen Nötigung

Ich bin Frau. Ich darf dazu eine Meinung haben. Ich darf als Frau für ALLE Männer Partei ergreifen, die eben jene Grenzen nicht überschreiten und derartige Verbrechen verabscheuen und nicht ausüben. Ich darf mit meinen Worten umgehen, wie ich es für angemessen halte. Als Frau hoffe und wünsche ich, dass auch und insbesondere die Frauen, die jemals Opfer sexueller Nötigung, Gewalt und Vergewaltigung wurden, meine Worte richtig auffassen können. Jedweder Form von Täterschutz liegt mir fern!

Anmachen oder sexuell nötigen?

Garantiert jede Frau hat es schon mehr wie einmal erlebt, von einem Mann angemacht zu werden. Ebenso hat gewiss jede Frau bereits eine aufdringliche Anmache erlebt und fand diese Situation zumindest (!) unschön, wenn die Anmache die Grenze zur Aufdringlichkeit erreichte oder überschritt. Als Frau kenne ich das und ich habe meine Art, damit umzugehen. Das war mitunter für den ein oder anderen Mann eine schmerzhafte und kurierende Erfahrung, sich mit der falschen Braut angelegt zu haben. Doch in den allermeisten Situation reichte entweder ein freundlich-bestimmtes “NEIN” oder eine energische Ansage, um den aufdringlichen Typen abzuweisen.

Gut. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück gehabt. Rechtzeitig dem falschen Typen die Bremse gezogen zu haben. Nie dem falschen Kerl begegnet zu sein. Oder weil ich nie mit einem Vergewaltiger alleine war und er deshalb einfach keine Gelegenheit hatte, seine kranken Gedanken an mir auszulassen.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass eben nicht jeder Mann ein potenzieller Vergewaltiger ist, sondern Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz weiße Mäuse sieht oder gar selbst gedanklich auf Abwegen sich befindet und unter Umständen (!) von seinen Phantasien auf die anderer schließt. Wer kann DEM schon hinter die Stirn schauen!? DER muss es ja schließlich wissen. Wenn er als Politiker so über sich und seine Artgenossen redet.

Wo sind die Grenzen der Grenzüberschreitung?

Wann hört akzeptable Anmache auf und wo fängt sexuelle Nötigung an? Kann man da eigentlich eine allgemeingültige Grenze ziehen? Oder hat jede Frau ihre eigenen Grenzwerte? Ich denke, nur Frauen können festlegen, wo Grenzen erreicht und überschritten werden.

Meine Grenze: Darf mich ein Mann anfassen? Ohne Einladung? Ohne ausdrückliche Aufforderung? Na klar. Wieso nicht? Sind Männer und Frauen Feinde? Nein! Es geht um Respekt. Wie viel Respekt bringst DU mir als Mann entgegen, wenn DU mich anfasst? In welcher Absicht fasst DU mich an? Um mir zur Begrüßung die Hand zu schütteln? Um mir für meine gute Arbeit anerkennend auf die Schulter zu klopfen? Beim gemeinsamen Lachen meinen Arm zu berühren? Weil du mir als Gentleman die Tür öffnest und mich mit deiner Hand an meinem Rücken über die Türschwelle “schiebst”? Dann ist doch alles in Ordnung.

Fasst du mich an, um dich aufzugeilen? Greifst du mir zwischen die Beine? An den Busen? An den Arsch? Dann haben WIR unter Umständen ein Problem und vielleicht bekommst du die Faust!

Es sei denn: Ich habe mit dir geflirtet. Dir liebliche Worte gesäuselt. Habe zu dir den Körperkontakt gesucht. Habe meinen persönlichen Sicherheitsabstand für DICH verkleinert. Ich habe dich angelächelt. Und bevor du in meine Intimsphäre vordringst, habe ich deine respektvollen Berührungen erwidert. Dich vielleicht gestreichelt. Dich geküsst. Mich in deinen Arm gelegt.

Du als Mann kannst dir vollkommen sicher sein: Wenn ICH als Frau Interesse daran habe, dass DU mir näher kommst, dann sende ich für DICH Signale aus, die DU erkennst. Und wenn du ehrbare Absichten hast, kannst DU meine Grenzen nicht verletzen, sondern WIR zusammen bestimmen, wie wir Grenzen gemeinsam erweitern. Wenn du als Mann mich attraktiv findest, bist DU kein potenzieller Vergewaltiger, wenn DU mir näher, noch viel näher kommen und mit mir erotische Dinge erleben willst.

Doch dann packst du weder MIR noch einer anderen Frau plump an Busen, Arsch oder zwischen die Schenkel. Denn DAS ist weder charmant, noch spricht das für dich. Und ja: Wenn DU das so plump machst, dann kann ich mich zu Recht von dir sexuell genötigt fühlen. Denn “fummeln” wir einvernehmlich, treffen wir uns in der Mitte. Zusammen.

DANN bist du ein Vergewaltiger

Selbst, wenn du zuviel getrunken hast und für dich die Grenzen schwammig sein sollten, die ich dir als Frau aufzeige – dann macht auch dies dich noch nicht zum Vergewaltiger, solange du gegen mich keine Gewalt anwendest. Muss ich dir eine klatschen, damit du deine Griffel von mir wegnimmst, weil ich das nicht will, dann sind wir quitt. Zum Vergewaltiger wirst du erst, wenn du dieses unmissverständliche NEIN nicht akzeptierst.

Michael Gwosdz – Sie haben Blödsinn getwittert!

Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz, sehen Sie, SO einfach ist das, als Mann eben nicht potenzieller Vergewaltiger zu sein. Frauen senden Signale aus – und Frauen sagen STOP, NEIN oder was auch immer, wenn sie nicht “erobert”, genötigt oder vergewaltigt werden wollen. Verstehen SIE diese Signale?

Vielleicht verstehen SIE diese Signale nicht und schließen darauf, dass es Männern per se so geht. Doch ich als Frau kann Ihnen versichern: Was Sie getwittert haben, ist vollkommener Blödsinn – und eigentlich möchte ich es sogar als Schwachsinn abtun.

Als Frau darf ich das. Weil ich tagtäglich Männern begegne, die weder mir, noch anderen Frauen anzüglich zu nahe gekommen sind oder eine von uns gar vergewaltigt hätten. Weil sie nämlich Frauen mit Respekt behandeln und dies für sie eine solche Selbstverständlichkeit ist, dass man darüber gar nicht erst reden muss. Männern diese infamen, bösartigen und primitiven Unterstellung pauschal an den Kopf zu werfen, nur weil sie das “Werkzeug” dafür haben, eine Vergewaltigung faktisch auszuführen, macht das noch lange nicht jeden Mann zum potenziellen Vergewaltiger.

Oder sind Sie auch der Meinung, dass jedes Brötchenmesser eine Mordwaffe ist, oder ein Streichholz nur zu Brandstiftungen angezündet wird? Oder, dass jeder Autofahrer mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmasse rast? Ihr Gerede kann, will und werde ich einzig als Blödsinn bewerten.

Ein paar Worte an euch – die “potenziellen Vergewaltiger”

Ich mag euch. Meist seid ihr unkomplizierter wie viele Frauen. “Bitchfight” und Stutenbissigkeit sind euch fremd. Ich mag es, mit euch mal zu “schäckern” – just for fun & unverbindlich. Ihr habt gerade in den letzten Monaten gezeigt, wie toll ihr seid, wenn mir der Kopf woanders stand und ich euch sagen musste:

“Sorry, hab´s verkackt!”

Ich finde es toll, die lockere Art, mit der ihr viele Dinge belächeln könnt, wo uns Frauen der “Gaul durchgeht”. Dabei belächele ich euch ab und zu, wenn ihr mir die Frauen erklären wollt. Und wenn ihr dann zwischen den Zeilen zugebt, dass ihr uns eigentlich überhaupt nicht versteht.

Mit euch auch mal einen derben Scherz zu machen, oder gemeinsam mit euch einen Schenkelklopfer zu produzieren. Das ist klasse. Ihr zeigt oft mehr Bereitschaft, einen schlecht Tag und “Zickenallüren” zu akzeptieren, als so manche Frauen. Ihr nehmt mir meine freche Klappe nicht krumm und ihr nehmt es sportlich, wenn ich etwas besser weiß. Ihr lacht nicht, wenn ich blöde Technikfragen stelle. Und wenn ich mich mit euch zanke, werden wir uns trotzdem einig. Für mich sind die meisten von euch einfach tolle Menschen. Ohne Hintergedanken. Ohne Anmache. Und selbst wenn – bisher habt ihr MEINE Grenzen und ich EURE Grenzen akzeptiert. Deshalb mag ich euch.

Oft seid IHR auch diejenigen, die Frauen helfen, wenn sie in Bedrängnis geraten. Ihr haltet übergriffige Typen von bedrängten Frauen fern, weil IHR eben keine potenziellen Vergewaltiger seid. Ihr steht für das “schwache Geschlecht” allzu oft ein, wenn ihr mitbekommt, dass dies notwendig ist.

Einmal mehr wurdet IHR Männer unter Kollektivverdacht gestellt, nicht nur potenzielle Vergewaltiger, sondern auch noch Vollidioten zu sein. Von Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz. Ein durch diese Worte beschämendes Exemplar Mann.

Ich verurteile diese verbale Anstiftung zur Entzweiung zwischen Männern und Frauen sowie die Degradierung der gesamten Männerwelt zur Horde sexuell abartig Veranlagter; ebenso die Unterstellung, dass Männer schlicht “dumm” seien, weil Hamburger Grünen-Vize Michael Gwosdz EUCH nicht für fähig zu halten scheint, die Unterschiede einer interessierten und einer nicht-interessierten Frau zu erkennen und die jeweiligen Grenzen einzuhalten, die EUCH diese eine Frau aufzeigt.

Von solch einem Politiker fühle ich mich nicht würdig vertreten.

Quelle für die Zitate: http://www.abendblatt.de/hamburg/article206901503/Gruenen-Vize-Alle-Maenner-sind-potenzielle-Vergewaltiger.html#

Gillette Venus gegen Schubladendenken (sponsored)

Im Januar 2015 habe ich über die Kampagne von Gillette Venus berichtet. Es ging darum, dass 67 % aller Frauen sich damit konfrontiert sehen, als Stereotype behandelt zu werden. Entweder sind sie SO oder SO. Typisch Schubladendenken. Gillette Venus hat uns Frauen dazu angeregt, UND dazu zu sagen, wenn wir nur auf ein Attribut reduziert werden. Unter dem Hashtag #sagUNDdazu wurden Frauen eingeladen, in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter zu kommunizieren, was sie sonst noch ausmacht.

Gillette Venus: Schluss mit Schubladendenken – sag UND dazu!

Gillette Venus hat nun den zweiten Teil der Kampagne gestartet und möchte uns Frauen Inspirationen, Ratschläge und Erfahrungen authentischer Frauen bieten, damit wir es leichter haben, uns aus dem Schubladendenken zu befreien. Dazu geht derzeit das Mood-Video My &s. My Choice(Meine Unds – Meine Wahl) viral und auf tumblr wird eine bunte Videosammlung unter #sagUNDdazu-Diaries kreiert, die Frauen aus aller Welt zu Wort kommen lässt.

Interaktive Plattform: Gemeinschaftlich gegen Stereotypisierung

Die Plattform wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, damit Frauen angeregt und motiviert werden, sich gemeinschaftlich der Stereotypisierung entgegenzustellen. Wahre Geschichten, authentische Tipps und Ratschlägen über einem Dutzend authentischer Frauen geben den Ansporn, die Stereotype mit UND zu ergänzen. Von CEOs bis zu Beauty-Bloggerinnen sind vor die Kamera getreten, um den Startschuss für die Plattform zu liefern – nun sind alle Frauen eingeladen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen und die eigenen “&s” auf der Plattform zu formulieren. Was sind die eigenen Talente? Was macht uns sonst noch aus? Was ist noch Teil von uns? Erzählen Sie von Ihren “&s” in Ihrer eigenen Venus &Cloud.

Welche &s machen Sie aus?

Im Alltag werden Menschen meist anhand einer Eigenschaft durch Schubladendenken einsortiert. Ist eine Frau erfolgreich im Beruf, ist sie die Businessfrau. Versorgt eine Frau Zuhause die Familie, ist sie Mutter. Kann eine Frau gut singen, ist sie Sängerin. Engagiert sich eine Frau ehrenamtlich, ist sie die Soziale. Lebt eine Frau zurückhalten, ist sie die Schüchterne. Das war es schon? Ist das alles, was die Frau ausmacht? Ein Attribut, ein Talent, eine Charaktereigenschaft wird herausgepickt, um nach Schubladendenken einzusortieren?

Wo sind die vielen “&s”, die ebenfalls zu einem Menschen gehören, seine Persönlichkeit prägen und die Identität eines Menschen ausmachen? Mich bewegt die #sagUNDdazu Kampagne sehr. Darum beteilige ich mich mit meinem Blogartikel “Was mich ausmacht – ich sage UND dazu” an dieser Kampagne, die für mich persönlich nicht nur Werbung, sondern ein Aufruf für den besseren Umgang mit unseren Mitmenschen darstellt, der meinem Lieblingszitat gerecht wird:

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!

Gillette Venus – eine Marke für Frauen

Jeder Frau ist die Procter & Gamble Marke Gillette Venus mit ihren verschiedenen Rasierern bekannt. Die Rasierer sind nicht nur rosa eingefärbte Männerrasierer, denen das Attribut “für Frauen” zugewiesen wurde. Die Damenrasierer sind auf die Rasur der Frauen zugeschnitten und werden den Anforderungen gerecht.

Der Rasierkopf ist abgerundet, beweglich und passt sich weiblichen Körperkonturen mühelos an. Schützende Kissen beugen Schürf- und Schnittverletzungen vor. Scharfe, sich individuell anpassende Klingen ermöglichen die schnelle Rasur. Mit speziell entwickeltem Soft Grip®-Konzept schmiegt sich der Griff des Rasierers sich optimal in die Frauenhand an.

Christin Schinkel, Marketing Gillette Venus DACH:

“Seit über dreißig Jahren ist Gillette Venus die weltweite Nummer eins unter den Frauenrasierer-Marken, eine Marke von Frauen für Frauen. Venus ist es wichtig, zuzuhören und zu erfahren, was Konsumentinnen bewegt.”

Der Blogbeitrag wurde von Procter & Gamble gesponsert!

Was mich ausmacht – ich sage UND dazu

“Was mich ausmacht – ich sage UND dazu”

Damit DU verstehst.

Männer und Frauen sortieren andere Menschen dem Prinzip Schubladendenken folgend ein. Unterbewusst und automatisch. Weil wir Bewertung brauchen, um uns zu orientieren. Schubladendenken ist einfach und oftmals dem Schutz geschuldet, nicht verletzt zu werden oder auf die Nase zu fallen. Wir folgen einem schützenden Urinstinkt, der uns aber häufig dazu verleitet, Menschen in die falsche Schublade zu stecken.

EINE Handlung, EINE Eigenschaft, EIN Wort, EIN Satz oder EIN was auch immer genügt, um die Schublade aufzumachen, den Menschen einzusortieren und zu verurteilen. Das ist nicht fair und das verrät UNSERE Ideale.

Was mich ausmacht – ich sage UND dazu – damit du es verstehst

  • Ich bin Kämpferin UND Mensch mit Gefühlen.
  • Ich bin die Taffe UND ich bin verletzbar.
  • Ich bin bewundernswert UND ich bin deiner Liebe würdig.
  • Ich habe eine große Klappe UND war am Sonntag verunsichert.
  • Ich habe gesagt, es wird nicht leicht UND habe mich verliebt ohne es zu wollen.
  • Ich habe deinen Worten vertraut UND fühle mich jetzt durch sie verletzt.
  • Ich habe Gefühle zugelassen UND fühle mich jetzt damit alleine.
  • Ich habe dir geholfen UND dich dadurch verloren.
  • Ich kenne die Verräter UND gehöre nicht zu denen.
  • Ich stehe kompromisslos auf deiner Seite UND weiß nicht, warum du das nicht merkst.
  • Ich schreib für dich UND nicht über dich.
  • Ich schreib schönes Zeug UND werde dir nicht schaden.
  • Ich beanspruche Zeit UND will mehr Nähe zu dir.
  • Ich schreibe dir über mich UND will zeigen, wie wichtig du mir bist.
  • Ich sage es in Worten UND meine Worte lügen nicht.
  • Ich habe bei dir geweint UND habe mich dir anvertraut.
  • Ich erzählte dir diese Dinge UND hoffte, dass du sie verstehst.
  • Ich kämpfe um dich UND mir geht die Kraft aus.
  • Ich will, dass du mich kennenlernst UND ich will, dass du dir dafür Zeit nimmst.
  • Ich liebe dich UND will nicht verletzen.
  • Ich will Klarheit UND brauche Klarheit.
  • Ich habe meinen Mann verloren UND ich liebe DICH mit vollem Herzen.

Was mich ausmacht und warum ich UND dazu sage

Eine mich sehr bewegende Werbekampagne über die ich gerade schreibe ruft dazu auf, Menschen nicht nur anhand EINER Eigenschaft zu bewerten. Die Kampagne zielt darauf ab, immer mit einem UND um eine weitere Eigenschaft zu ergänzen, wenn man NUR wegen einer Eigenschaft bewertet wird.

Diese Idee finde ich klasse und ich finde sie sehr passend, um DICH anzusprechen. Du hast dich in mich verliebt, weil wir auf der gleichen Seite stehen. Weil ich eine der wenigen bin, die deine Ideale aus Überzeugung teilt und seit vielen Jahren dafür einsteht – ohne Wenn und Aber.

Du hast dich in mich verliebt – so wie ich bin. Mit all diesen Dingen, die mich ausmachen. All die Dinge, die dafür verantwortlich sind, dass ich mich aus Überzeugung für UNSERE Ideale einsetze. Genauso wie du.

Dazu gehören

  • meine Gefühle
  • meine Schwächen
  • meine Geduld
  • mein Durchhaltevermögen
  • meine Liebe
  • meine Stärke
  • meine Überzeugung
  • meine Verwundbarkeit
  • meine Tränen
  • mein Lachen
  • meine Worte
  • meine Ideale
  • mein Wissen
  • meine Intuition
  • meine Loyalität
  • mein Fachwissen
  • meine Ehrlichkeit

Herzensmann, du hast dich in ALL das verliebt, was mich ausmacht – das UND gehört dazu. Jedes UND ist ein Teil von mir. Die Grabenkämpfe der anderen haben in Vergessenheit geraten lassen, dass all diese UND´s Teile von mir sind, ohne die ich nicht das sein könnte, was du an mir liebst. Du hast dich in mich verliebt mit allen Eigenschaften, die zusammen mein ICH prägen – sie sind das, was mich ausmacht!

Deine UND´s – ich liebe sie alle!

Die Kampagne #sagUNDdazu richtet sich an Frauen – Werbung eben. Aber: Sie gilt auch für Männer! Ein paar DEINER UND´s kenne ich schon. Sie machen dich “komplüziert” – egal. Ich bin das auch. Einfach wäre langweilig. Mir ist es egal, was dich kompliziert macht.

Ich nehme dich so an, wie du bist. Mit allem, was DICH ausmacht:

  • Dein Job
  • Deine Zeit
  • Dein Chaos
  • Deine Kinder
  • Deine Feinde
  • Deine Schwächen
  • Deine … was auch immer´s

DAS ist es, was große LIEBE von Verliebtheiten und unsubstanziellen Beziehungen unterscheidet.

Wir können das, was passiert ist, nicht ändern. Aber wir können etwas anders tun!

Lass uns einander die Hände reichen und wieder zusammen an den Punkt vor den Grabenkämpfen gehen – DAS war echt und DORT sollten wir weitermachen.

Hast Du gewusst, dass besonders die, die taff wirken, die Sensibelsten sind? Dass die, die die meiste Güte aufweisen/geben die sind, die als erstes schlecht behandelt werden? Hast Du gewusst, dass die, die sich am meisten um andere kümmern, die sind, auf die Acht gegeben werden sollte? Hast Du gewusst, dass die 3 schwierigsten Dinge auszusprechen “Ich liebe dich”, “Es tut mir leid” und “Bitte hilf mir” sind? Selbst wenn eine Person lächelt, heißt es nicht, dass es ihr gut geht, schau hinter das Lächeln, um zu sehen, wie groß die Not ist, in der sich die Person befindet.

Warum sind Frauen so kompliziert?

Das Männer-Frauen-Ding. Zwischen Männern und uns Frauen ist es nicht immer einfach. Scheinbar denkt und fühlt jedes Geschlecht auf seine Weise – die dahinterstehende Logik erschließt sich dem jeweils anderen nicht. Die Menschheit scheint auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage:

“Warum sind Frauen so kompliziert?”

Gleichzeitig gälte es auch, eine andere Frage zu beantworten:

“Warum sind Männer so kompliziert?”

Vielleicht sind beide nicht kompliziert, sondern Empfindungen und Denkweisen weichen geschlechterbedingt voneinander ab.

Ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Schatz, was denkst du?
Sie: “Och, nichts!
Er: “Dann ist ja alles gut!

Nichts, absolut gar nichts ist gut. In ihr brodelt es innerlich. Er ahnt es. Doch er will jetzt auf gar keinen Fall das Feuerzeug an die Zündschnur halten. Weil er weiß, was kommt und doch lieber seine Ruhe haben will. Eigentlich gar nicht so unpraktisch – für ihn.

Noch so ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Warum schweigsam?
Sie: “Weil es besser ist, jetzt gerade!
Er: “Sagst du mir warum?
Sie: “Nein!
Er: “Okay!

Gut. Zugunsten von ihm muss ich jetzt sagen:

“Glück gehabt.”

Als Frau denke ich:

“Scheiß-Kerl! Warum hast du so schnell locker gelassen. Du weißt doch ganz genau, dass was im Busch ist. Liebst du sie? Dann kümmer dich. Zeig, dass es DIR wichtig ist. Arschloch! Nee, nicht wir Frauen sind kompliziert. Ihr, IHR Männer. Ihr seid blöde. Und kompliziert!”

Warum sind Frauen so kompliziert?

Als Frau kann ich beide Situationen sehr gut nachvollziehen und demzufolge auch erklären. Männer sind extrovertiert, fackeln nicht lange rum, sondern posaunen raus, was ihnen auf die “Nüsse” geht. Direkt, ohne Geschwafel. Frauen sind die Denker und Fühler. Kopfkino. Sie machen zunächst die Dinge mit sich selbst aus.

Spielen in Gedanken alle Möglichkeiten durch.

Wenn ich das sage, macht er dies.”

Sollte er – wenn er gut beraten sein will. Tut er aber nicht.

Wenn ich dies sage, reagiert er so!

Tut er aber auch nicht. Weil Männer andere Denkschemen anwenden. Blöderweise wir Frauen auch. Chaos. Missverständnisse. Streit. Im schlimmsten Fall ist die emotionale Entzweiung vorprogrammiert.

Noch ein Beispiel für ein typisches Männer-Frauen-Ding

Sie bedrückt etwas. Er merkt es. Und überlegt:

Stell´ich jetzt die alles entscheidende Frage? – Oder besser nicht?

Sie hofft, er stellt sie. Für ihn ein Desaster. Er hofft zugleich, dass ihm diese eine blöde Frage bloß nicht über die Lippen kommt. Für sie ein Desaster. So oder so ist Ärger vorprogrammiert. Beide in einer heiklen Situation. Er presst auf jeden Fall die Lippen zu. Sicher ist sicher. Was natürlich auch wieder einem Pulverfass kurz vor der Explosion gleich kommt.

Männer und Frauen: Miteinander-Sprech-Terror

Eine verfahrene Situation. Wenn sie etwas bedrückt, sollte die Frau es aussprechen. Demgegenüber steht allerdings, dass Männer nicht vollgelabert werden wollen. Anders kann sie nicht. Sie will sich erklären. So, dass er versteht. Ihm würde eine kurze, unkomplizierte Antwort vollkommen reichen. Geht nicht. Frauen MÜSSEN labern. Weibliche Genetik. Vorprogrammiert. So wie das genetisch veranlagte Bedürfnis der Männer, eine präzise Ansage zu erhalten. Damit kommen Männer klar. Frau hält besser die Klappe. Sie will schließlich keinen Streit.

Zwei elementare Gegensätze stehen sich gegenüber und der Konflikt ist vorprogrammiert, obwohl es ihn nicht gibt. Meist ist es nur eine klitzekleine Kleinigkeit, die aus der Welt zu schaffen wäre. Treffen in der Mitte. Jeder einen Schritt auf den anderen zu. Schon wäre alles in Ordnung. Leider ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Wer macht den ersten Schritt? Wenn man sich nicht gleichzeitig aufeinander zu bewegt?

Der Mann geht die Sache pragmatisch an:

“Sie will was – also soll sie anfangen.”

Die Frau denkt sich:

“Wenn du mich liebst, machst du JETZT das Richtige.”

Schwups. Schon ist das Kind in den Brunnen gefallen. Es geht weiter. Er wartet. Sie wartet. Beide vergebens. Er – dreht sich rum und denkt kurz vorm Einschlafen:

“Dann kann es ja nicht so wichtig gewesen sein!”

Für sie bricht eine Welt zusammen.

“Er liebt mich nicht, sonst würde er jetzt nicht schlafen, sondern mich in den Arm nehmen mich mindestens bis zum Sonnenaufgang trösten und mir seine unendliche Liebe bekunden.”

Sie liegt die ganze Nacht wach. Tränen ins Kopfkissen. Kopfkino. Schmetterlinge abknallen. Einen nach dem anderen.

Indes dreht er sich 30 x grunzend im Schlaf rum, wacht kurz auf und denkt:

“Gott sei Dank rappelt der Wecker noch nicht, damit ich pünktlich und fit zur Arbeit komme.”

Ja, er hat den ganzen Tag gearbeitet. Schlaf verdient. Sie aber auch. Doch sie pfeift auf den Schlaf. Kopfkino.

Ein Paradebeispiel, wie es in wohl jeder Beziehung läuft. Während er sich genüsslich im Bett wälzt und sich den Wolf schnarcht, liegt sie wach und stellt die ganze Beziehung in Frage. Über Stunden hinweg grübelt sie. Sinniert. Zweifelt an seinen Gefühlen. Dann an ihren Gefühlen. Irgendwann holt sie die Nacht ein. Müdigkeit. Die verheulten Augen fallen zu. Kurz bevor die Sonne aufgeht und der Wecker rappelt.

Frauen nach einer Stunde Schlaf – Kriegsgefahr!

Sie. Pflichtbewusst. Der Wecker rappelt. Senkrecht.

“Los, aufstehen. Du musst zur Arbeit.”

Er:

“Guten morgen, Schatz! Gut geschlafen?”

Das Bett wird zum Minenfeld. Spätestens in der Küche treffen beide aufeinander. Dicke Luft. Explosionsgefahr. Es passiert. Ein klitzekleines Fünkchen. Sie explodiert. Der arme Kerl. Schnell ins Hemd springen. Krawatte um den Hals und ab durch die Mitte. Bloß weg hier. Nicht, ohne noch schnell einen Dolchstoß in ihr Herz zu rammen. Rums. Tür zu.

“Das hat gesessen. Was macht die mich auch so blöde an!”

Distanz

Sie verbringt den Tag zuhause. Er unterwegs. Kopfkino. Beide. Er dort. Sie hier. Was macht er? Was macht sie? Hat er geschrieben? Hat sie geschrieben? Denkt er gerade an mich? Denkt sie jetzt an mich? Was machst DU? Ich. Ich starre Minute um Minute auf den Bildschirm. Schließe die Augen. Rufe dich. Schreib mir. Jetzt. Bitte. Ich rufe dich.

Sie hört Musik. Sonst Hardcore. Jetzt Joel Brandenstein. Diese Liebe. Ja. Liebe. Sie macht es möglich. Aneinander denken. Miteinander das gleiche fühlen. Auch, wenn man kompliziert ist. Die Blitze einschlagen und die Türen knallen. Nur nicht zu oft. Nicht als Psychospiel. Ehrlichkeit. Miteinander. Nicht gegeneinander.

Den ganzen Tag höre ich Musik. Deutsch. Gefühlvoll. Gänsehaut-Stimmen. Diese Musik hat mich gerettet. Über die Distanz. Und jetzt. Meine Gefühle tragend, wenn ich am zweifeln war. Mir die Puste ausging.

Distanz tut manchmal gut. Kopfkino. Grübeln. Sinnieren. Distanz. Um dich wachzurütteln. Melde dich. Jetzt. Mit den richtigen Worten. Tu mir gut. Zeige, dass DU fühlst, was ICH brauche. Denn das ist es, was ich will. Dass du spürst. Ohne Worte.

Warum sind Frauen kompliziert? Warum sind Frauen SO kompliziert? Warum gibt es überhaupt so ein typisches Männer-Frauen-Ding? Kann das nicht einfach einfach sein? Unkompliziert? WIR sind kompliziert! Beide.

0:38 Uhr. Du schickst mir dein Herz.

“Und was fange ich jetzt damit an?
Herr X… das ist so kompliziert…
Iwie iss kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Und das fühlt sich bei mir nicht gut an.
Ich will und brauche Klarheit… nicht irgendwann, sondern bevor ich den blöden Viechern mit `ner Dose Paral an den Kragen gehe.”

Es ist passiert. Du hast es getan. Die richtige Frage im richtigen Augenblick. DU hast sie gestellt.

“Was willst du wissen?”

“Zwei Dinge… wann du kommst und was dann passiert”

“Sonntag
Mit Kindern
Was passiert?
Hmmmmm…
Weisst du das ?
Das ist das was wir nur beide wissen und entscheiden”

Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Ohne Schmerzen. Ohne Seitenhiebe. Ohne Missverständnisse.

Warum ich das schreibe: Nur für dich

Sind wir schon ein Paar? Irgendwie. Nicht. Doch. Woher sollen wir das so genau wissen. Es sind die Schmetterlinge im Bauch, die fliegen. Inmitten aller Turbolenzen. Manchmal vom Sturm ganz schön gebeutelt. Aber sie flattern. Tapfere kleine Fighter. Wie sollte es auch anders sein?

Ich kann nicht vertrauen. Nur fühlen. Wir sind keine 17 mehr. Erfahrungen gesammelt. Nicht nur gute. Zweifel. Angst, was wenn…? Falls nicht? Oder wenn doch? Geht es dir genauso? Bist DU ehrlich? Betone ich meine Ehrlichkeit nur? Wortkünstlerin. Ich kann alles formulieren. In jede Richtung. DU. Der Stratege. Bin ich Teil einer Strategie? Mittel zum Zweck? Weil es praktisch wäre, wenn? Geht es dir auch so? Spielen uns die Schmetterlinge einen Streich? Flattern sie EHRLICH? Werden sie am Sonntag weiterflattern?

Ich WILL das. Ich habe geträumt. Und der Traum hat mir Hoffnung, Zuversicht und Kraft gegeben. Es hat mir gefallen. Mir gut getan. Dich angesteckt. OBWOHL es so absurd zu träumen war. Ohne Grund. Ich will daran festhalten, auch wenn die Kraft mir langsam ausgeht.

Und was ich noch WILL. Keine Pulverfässer. Keine Zündschnüre. Keine Minenfelder. Keine Explosionen in der Küche. Keine vollgeheulten Kopfkissen. Vertrauen, dann hast du meine Liebe sicher.

1.386 Worte. Ja, Profi halt. Geschwafel? Nein. Die ehrlichsten Worte, die ich für Geld niemals schreiben könnte. Worte, die du lesen musst. Weil es wichtig ist. Weil DU mir wichtig bist. Danke für deine Zeit. Und auch ein dickes Dankeschön an die Sänger mit ihren phantastischen Stimmen …

Mädchenkram und Männersache? (sponsored Post)

Benachteiligung, weil Mädchen keine Jungs sind? Vor der Geburt meines ersten Kindes habe ich mir ein Mädchen gewünscht. Meine Schwiegermutter sagte mir schon in den ersten Schwangerschaftswochen, dass ich einen Jungen bekommen werde. Das Wissen alter Frauen 😉 Meine beiden ersten Kinder wurden Jungs und meine Tochter ist das Nesthäkchen der Familie. Die Jungs fand ich klasse. Ich mag Technik und ich kann typischem Männerkram wirklich viel abgewinnen. Als dann meine Tochter zur Welt kam, war ich ziemlich unerfahren mit all dem Mädchenkram. Erst, als die Kleine aktivier wurde, stellte ich fest:

Es gibt nicht DEN Mädchenkram und DEN Jungenkram.

Warum auch? Wieso sollen Mädchen SO und Jungen SO sein? Warum muss es “typisch Mädchen” und “typisch Junge” geben? Warum werden an Mädels andere Erwartungen gestellt, als an Buben? Wieso erleben Kinder eine Benachteiligung, weil sie sich für Dinge interessieren, die eben nicht “typisch” sind?

Meine Tochter erobert die Welt, wie es IHR gefällt

Als reife Frau kann ich durchaus behaupten, dass es zwischen Männern und Frauen Unterschiede gibt. Frauen schminken sich und haben daher mehr Interesse an Kosmetik. Inzwischen holen die Männer auf, die doch mehr Spaß an Fußball haben oder sich für Technik interessieren. Gleichzeitig erlebe ich jedoch ein Mädchen, das sich zwar auch für Mädchenkram interessiert, aber sich zum Geburtstag einen ferngesteuerten Hubschrauber wünscht und die mit ihrem Bike die meisten Jungs “nass” macht.

Vielleicht ist es für mich deshalb so unwichtig, ob meine Tochter “mädchenhaft” ist oder nicht, weil sie von ihren Brüdern geprägt wurde. Der mittlere Sohn ist Profi-Radsportler. Warum sollte SIE dann nicht auch leidenschaftliche Sportlerin in einem “Männersport” werden? Schwups, war sie im Fahrradverein und trainierte mit männlichen Trainern und fast nur radsportbegeisterten Jungen. Erst mit einem alten Klapperfahrrad, dann später mit einem teuren Sportrad. Genauso, wie der größere Bruder.

Vielleicht ist es für mich deshalb so unwichtig, ob meine Tochter “mädchenhaft” ist oder nicht, weil sie von ihren Brüdern geprägt wurde. Der mittlere Sohn ist Profi-Radsportler. Warum sollte SIE dann nicht auch leidenschaftliche Sportlerin in einem “Männersport” werden? Schwups, war sie im Fahrradverein und trainierte mit männlichen Trainern und fast nur radsportbegeisterten Jungen. Erst mit einem alten Klapperfahrrad, dann später mit einem teuren Sportrad. Genauso, wie der größere Bruder.

Radsport ist kein Mädchenkram – na und!

Meine Kinder fahren Trial, Mountainbiking und Rennen. Das Bike dabei unter Kontrolle zu halten, ist körperlich absolut anstrengend und die Verletzungsgefahr ist relativ hoch, wenn man als Biker körperlich nicht die notwendige Kraft aufbringt und/oder die notwendigen Techniken nicht beherrscht. Ja, mein Mädchen erlebt eine Benachteiligung, weil ihre Kraft trotz kindgerechtem Krafttraining nicht immer ausreicht, um die höchsten und weitesten Sprünge zu meistern. Und? Egal! Sie hat Spaß daran.

Es gibt keinen Mädchenbonus

Die meisten Jungs sind besser. Viel besser. Weil sie bei gleicher Körpergröße und gleichem Gewicht meistens mehr Kraft haben. Doch das spielt keine Rolle. Mein Mädel hat Biss und lässt sich in diesem Männersport nicht unterkriegen. Auch, wenn sie weiß, dass es für sie schwer ist, die Pokale so abzuräumen, wie ihr Bruder. Denn für Mädels gibt es im Verein keinen Mädchenbonus.

Warum Mädels keinen Mädchenbonus brauchen

Ein anderes Mädel, etwas größer und schon deutlich mehr Erfahrung im Radsport zeigt den erfolgreichen Jungs, wie Radfahren, Bunny Hop und Trialing geht. Ihr Kinderzimmer steht voll mit Pokalen. Pokalen, von denen ein paar der Jungen aus dem Verein träumen. Dieses Mädchen hat sich durchgekämpft, für ihr Hobby hart trainiert und gezeigt, dass neben Mädchenkram auch Jungenkram für Mädels wichtig sein kann. Und sie zeigt, das Mädels genauso erfolgreich sein können.

Always setzt sich gegen die Benachteiligung von Mädchen ein

Unter dem Hashtag #WieEinMädchen hat always, Marke von Procter & Gamble, gerade eine tolle Kampagne gegen die Benachteiligung von Mädchen ins Leben gerufen. Denn Mädels werden oft deshalb eingeschränkt, weil sie keine Jungs sind.

Mädchen…

  • werden von Dingen abgehalten
  • haben Erwartungshaltungen zu erfüllen
  • werden Talente abgesprochen
  • wird gesagt, wie sie sein sollen

weil sie Mädels sind.

Ein paar Fakten der Benachteiligung:

72 % der Mädchen fühlen sich durch die Gesellschaft eingeschränkt

Durch diese ständigen Vorgaben, wie Mädels zu sein haben, lassen sie sich ausbremsen. Sie verlieren den Mut, geben auf zu kämpfen. Wagen sich nicht an neue Herausforderungen.

Mehr zur Kampagne gibt es auf der always Facebook Seite und YouTube.

Mädchenkram, Männersache – total egal!

Mir als Mutter dreht sich dabei der Magen um. In meiner Erziehung war und ist es wichtig, dass meine Kinder sich entfalten können. So, wie sie wollen und wie ich sie dabei unterstützen kann. Mein Mann sah das genauso.

Das Grillen war früher bei uns Männersache – weil ich es nicht wollte und die Kinder zu klein waren. Aber mein Mann brachte unserer Tochter genauso das kleine 1×1 des Grillens bei, wie unseren Söhnen. Wenn er Möbel baute oder etwas Handwerkliches machte, war unser Mädchen genauso dabei, wie die Jungen.

Ebenso machte er mit den Jungs typischen “Mädchenkram” wie das Schmücken des Tannenbaums, Kuchen backen oder was auch immer. In unserer Familie gab und gibt es keine Benachteiligung, weil ein Familienmitglied männlich oder weiblich ist.

Ich finde, die Gesellschaft sollte in die gleiche Richtung entwickeln und Menschen nicht deshalb in eine Schublade stecken, nur weil sie dieses oder jenes sind.

Die Artikel-Einbindung wurde von Always (Procter & Gamble) gesponsert.

Stutenbissigkeit & 6 Strategien – Die unintelligente Seite der Frauen

Frauen sind kompliziert – und leider oft dumm. Mir einen Vorwurf machen für diese Aussage kann man nicht. Das ist keine sexistische Äußerung, sondern eine Feststellung. Ich bin selbst Frau und bewege mich tagtäglich in einem beruflichen Umfeld aus Spitzenverdienern. Fast nur Männer haben hier das Sagen und es gibt nicht viele Frauen, die sich in unserem Metier etablieren können. Zum Glück. Denn ich mag nur wenige Frauen, weil sie in der Überzahl zickig und mimosenhaft ihre Stutenbissigkeit ungehemmt ausleben. Leider oft gepaart mit Dummheit. Am besten im Kollektiv. Ob zu Recht oder völlig an den Haaren herbeigezogen – das spielt keine Rolle. Es sind vor allem 6 Strategien, mit denen Frauen Defizite kompensieren, wenn sie Stutenbissigkeit an den Tag legen und auf die ich in diesem Artikel eingehen möchte.

Vom kleinen Zickchen zum wiehernden Kläpper

Frauen zeigen sich oft als uneinsichtig. Sie können noch so sehr Unrecht haben. Wer es wagt, auch nur im Geringsten Widerworte zu leisten, auch nur den Ansatz von Kritik nicht in rosarote Wattebällchen zu packen, der ist der Verdammnis des weiblichen Gruppenkollektivs geweiht.

Selbiges schmeißt dann gerne mit Äußerungen wie “beleidigend“, “arrogant“, “besserwisserisch” um sich, ohne mit den getuschten Wimpern eines vielleicht hübschen Köpfchens zu zucken. Ist es denn auch intelligent? Oder ist Stutenbissigkeit das Zeichen von Neid? Mangelnder Kritikfähigkeit? Oder der Erkenntnis, dass die/der andere Recht hat und Frau will es einfach nicht zugeben?

Wenn der Kritiker doch wenigstens ein Mann wäre. Kritik von Männern scheinen Frauen eher verstehen, akzeptieren und annehmen zu können. Wehe aber, wenn eine Artgenossin fachliche Kompetenzen hat, die bei sich selbst zu ermangeln sind. Von denen Frau glaubte, sie zu haben. Oder zumindest das zu hoffe wagte. Oder sich dies einredete. Ja, manchmal tut die Erkenntnis weh, etwas nicht zu wissen oder zu können. Doch dies ist kein Grund zur Stutenbissigkeit. Sondern könnte als Chance genutzt werden, zu erfahren, das eigene Wissen aufzubessern. Horizonte zu erweitern. Was in der Männerwelt kein Problem, ist in der Frauenwelt ein Desaster.

Schminkpinsel werden gezogen, Wattebällchen mit Dornen bespickt, die Krallen gewetzt und dann im Kollektiv ausgefahren. Bitchfight. Alle auf die Eine. Die Eine, die weiß, wovon sie spricht und sich es tatsächlich wagte, fachliche Kompetenz an den Tag zu legen. Einfach widerlich. Diese Arroganz. Diese Eine, mit ihrer überheblichen Besserwisserei. Die Frau natürlich niemals für sich nutzen würde. Und dies natürlich auch nicht in der Vergangenheit dankbar getan hat. Nein. Wirklich. Niemals. Man muss die (Selbst-)Lüge nur oft genug wiederholen, damit sie zur Wahrheit wird.

Neid und Stutenbissigkeit stehen dem Erfolg im Weg

Insgeheim hoffen viele Frauen, besser zu sein, als andere. In der Männerwelt ist dies nicht anders. Es entsteht ein Wettbewerb, in dem sich Männer gegenseitig pushen und sich mit Ansporn supporten. Das Ergebnis: Männer sind erfolgreich und sonnen sich in ihrem Erfolg.

Frauen stehen diesem oft nach. Sie besetzen oft nur in der zweiten Reihe. Der Aufstieg in eine gehobene berufliche Riege bleibt vielen verwehrt. Das liegt nicht immer daran, dass Frauen sich für Heim und Karriere entscheiden, sondern daran, dass sich diese Spezies eigenliebend bevorzugt um sich selbst, als um Kernkompetenzen kümmert.

Selbstverständlich ist Frau intelligent. Selbstverständlich hat Frau Empathie und EQ. Doch hier und da versagen ein paar Synapsen, die im Idealfall Stutenbissigkeit ausblenden und das Wesentliche in den Vordergrund stellen.

Warum Frauen sich in vielen Fällen ihren Misserfolg verdienen oder den maximal erreichbaren Erfolg nicht erreichen, ist durch Neid und mangelnde Kritikfähigkeit zu erklären. Sie verbauen sich Chancen, indem sie den fairen Wettbewerb mit Stutenbissigkeit umschiffen und durch Zickenkrieg den Blick auf das Wesentliche verlieren.

Es geht nicht um die Sache. Es geht um DIE. Die Eine. Die Eine, die es wagt, erfolgreich zu sein. Selbstbewusst. Kompetent. Der Neid, der von Innen nagt. Nein, der frisst nicht auf. Sonst würde Frau einfach ein paar Tränen ins Kopfkissen verdrücken und sich zurückziehen. Der weibliche Neid. Er nagt einfach und vergrämt. Allmählich. Im Laufe der Zeit. Bis der neidgelbe Kessel überkocht.

Während sich die einen auf der Stelle bewegen, immer wieder in gleiche Fettnäpfchen tappen und insgeheim so manches Mal einfach alles hinschmeißen wollen, lassen es sich die anderen gut gehen und belächeln mit Gelassenheit ob dieser mangelnden Kritikfähigkeit.

Weibliche Strategien der Stutenbissigkeit

In den sozialen Netzwerken lässt sich die Stutenbissigkeit von Frauen äußert gut verfolgen. Es lässt sich daran schön erkennen, wie Frauen es verstehen, möglicherweise vorhandene Potenziale nicht zu nutzen. Einige Phänomene sind zu benennen.

Strategie 1: Das Multiplizieren von Antworten

  1. Jemand eröffnet einen Thread mit einer Frage.
  2. Jemand antwortet als erstes richtig und hilfreich.
  3. Zwischen zumeist folgenden, oft dummen Antworten, finden sich solche von Schlaumeiern – meist Frauen, die die erste richtige und hilfreiche Antwort wiederholen.

Es reicht offensichtlich nicht, eine richtige Beantwortung als solche stehen zu lassen oder sie nur als korrekt zu bestätigen. Frau neigt dazu, die gleiche Antwort noch einmal, vor allem als die ihre auszuwerfen. Dient dies der Selbstbestätigung? Ein Versuch, Aufmerksamkeit zu erhalten? Ein Weg, Defizite zu kompensieren? Weil man nichts weiß, aber durch das Wiederholen einer korrekten Antwort so zu tut, als wüßte man?

Strategie 2: Wer nichts weiß, hat Recht

  1. Jemand stellt eine Frage.
  2. Bevorzugt antworten die, die im zur Debatte stehenden Gebiet keine Ahnung haben.
  3. Wer sie korrigiert, gar kritisiert, wird im Kollektiv zum Feind auserkoren. Denn Planlose gibt in der Überzahl.

Tun sich Frauen schwer, die Klappe zu halten? Sogar dann, wenn sie nichts wissen? Oder ist es schwer zu ertragen, dass eine andere Frau mehr weiß? Dabei wäre es nicht verwerflich. Niemand weiß alles. Niemand kann sich in jedem Themenbereich auskennen.

Strategie 3: Ignoranz der Dummen

  1. Eine Frage wird gestellt.
  2. Die Antwort wird geliefert.
  3. Alles bleibt beim Alten.

Männer haben vollkommen Recht. Frauen sind kompliziert. Leider manchmal auch dumm. Kritik und Tipps sind konstruktiv. Da sind eigene Befindlichkeiten und ein sensibles Gemüt deplatziert.Intelligente Menschen nutzen Chancen. Dumme lassen sie links liegen und reagieren mit Arroganz – oftmals der Garant für (anhaltenden) Misserfolg. Es scheint so, als neigen einige Frauen dazu, Fehler immer wieder zu reproduzieren. Dies ist leichter, als sich entwickeln.

Strategie 4: Ins Lächerliche ziehen, um eigenes Unvermögen zu kompensieren

  1. Eine Frage wird eröffnet.
  2. Eine richtige, aber nicht genehme Antwort wird gegeben.
  3. Antwort und Beantworter werden versucht, ins Lächerliche zu ziehen.

Eine sehr probate Methode, die äußerst effizient ist. Es finden sich im Kollektiv schließlich genug Dumme, denen es ähnlich ergeht und von Neid geplagt und mit mangelnder Kritikfähigkeit ausgestattet sind. Auch denen ist eine gute, wenn auch unbequeme Antwort nicht genehm. Mademoiselles plustern sich auf und gickeln im Chor. Chapeau!

Strategie 5: Worte im Mund rumdrehen

  1. Eine Diskussion wird eröffnet.
  2. Eine Person lässt eine Äußerung ab.
  3. Ein Hühnchen verdreht diese und verwandelt sie zu fliegenden rosafarbenen Wattebällchen.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer denken kann, noch viel mehr. Wird ein Vergleich angestellt, ist das ein Vergleich. Und keine Anmaßung. ‘Ob‘ heißt nicht ‘dass‘. Nachzulesen im Duden. Es herrschen elementare Unzulänglichkeiten vor; doch bitte die Defizite auf eigene Kosten behandeln (lassen). Für Minderwertigkeitskomplexe ist Frau in erster Linie selbst verantwortlich.

Strategie 6: Nach einem Haar in der Suppe suchen

  1. Zuerst kommt die Fragestellung.
  2. Gefolgt von der Beantwortung.
  3. Dann der Versuch der Diskreditierung.

Um die vermeintliche Gegnerin aus dem Feld zu schlagen, versucht ein Huhn, ein Haar in der Hühnersuppe zu finden. Wenn auch keins zu finden ist, nimmt Frau halt eine Nudel. Es mangelt an der Fähigkeit, in Feinheiten zu unterscheiden. Wie auch, wenn keine Kompetenz vorhanden. Es hinkt, wie der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Bedauerlich: Wenn Frau neben der Nudel das Fleisch und das goldene Löffelchen nicht erkennt. Es mangelt auf allen Ebenen.

Mein Statement zum Absch(l)uss

Etwas nicht zu können oder nicht zu wissen ist keine Schande. Neid dagegen schon. Ebenso wie mangelnde Kritikfähigkeit. Einige Frauen jammern rum, nicht akzeptiert, nicht gleichberechtigt zu sein. Mich wundert dies nicht. Sie und ihre Stutenbissigkeit stehen sich selbst im Weg und Madame´chens zelebrieren dies mit leidenschaftlicher Arroganz.

Für ein paar “spezielle” Hühner

Manche Frauen haben es nötig, einen Pulk um sich zu scharen, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Sie eröffnen Facebook-Gruppen unter dem Deckmantel, etwas für das Gruppenkollektiv zu tun. Doch sie nutzen ihre Admin-Funktion, um auf ihre Schlechtleistungen aufmerksam zu machen. Die sonst keinen Bestand hätten. Es scheint ihnen wichtig zu sein, sich Können vorzugaukeln. Sonst würden sie dies und Nachfolgendes nicht tun.

Bevorzugt geschieht das z. B. in der “Bloggerszene”, indem die Links der Admins oben angepinnt werden. Eine gute Strategie, um das Besucherdefizit auszugleichen, das man durch mangelnde Kompetenz erfolgreich verursacht. Eine “Blogger”-Szene, hauptsächlich bestehend aus weiblichen Akteuren, in der sich ein gewaltiger Haufen Versager tummeln, die sich für einen Lippenstift oder eine Packung Müsli prostituieren und sich mit Leistungen rühmen, die sie selbst nicht erbracht haben.

Ein unehrlicher Haufen, der Wasser predigt und Wein säuft. Ein Haufen missgünstiger und scheinheiliger Weiber, die vorgeben, Recht und Gesetz zu befolgen, Lesern gegenüber transparent zu sein, ihre Leserzahlen gruppenintern in 10er Potenz angeben und utopische Zahlen über ihre Einnahmen machen und dabei nicht einmal wissen, dass ihre Lügen so schlecht gestrickt sind, um nicht einen Wimpernschlag Bestand zu haben.

Befriedigt es zu wissen, dass es keine echten Leser gibt, sondern man sich nur durch Anbiederung einen Pulk aufbaut? Mit dem Wissen zu bloggen, mit Schleimigkeit und nur aufgrund einer selbsterschaffenen Machtposition für Fake-Leser zu sorgen? Für Gefälligkeitsklicks und verlogene Kommentare? Mehr Anspruch an euch selbst habt ihr nicht?

Wie erträgt es sich, dass sich Profis unter euch gemischt haben, die es können?

Ach nein, es erträgt sich nicht. Sonst würden Profis auf Augenhöhe behandelt werden. Es ist eure Angst, den Spiegel der Wahrheit vorgehalten zu bekommen. Denn Fakten lügen nicht. Und es ist Neid. Dass wir von unseren Projekten leben, Häuser finanzieren und uns ein schönes Leben gönnen können. Nicht die Anwesenheit meiner Kollegen, meiner Wenigkeit und der meiner Mitarbeiter.

Viel Spaß im Pulk. Es ist ein erbärmlicher, heuchlerischer und verlogener Haufen, der von Defiziten, Schwächen und Komplexen nur so wimmelt. Arme Würstchen, die sich gegenseitig ergötzen und sich in ihre scheinheiligen Visagen lächeln, dabei “liebe” Worte säuseln und sich hinterrücks das Maul zerreißen – in ihrer Scheinwelt der Gutmenschen.

Dass manche Frauen dermaßen grenzdebil sind, mache ich ihnen nicht zum Vorwurf. Dafür ernten sie Mitleid. Zum Vorwurf mache ich jedoch, dass sie den Frauen und Jung-Bloggerinnen Chancen nehmen.Sie belügen und sich über sie stellen. Admins lassen es zu, falsche und teils fatale Tipps stehen zu lassen. Zum Nachteil von Fachwissen. Nur, um selbst ihren Nutzen daraus zu ziehen und in der Riege der Schlecht-Blogger einen Hauch “besser” zu sein. Widerlich. Arrogant. Abgefuckt!

Auch unter Frauen gibt es sie – die Ausnahmen

Es liegt mir fern, alle Frauen über einen Haufen zu scheren. Ausnahmen bestätigen die Regel. Gerade dort, wo es am wenigsten vermutet. wird. Dies gilt für im Bereich des Bloggens genauso wie außerhalb. Sie verdienen Respekt, weil sie nicht in einer Opferrolle Platz einnehmen und sich auf Stutenbissigkeit ausruhen. Ihnen gehört die aufrichtige Achtung von Frauen und Männern, denn sie kennen keinen Neid und keine Arroganz, sondern brillieren mit Intelligenz.

Copyright Fotos: KKF

Weltbacktag mit Sanella (Sponsored)

Kuchen backen macht glücklich. Am 17. Mai ist Weltbacktag, der Einkaufszettel für die nächste Woche ist deshalb schon geschrieben und alle Backzutaten darauf notiert. Selbstverständlich werden auch wir am World Baking Day einen Kuchen backen.

Wir backen zum Weltbacktag

Meine Familie und ich wir lieben Kuchen. Wenn wir auch immer etwas neidisch auf die leidenschaftlich geführten Foodblogs schauen, wo die wunderschönsten Torten, Muffins und Cupcakes von backbegeisterten Bloggern und Bloggerinnen gezaubert werden. So schön gelingen unsere Backwerke zwar nicht, aber wir können alle (auch die Kinder) backen und so gibt es bei uns jede Woche mindestens einmal etwas Selbstgebackenes. Ein leckeres Stück Kuchen ist ein kleines Stück Glück.

Kuchen backen macht glücklich

Glücklich machen soll auch das Kuchenbacken. Das hat die Therapeutin Emma Kenny herausgefunden. Geht es nach ihr, ist das Backen eine Art Therapie, bei der die eigene Kreativität frei entfaltet werden kann. Außerdem fördern all die Dinge, die während des Backens zu erledigen sind unsere sensorischen Fähigkeiten.

Backen wirkt sich positiv auf uns aus

Wiegen, frische Eier aufschlagen, riechen und natürlich das Abschlecken der Finger beim Probieren des Teigs, aber auch das gesellige Beisammensein, wenn man mit Freunden und Familie an der Kaffeetafel bei einem guten Stück Kuchen sitzt. All das sind die Dinge, die sich positiv auf uns auswirken, wenn wir Torten, Muffins und andere Backwerke zaubern um sie später zu vernaschen.

Backen tut der Seele einfach gut und deshalb hat Sanella den Weltbacktag 2015 zum Anlass genommen, ein Rezept für einen ganz besonderen Kuchen in die Welt zu bringen. Das Kuchenrezept ist so lecker, dass ich es Ihnen gerne zum Nachbacken empfehlen möchte.

Tolle Backideen zum Weltbacktag

Denken Sie nicht ans Hüftgold, sondern an das Glück, das Ihnen diese tolle Torte bereiten wird. Backen Sie doch einfach am 17. Mai! Viele Ideen, Rezepte und Anregungen finden Sie zum Beispiel auf Facebook sowie bei Twitter und Instagram. Noch mehr Inspirationen zum Backen erhalten Sie auch auf der Sanella Facebook-Seite.

Rezept World’s Happiest Cake / Konfetti-Schichttorte

Man nehme für eine Springform mit Durchmesser 24 cm:

  • 55 Minuten Vorbereitungszeit
  • 35 Minuten Backzeit
  • 150 Minuten Kühlzeit

Außerdem brauchen Sie diese Zutaten:

  • 150 g Sanella (zimmerwarm)
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Mehl
  • 50 g MONDAMIN Feine Speisestärke
  • 1 TL Backpulver (leicht gehäuft)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Dekor Konfetti (Backregal)
  • 6 Blatt Gelatine oder 1 Pck. Gelatine gemahlen
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 500 ml RAMA Cremefine zum Schlagen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Tortenring

Und so wird die Konfetti-Schichttorte zubereitet

  1. Backofen vorheizen (180°C oder bei Umluft 160°C). Sanella mit 150 g Zucker mit dem Mixer verquirlen und die 4 Eier einzeln dazu geben und kräftig rühren.
  2. Mandeln, Speisestärke, Mehl, Backpulver und 1 Prise Salz vermengen. Die trockenen Zutaten in den Teig geben. 50 g Dekor Konfetti unterrühren. In die mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Springform geben. Etwa 35 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Wenn am Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig gebacken. Auskühlen lassen. Quer halbieren, Unterteil auf einen Tortenteller legen und Tortenring darum stellen.
  3. Gelatineblätter in kaltes Wasser legen (einzeln und nacheinander), 10 Minuten einweichen lassen. Gemahlene Gelatine mit 6 EL kaltem Wasser vermengen und 10 Minuten quellen lasen. 100 g RAMA Cremefine in einen Topf geben. Schokolade auseinanderbrechen und dazu geben. Vorsichtig auf dem Herd schmelzen lassen, dann 50 g Zucker einrühren.
  4. Die eingeweichte Blattgelatine ausdrücken und diese bzw. die aufgeweichte Pulvergelatine zur warmen Schokoladen-Cremefine Masse geben und durch Rühren auflösen.
  5. Restliches Cremefine zusammen mit Vanillezucker steif schlagen, die aufgelöste Schokoladenmasse dazugeben und zur Creme rühren.
  6. Die Creme etwa halbieren und mit einer Hälfte den unteren Tortenboden bestreichen. Tortendeckel aufsetzen. Kuchen zum Kühlen etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Restliche Creme weiterverarbeiten, wenn die Crememasse zu gelieren beginnt.
  7. Nach dem Kühlen die Schichttorte vorsichtig mit einem Messer aus dem Tortenring lösen. Tortencreme noch einmal mit dem Schneebesen geschmeidig rühren und auf die gesamte Torte damit bestreichen. Abschließend die Torte mit Dekor Konfetti bestreuen und den Tortenrand damit bewerfen.

Nach 2 Stunden Kühlzeit ist World’s Happiest Cake servierfertig und kann mit Freunden, Nachbarn und der Familie bei einer guten Tasse Kaffee oder Kakao genossen werden.

Extra-Tipp: Da es immer schwierig ist, Tortendekor an den Rand zu werfen, so dass er dort hängen bleibt, können Sie eine Zitrone halbieren, die Zitronenhälfte in den Dekor drücken und so auf den Tortenrand übertragen.

12 Tipps von Emma Kenny zum Glücklichsein

Am Weltbacktag ist es ein leckerer Kuchen oder diese Konfetti-Schichttorte, die Glück bereitet. Glücklich sein sollte aber nicht nur am 17. Mai passieren, sondern wann immer es möglich ist. Emma Kenny hat deshalb 12 wertvolle Tipps zusammengefasst, die Ihnen beim Glücklichsein helfen werden:

  • Zeit für sich selbst sorgt für ein glücklicheres Leben. Dinge tun, die Spaß machen. Sei es der Spaziergang mit dem Hund, backen oder tanzen.
  • Pflegen Sie Beziehungen. Treffen Sie sich mit Freunden, dem Partner und verbringen Sie viel Zeit mit den Kindern. Teilen Sie den Kuchen mit Ihren Liebsten.
  • Ziele setzen, sie verfolgen und sie erreichen macht glücklich.
  • Üben Sie sich in Gelassenheit. Gönnen Sie sich eine bewusste Auszeit vom Alltagsstress. Mindestens 20 Minuten am Tag sollten ganz alleine Ihnen gehören.
  • Kümmern Sie sich um sich selbst. Erfüllen Sie Ihr Leben, können Sie das Leben Ihrer Liebsten erfüllen.
  • Sagen Sie NEIN! Menschen, die NEIN sagen können, leben glücklicher.
  • Stellen Sie sich Herausforderungen und wagen Sie etwas, vor dem Sie Angst haben. Angst zu überwinden macht glücklich.
  • Altlasten ablegen. Die Vergangenheit kann erdrücken.
  • Auszeit von Computer und Smartphone schafft mehr Freiraum für wirklich wichtige Dinge im Leben.
  • Raus an die frische Luft. Spazieren gehen und Sport im Freien tut gut.
  • Verwöhntag: Gönnen Sie sich einen schönen Tag, an dem Sie machen, worauf Sie wirklich Lust haben
  • Lernen Sie, Ihre persönlichen Stärken bewusst zu erleben. Ihre Talente bereiten Ihnen Glücksgefühle.

Beitrag von Sanella anlässlich zum Weltbacktag gesponsert!