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Birkenstock – tragbare Schuhe oder old-school?

Birkenstock Schuhe – ja, sie sind speziell. Nicht unbedingt das, was man zierlich nennen könnte. An ihnen haftet nach wie vor das Image, Sandalen für totale Ökofreaks zu sein. Kann man sich als Frau in solchen Schuhen blicken lassen? Oder verzichtet die moderne Frau besser auf Korkfußbett und bequemes Laufen, weil High Heels und enge Pumps einfach mehr elegant sind? Kann Frau sich mit Birkenstock sehen lassen?Immer wieder stolpere ich im Web über diese Frage und ich fühle mich jedes Mal auf´s Neue angesprochen.

Ja, ich bin überzeugte Trägerin und Fan der Birkenstock Schuhe, obwohl ich keinen Schuhtick habe. Und das nun schon seit mehr als 30 Jahren. Ob als Sandalen für draußen oder Hausschuhe – ich schätze und liebe es, bequem laufen zu können, ohne dass der Schuh drückt. Aber das war nicht immer so.

Mein erstes Mal Birkenstock

Die Erinnerungen an meine ersten Birkenstock Schuhe sind mir noch sehr präsent. Jeder hypte sie – das war in den frühen 1980er Jahren. Ich wollte sie unbedingt haben – damals war ich noch Teenie. Dann kam die Bestellung an. Um sie überhaupt durchführen zu können, musste man damals die nassen Füße auf ein Papier stellen, um die individuelle Fußbreite für die Wunschschuhe zu ermitteln. Meine Eltern schwebten mit ihren neuen Tretern und dem Laufgefühl auf Wolke 7. Ich fand sie … einfach grausam. Meine zarten Mädchenfüße wirkten klobig und die weißen Clogs sahen langweilig aus. Als junges Mädchen mit solchen Schuhen durch die Gegend laufen?

NIEMALS! Meine weißen Birkenstock Clogs zog ich allenfalls zuhause an, damit sich niemand über die “Jesuslatsche” lustig machen würde. Als Hausschuhe waren sie ganz okay (sah ja niemand). Auf jeden Fall auch bequem, die etwas klobig wirkenden Sandalen mit Korkfußbett.

Doch es folgte irgendwann die Erkenntnis, dass es gar nicht darum geht, ob man die modernsten Schuhwerke austrägt. Es kommt einzig auf gute Schuhe an, in denen man bequem laufen kann und die den Füßen Halt und Unterstützung geben.

Das Kontrastprogramm damals: Cowboystiefel. Damals der letzte Schrei. Und wenn wir mal ehrlich sind – bequem ging schon damals anders; die Zehen wurden regelrecht zusammengequetscht. Eingewachsene Fußnägel und Blasen die Folge. Die Oberkante des Absatzes drückte gnadenlos von unten in den Fersenballen. Irgendwann lernte ich meine Birkenstocks unweigerlich lieben. Schließlich standen sie im direkten Vergleich mit den allergeilsten und brandneuesten Cowboystiefeln.

Familienvirus

Obwohl sich Birkenstock Schuhe fest auf dem Schuhmarkt etabliert haben und sie heute definitiv viel öffentlichkeitstauglicher geworden sind, als in meiner Jugend, werden sie immer noch belächelt oder es herrscht Skepsis darüber, ob man diese Clogs, Sandalen und Hausschuhe überhaupt tragen kann, wenn man ‘in’ sein will.

Inzwischen sind viele Jahre und sogar schon Jahrzehnte ins Land gestrichen. Mein Verhältnis zu Schuhen hat sich komplett gewandelt. Trends lassen mich kalt. Zumindest fast. Klar, ich liebe es, schöne High Heels anzuschauen oder ein Paar zu kaufen. Doch tragen? Fast nie. Nur zu besonderen Anlässen. Meine Schuhe müssen mich im Alltag dabei unterstützen, bequem laufen zu können, ohne dass nach ein paar Stunden die Füße schmerzen.

Deswegen kennen meine Kinder es gar nicht anders, dass ich als Hausschuhe ausschließlich Birkenstock Schuhe trage und eben jene Marke mein Favorit ist.

Birkenstock wandelt mit der Zeit und bietet längst nicht mehr nur einfarbige und fast einheitlich aussehende Schuhmodelle an, die sich früher auf Clogs und einfache Sandalen beschränkt haben. Es gibt das ultra bequeme Schuhwerk in unterschiedlichen Formen, Farben und Design. Ganz süß: Die Kinderschuhe, die mit tollen Kindermotiven auch die kleinsten Schuhträger hin zum gesunden Korkfußbett bringen. Deshalb bin ich mit meiner Liebe zu den Birkis, wie sie bei uns heißen, nicht alleine und die Kids tragen ebenfalls die guten Birkis.

Günstige Alternativen?

Die zahlreichen neuen Designs und Schnitte der Schuhmodelle haben das einstige Image der Schuhmarke jedenfalls gehörig aufgepeppt und sogar bei der Qualität hat der Markenhersteller nicht eingebüßt – was leider oft bei anderen Marken der Fall ist.

Im Laufe der Jahre habe ich natürlich auch schon mal optisch vergleichbare günstige Schuhe mit Korkfußbett ausprobiert. Sind wir mal ehrlich. Es macht schon einen Unterschied, ob ich ein paar Schuhe in der Preislage 5-20 Euro shoppe oder mich in Richtung 50, 80, 100 Euro oder mehr bewege.

Nach einigen Versuchen bin ich von den No-Name oder Low-Budget-Marken geheilt, denn keine kann auch nur im Ansatz an hochwertige Markenqualität heranreichen, wie ich es seit nunmehr über 30 Jahren durch unzählige Paare Birkenstock Schuhe gewöhnt bin. Günstig ist bei mir gerne eine Alternative, jedoch nicht, wenn es zulasten der Qualität geht.

Diese Unterschiede zahlen sich aus

Was Qualität anbelangt, haben meiner Erfahrung nach Birkenstock Schuhe immer einige Nasenlängen voraus. Ob Sandalen, Clogs oder Hauschuhe – das Oberleder behält Form und Farbe, das Korkfußbett bleibt ebenfalls in seiner Ursprungsform und die Sohle wird bei Hausschuhen und normalem Gebrauch kaum abgenutzt. Selbst bei Straßenschuhen kann man wirklich sehr lange bequem laufen, bis man ansatzweise Abnutzungsspuren sieht. Dies sind für mich deutliche Qualitätsunterschiede, die höhere Preise rechtfertigen.

Schuhaufbau der Birkenstock Schuhe

Soweit ich mich zurückerinnern kann, waren Birkenstock Schuhe zur damaligen Zeit die ersten Schuhwerke, die mit einem solchen und nun so bekannten Fussbett ausgestattet sind. Dies ist ergonomisch geformt, wodurch es die natürliche Fußhaltung unterstützt und zur Fußgesundheit beiträgt. Eine erhabene Rille unterhalb der Zehen fördert das korrekte Abrollen des Fußes während dem Laufen. Längswölbungen und Fersenschale stützen den Fuß, was für bequemen Tragekomfort sorgt.

Rohstoffe für die “Birkis”

Das Fußbett ist aus Kork – ein natürlicher Rohstoff. Das Haus Birkenstoff verbindet hochwertigen Naturkork mit Latexmilch und Jute, um ein Fußbett zu schaffen, das sich weich, bequem und flexibel verhält. Die Rohstoffe werden gewissenhaft der Natur entnommen, um nachhaltig Ressourcen zu schonen. Da die Natur Basis ist für die Materialien, sind Birkenstock Schuhe atmungsaktiv und bieten dem Fuß ein angenehmes Klima im Schuhwerk.

Obermaterial: Dick und doch weich

Als Obermaterial für das Schuhwerk nutzt der Markenhersteller unterschiedliche Ledersorten in ca. 3 Millimeter Stärke. Dies ist verhältnismäßig dick, doch aufgrund der Verarbeitung ist das Leder weich und flexibel. Ein Garant, dass Birkenstock Schuhe niemals drücken.

Haltbarkeit der Markenschuhe

Ich finde es generell schwierig, allgemein etwas zur Haltbarkeit von Schuhen zu sagen, da es viele Faktoren gibt, die mitentscheidend sind. Da ich meine Birkenstock Schuhe wirklich tagtäglich für viele Stunden trage und jedes Schuhpaar eine Reichweite von wenigstens 3 bis 4 Jahren hat, finde ich dies ein sehr herausragendes positives Ergebnis.

Ich bleib´ dabei

Wie Sie sicher schon beim Lesen merkten: Für mich ist die Frage, ob man die bekannte Schuhmarke überhaupt tragen kann, schon längst mit einem eindeutigen Ja beantwortet. Wann immer ich zuhause bin, mache ich es meinen Füßen bequem und schlupfe in meine Hausschuhe. Dies ist sehr oft, zumal ich mein Büro im Haus habe. Seit Jahren trage ich auch beim Einkaufen oder kurzen Wegen meine Birkenstock Schuhe – dann natürlich die optisch schöneren Modelle mit ansprechendem Design. Im Sommer liebe ich diese schicken Sandalen, die einfach großartig sind.

Da neben den Materialien auch die komfortable Breite des Korkfußbetts das Laufen in diesen Schuhen bequem macht, fallen natürlich alle Modelle breiter aus, als andere Schuharten wie etwa Pumps. An sich mag ich auch lieber einen Schuh, der schmäler wirkt. Doch was den Laufkomfort angeht, geht eben doch nichts über das fußfreundliche Birkenstock Fußbett und deshalb gönne ich mir und meinen Füßen eben jene Fußverwöhner – denn für nicht gibt es keine besseren.

Frau ohne Schuhtick?

Jede Frau hat einen Schuhtick! Vorurteile sind ja so herrlich. Weil sie immer darauf aufbauen, dass eine bestimmte Gruppe sich an bestimmte Regeln hält. So ist das mit uns Frauen und dem Schuhtick. Den haben wir angeblich alle. Bei uns sollen sich Damenschuhe ja stapeln. Wo jeder Mann sein gesamtes Schuhwerk problemlos vor einer Tür, unter einer Heizung oder unter seiner Betthälfte abstellen kann, belagert die Schuhparade der Frau den übrigen Wohnraum.

Schränkeweise reihen sich Pumps, Ballerinas und High Heels aneinander und im Grunde braucht jedes weibliche Wesen eine Lagerhalle, um ihren gesamten Fußschmuck unterzubringen. Das ist also die Regel – aber neben dieser gibt es doch hin und wieder eine Ausnahme. Eine solche bin ich! Obwohl ich schon ein kleines Vermögen (dazu komme ich später noch) für den Schuhkauf ausgeben habe, bin ich glücklich, dem Schuhtick nicht erlegen zu sein, sondern mich nur auf den tatsächlichen Bedarf zu konzentrieren.

Schuhe kaufen (m)eine pragmatische Angelegenheit

Das mit dem Shoppen ist bei mir so eine Sache. Wo andere Frauen größte Wonnen empfinden, wenn sie taschenbeladen durch die Stadt flitzen, von einem Geschäft in das nächste, geht mir nur ein Gedanke durch den Kopf.

“Hab ich endlich alles was ich brauche und kann ich jetzt nach hause?”

Das Bummeln durch die Regale der Mode- und Schuhläden liegt mir so gar nicht. Die Füße schmerzen, der Rücken hat auch keine Lust und schwere Einkaufstaschen auf den Schultern oder in den Händen sind mir ein Greuel. Selbst, wenn es um meinen Heiligen Gral, Parfüm, geht, plagen mich schon nach wenigen Minuten in den edelsten Parfümerien Fluchtgedanken. Anders, als andere Frauen, bin ich für exzessive Shoppinghauls einfach nicht gemacht. Bei mir ist der Schuhkauf, ebenso wie jeder andere Einkauf eine kurze, pragmatische Angelegenheit, die so aussieht:

  • rein ins Geschäft
  • optischen Radar einschalten
  • Regale binnen Sekunden scannen
  • Kaufobjekt fokussieren und ansteuern
  • Blick auf den Preis und die Schuhgröße werfen
  • exakt ein Paar Schuhe anprobieren
  • Entscheidung treffen (kaufen – ja oder nein)
  • Schuhpaar schnappen zur Kasse
  • bezahlen
  • raus aus dem Geschäft & ab nach Hause

So kann man natürlich wirklich keinen Schuhtick ausleben und es ist sehr passend, dass ich keinen habe. Gekauft wird also nur, was wirklich benötigt wird.

Schuhe – nur noch online!

Seitdem ich Internet habe, hat sich mein Kaufverhalten grundlegend geändert. Das gilt inzwischen in nahezu jedem Lebensbereich und natürlich auch für Schuhe. Ob das nun Schuhe für die Kids oder Damenschuhe für mich sind, bevorzuge ich das das Onlineshopping.

Zu jeder Tageszeit, bevorzugt abends, wenn die Kids im Bett sind, der Haushalt erledigt und alle Arbeit geschafft ist, tummele ich mich privat im WWW. Es macht mir Spaß, mich über neue Trends und angesagte Modelooks zu informieren oder mir die Seiten einiger Bloggerkolleginnen anzusehen, was die neuen Must Haves für uns Frauen sind.

So bin ich auch irgendwann mal auf die Schuh-Helden gestoßen, die Damenschuhe, Herrenschuhe und Kinderschuhe verkaufen, aber auch Taschen sowie Rucksäcke und vor allem eins: Schuhe in Übergrößen. Denn dadurch wird für mich der Schuhkauf für die gesamte Familie super praktisch, weil der große Sohn nicht nur monatlich neue Treter braucht, sondern die auch noch in Größe 50 benötigt. Die Schuh-Helden machen es mir also beim Schuhshopping echt einfach, schließlich kann ich mit einem Abwasch den gesamten Schuhbedarf der Familie abdecken.

Auch ohne Schuhtick “Schuhmillionärin”

Es ist nun ungefähr ein Jahr her, als ich wieder einmal auf Schuhsuche war. Die Tochter brauchte neue Straßenschuhe, der kleine Sohn neue Sportschuhe und der große Sohn welche für die Arbeit. Dabei waren es gerade einmal zwei Wochen her, als das Mädchen die letzten Freizeitschuhe bekam.

Ich machte mir die Mühe, zu überschlagen, wie viele Schuhpaare ich eigentlich so kaufen würde, bis die Kinder aus dem Haus sind. Es hat mich fast aus den Pantoffel geworfen. Pro Kind kauft man als Vater oder Mutter von Geburt bis zum 18. Geburtstag etwa 226 Paar Schuhe.

Eigene Herren- oder Damenschuhe noch nicht mit eingerechnet und auch nicht jene Schuhpaare, die man anschafft, nachdem die Kids 18 wurden. Denn sogar dann bleibt der Schuhkauf allzu oft an Mutti hängen. Grob überschlagen sieht meine Schuhkauf-Bilanz der letzten 20 Jahre aktuell wie folgt aus:

  • 80 x Damenschuhe
  • 20 x Herrenschuhe
  • 258 Schuhpaare Kind 1
  • 130 Jungenschuhe Kind 2
  • 114 Mädchenschuhe Kind 3

Zusammen macht das etwa 602 Schuhpaare, für die ich etwa 40.100 Euro aufgegeben habe. Ein stattliches Sümmchen, angesichts dessen ich froh bin, keinen Schuhtick zu haben. Schließlich muss der auch bezahlt werden können ;-)

Immerhin: mein Mann war mit gut 20 Paar Herrenschuhen derjenige, der am wenigsten Schuhpaare sein eigen nennt und obwohl ich im Vergleich mit anderen Frauen lediglich 4 Paar Damenschuhe pro Jahr shoppe, übertreffe ich meinen Mann mit satten 400 %!

Jedenfalls kann ich inzwischen allzu gut verstehen, warum die Männer über uns Frauen und die Sucht nach endlos vielen Schuhen so ihre Witze machen. Ach ja, nur der Vollständigkeit halber: während ich diesen Artikel niederschrieb, habe ich mal wieder zugeschlagen und die nächste Schuhbestellung für die gesamte Familie aufgegeben ;-) – Birkenstock Schuhe.

Wie viele Taschen braucht eine Frau?

Neulich habe ich mich mit einem Geschäftspartner ausgetauscht und nach dem Fachgespräch wurden noch ein paar andere Sachen bequatscht. Als Frau weiß man eben, wie man soziale Kontakte hegt und pflegt. Mein Gesprächspartner war ein Mann, wir kamen von Stöckchen zu Hölzchen, es wurde über die Unterschiede von Frauen und Männern geredet. Er erzählte von seiner Sammelleidenschaft von Modellautos. Ich entgegnete: „Typisch Mann!“ – Er: „Na, Sie haben doch bestimmt auch typische weibliche Eigenschaften. Schuhtick, Taschentick….!“ Was, ich und Schuhtick oder gar einen Taschentick!? Niemals! Ich verteidigte mich.

Eine Umhängetasche für die alltäglichen Angelegenheiten. Eine elegante Handtasche für Abendveranstaltungen. Eine Ledertasche für schlechtes Wetter. Meine zuletzt angeschaffte und aktuell herzallerliebste Markenhandtasche, die ich mir unlängst in einer Beautygruppe ertauscht hatte. Ansonsten habe ich noch ein paar nicht so schöne Taschen und noch ein paar andere. Aber Schuhe, Schuhe habe ich nur 5 Paar. Und einige Paare Hausschuhe. „Aha, und Sie haben also keinen Taschentick?

Die Sache mit den Taschen

Meine Damen, Ihnen brauche ich ja nun wirklich nicht zu erklären, warum ich natürlich keinen Taschentick habe. Denn die Aufzählung zeigt ja eindeutig, dass ich mich wirklich auf das Nötigste beschränke. Es versteht sich doch von selbst, dass man als Frau gerade bei dem Accessoire Handtasche bzw. Umhängetasche rein pragmatisch an die Sache geht.

Schließlich kann man mit dem XXL Exemplar, mit dem man den täglichen Großeinkauf für die Familie heim schleppt, nicht abends zum Essen raus geht. Und geht es zum Shopping in die Stadt, da ist eine überdimensionale Handtasche doch wirklich ganz und gar unpraktisch, weil man mit ihr in der Hand ja schlecht in den ganzen Klamottenständern nach den passenden Kleidungsstücken suchen kann.

Die Ledertasche ist auch eine rein praktisch gedachte Anschaffung, denn eine Umhängetasche aus Leder ist gerade im Winter einfach perfekt, wenn man sie richtig imprägniert hat. Dann ist sie nämlich wasserdicht und bewahrt Handy, Geldbörse und andere Dinge davor, nass zu werden. Zumal Ledertaschen absolute Klassiker sind und fast zu jedem Outfit passen. Also alles rein pragmatisch gedacht. Nur eine klitzekleine Ausnahme, aber wirklich nur klitzeklein, ist da die Markentasche.

Warum wir Frauen all die Taschen brauchen

Männer sagen immer, sie verstehen uns nicht. Ständig begegnet mir das Vorurteil, wir Frauen hätten alle einen Schuh- und Taschentick. Jaja, die Männer 😉 Natürlich haben die keinen Taschentick. Weil sie weder Umhängetasche, Handtasche noch die Ledertasche brauchen. Auf die Markentasche können Männer ebenfalls gut verzichten.

Allerdings hechten die Männer ja auch nicht tagein und tagaus als Familienmanager durch die Gegend, müssen neben den Kindern auch noch den halben Hausstand dabei haben und auch, wenn sie abends weggehen, haben sie nicht die gleichen Probleme, wie wir Frauen. Denn jeder Anzug hat Hosentaschen.

Die Sakkotaschen stehen auch noch zur Verfügung und beim eleganten Abendessen, dem Besuch im Theater oder wo auch immer, müssen Männer nicht den Lippenstift nachziehen. Das einzige Schätzchen, das wir uns wirklich ab und an mal gönnen, ist eine klitzekleine Markentasche (oder auch mal zwei, oder drei…).

Und wenn wir mal ehrlich sind, meckern wir Frauen, wenn die Männer an unserer Seite zum 25. Mal das niegelnagelneuste Smartphone der nächsten Generation anschaffen!?Oder das 650. Modellauto!? Das braucht doch wirklich kein Mensch, während Taschen absolut lebensnotwendig sind. Soviel zum Thema Frauen und Taschentick 😉