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Neue Beziehung – nicht immer leicht

Derzeit stellt sich mir die Frage, ob und wie meinem Herzensmann und mir eine neue Beziehung gelingen kann. Zwar gehöre ich nicht zur Leserschaft der Huffington Post, doch manchmal springt mich ein Beitrag an, der auf Facebook geteilt wurde und meine Aufmerksamkeit weckte. Ein solcher war

“Beziehungen sind nicht einfach, aber sie sind es wert“.

Ein Typ, der über Beziehungen schreibt. DAS musste ich lesen. Der Typ hat einen Namen – James Michael Sama. Bisher sah ich eher uns Frauen darin prädestiniert, über Beziehungsangelegenheit und eine neue Beziehung zu sinnieren. Doch unlängst hatte ich mit einem anderen Typen ein NLP-Coaching.

Es ging um die Frage, warum es an diesem einen Sonntag so lief, wie es lief und wie es weitergehen könnte. Zum ersten Mal überraschte mich ein Mann damit, in zwischenmenschlichen Dingen den Durchblick zu haben. Naja, NLP-Coach eben. Wenn nicht DER, wer dann?

Frauen und Männer auf emotionalem Minenfeld

Kaum kennengelernt, schon scheint die neue Beziehung kompliziert zu werden.

Plötzlich ist da eine Frau, die stellt “Ansprüche“.

  • Wo bist du?
  • Warum meldest du dich nicht?
  • Keine Antwort?
  • Was machst du gerade?
  • Hast du gerade viel zu tun?
  • Hast du jetzt keine Zeit für mich?
  • Wieso gehst du mit deinem Kumpel schon wieder auf ein Bier?

Was ihn erdrückt, ist die typisch weibliche Art zu lieben.

Klar – Frau wünscht sich Nähe. Etwas gemeinsam zu erleben. Miteinander Zeit zu verbringen. Sich notfalls die Zeit dafür freizuschaufeln.

Männer gehen da pragmatisch vor. Erst Arbeit – der Gefühlskram kann warten. Sowas muss wachsen … irgendwann.

Himmel Herrje, wohin soll das denn NOCH wachsen? Bei mir ist alles schon längst explodiert. Herz, Kopf – alles voll mit Liebe.

“Lass ihm Zeit! Was du da abfeuerst, ist eine emotionale Atombombe!”

Puh, diese Ansage vom NLP Coach saß! Ich bin nämlich auch so eine Frau. Nicht alle, aber ein Teil dieser “Nerv-den-tollen-Mann-den-du-beflirstest-Fragen” stammen von mir.

Als Frau begebe ich mich mit solchen Fragen tatsächlich auf ein hochexplosives Minenfeld. So erklärte mir Kollege und NLP-Trainer, dass Männer eine neue Beziehung nicht ausrufen und auch keinen Aufkleber a la “Vergeben” verpasst bekommen wollen. Wir Frauen seien da anders gestrickt.

Sinngemäß: Wir Frauen wollen die Herzensangelegenheiten “unter Dach und Fach” bringen, während die Männer quasi wie der Sand in der Sanduhr in die neue Beziehung rieseln.

Neue Beziehung = Partnerschaft

Männer und Frauen ticken nicht gleich – das ist mir klar. Siehe hier. Ich frage mich dennoch, warum das so ist. Man verliebt sich doch, weil es passt. Oder? Nein? Was nicht passt, wird passend gemacht? Jedenfalls ist es diesen Versuch wert, wenn die Schmetterlinge fliegen.

Doch zwischen Männern und Frauen gibt es ein Ungleichgewicht. Einer ist immer mehr verliebt und kann entschlossener an die neue Beziehung herangehen.

Partnerschaftlich, weil einer den anderen stützt. Es geht nicht darum, auf dem gleichen Level zu stehen, sondern darum, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Damit es gelingt, müssen beide bereit sein, sich auf diese Partnerschaft einzulassen. Dazu zählt Mut und der Wille, es zusammen anzugehen.

An meinen Herzensmann

Ich übernehme ich die Worte eines Mannes – dem Autor James Michael Sama, der den Artikel in der Huffington Post schrieb. Weil ich mir nichts mehr wünsche, als dass du verstehst.

Das Wort Verpflichtung tausche ich gegen Verantwortung aus. Es geht nicht um Pflichten, sondern um Verantwortung und das freiwillige zueinander Bekennen.

“Verpflichtung ist nicht nur ein willkürliches Wort aus dem Wörterbuch. Das ist nicht nur ein Statement für temporäre Monogamie. Es ist ein Versprechen, ein Gelübde, eine Lebensweise, in der Ehre und Integrität bedeutet. Verpflichtung ist keine Regel oder Regulierung – es ist eine Handlung.

Verpflichtung bedeutet nicht, seine Freiheit zu verlieren. Verpflichtung bedeutet, eure Freiheit auszuüben, indem ihr selbst entscheidet, wem ihr eure wichtigsten Güter schenken wollt:

Eure Zeit, eure Gefühle und euer Herz.”

http://www.huffingtonpost.de/james-michael-sama/beziehungen-sind-nicht-einfach-aber-sie-sind-es-wert_b_8219146.html?ncid=fcbklnkdehpmg00000002

Fernbeziehung und erstes Date (sponsored)

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es einen zauberhaften Tag in meinem Leben. Das erste Date. Schon drei Wochen zuvor überlegte ich, was ich anziehen werde. Welche Ohrringe, welches Make-up, welche Schuhe. Ein Kribbeln, verursacht von Schmetterlingen, Aufregung und großen Gefühlen. Es würde am Anfang eine Fernbeziehung werden. Je nachdem, wo mein Liebster arbeiten muss, trennen uns viele hunderte von Kilometer. Sein übervoller Terminkalender würde es nicht besser machen. Es würde so sein, dass wir uns nicht oft sehen können. Eine Herausforderung, als Liebespaar zuzusammenzuwachsen, Vertrauen aufzubauen und die bevorstehenden Zeiten des Vermissens zu überbrücken.

Die Welt dreht sich nur noch um Dich

Den ganzen Tag dreht sich der Kopf nur noch um einen Menschen. Kopfkino. Nachts. Schlaflos er dort. Schlaflos ich hier. “Ich denke an dich!” – die Botschaften mitten in der Nacht. “Bist du noch am Arbeiten?” – frage ich ihn. “Nein, ich kann nicht schlafen. Muss immer an dich denken!“. So ging es wochenlang.

Die Arbeit wurde uns beiden schwer. Für alles brauchten wir 3, 5 oder 100 mal so lang wie sonst. Wenn das Herz reagiert, ist der Verstand außer Kraft gesetzt. Keine Konzentration. Keine Disziplin. Stillstand, während sich gleichzeitig die Welt nur noch um einen Menschen dreht.

  • Wie soll das weitergehen?
  • Wie lange würden wir der Herausforderung Fernbeziehung gewachsen sein?
  • Wie geht es weiter, wenn unser erstes Date unsere Gefühle des Verliebtseins in Liebe verwandelt?

Könnten wir es lange in einer Fernbeziehung aushalten? Ich nicht! Er? Oder wäre Liebe auf Entfernung das Paral für die Schmetterlinge im Bauch? Einen Gedanken, der mich plagte und ihm keine Sorgen machte. Männer. Äußerst pragmatisch.

Liebe, Fernbeziehung, Komplikationen – damit stehen wir nicht alleine

Es ist leichter, sich zuerst physisch zu begegnen und sich dann zu verlieben. Im Zeitalter von Internet und Facebook passiert es immer öfter, dass sich Menschen über Grenzen hinweg kennenlernen und verlieben. Fernbeziehung vorprogrammiert. Man schreibt miteinander. Man telefoniert mit aneinander. Man stellt fest, dass man seelenverwandt ist. Da spielt räumliche Entfernung keine Rolle. Er und sie wollen es wissen. Ist er/sie auch im echten Leben so toll? Erstes Date. Prickelt es im Körper, wenn sie sich gegenüberstehen? Sich beide erstmals berühren?

Ariel präsentiert “Long Distance Love”

Beiden geht es gleich, wenn ihr erstes Date bevorsteht. Kleider machen Leute. Was zieht man an? Ariel ist fest davon überzeugt, dass Kleidung die Macht besitzt, das Beste aus sich herauszuholen. Deshalb hat das Brand ein Video herausgegeben, dass zwei Menschen in zwei verschiedenen Ländern in der Situation zeigt, in der auch ich mich befand.

Lida und Denis, weit voneinander entfernt und doch so nah. Armenien – USA. Erstes Date. Endlich. Beiden geht viel durch den Kopf. Was anziehen? Wie stylen? Was ist das perfekte Outfit für die erste Begegnung? Schnell noch 5 kg abnehmen? Ist er größer? Ist sie so, wie sie online wirkt?

Im Video ist es vor allem Lida, die sich Gedanken über ihr Outfit macht. Ein rotes Kleid. Sieht klasse aus und passt zu dieser hübschen Frau. Kleidung spielt eine große Rolle, um sich zu präsentieren. Sie steht für das, was unsere Identität ausmacht.

Lida hat mit ihrem roten Kleid die richtige Entscheidung getroffen. Denis sieht ebenfalls klasse aus. Doch mal ehrlich – so, wie zwischen denen beiden die Funken sprühen, hätten sie ihr erstes Date gewiss in Kartoffelsäcken erleben können. Denn aufrichtige Gefühle sind unzerrüttbar. DAS ist Liebe! Große Liebe.

Lida´s und Denis erstes Date veränderte ihrer beider Leben. Kurz nach dem ersten Treffen machte er ihr einen Heiratsantrag – Lida hat JA gesagt. Keine Fernbeziehung, sondern der Mut, sich zueinander zu bekennen. Gemeinsam in das Abenteuer zu gehen, miteinander das Leben zu meistern. Ohne Zweifel.

Studienergebnisse von Ariel

Saubere Kleidung ist 93 % der Menschen wichtig, die an einer Ariel Studie teilnahmen. Über die übrigen 7 % kann ich nur den Kopf schütteln, genauso wie über Menschen, denen Wasser und Seife Fremdworte sind.

Von 5 Europäern verhelfen 4 sich durch ihre Kleidung zu mehr Selbstvertrauen. Schade, denn der Blick in das Wesen eines Menschen wäre weitaus wertvoller.

Eine Fernbeziehung ist also gar nicht so schlecht, um sich näher kennenzulernen – ohne Äußerlichkeiten.

Die Geschichte von Ariel

  • 1966 – Ariel-Trommel mit Slogan “Ariel zum Reinweichen” erscheint erstmals auf dem deutschen Markt
  • 1968 – Klementine wird zum Kultstar der Waschmittelwerbung. 18 Jahre huscht Klementine mit ihrer weißen Latzhose und dem Slogan “Nicht nur sauber, sondern porentief rein” durch die Medien und wird zur unvergesslichen Werbeikone.
  • 1970er Jahre – Nachhaltigkeit, Innovation und ernergiebewusste Produkte und “Ariel für die Hauptwäche bis 60 Grad” prägen die Zeit
  • 2007 – Ariel gehört zu den meistverkauften Waschmitteln in Europa und wird in Europas größter Verbraucherstudie “Europeans Most Trusted Brands 2007″ von Reader´s Digest gekürt.

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Heimlichkeiten

Auf eine Tasse Kaffee. Beziehungen. Wie fangen sie an? Man begegnet sich. Man flirtet. Man trifft sich. Alles nimmt seinen Lauf. Bei uns? Anders. Distanz. Räumlich. Professionell. Was wäre wenn …? Ohne Heimlichkeiten?

Heimliche Beziehung – und was ist mit dem Vertrauen?

Darüber denken wir nicht nach. Es ist gut so. Und richtig. Nur wenn… dann! Niemand weiß es. Fast. Wem hast du dich offenbart? Überhaupt irgendjemand? Hast du deine Kinder gefragt, ob sie mich nett finden? Ich habe. Meine finden dich nett. Das ist wichtig. Was ist mit dem Rest der Welt. Hast du jemand, dem du dich anvertrauen kannst? Dem du dich anvertrauen WILLST?

Ich habe. Zwei. Sie teilen unsere Heimlichkeiten. Jede auf ihre Weise. Vielleicht lesen sie hier. Weil ich ihnen wichtig bin. Ihnen mein Glück am Herzen liegt. Doch meine Zeilen sind nur für dich. Worte und Sätze, die nur du verstehst. Denn ich will mich dir offenbaren. Mich dir anvertrauen. Dir vertrauen. Ein großer Schritt für mich.

Chaos statt Liebesglück

Bei einer Tasse Kaffee sitze ich hier. So viele Gefühle in mir. Chaos. Ordnung. Schmetterlinge. Erdung. Ungeduld. Fragezeichen. Der Herzenswunsch, es wäre anders. Wie hab ich das eigentlich sonst gemacht? Mich verliebt? Ich hasse dieses Gefühl.

Meine Gefühle machen mich angreifbar. All diese Dinge, die mich jetzt bewegen. Frauen quasseln. Männer tot. Kompliziert. Aber das MUSS raus. Ich muss es sagen. Schreiben. Weil mal 130, mal 500 oder noch mehr Kilometer zwischen uns liegen. Distanz ist nicht mein Ding. Also nicht immer. Aber bei dir. Da ist sie. Räumlich. Und innerlich. Beidseitig. Wortsalat. Kein klarer Gedanke. Ich labere rum. Ein Profi, der gerade keiner ist.

Heimlichkeiten fabrizieren Hirngrütze

Mein Mentor reißt mir heute Abend den Kopf runter. Weil ich nicht abliefern kann. Geht nicht. Hirngrütze. Wortsalat. Keine Selbstkontrolle. Meine Entschuldigung? Ich habe mich verliebt. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Hirntod! Ich habe die tollsten Geschäftspartner und Kollegen. DANKE.

Inmitten im Chaos: das gemeinsame Glück

Meine Katzendame latscht über die Tastatur. Das macht es weder besser noch schlimmer. Ich bin froh, dass sie wieder hier ist. Er hat sie mir gelassen und es gibt keine Heimlichkeiten. Nicht dort. Und ich bin reinen Herzens. Ein ungewohntes Gefühl. Ich schweife ab. Ich wollte über Heimlichkeiten schreiben. Über die, die wir jetzt haben müssen. Wir zwei. Ein Team. Ein PRIVATES Team. Hui. Das sorgt für Zündstoff. Deshalb Heimlichkeiten. Eine Weile. Bis wir uns etwas sicherer sind. Erst müssen WIR wissen. Wenn!

Zeit zum Genießen verschaffen. Davon werden wir nicht viel haben. Weil unsere Ziele uns verbinden, uns wichtig sind. Menschen brauchen uns. Vielleicht eine kleine Auszeit. Sanieren. Beschnuppern. Genießen. Zusammenwachsen. Zusammenschweißen. Inmitten allem Trubel. Kraft tanken. Reserven auffüllen. Weitermachen.

Dann brauchen wir einen Plan. Was kommt nach den Heimlichkeiten? Denkst du auch darüber nach? Ich schon. Von Anfang an. Pferde vor der Apotheke. Reihenweise. Andere werden uns feiern. Es wird egal sein. Es muss egal sein.

Berührung – Ich habe es gespürt

Diese eine Berührung. Inmitten der stürmischen See. Stehen wir am Fenster. Dicht. Und doch Distanz. Respektvoll. Ich habe es gespürt. Alles. Auch DAS. Deine Hand. Habe ich mich erschrocken? Habe ich gezuckt? Unsicherheit. In mir. Der tiefe Respekt. Jahre mit professioneller Distanz und gleichem Ziel. Achtung. Vor dem, was du tust. Vor dem, wie du bist. DIESE Grenzen abzulegen. Die andere Grenze überwinden. Die Nähe zu einem Mann? Einem anderen? Wie fühlt sich das an? Für dich? Für mich? Kann ich das? Überhaupt? Jetzt? Jemals?

Ich wollte mich arrangieren. Mit mir selbst. Mit meinen Gefühlen. Ehrlich! Ohne ein solches Geheimnis. Einfach so, wie es ist. Sonntag. Du machst es mir leichter. Auf diesem Weg weiterzulaufen. Am Fenster. Deine Berührung. DIESE Berührung. Nicht die davor. Nicht die danach. DIESE! Sie war zu kurz. Keine Zeit, um genau zu fühlen, wie sich das in mir drin anfühlt. Nein. Es war mir nicht unangenehm. Mehr davon. Länger. Deutlicher. Auf die gleiche Weise. Ich will es wissen. Nicht, ob ich kann. Nicht, ob du darfst. Nicht, ob du willst. Ich will es! Und ich will wissen, ob es mir Gänsehaut macht.

Wie es sich anfühlt

Während ich schreibe, schließe ich die Augen. Stehe mit dir am Fenster. Ich will mich erinnern. Noch einmal fühlen. War es wahr? Mein Wunschdenken? Habe ich es mir eingebildet? Wie soll ich das rausfinden? Dich fragen? Fragezeichen! So unsicher und zweifelnd war ich noch nie. Verlegen. Fragend. Kein Vertrauen in mich selbst. Hab ich mein Gefühl verloren? Das, das mir immer den Weg zeigt? Hast du? Oder hast du nicht? Doch. Ich habe es gespürt. Deine Hand. Vorsichtig. Zurückhaltend. Mit Achtung und Respekt. Bloß nicht aufdringlich sein. Ohne zu viel von dir preiszugeben. Ohne mir zu nah kommen zu wollen. Distanz wahren – um sie zu brechen. Taktvoll. Unsicherheit. Auf beiden Seiten. Wolltest du, dass ich es spüre? Wolltest du unbemerkt fühlen, wie es sich für dich anfühlt? Nicht die vielen anderen Berührung. Zwischen Tür und Angel. DIESE eine Berührung. Anders. Besonders. Gefühlvoll. Ein erstes Mal auf Tuchfüllung gehen. Mein Tanzbereich. Dein Tanzbereich. Frauen verstehen, was ich meine.

Ich habe es gespürt – Zu kurz

Ein vorsichtiges Herantasten. Hast du dich erschrocken? Hast du gezuckt? Wie war es für dich? Fragst du dich auch, ob es wirklich passiert ist? Geht es dir genauso? Wie hat es sich für dich angefühlt? Für mich? Zu kurz. Zu zart. Nein, nicht zu zart. Liebevoll. Warum nicht einen Augenblick länger? Einen kleinen Moment. Der Klarheit bringt? Deutlicher? Damit wir BEIDE wissen? Weiß ich? Weißt du? Ich weiß es nicht. Ich weiß eben doch nicht immer alles. Es ärgert mich. Den Moment anhalten. Die Welt anhalten und einfach nur fühlen. Empfinden. Denn diese eine Berührung – viel bedeutsamer, als alles andere. Viel tiefer als mein schönes Zeug. Viel mehr als unsere Worte. Er war zu kurz, dieser eine Augenblick. Ebenso wie der zweite. Von dem ich noch nichts gesagt habe. Und doch: Ich habe es gespürt.

Fragen

Unsicherheiten? Zweifel? Hast du mich wirklich berührt? War es IHR unangenehm? Wolltest du, dass ich DIESE Berührung nicht spüre? Ambivalenz. Mut zur eigenen Courage? Iwie sowas…  Warst du auch unsicher? So, wie ich? Was war DAS? Wie reagiert SIE? Warum macht er nicht weiter? Warum sagt oder tut SIE nichts? Hat es DIR nicht gefallen? Ist der Funke nicht übergesprungen? War ich zu forsch? Ist sie noch nicht bereit? Will sie überhaupt? Kann sie überhaupt? Darf ich überhaupt? Jetzt? Jemals? Ist sie noch nicht soweit? Warum machst du nicht weiter? Warum nicht deutlicher? Kommen die Kinder rein? Wie geht es weiter? Warum hat sie nicht erwidert? Was bedeutet das? Woran denkt sie? Warum stellst DU dich neben mich und überspielst, was du getan hast? Diese Berührung? Worauf wartest DU? Soll ICH mich trauen?

Antworten

Ich habe es gespürt. Und wenn ich die Augen schließe, spüre ich es wieder. Immer und immer wieder. Ich genieße. Die Erinnerung. Sie macht Sehnsucht. Tiefe Sehnsucht. Eine, die bedeutsamer geworden ist, als DIE andere. Jetzt. Ein schönes Gefühl. Ein Gefühl, das ich genießen kann. Eins, das mir Ruhe bringt. Eins, das mich erdet. Etwas. Ohne Trauer. Ohne mit dem Schicksal zu hadern. Ohne ein schlechtes Gewissen. Ohne Zweigleisigkeit. Frei von Gedanken, die nicht dir gelten.

Wenn ich die Augen schließe und mich erinnere, kann ich atmen. Ohne. Getragen von Schwermut. Weil du nicht bei mir bist. Weil ich mich nicht nur erinnern will. Weil ich spüren will. Ich weiß, dass ich kann. Jetzt. Nicht allgemein. Ich kann. Mit DIR.

Du darfst nicht. Du sollst. Du musst. Weil es sich richtig anfühlt. Weil es das Richtige ist. Weil es mir gut tut. Weil es dir gut tut. Weil ich geträumt habe und ich weiß. Es MUSS! DU musst. Ich KANN nicht.Weil ich wissen muss, wie es sich anfühlt. Wenn DU mich berührst. Weil dieses Gefühl mir so viel bedeutet. Weil es DAS Gefühl ist, das entscheiden wird.

Es berührt mich

Dass du es SO gemacht hast. Mich berührt. Auf DIESE Weise. Respektvoll. Ohne Forderungen. Ohne Erwartungen. Ohne Selbstverständlichkeit. Nicht schüchtern. Nicht anzüglich. Du hast mich ehrlich berührt. Aufrichtig und respektvoll. Ich habe es gespürt. Inmitten meiner Zweifel hast du mich berührt. Zur richtigen Zeit, auf die richtige Weise. Du wirst es wieder tun. Mich berühren. Auf diese Weise.

Warum sind Frauen so kompliziert?

Das Männer-Frauen-Ding. Zwischen Männern und uns Frauen ist es nicht immer einfach. Scheinbar denkt und fühlt jedes Geschlecht auf seine Weise – die dahinterstehende Logik erschließt sich dem jeweils anderen nicht. Die Menschheit scheint auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage:

“Warum sind Frauen so kompliziert?”

Gleichzeitig gälte es auch, eine andere Frage zu beantworten:

“Warum sind Männer so kompliziert?”

Vielleicht sind beide nicht kompliziert, sondern Empfindungen und Denkweisen weichen geschlechterbedingt voneinander ab.

Ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Schatz, was denkst du?
Sie: “Och, nichts!
Er: “Dann ist ja alles gut!

Nichts, absolut gar nichts ist gut. In ihr brodelt es innerlich. Er ahnt es. Doch er will jetzt auf gar keinen Fall das Feuerzeug an die Zündschnur halten. Weil er weiß, was kommt und doch lieber seine Ruhe haben will. Eigentlich gar nicht so unpraktisch – für ihn.

Noch so ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Warum schweigsam?
Sie: “Weil es besser ist, jetzt gerade!
Er: “Sagst du mir warum?
Sie: “Nein!
Er: “Okay!

Gut. Zugunsten von ihm muss ich jetzt sagen:

“Glück gehabt.”

Als Frau denke ich:

“Scheiß-Kerl! Warum hast du so schnell locker gelassen. Du weißt doch ganz genau, dass was im Busch ist. Liebst du sie? Dann kümmer dich. Zeig, dass es DIR wichtig ist. Arschloch! Nee, nicht wir Frauen sind kompliziert. Ihr, IHR Männer. Ihr seid blöde. Und kompliziert!”

Warum sind Frauen so kompliziert?

Als Frau kann ich beide Situationen sehr gut nachvollziehen und demzufolge auch erklären. Männer sind extrovertiert, fackeln nicht lange rum, sondern posaunen raus, was ihnen auf die “Nüsse” geht. Direkt, ohne Geschwafel. Frauen sind die Denker und Fühler. Kopfkino. Sie machen zunächst die Dinge mit sich selbst aus.

Spielen in Gedanken alle Möglichkeiten durch.

Wenn ich das sage, macht er dies.”

Sollte er – wenn er gut beraten sein will. Tut er aber nicht.

Wenn ich dies sage, reagiert er so!

Tut er aber auch nicht. Weil Männer andere Denkschemen anwenden. Blöderweise wir Frauen auch. Chaos. Missverständnisse. Streit. Im schlimmsten Fall ist die emotionale Entzweiung vorprogrammiert.

Noch ein Beispiel für ein typisches Männer-Frauen-Ding

Sie bedrückt etwas. Er merkt es. Und überlegt:

Stell´ich jetzt die alles entscheidende Frage? – Oder besser nicht?

Sie hofft, er stellt sie. Für ihn ein Desaster. Er hofft zugleich, dass ihm diese eine blöde Frage bloß nicht über die Lippen kommt. Für sie ein Desaster. So oder so ist Ärger vorprogrammiert. Beide in einer heiklen Situation. Er presst auf jeden Fall die Lippen zu. Sicher ist sicher. Was natürlich auch wieder einem Pulverfass kurz vor der Explosion gleich kommt.

Männer und Frauen: Miteinander-Sprech-Terror

Eine verfahrene Situation. Wenn sie etwas bedrückt, sollte die Frau es aussprechen. Demgegenüber steht allerdings, dass Männer nicht vollgelabert werden wollen. Anders kann sie nicht. Sie will sich erklären. So, dass er versteht. Ihm würde eine kurze, unkomplizierte Antwort vollkommen reichen. Geht nicht. Frauen MÜSSEN labern. Weibliche Genetik. Vorprogrammiert. So wie das genetisch veranlagte Bedürfnis der Männer, eine präzise Ansage zu erhalten. Damit kommen Männer klar. Frau hält besser die Klappe. Sie will schließlich keinen Streit.

Zwei elementare Gegensätze stehen sich gegenüber und der Konflikt ist vorprogrammiert, obwohl es ihn nicht gibt. Meist ist es nur eine klitzekleine Kleinigkeit, die aus der Welt zu schaffen wäre. Treffen in der Mitte. Jeder einen Schritt auf den anderen zu. Schon wäre alles in Ordnung. Leider ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Wer macht den ersten Schritt? Wenn man sich nicht gleichzeitig aufeinander zu bewegt?

Der Mann geht die Sache pragmatisch an:

“Sie will was – also soll sie anfangen.”

Die Frau denkt sich:

“Wenn du mich liebst, machst du JETZT das Richtige.”

Schwups. Schon ist das Kind in den Brunnen gefallen. Es geht weiter. Er wartet. Sie wartet. Beide vergebens. Er – dreht sich rum und denkt kurz vorm Einschlafen:

“Dann kann es ja nicht so wichtig gewesen sein!”

Für sie bricht eine Welt zusammen.

“Er liebt mich nicht, sonst würde er jetzt nicht schlafen, sondern mich in den Arm nehmen mich mindestens bis zum Sonnenaufgang trösten und mir seine unendliche Liebe bekunden.”

Sie liegt die ganze Nacht wach. Tränen ins Kopfkissen. Kopfkino. Schmetterlinge abknallen. Einen nach dem anderen.

Indes dreht er sich 30 x grunzend im Schlaf rum, wacht kurz auf und denkt:

“Gott sei Dank rappelt der Wecker noch nicht, damit ich pünktlich und fit zur Arbeit komme.”

Ja, er hat den ganzen Tag gearbeitet. Schlaf verdient. Sie aber auch. Doch sie pfeift auf den Schlaf. Kopfkino.

Ein Paradebeispiel, wie es in wohl jeder Beziehung läuft. Während er sich genüsslich im Bett wälzt und sich den Wolf schnarcht, liegt sie wach und stellt die ganze Beziehung in Frage. Über Stunden hinweg grübelt sie. Sinniert. Zweifelt an seinen Gefühlen. Dann an ihren Gefühlen. Irgendwann holt sie die Nacht ein. Müdigkeit. Die verheulten Augen fallen zu. Kurz bevor die Sonne aufgeht und der Wecker rappelt.

Frauen nach einer Stunde Schlaf – Kriegsgefahr!

Sie. Pflichtbewusst. Der Wecker rappelt. Senkrecht.

“Los, aufstehen. Du musst zur Arbeit.”

Er:

“Guten morgen, Schatz! Gut geschlafen?”

Das Bett wird zum Minenfeld. Spätestens in der Küche treffen beide aufeinander. Dicke Luft. Explosionsgefahr. Es passiert. Ein klitzekleines Fünkchen. Sie explodiert. Der arme Kerl. Schnell ins Hemd springen. Krawatte um den Hals und ab durch die Mitte. Bloß weg hier. Nicht, ohne noch schnell einen Dolchstoß in ihr Herz zu rammen. Rums. Tür zu.

“Das hat gesessen. Was macht die mich auch so blöde an!”

Distanz

Sie verbringt den Tag zuhause. Er unterwegs. Kopfkino. Beide. Er dort. Sie hier. Was macht er? Was macht sie? Hat er geschrieben? Hat sie geschrieben? Denkt er gerade an mich? Denkt sie jetzt an mich? Was machst DU? Ich. Ich starre Minute um Minute auf den Bildschirm. Schließe die Augen. Rufe dich. Schreib mir. Jetzt. Bitte. Ich rufe dich.

Sie hört Musik. Sonst Hardcore. Jetzt Joel Brandenstein. Diese Liebe. Ja. Liebe. Sie macht es möglich. Aneinander denken. Miteinander das gleiche fühlen. Auch, wenn man kompliziert ist. Die Blitze einschlagen und die Türen knallen. Nur nicht zu oft. Nicht als Psychospiel. Ehrlichkeit. Miteinander. Nicht gegeneinander.

Den ganzen Tag höre ich Musik. Deutsch. Gefühlvoll. Gänsehaut-Stimmen. Diese Musik hat mich gerettet. Über die Distanz. Und jetzt. Meine Gefühle tragend, wenn ich am zweifeln war. Mir die Puste ausging.

Distanz tut manchmal gut. Kopfkino. Grübeln. Sinnieren. Distanz. Um dich wachzurütteln. Melde dich. Jetzt. Mit den richtigen Worten. Tu mir gut. Zeige, dass DU fühlst, was ICH brauche. Denn das ist es, was ich will. Dass du spürst. Ohne Worte.

Warum sind Frauen kompliziert? Warum sind Frauen SO kompliziert? Warum gibt es überhaupt so ein typisches Männer-Frauen-Ding? Kann das nicht einfach einfach sein? Unkompliziert? WIR sind kompliziert! Beide.

0:38 Uhr. Du schickst mir dein Herz.

“Und was fange ich jetzt damit an?
Herr X… das ist so kompliziert…
Iwie iss kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Und das fühlt sich bei mir nicht gut an.
Ich will und brauche Klarheit… nicht irgendwann, sondern bevor ich den blöden Viechern mit `ner Dose Paral an den Kragen gehe.”

Es ist passiert. Du hast es getan. Die richtige Frage im richtigen Augenblick. DU hast sie gestellt.

“Was willst du wissen?”

“Zwei Dinge… wann du kommst und was dann passiert”

“Sonntag
Mit Kindern
Was passiert?
Hmmmmm…
Weisst du das ?
Das ist das was wir nur beide wissen und entscheiden”

Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Ohne Schmerzen. Ohne Seitenhiebe. Ohne Missverständnisse.

Warum ich das schreibe: Nur für dich

Sind wir schon ein Paar? Irgendwie. Nicht. Doch. Woher sollen wir das so genau wissen. Es sind die Schmetterlinge im Bauch, die fliegen. Inmitten aller Turbolenzen. Manchmal vom Sturm ganz schön gebeutelt. Aber sie flattern. Tapfere kleine Fighter. Wie sollte es auch anders sein?

Ich kann nicht vertrauen. Nur fühlen. Wir sind keine 17 mehr. Erfahrungen gesammelt. Nicht nur gute. Zweifel. Angst, was wenn…? Falls nicht? Oder wenn doch? Geht es dir genauso? Bist DU ehrlich? Betone ich meine Ehrlichkeit nur? Wortkünstlerin. Ich kann alles formulieren. In jede Richtung. DU. Der Stratege. Bin ich Teil einer Strategie? Mittel zum Zweck? Weil es praktisch wäre, wenn? Geht es dir auch so? Spielen uns die Schmetterlinge einen Streich? Flattern sie EHRLICH? Werden sie am Sonntag weiterflattern?

Ich WILL das. Ich habe geträumt. Und der Traum hat mir Hoffnung, Zuversicht und Kraft gegeben. Es hat mir gefallen. Mir gut getan. Dich angesteckt. OBWOHL es so absurd zu träumen war. Ohne Grund. Ich will daran festhalten, auch wenn die Kraft mir langsam ausgeht.

Und was ich noch WILL. Keine Pulverfässer. Keine Zündschnüre. Keine Minenfelder. Keine Explosionen in der Küche. Keine vollgeheulten Kopfkissen. Vertrauen, dann hast du meine Liebe sicher.

1.386 Worte. Ja, Profi halt. Geschwafel? Nein. Die ehrlichsten Worte, die ich für Geld niemals schreiben könnte. Worte, die du lesen musst. Weil es wichtig ist. Weil DU mir wichtig bist. Danke für deine Zeit. Und auch ein dickes Dankeschön an die Sänger mit ihren phantastischen Stimmen …

Feige sein ist keine Option

Verliebt – und jetzt? Die Schmetterlinge fliegen. Und sie stellen die Welt auf den Kopf. Das ist alles nicht so einfach. Entscheidungen, die weh tun. Entscheidungen, die ich nicht treffen will. Nicht jetzt und schon gar nicht hier. Nicht zu diesem Zeitpunkt. Nicht inmitten eines Kriegsgebiets. Die Schmetterlinge werden aufmüpfig. Keine Gnade. Ihre sanften Flügel haben mich aus der Bahn katapultiert. Meinen Verstand ausgeschaltet. Mein Herz geraubt. Ich hab mich verloren. Diese Mistviecher. Gefühlte 3 Galaxien liegen zwischen uns. Du gerade ganz weit weg. Ich hier. Während du schläfst, liege ich wach. Während ich arbeite, denk ich nur an dich. Ich fabriziere Mist und grübele, wie ich dem entfliehen kann. Eigentlich will ich dir entfliehen. Um zurück auf meine Bahn zu kommen. Doch diese Mistviecher.Schmetterlinge machen mir einen Strich durch die Rechnung. Meine schärfste Waffe – haben sie mir einfach geklaut. Eine Millionen Gedanken kreisen in mir. Wie werde ich das alles wieder los? Ich will feige sein. Mich nicht mehr einlassen. Mein Innerstes schützen. Deins auch. Oder will ich doch nicht feige sein?

Was ist wenn…

… wir uns gegenüberstehen. Der Rausch zerbricht. Mit einem Mal. Verliebt sein ist so schön. Dich zu vermissen die bittere Pille, die ich zu schlucken habe. Selbst schuld. Mitkommen. Mitkommen wäre eine Option gewesen. Doch davor die Entscheidung. Die, die nicht auf die Schnelle getroffen werden konnte. Das Loslassen. Mit einem Mal. Das muss reifen. Sie reift heran. Feige sein erlaubt. Noch eine Weile. Deine Worte sind großartig. Die richtigen. So, wie dein Respekt. Du hast es ebenfalls nicht leicht. Du willst nicht feige sein. Du willst zu mir. Dich hindert nichts, wo ich auf der Bremse stehe. Auf der Bremse stehen muss.

Über die eigenen Entscheidungen kann ich nicht hinweggehen. Nicht einfach so. Auch das muss reifen. Ich gehe ein großes Risiko ein. Sich erst irgendwann gegenüberstehen. Bis dahin so viele Federn gelassen. Die Schmetterlinge im Bauch leisten ganze Arbeit. Steter Tropfen höhlt den Stein. Sie tragen mich. Von dort zu dir. Sie helfen mir über einen langen Weg, der nun abgekürzt werden muss.

Das alles. Zum falschen Zeitpunkt. Den haben wir und nicht ausgesucht. Es ist, wie es ist. Wir haben uns verliebt. Sind klug genug, dies nicht zu verhindern. Der größte Schritt steht uns noch bevor. Die Begegnung. Lampenfieber. Werden wir uns riechen können? Dafür wird hoffentlich mein Alien sorgen. Mein geliebter Begleiter. Mein Retter in der Einsamkeit. Mein Beistand in der Trauer. Meine Sonnennoten, wenn es dunkel ist. Meine Flügel, wenn ich falle.

Wie leicht wäre es gewesen, sich erst gegenüberzustehen. Das Knistern gemeinsam zu entfachen. Nicht du dort. Nicht ich hier. Jetzt will ich es mir leisten, feige sein zu dürfen. Noch eine Weile. Eine Zeit, den süßen Schmetterlingsflug zu genießen und an ihm zu leiden. Ein Gefühl, das zeigt: Nur Kopf ist der falsche Weg. Kopf macht mich aus. Aber nicht nur Kopf. Herz. Ich habe mein Herz zu vergeben. Eine tiefe Ehrlichkeit, der du dir sicher sein kannst. Auf die Verlass ist. Uneingeschränkt.

Die Lüge ist mein Feind. Lügen verletzen. Messerscharf. Sie haben meinen Weg gesäumt. Sie lassen mich zweifeln. Risiko eingehen? Feige sein? Feige sein ist keine Option.

Wenn das Herz den Verstand überholt…

… dann ist die Entscheidung getroffen. Fast. Die Zeit hat mir geholfen. Die Schmetterlinge haben mich getragen. Zu dir. Mein Herz geraubt – es einfach entführt. Es ist auf Reise. Mit dir in Hamburg. Und wo du sonst so bist. Jetzt. Du gehst mir unter die Haut. Nicht mehr aus dem Kopf und mein Herz ist schon längst dein Begleiter. Gegen meinen Verstand. Lass mich noch ein wenig feige sein. Ich will mir sicher sein, nicht das Falsche zu tun.

Sei bei mir, wenn mir das Herz schwer wird. Mir die Nerven durchgehen. Meine Finger nur Kauderwelsch fabrizieren. Meine Kunden mich retten müssen. Ich nicht mehr arbeiten kann. Wortsalat. Buchstabensalat. Meine Augen nicht strahlen.

Bleib an meiner Seite. Aus der Ferne. Und doch so nah. Bleib bei mir, damit ich nicht kippe. Nicht den Mut verliere. Nicht einen Schritt zurück, sondern nur nach vorne gehe. Während ich laufe, muss ich meine Wunden lecken und über Scherben gehen. Meine großen Schritte auf dich zu sind reinen Herzens. Jedoch nicht ohne Zweifel. Nicht ohne Furcht. Nicht ohne Schmerz. Ich hab verloren, was du niemals gefunden.

Das Wertvollste, was ich dir schenken kann, sind ehrliche Worte. Falsche Versprechungen, falsche Hoffnungen sind nicht mein Stil. Bleib an meiner Seite. Steh mir bei. Und pflastere mir den Weg, auf dem ich laufen kann. Dann ist feige sein für mich keine Option.

Schmetterlinge im Bauch

Du gehst mir unter die Haut! Viele Synonyme beschreiben das schönste Gefühl. Das der Verliebtheit. Plötzlich ist es da. Das Kribbeln. Schmetterlinge im Bauch. Nicht mehr schlafen. Nicht mehr essen. Nicht mehr atmen. Du gehst mir unter die Haut. Raubst mir den Verstand. Dabei kennen wir uns nicht einmal. Nicht richtig. Und doch schon viele Jahre. Kein privates Wort. Immer professionell. Stets auf der richtigen Seite. Für die Gerechtigkeit. Auf Fachebene. Du so. Ich so. Das verbindet. Du bist es, ohne das ich es will. Darf ich? Kann ich? Jetzt? Schon? Weglaufen ist keine Option. Loslassen. Das ist es, was ich jetzt muss. Nein. Nicht von dir. Von dem, was mich hindert. Von ihm, der 23 Jahre meines Lebens ausgemacht hat. Der Eine. Der nicht mehr hier ist.

I’ve been talking to my angel
And he said that it’s alright

Ich habe Schmetterlinge im Bauch, ohne das gewollt zu haben. Ohne dafür bereit zu sein. Sie sind gekommen. In der Nacht. In meinem Traum. Nein. Kann nicht sein. Nicht DER. Nicht JETZT. Nicht HIER. Verliebt sein geht jetzt gerade nicht. Doch dieser Traum. Der war anders. Keine Träumerei. Wissen. Ein ganz anderes Gefühl. Der Blick in die Zukunft. Die Erkenntnis. Träume darf man nicht verwerfen. Nicht aufschieben. Sonst ist es zu spät.

Wie sollte ich es dir sagen? Sollte ich überhaupt? Ich musste. Das war kein herkömmlicher Traum. Keine Schwärmerei eines jungen Mädchens. Nicht die einer Frau, die dein Groupie sein will. Du weißt. Du hast es mir leicht gemacht. Du hast auch geträumt. In der Nacht haben wir gleichzeitig eine Grenze überschritten. Du dort. Ich hier. Nicht ich, sondern wir. WIR haben Schmetterlinge im Bauch. Sie sind gleichzeitig losgeflogen. An zwei Orten. Ein Flashback. Mein Flashback. Ich wusste es. Schon damals. 50 Gelegenheiten. Das DU. Und doch ist es dir rausgerutscht. Nicht unprofessionell. Es war dein Traum. Du hast es mir leicht gemacht, dir meinen zu erzählen. Hast du geträumt? Duzen wir uns? Eine Frage aus meinem Traum. Bevor ich sie stellen konnte, wurde sie durch dich beantwortet.

Kein Zufall. Keine Spinnerei. Meine Haare. Mein Duft. Mein Traum. Das wurde uns geschickt.

Es ist schwer. Es kostet Überwindung, den großen Herrn X mit Du anzusprechen. Die Frau F. jetzt mit Vornamen anzusprechen. Zwei Menschen mit unschätzbarem Respekt und inniger Achtung voreinander begegnen sich. Profis. Bekannt. Unprofessionell? Schicksal! Wir werden lernen. Zusammen.

I can see. `Cause it´s very, very clear. I mean, it´s very, very clear. If you feel right there. If you see right here. I see, what you feel. And what you speak. (Melissa Etheridge)

Die Schmetterlinge im Bauch werden uns tragen. Zwischen Professionalität und verlorener Selbstkontrolle.

Du hast mir den Verstand geraubt

Ich kann nicht mehr essen. Ich kann dich nicht vergessen. Mein Leben steht still. Alles kreist. Um dich. Die Schmetterlinge im Bauch hören nicht auf. Sie fliegen. Es werden mehr. Und mehr. Das macht mir Angst. Wir zwei? Jetzt? Hier? Du? Und ich? Das wird nicht einfach. Ich muss lernen. Loslassen. Den Kopf frei machen. Mein Herz öffnen. Annehmen. Nicht mehr nur austeilen. Zulassen. Wieder ich werden. Meine Mitte finden.

Somebody take me out of the night
Show me what life is made of
Won’t somebody reach inside of my heart
I think that I’m ready to love
I think that I’m ready to love
I feel like I’m ready to love

Und auch:

Feeling guilty, worried
Waking from tormented sleep
Ohh, this old love has me bound
But the new love cuts me deep

Loslassen fällt schwer. Es braucht Zeit. Melissa Etheridge. Sie ist meine Heldin. Mein Vorbild. Meine Wegbereiterin seit es mich gibt. Seit ich so bin. Wie ich bin. Schöner, als mit ihren Worten könnte ich es nicht sagen. Mit der gleichen tiefen Ehrlichkeit.

Keep it precious!

Träume realisieren – Bevor es zu spät ist

Auf in ein neues Leben! Fast schon in einer Nacht und Nebel Aktion brach ich mit meiner Familie alle Zelte ab und wanderte aus. Viel Zeit für Vorbereitung blieb nicht. Immer werde ich gefragt, was mich nach Frankreich verschlagen hat, wie wir es geschafft haben und vor allem taucht immer wieder die Frage auf, was uns dazu bewegt hat. Es war die Erkenntnis, dass man Träume realisieren muss, bevor es zu spät ist. Zu spät war es für meinen Mann. Zusammen mit ihm wollte ich viele Träume realisieren. Einer davon war der Wunsch auszuwandern. Ein neues Leben in einem Land unserer Wahl zu führen. Am 24. Juni 2014 endete dieser Traum.

Träume realisieren – nie der richtige Zeitpunkt

Fast alle Menschen haben Ziele im Leben und wollen Träume realisieren. Oft lässt sich ein Traum nicht ohne Weiteres wahr machen. Entweder fehlt das Geld, die Kinder sind zu klein, der Job lässt es nicht zu oder, oder, oder. Es gibt immer etwas, was die Traumrealisierung verhindert. Der Zeitpunkt, um endlich eigene Träume realisieren zu können, ist immer unpassend. Bis es zu spät ist.

Alte Menschen blicken auf ihr Leben zurück und müssen feststellen, dass sie Chancen verpasst oder nicht wahrgenommen haben. Sie blicken zurück und denken sich:

“Ach, hätte ich nur etwas anders gemacht!”

Oder es geht ihnen wir mir und meinem Mann. Er kann niemals mehr ein neues Leben anfangen. Sein Leben wurde beendet. Ich bleibe zurück und muss meinen und den Weg unserer Kinder alleine gehen. Wie oft denke ich darüber nach, ob ich mich ärgern muss. Hätte…, wäre…, wenn… ?

Ja, was hätte ich anders machen können. Was wäre, wenn ich es getan hätte? Wir? Wäre es dann anders gekommen? Hätte uns das Schicksal verschont? Würden wir heute glücklich im Ausland leben? Ja, vielleicht. Vielleicht nicht. Wer weiß das schon?

Was ich heute anders machen würde

Der Wunsch des Auswanderns ist nun wirklich kein kleiner. Es bedeutet, alte Zelte abzubrechen. Freunde, Familie und alles, was man mag, zurückzulassen. Vielleicht auch den Job aufgeben. Die Angst vorm Scheitern ist ein Hindernis. Kein kleines. Wird man es in einem anderen Land schaffen, sich ein neues Leben aufzubauen? Sich zu integrieren? Fuß zu fassen?

All diese Fragen waren es nicht, die mein Mann und mich davon abhielten, den großen Schritt zu wagen. Es waren finanzielle Gründe. Wir hatten keine Polster und wollten diesen unserer Träume realisieren, wenn wir genug Geld für ein solches Abenteuer gehabt hätten. Wir lebten nicht schlecht. Aber ohne finanzielles Polster war es uns zu gewagt. 20 Jahre lang. 20 Jahre hatten wir diesen gemeinsamen Traum. Doch erfüllt haben wir ihn nicht. Nicht gemeinsam.

Die Uhr zurückdrehen. Das ist es, was ich mir wünsche. Die Uhr 20 Jahre zurückstellen und noch vor der Geburt unseres ersten Kindes mit oder ohne Geld in der Hand Deutschland den Rücken kehren. Ziel – egal wo. Nur raus aus einem Land, das sich Demokratie nennt, aber davon sich immer weiter entfernt.

Wir wollten ein altes Haus. Eins, an dem es viel zu tun gibt. Denn mein Mann vom Fach wollte meine Wünsche erfüllen. Wünsche, wie unser Familiennest sein sollte. Mit dem Wohlfühlcharme, den ein Neubau niemals vermitteln könnte. Ein Haus mit Natursteinmauern. Außen, vor allem aber innen. Denn ich liebte die Handwerkskunst meines Mannes.

Könnte ich die Uhr zurückdrehen, dann würde ich keinen Moment zögern, meine Hand in seine zu legen und mit Kind und Kegel unserem Traum entgegenzurennen. Lieber 20 Jahre zu früh, als eine Sekunde zu spät.

Gemeinsam einsam – Single aktiv

Gerade um den Valentinstag herum, aber auch an den vielen anderen Feiertagen, die viele mit Partner und Familie verbringen, sitzen Singles oft alleine zuhause. Es macht keinen Unterschied, ob man freiwillig alleine ist oder notgedrungen.

Die traute Zweisamkeit befreundeter Paare und das Familienleben kann ziemlich schnell dafür sorgen, dass man sich selbst liebend gerne ausschließt oder aber auch ausgeschlossen wird. Doch selbst letzteres ist kein Grund, zuhause auf dem Sofa sitzen zu bleiben.

Alleine und doch nicht allein sein

Wer als Single aktiv werden möchte, hat viele Möglichkeiten, um andere Singles kennenlernen zu können. Schließlich verbinden Gemeinsamkeiten und es gibt genug Aktivitäten für Singles, mit denen es sich eine gute Zeit haben lässt. Um auf Singlesuche zu gehen, muss nicht zwingend der Wunsch nach einer Beziehung oder die Suche nach Abenteuern im Vordergrund stehen. Vielmehr geht es oft auch darum, Freizeitaktivitäten wie Sport, einen Kneipenbesuch oder Shopping mit einer anderen Person zu erleben.

Gezielt auf die Singlesuche gehen

Natürlich kann man es auch dem Zufall überlassen, Gleichgesinnte zu finden. Doch das ist meist schwieriger, weil man entweder Menschen kennenlernt, die nicht die gleichen Interessen haben oder aber solche, die in einer Beziehung sind oder Familie haben.

Deutlich leichter ist es, über Singleplattformen oder Portale für Singles zu gehen. Dort treffen sich überwiegend nur Alleinstehende, die sehr konkrete Vorstellungen haben, wie man sich als Singles zusammentun kann. Natürlich gibt es auch im Internet viele Portale, die reichlich Tipps geben, wie man als Single aktiv werden kann.

Solche Portale geben allgemeine Tipps, aber auch sehr konkrete Ratschläge, wie man Gleichgesinnte finden kann und welche Aktivitäten für Singles aktuell angeboten werden. So wird die Singlesuche super einfach und schon bald kann man entweder über eine Singlebörse oder in einer coolen Location nette Singles kennenlernen.

Ausgehtipps für Singles

Nahezu in jeder größeren Stadt gibt es Locations oder zumindest Events speziell für Singles. Diese unterscheiden sich dadurch, dass gezielt Veranstaltungen für Alleinstehende ausgerichtet werden. Häufig bieten Clubs oder andere Gastronomiebetriebe Abende für partnerlose Frauen und Männer an, die eine tolle Gelegenheit sind, um andere Singles kennenlernen zu können.

Spezielle Singleevents werden oft moderiert und durch die Moderatoren werden die Eventgäste über Spiele und Aktionen dazu animiert, mit anderen Eventgästen Kontakt aufzunehmen. Da bricht natürlich schnell das Eis und ehe man sich versieht, ist man auch schon in ein nettes und unverbindliches Gespräch vermittelt.

Aber auch, was Reisen und Citytouren angeht, gibt es diverse Aktivitäten für Singles. Inzwischen kann man als Alleinreisender sogar Sightseeingtouren für Singles buchen. Der Tourguide zeigt dann neben den typischen Sightseeingtouren auch die Gastronomie und gibt Tipps, wo das Kennenlernen leicht möglich ist.

Und weil ohnehin solche Reiseangebote von Männern und Frauen ohne Partner genutzt werden, lassen sich auch mit den anderen Reisegästen erste Kontakte knüpfen. Wird man also als Single aktiv und lässt sich auf die Singlesuche ein, gehören Langeweile und Trübsal schon bald der Vergangenheit an.

Anspruch auf Sonderurlaub für die Hochzeit

Der Gesetzgeber gewährt Arbeitnehmern Extraurlaub bei verschiedenen Anlässen. So haben Angestellte einen Anspruch auf Sonderurlaub für die Hochzeit. Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt mit § 616 die vorübergehende Verhinderung bei Nichtselbstverschulden. Als solche vorübergehende Verhinderung gelten Anlässe wie Hochzeit, Umzug oder Trauerfall.

Zwar wird dadurch der Anspruch auf Sonderurlaub für Arbeitnehmer bei bestimmten Anlässen zugesprochen, jedoch gibt es keine konkreten Maßgaben, wie lang die vorübergehende Verhinderung andauern darf.

Im Klartext heißt das also, dass der Urlaubsanspruch für den Sonderurlaub für die Hochzeit, Umzug oder Trauerfalle keiner zeitlich befristeten Urlaubsregelung unterliegt. Dennoch darf man als Arbeitnehmer nicht eigenmächtig über die Andauer der Abwesenheit befinden, sondern muss dies im Einzelfall mit dem Arbeitgeber abklären.

Häufig gehandhabte Richtlinien bei Sonderurlaub

Mit § 616 reglementiert das BGB die Urlaubsregelung bei Sonderfällen schwammig durch Formulierungen wie verhältnismäßig nicht unerhebliche Zeit sowie Grund ohne sein Verschulden. Daraus ergeben sich zwei wesentliche Unklarheiten. Einerseits die bereits erwähnte Dauer der Abwesenheit, die nicht befristet ist und andererseits auch der Anlass, der für die unverschuldete Abwesenheit verantwortlich gemacht werden kann.

In der praktischen Anwendung hat ein Arbeitnehmer Anspruch auf Sonderurlaub, wenn er selbst heiratet. Der Sonderurlaub für die Hochzeit wird sowohl bei der standesamtlichen wie auch bei der kirchlichen Heirat gewährt. Eine ähnliche Urlaubsregelung kann auch in Anspruch genommen werden, wenn ein Kind des Arbeitnehmers den Bund der Ehe schließt.

Weiterer Urlaubsanspruch ergibt sich bei Todesfällen, silberner oder goldener Hochzeit der eigenen Eltern und auch bei einem Umzug. Durchaus kann es denkbar sein, dass auch andere Ereignisse mit ähnlicher Tragweite die Sonderurlaubsregelung anwendbar werden lassen. Auch Taufe, Einschulung, Kommunion und vergleichbare Anlässe können zu Sonderurlaub mit Anspruch auf Entgeltfortsetzung in Frage kommen.

Wie lang darf eine vorübergehende Verhinderung ausgeschöpft werden?

Da eine konkrete Regelung nicht besteht, gilt im Zweifelsfall das letzte Wort des Arbeitgebers, der ohnehin Ansprechpartner für den Anspruch auf Sonderurlaub ist. Abgesehen vom Trauerfall sollte der Arbeitnehmer so früh wie möglich auf den Arbeitgeber zugehen und sich im Gespräch nach Möglichkeiten, Dauer und Vereinbarungen zum Sonderurlaub für die Hochzeit und anderen Anlässen informieren.

Auch, wenn es unverbindliche Richtlinien gibt, die diese besondere Urlaubsregelung zumindest im Ansatz sichern soll, befindet der Arbeitgeber über den konkreten Urlaubsanspruch. Die unverbindlichen Richtlinien unterscheiden auch nach Betriebszugehörigkeit.

So kann bei einem Arbeitnehmerverhältnis von bis zu 6 Monaten 1 bis 3 Tage, bei bis zu 12 Monaten der Anspruch auf Sonderurlaub bei 2 Tagen bis zu 1 Woche liegen und bei einem Arbeitsverhältnis von über einem Jahr auch eine großzügige Regelung von 3 Tagen bis zu 2 Wochen gelten.