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Autopanne & unterlassene Hilfeleistung

Ob Autofahrer oder Motorradfahrer: jede Frau und jeder Mann, die/der ein Fahrzeug steuert, hat irgendwann den Führerschein bestanden. Mit dem Erwerb der Fahrzlizenz wurde auch das Wissen erlangt, dass man anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall, einer Autopanne oder in einer anderen Notlage Hilfe leisten muss. Trotzdem hört und liest man immer wieder von unterlassener Hilfeleistung – Männer und Frauen fahren an einer Unfallstelle oder Pannenstelle achtlos weiter, obwohl deutlich ersichtlich ist, sich eine oder mehrere Personen in einer Notlage befinden. Nicht erst, wenn sich ein Unfall ereignet hat, ist Ersthilfe Pflicht. Sondern stellt auch das Ignorieren einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung dar. Dabei ist es so einfach, als Ersthelfer seiner Pflicht nachzukommen!

Mir ist bei der letzten Autofahrt genau eine solche Situation passiert. Anhand dieses Artikels will ich darauf aufmerksam machen, wie einfach es ist, bei einer Autopanne erste Hilfe zu leisten und dazu ermutigen, nicht wegzusehen.

Hinweis:

Auch, wenn in diesem Artikel nachfolgend mehrfach der Automobilclub ADAC erwähnt wird, handelt es sich keinesfalls um Werbung für diesen Club – obwohl dieser jederzeit meine uneingeschränkte Empfehlung verdient! Weder wurde der Beitrag vom ADAC beauftragt, noch in irgendeiner Form durch die Gelben Engel gesponsert!

Bei Autopanne unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat!

Erste Hilfe am Unfallort oder Pannenort kann Leben retten. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch: Wer keine erste Hilfe leistet, nimmt billigend in Kauf, dass durch unterlassene Hilfeleistung Menschenleben riskiert werden.

Dieses Verhalten ist nicht nur moralisch zu verurteilen, sondern zieht – leider viel zu selten – auch juristische Konsequenzen nach sich: Punkte in Flensburg, Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe.

Die Hilfeleistung in einer Notsituation ergibt sich aus dem Strafgesetzbuch:

§ 323c Unterlassene Hilfeleistung; Behinderung von hilfeleistenden Personen

(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will.

Autopanne auf der Landstraße – so haben wir Erste Hilfe geleistet

Es war Samstagabend bei schönstem Kaiserwetter. Wir fuhren auf der Landstraße durch den Wald. Eine schmale Alleenstraße ohne Standstreifen, Bürgersteig, Haltebuchten, Leitplanke oder ähnliches. Bereits von Weitem sahen wir, dass auf der Straße mehrere Fahrzeuge standen, eins davon im Gegenverkehr mit eingeschaltetem Warnblinker.

Ich drosselte sofort die Geschwindigkeit und schaltete ebenfalls meinen Warnblinker an, während ich mich den stehenden Fahrzeugen langsam näherte. Erst auf gleicher Höhe angekommen, sah ich auf der gegenüberliegenden Fahrbahn eine ältere Dame hinter ihrem Auto stehen, ohne zunächst zu wissen, dass es sich “nur” um ein Pannenfahrzeug handelte.

Zunächst ging ich davon aus, dass Fahrzeuge, die hinter dem Auto standen bereits erste Hilfe leisten würden. Doch schnell war zu beobachten, dass die Autofahrer und Autofahrerinnen genervt den Blinker setzten und darauf hofften, dass ich weiterfahre, damit diese das Verkehrshindernis möglichst flott umfahren können. Stattdessen drückte ich auf den Knopf in der Fahrertür, um das Autofenster auf der Fahrerseite komplett zu öffnen und die ältere Frau auf der Straße zu fragen:

“Brauchen Sie Hilfe?”

Ihre kurze und unmissverständliche Antwort bestand aus zwei Buchstaben.

“Ja!”

Zwei Buchstaben, die mich dazu veranlassten, mein Auto unverzüglich zwischen das Pannenfahrzeug und das aufgestellte Warndreieck auf der Gegenfahrbahn abzustellen. Um die Pannenstelle so gut wie möglich abzusichern, schaltete ich das Licht ein, stieg aus, ging zu der älteren Dame und fragte, was passiert sei.

Reifenpanne – die tödliche Gefahr auf der Landstraße

Es war eine simple Reifenpanne. Vorne rechts war aus dem Reifen die Luft raus. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Dennoch: Diese einfache Autopanne war eine tödliche Gefahr. Denn sie passierte kurz nach dem Ortsausgang, direkt hinter einer scharfen und unübersichtlichen Kurve, in der Autos und Motorräder von 50 km/h auf mindestens 100 km/h beschleunigen. Niemand rechnet an dieser Stelle damit, dass sich 100 bis 200 Meter weiter ein liegengebliebenes Pannenfahrzeug auf der Fahrbahn befinden könnte.

Sofort war klar: An dieser gefährlichen Stelle war an einen Reifenwechsel nicht zu denken.

Ersthilfe am Unfallort oder Pannenort beginnt mit einem Anruf!

Als ADAC Mitglied fragte ich, ob die Frau ebenfalls Mitglied sei und ob sie bereits einen Notruf an den Automobilclub oder an die Polizei abgesetzt hatte. Die ältere Frau war zwar ebenfalls ADAC Mitglied, aber sie fand in der Stresssituation weder ihre Mitgliedskarte, noch gelang es ihr, ohne Hilfe einen Notruf an die Polizei abzusetzen.

Mein 17-jähriger Sohn griff sofort zum Smartphone, um die Nummer des Autoclubs herauszusuchen. Er tippte die Telefonnummer 22 22 22 in das Klapphandy der Frau ein, um Hilfe für das liegengebliebene Fahrzeug anfordern zu können.

Doch dies gestaltete sich schwieriger, als zunächst gedacht. Die Frau in der ADAC Notrufzentrale fragte nach der Position, an der sich das Pannenfahrzeug befand. Irgendwo im Nirgendwo – auf einer Landstraße mitten im Wald, zwischen zwei kleinen Ortschaften, deren Namen man in der Telefonzentrale nicht kannte.

Die bemühte Telefonistin tippte den nächstgelegenen Ort falsch ein. Statt mit “gg” mit “ck”, um dann der älteren Dame mitzuteilen, es gäbe diesen Ort nicht. Erst, nachdem ich das Telefon in die Hand nahm und den Namen der kleinen Ortschaft nach dem Morsealphabet buchstabierte, konnte der Standort im Computer gefunden werden.

Die hilfsbereite ADAC-Telefonisten gab wichtige Verhaltenstipps:

  • Warnblinker anschalten
  • Warndreieck aufstellen
  • Warnwesten anziehen
  • alle Fahrzeuginsassen sollen die Fahrzeuge verlassen
  • alle Personen sollen unverzüglich die Fahrbahn verlassen und sich hinter die Leitplanke begeben

Die ersten vier Tipps hatten wir bereits berücksichtig. Jedoch war es aufgrund der abschüssigen Böschungen rechts und links der Fahrbahn nicht möglich, uns dort hinzubegeben. Über diese Situation informierte ich die Frau vom ADAC, die aufgrund der gefährlichen Pannenstelle zusicherte, dass sie sich darum kümmern würde, dass schnellstmöglich ein ADAC Pannenfahrzeug geschickt würde.

Im Rückspiegel eines Autos sind Ersthelfer am Pannenfahrzeug zu sehen

Autopanne – dabei bleiben, bis Hilfe kommt!

Zusammen mit meinen Kindern bin ich meiner Pflicht zur Ersthilfe nachgekommen – das Soll war erfüllt. Und ich hätte mich sehr gefreut, die Autofahrt einfach fortzusetzen und nach Hause zu kommen. Ich war krank und fühlte mich nicht wohl.

Nichtsdestotrotz war mir die Gefahrenlage für die ältere Frau bewusst, da die Strecke auch noch am Samstagabend vielbefahren war. Obwohl sichergestellt war, dass nun bald der Gelbe Engel anrücken würde, entschloss ich mich, solange an der Pannenstelle zu warten, bis der Pannendienst sich dem liegengebliebenen Auto und der Frau annähme.

Während sich die Jugendlichen um die Frau kümmerten, setzte ich mich ins Auto, um neben aufgestelltem Warndreieck und Warnblinker den Gegenverkehr mit Lichthupe auf das Pannenfahrzeug und die Gefahrenlage aufmerksam zu machen – bis der ADAC eintraf, das Pannenauto auflud, die Autofahrerin im Pannendienst-Auto saß und der Gelbe Engel das Warndreieck eingesammelt hatte.

Übrigens: An dem heißen Sommertag war es auch eine Selbstverständlichkeit, die ältere Frau zu fragen, ob sie was zu trinken dabei hat oder ob wir ihr eine Flasche Mineralwasser anbieten könnten.

Autopanne unterlassene Hilfeleistung: 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer machten sich strafbar

Vom unserem Eintreffen an der Pannenstelle bis zum Abschleppen durch das Pannenfahrzeug verging etwa 1 Stunde. In diesem Zeitraum haben mindestens 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer das lästige Verkehrshindernis passiert, ohne anzuhalten und ihrer Pflicht zur Ersthilfe nachzukommen.

Lediglich 3 Autofahrer und 2 Motorradfahrer bremsten auf Schrittgeschwindigkeit herab und erkundigten sich, ob wir Hilfe brauchen. Einer der  Autofahrer, ein verwilderter “Rockertyp”, dem man es – gemäß den gängigen Vorurteilen – eher zugetraut hätte, dass er rücksichtslos weiterfahren würde, bot ebenfalls Hilfe an und gab noch den Tipp, dass wir das Warndreieck etwas mehr nach vorne aufstellen sollten, weil man es wegen der Kurve zu spät sehen würde. Die übrigen Verkehrsteilnehmer erweisen sich als Gaffer, bevorzugt S-Klasse, SUV usw., und traten auf´s Gaspedal, um ungehindert weiterzufahren.

Schnell genug, ohne überhaupt festgestellt haben zu können, dass der liegengebliebenen Autofahrerin bereits Ersthilfe geleistet wurde und ohne sich dabei bewusst zu machen, dass das Wegsehen oder Hingucken (aber nicht Handeln) bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung darstellt.

Verkehrsunfall & Autopanne: Wann muss man helfen?

Der Gesetzgeber macht es unmissverständlich klar, ob, wann und wer Hilfe leisten muss. Jeder! Jeder ist verpflichtet, bei einer Autopanne, bei einem Unfall oder in einer anderen Situation als Ersthelfer tätig zu werden.

Es gibt nur eine Ausnahmesituation: wenn man sich als Ersthelfer selbst in erhebliche (!) Gefahr bringen würde oder aus anderen wichtigen Gründen Ersthilfe nicht möglich ist.

Müssen Frauen erste Hilfe leisten bei Verkehrsunfall oder Autopanne?

Ja! Sobald man als Autofahrerin auf ein stehendes Fahrzeug, ein liegendes Motorrad oder auf eine hilflos wirkende Person zufährt und davon auszugehen ist, dass eine Autopanne oder ein Verkehrsunfall passiert sein könnte und sich jemand in Not befindet.

Als Frau kann ich das mulmige Gefühl vollkommen nachvollziehen, wenn dies auf einer einsamen Landstraße oder in der Dunkelheit passiert und man Angst hat, dass es sich um eine fingierte Panne oder einen vorgetäuschten Unfall bzw. Gefahrensituation handeln könnte.

Dennoch entbindet dies weder Mann noch Frau von der Pflicht zur Ersthilfe. Diese kann entsprechend der Situation auch darin bestehen, einfach nur einen Notruf abzusetzen, damit Polizei und Rettungskräfte alarmiert werden.

Das zuvor genannte Beispiel macht deutlich: Bei der Ersthilfe geht es nicht darum, ob man als Frau einen Reifen wechseln oder ein Fahrzeug überbrücken oder Abschleppen kann. Vorrangig war hier Hilfe benötigt, die Gefahrenstelle abzusichern, den Gegenverkehr zu warnen und die hilfsbedürftige Frau nicht alleine zu lassen!

Bei Angst vor Überfall: So kann man sich als Frau im Auto sicher der Unfallstelle nähern

Im zuvor geschilderten Beispiel hatte ich keinerlei Bedenken, direkt an der Pannenstelle anzuhalten und Ersthilfe zu leisten – denn es war noch tageshell und es waren noch viele PKW-Fahrer und Biker auf der Straße unterwegs.

Allerdings bin ich gemeinsam mit meinen Kindern vor ca. 3 Jahren schon einmal auf eine vermeintliche Unfallstelle zugefahren, wo die Bedingungen ganz anders waren. Damals war es Herbst und am späteren Abend – es war schon dunkel.

Die Unfallstelle befand sich auf einer kurvenreichen Landstraße, die durch den Wald führte und zu der späteren Uhrzeit waren auf der Strecke kaum noch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs. Da es nieselte, war die Unfallstelle unübersichtlich und ich konnte aus der Ferne nicht ausmachen, um wie viele Fahrzeuge es sich handelte und was passiert war.

Ich drosselte das Tempo, schaltete den Warnblinker an und betätigte die Zentralverriegelung des Autos. Das Fenster ließ ich nur einen Spalt weit herunter und fuhr langsam auf die Unfallstelle zu – in Gedanken mit dem rechten Fuß auf dem Gaspedal, um im Falle eines Falles jederzeit ordentlich auf´s Gas drücken zu können.

Die Unfallstelle erreicht, war ersichtlich, dass schon Ersthelfer zur Stelle waren, die dem Unfallfahrer halfen. Es handelte sich um einen Wildunfall, das verletzte Tier lag noch auf der Straße, die Unfallstelle war bereits abgesichert. Die Frage, ob weitere Hilfe benötigt wurde, vereinten die Anwesenden. Die Polizei war bereits informiert.

Langsam fuhr ich weiter und gab dem entgegenkommenden Gefahr durch Warnblinker und Lichthupe Zeichen, dass hinter den nächsten Kurven eine Gefahrenstelle lauerte. Auch dies ist ein Teil der wichtigen Ersthilfe. Denn zumindest wurde der Gegengefahr gewarnt und drosselte – hoffentlich – ebenfalls die Fahrgeschwindigkeit, um einen Auffahrunfall zu vermeiden.

Muss ich als Frau bei einem Verkehrsunfall anhalten und helfen?

Bei der Weiterfahrt beschäftigte mich ein Gedanke: Was hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer zugegen gewesen wären – im Dunklen und als Frau mit zwei Kindern im Auto alleine? Hätte ich mein Fahrzeug angehalten? Wäre ich ausgestiegen? Hätte ich direkte Ersthilfe geleistet?

Definitiv hätte ich dies alles nicht getan – zumindest nicht, ohne mir erst einmal aus dem sicheren Fahrzeug heraus einen Überblick zu verschaffen. Weil auch ich in einer derartigen Situation Angst gehabt hätte, in der Dunkelheit mitten im Wald anzuhalten und das Fahrzeug zu verlassen.

Einerseits besteht in einer solchen Situation die nachvollziehbare Angst, dass Kriminelle einen Überfall planen. Andererseits besteht bei dem kurvigen Streckenverlauf durch den Wald – erst recht bei Dunkelheit – ein extrem hohes Risiko, dass es zu Folgeunfällen kommt, bei denen man sich als Helfer selbst in höchste Gefahr bringt.

Was also hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer am Unfallort gewesen wären? Hier meine Antworten:

  • Langsam mit dem Auto der Unfallstelle näheren.
  • Versuchen, im Vorbeifahren mir einen Überblick zu verschaffen.
  • Mit dem Handy sofort die Polizei informieren.
  • Langsam weiterfahren, gegebenenfalls auf einer weniger gefährlichen Streckenpassage anhalten. Wichtig: Eigenes Auto sicher parken!
  • Mit Warnblinker und Lichthupe den Gegenverkehr warnen und auf die Gefahrensituation aufmerksam machen.
  • Falls möglich: Warndreieck aufstellen, um zusätzlich auf die Gefahrenstelle hinzuweisen.

Generell ist bei einer Gefährdungslage zulässig, sich selbst zu schützen, aber gleichsam besteht die Pflicht, entsprechend der Möglichkeiten Ersthilfe zu leisten, um bei einem Verkehrsunfall oder bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung zu vermeiden. Nicht nur, um der gesetzlichen Pflicht zur Ersthilfe Folge zu leisten, sondern auch um menschlich zu handeln!

Bei Autopanne & Verkehrsunfall richtig handeln!

Wenn Sie als Frau alleine oder mit Kindern in der Dunkelheit und auf einer wenig belebten Strecke auf eine Autopanne oder einen Verkehrsunfall zufahren, ist dies natürlich eine vollkommen andere Situation, als wenn Sie tagsüber auf einer vielbefahrenen Straße auf eine Unglücksstelle zufahren.

Das richtige Verhalten als Ersthelfer hängt stark von der konkreten Gefährdungslage ab. Passen Sie Ihr Verhalten auf die entsprechende Situation an und bringen Sie sich nicht selbst unnötig in Gefahr.

Wenn möglich in dieser Reihenfolge:

  • Halten Sie am Unfallort an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrzeug und den Unfallort durch den Warnblinker ab.
  • Bevor Sie aussteigen: Ziehen Sie die Warnschutzweste an.
  • Stellen Sie das Warndreieck auf.
  • Legen Sie erforderliche Wege hinter der Leitplanke zurück – falls vorhanden.
  • Informieren Sie Polizei und Rettungsdienste per Mobiltelefon oder Notruf an der Rettungssäule.
  • Bei hilfebedürftigen Personen Erste Hilfe leisten.

So stellen Sie das Warndreieck richtig vor der Gefahrenstelle auf:

  • 50 Meter innerorts
  • 100 Meter auf der Landstraße
  • 200 Meter auf der Autobahn

Es kann auch sinnvoll sein, nicht nur eins, sondern mehrere Warndreiecke vor der Gefahrenstelle aufzustellen.

aufgestelltes Warndreieck an Gefahrenstelle

Für den Anruf bei der Polizei ist wichtig, dass Sie

  • Standort
  • Art des Notfalls
  • Anzahl der hilfebedürftigen Personen
  • Schwere des Notfalls möglichst exakt

schildern, damit seitens der Rettungskräfte die notwendigen Hilfsmaßnahmen schnellst- und bestmöglich in die Wege geleitet werden können.

Als Ersthelfer bei Unfällen & Autopannen: Keine Angst vor Fehlern!

Wer nicht gerade eine Ausbildung als Rettungsassistent, Polizist oder Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau absolviert hat, wird steht im Notfall unter Stress und hat vermutlich Angst, bei der Leistung von Erster Hilfe nicht richtig zu handeln.

Alles, was man in der Fahrschule und beim Erste Hilfe Kurs irgendwann mal gelernt hat, scheint vollkommen in Vergessenheit geraten zu sein – und wenn nicht, ist man sich vielleicht trotzdem nicht sicher, ob man das Richtige tut.

Doch dies sollte keinesfalls ein Grund sein, nicht im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Erste Hilfe zu leisten. Denn oftmals tut man intuitiv das Richtige und es gibt nichts Schlimmeres, als in einer Notfallsituation nichts zu tun.

Versetzen Sie sich in die Lage einer verunfallten Person, werden Sie zweifelsfrei feststellen, dass alleine die Anwesenheit einer Person als Hilfe empfunden wird – unabhängig davon, ob diese konkret Hilfe leisten kann oder alleine durch ihre Anwesenheit „nur“ Trost und Hoffnung durch Zureden spenden kann!

Übrigens: Als Ersthelfer genießen Sie besonderen Rechtsschutz. So sind Sie als Nothelfer automatisch durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, die bei Verletzung oder Sachschäden greift. Die Person, denen Sie helfen bzw. deren Versicherung muss für Aufwendungen und Sachschäden aufkommen, die Ihnen durch die Ersthilfe entstehen.

Fahren Sie das nächste Mal auf ein liegengebliebenes Fahrzeug oder eine hilflos wirkende Person zu, verlangsamen Sie die Fahrt und vergewissern Sie sich, ob ein Mensch Hilfe benötigt – ungeachtet dessen, ob Sie bei einem Verkehrsunfall oder einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung begehen oder nicht. Erste Hilfe ist Pflicht. Denken Sie bei jeder Autofahrt daran: Jederzeit könnte es Ihr Kind, Ihre Schwester, Ihr Bruder, die beste Freundin, die eigenen Eltern oder gar Sie selbst sein, der/die auf Hilfe angewiesen ist.

Träume wahr werden lassen (sponsored)

Schrumpfen unsere Träume? Jeder Mensch träumt. Jede Nacht. Nicht immer erinnern wir uns an das Geträumte. Manche von ihnen sind absurd, eigene machen Angst und es gibt präkognitive Träume, die in Erfüllung gehen. Hinter mir liegt eine Woche. Eine ganz besondere Woche. Nach einem vollkommen verrückten Traum, der mir den Kopf verdreht hat. Absurd. Schön. Unvorstellbar. Und vollkommen verrückt. In einer fast schlaflosen Nacht hat sich dieser Traum immer wieder abgespielt. Zu schön wäre es, könnte man solche Träume wahr werden lassen. Wer weiß? Manche gehen in Erfüllung. Jedenfalls sind sie es wert, daran festzuhalten.

Träume sind zum Erfüllen da!

Nicht nur in der Nacht träumen wir. Lebensträume. Dinge, die wir tun wollen. Dinge, die wir erleben wollen. Aber auch immer wieder Dinge, die wir verschieben. Keine Zeit. Kein Geld. Kein Elan. Oder einfach der innere Schweinehund, der uns auf den Füßen steht. Anstatt dass wir unsere Träume wahr werden lassen. Irgendwann kommt der Augenblick des Erwachens. Es kommt der Zeitpunkt, an dem wir bereuen, all diese Dinge nicht getan zu haben. Hätten wir uns doch nur besser um unsere Traumerfüllung gekümmert.

Wann sind unsere Träume eigentlich kleiner geworden als wir selbst? Wann haben wir aufgehört, uns um sie zu kümmern? Wie war es möglich, dass banale Gründe uns daran hindern konnten, Träume war werden zu lassen?

Dieser Frage ging die TARGOBANK auf den Grund und so entstand die Idee zum Film “Echte Träume”. Kinder und Erwachsene wurden nach ihren Träumen befragt. Ein spannendes Projekt, dass uns dazu anregen soll, über unsere Traumerfüllung nachzudenken.

Lebe Deine Träume – heute … nicht morgen!

Träumen erhält uns am Leben

Wer keinen Traum hat, hat keine Ziel. Und wer kein Ziel erreicht, wird am Ende das Glück nicht gefunden haben. Und den Versuch nicht unternimmt, sein Glück zu finden und nicht alles daran setzt, Träume wahr werden zu lassen, wird am Ende bereuen. Immer wird die Frage im Raum stehen:

“Was wäre wenn…?”

Kinderträume sind toll. Kinder nehmen ihre Träume wichtig. Sehr wichtig sogar. Schon im kleinen Alter haben sie einen Traumberuf. Mädchen wollen Prinzessin werden und überlegen sich, wie das Prinzessinnenkleid aussehen wird; Jungs haben klare Vorstellungen von ihrem Traumauto und füllen jeden Cent in die Spardose. Kinder haben Wünsche, Astronaut zu werden, den Mann auf dem Mond zu heiraten oder die Welt aus den Angeln zu heben. Je älter Kinder werden, umso mehr verändern sich ihre Wünsche und Vorstellungen. Ein Haus, die Auswanderung oder ein eigenes Unternehmen. Selbständig arbeiten, anstatt unter einem Chef zu buckeln.

Tendenziell werden Kinderträume aber im Laufe der Zeit kleiner. Wo es früher noch große, manchmal auch unerfüllbare Wünsche waren, finden sich auf einmal pragmatische Wünsche. Ein amerikanischer Einbaukühlschrank. Eine tolle Couch. Ein riesiger Fernseher. Von den Kindheitsträumen keine Spur mehr. Schade. Auch, wenn sie manchmal verrückt waren.

Bei der Befragung der Probanden hat die TARGOBANK herausgefunden, dass im Laufe der Jahre Träume und Wünsche der Probanden kleiner geworden sind, als sie selbst. Resignation? Aufgabe? Jedenfalls sehr schade. Das findet auch die TARGOBANK und hat die Traumkapsel ins Leben gerufen. www.targobank-magazin.de, das Online-Unternehmensziel der TARGOBANK, stellt die inhaltliche Verbindung zwischen der Produktwelt der Bank und der Träume-Initiative her.

TARGOBANK: Traumkapsel

Warum sollten Kinder und Erwachsene nicht einfach ihre Träume wahr werden lassen? Um Menschen zu motivieren, hat die TARGOBANK die Internetseite echte-traeume.de ins Leben gerufen. Dort berichten redaktionelle Beiträge und Portraits von Menschen, die sich um ihre Traumerfüllung gekümmert haben und dort ist auch die Traumkapsel zu finden. Jeder kann in diese Traumkapsel seine Kindheitsträume eintragen und so dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Eine schöne Idee, um vielleicht doch noch einige Träume wahr werden lassen zu können.

Die TARGOBANK AG & Co. KGaA  betreut an über 360 Standorten in 200 Städten vier Millionen Kunden und ist die Tochter der Genossenschaftsbank Credit Mutuel, eine der führendsten Banken Europas.

Dieser Artikel wurde von TARGOBANK gesponsert!

Als Frau auswandern

Leben im Ausland – Folge deinem Traum. Im deutschen TV gibt es gleich mehrere Formate, die sich mit dem Thema Auswanderung beschäftigen. Einerseits hegen viele Menschen diesen Traum, der Deutschland den Rücken zu kehren, andererseits zeigen diese TV-Formate, dass es nicht immer einfach ist, diesen Traum zu erfüllen. Selten wollen Frauen auswandern, wenn sie keinen starken Partner an ihrer Seite haben. Der Umzug in ein fremdes Land ist ein Wagnis mit vielen Unbekannten. Ein Wagnis, bei dem viel schief gehen kann und ist wohl einer der typischen Träume, die man am liebsten als Paar realisieren möchte.

Wie ich es in diesem Beitrag schon erwähnte, war meine Auswanderung ein lang gehegter Traum meines Mannes und mir. Erst waren es die üblichen Bedenken, die uns abhielten. Zu wenig Geld, die Kinder sind noch zu klein. Wir beherrschten keine Fremdsprache gut genug und außerdem würden wir ältere Verwandte zurücklassen. Ein konkretes Ziel für das Leben im Ausland gab es ebenfalls noch nicht. Mein Mann mochte es sonnig, ich bin Fan des Winters. Dann verstarb mein Mann.

Es war klar, entweder würde ich mit seinem Tod den gemeinsamen Traum an den Nagel hängen oder ich würde es JETZT tun. Auch, wenn nur wenige Frauen auswandern, also alleine, und ich mich gar nicht mehr richtig vorbereiten konnte, war mir mit einem Male alles egal. Raus. Weg. Traum erfüllen. Ob ich in Deutschland mein Leben und das der Kinder organisiere oder im Ausland – das würde keine Rolle spielen.

Zwei Monate nach dem Tod meines Mannes

Ich packte unsere Sachen, baute Möbel ab, suchte ein schönes Haus in Frankreich und schwups, weg war ich. In mir machte sich Aufbruchstimmung breit. Schnell und ohne Zweifel. Es war keine Flucht vor der neuen Lebenssituation. Es war keine Flucht aus der Trauer. Es war die Erkenntnis, dass man eigene Träume realisieren muss. Jeden Tag kann es dafür zu spät sein. Der Tod meines Mannes war nicht der Grund, er war lediglich der Impuls, dass wir und für das Leben im Ausland entschieden.

Mir fiel es nicht schwer, Deutschland den Rücken zu kehren. Ich vermisse nichts. Nur wenige Stunden, nachdem mein Mann verstorben war, fiel meine Entscheidung, die ich sofort meinen Kindern mitteilte.

Sie fanden es gut. Wenn wir die Fahrräder, die Meerschweinchen und die Katzen mitnehmen. Mein Sohn, der große, bereits in eigener Wohnung, unabhängig und beruflich gut unter, wollte mit kommen. Wohl die schönste Ehre, die einer Mutter zuteil werden kann.

Warum Männer und Frauen auswandern

Wenn Frauen auswandern, folgen sie dem Ruf ihres Herzens. Sie wandern aus tiefer Überzeugung aus und tun dies nur dann, wenn sie innerlich dazu bereit sind. Während Männer häufig ihren beruflichen Erfolg mit einer Auswanderung zementieren. Am Ende ihres beruflichen Laufbahn. Das Sahnehäubchen.

In meinem Umfeld gibt es eine Kollegin, die etwa zur gleichen Zeit auswanderte. Sie unternahm diesen großen Schritt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn. Bei ihnen wurde die Auswanderung lange geplant und doch kam die Realisierung relativ spontan. Bei mir war es nur spontan. Doch der Wunsch war schon viele Jahre tief in mir verwurzelt und mir war klar, dass ich nicht den Rest meines Lebens in Deutschland verbringen wollte.

Wenn Frauen auswandern – folgt das Alltags-Abenteuer

Werde ich nach Gründen gefragt, warum Frauen auswandern und warum ich ausgewandert bin, fallen mir viele ein. Das Wetter. Der Wunsch nach beruflicher Veränderung. Die Kultur. Das Essen. Politische Verhältnisse. Flucht vor sich selbst. Bei mir war es nichts von alledem. Ich will nicht dorthin, wo die Sonne ewig scheint. Mein Job ist klasse. Politische Verhältnisse sind anderswo auch nicht besser. Und wer selbst kochen kann, dem schmeckt es überall. Es war einfach die Lust auf Veränderung.

46 Tage – bis zum Tag X

Zwischen dem Tod meines Mannes und dem Tag meiner Auswanderung liegen 46 Tage. Wenn schon, dann richtig. Der Moment, in dem ich das letzte Mal die Tür in Deutschland hinter mir zu zog, war ein wahnsinnig geiles Gefühl. Vor uns lag eine lange Fahrt in das neue Haus. In einen kleinen Ort in Frankreich, in dem alles neu und ungewohnt sein würde.

Der große Sohn fuhr mit meiner Tochter vor. Der kleine Sohn und ich einen Tag später hinterher. Wir kamen nachts an. In ein dunkles Haus ohne Lampen, aber wenigstens mit Strom. Vom Garten sah ich nichts und doch war es ein großartiges Gefühl, zum ersten Mal das Tor auf unser Grundstück zu öffnen und mit dem Schlüssel unser neues, aber noch kahles Nest aufzuschließen.

Die Nacht ging irgendwo zwischen Umzugskisten, Pappbechern, leeren Wasser- und Colaflaschen viel zu langsam vorbei. Es hätte schneller sein dürfen, bis am ersten Tag in Frankreich die Sonne aufzog und wir anfangen konnten, uns einzurichten. Die Zimmer zu verteilen. Die Bilder aufzuhängen. Bilder aufhängen. Das erste, was ich schon immer getan habe, wenn wir umgezogen sind. Dort, wo meine Bilder sind, bin ich zuhause. Kaum angekommen, waren wir auch schon angekommen.

Jetzt bist du angekommen

Geht es darum, dass Frauen auswandern, geht es auch darum, dass sie das Familiennest neu aufbauen müssen. Ob man ausgewandert ist oder umgezogen ist – das Chaos der ersten Tage ist immer das gleiche. Umzugskisten, provisorische Sitzgelegenheiten, kochen auf dem Campinggrill. Die Zimmer müssen verteilt und dann eingerichtet werden. Im Haus zeigte sich schnell: So, wie wir es geplant hatten, fanden wir es doof. Neuplanung. Du nach oben, sie nach unten. Die Büros doch nicht hinten, sondern direkt in der Nähe des Eingangsbereichs. Da scheint keine Sonne. Egal. Dann blendet es nicht auf die Monitore. Oder doch lieber auf die Südseite? Egal. Nichts, was wir später nicht ändern könnten.

17 Zimmer. Die Hälfte steht leer. Unterm Dach wird keins genutzt. Warum auch. Es ist so viel Platz. Wer putzt eigentlich die ganzen Fenster? Und was ist mit den alten Gardinen, die ich so liebte? Sie passen nicht. Für alle Zimmer werden wir neue Gardinen brauchen. Wenn Frauen auswandern, sind Gardinen wichtig. Immens wichtig. 41 neue Gardinen. Wo bekommt man die so schnell her, wenn sie alle gleich sein sollen? Wie kann eine Frau auf die Schnelle 41 neue Gardinen finden? Die sollen schließlich gefallen. Ehe wir uns versahen, merkte ich mitten drin:

“Jetzt bist du angekommen!”

Was? So schnell geht das? So flott sagst du “zuhause”? Ich ärgerte mich. 46 Tage, ein paar Stunden. Schon war das neue Haus in einem fremden Land unser Zuhause geworden. Die ältere Dame von nebenan, wuselte im Garten herum. Immer mit Blick zu uns herüber. “Wer wohl die Neuen sind?” – hatte sie sich damals wohl gefragt. Und uns einfach freundlich und lachend zugewunken. So einfach kommt man an. Das Leben im Ausland hat begonnen. Schnell, unkompliziert. Mensch, warum haben mein Mann und ich diesen Schritt nicht schon vor 20 oder wenigstens vor 10 Jahren gewagt???

Telefon, Internet und Strom

An Tag zwei ging es um die wirklich elementaren Dinge. Telefon, Internet und Strom. Angemeldet hatten wir alles. Den Router hatten wir schon von Deutschland aus besorgt und in den drei wichtigsten Umzugskisten – gekennzeichnet mit XXX – ganz oben verpackt. Mit einer Umzugsfirma in der Familie ist das Packen der Kartons einfach Routine. Etwas anderes ist es, einen Router ohne Bedienungsanleitung und ohne Telefonsupport zum Laufen zu bekommen. Nichts ging und erst, als wir in den Shop des Anbieters fuhren, wurden wir schlauer. Irgendetwas stimmt mit der Leitung nicht. Mit einem Internetstick überbrückte man unseren Internetzugang, bis der Service raus kam. Freundlich. Sind die Menschen hier freundlich. Auch, wenn die Franzosen die Deutschen nicht mögen.

Nach dem ersten Monat standen die ersten Rechnungen an. Ein Wust, zum Durchkämpfen, bis ich sie bezahlen konnte. In Frankreich wird nicht überwiesen. Es wird mit TIP, per Scheck oder per Telefon bezahlt. Vorher muss man bei Strom- und Internetanbietern das Bankkonto akkreditieren. TIP ist einfach, wenn man weiß, wie viel das Porto kostet und wo die nächste Post ist.

Die Eingewöhnungsphase

An unser neues Haus gewöhnten wir uns schnell. In den ersten 3 Nächten lagen wir wach. Die Geräusche, die man noch nicht kennt. Ein lautes Scheppern. Mitten in der Nacht. 30 Minuten später. Ein lautes, anhaltendes Grummeln. Knacksen hier, Ächzen da. Sicherungskasten, Heizung und Holz. Die Schuldigen. Längst hören wir sie nicht mehr.

Ein leises Klingeln ertönt. Wird immer lauter. Montags und Donnerstags um 10 Uhr. Dienstags und Freitags um 12 Uhr. Und nochmal Dienstags um 14 Uhr und Freitags um 17 Uhr. Was ist das? Bäcker und Metzger. Hier werden die Franzosen und Auswanderer mit frischen Produkten direkt vor der Haustür versorgt. Hausgemachte Produkte. Frisches Baguette, feine Fleischwaren. Frische Eier von Hühnern des Bauern nebenan. Hühner, die genauso glücklich leben, wie die Menschen hier im Ort. Inzwischen sind wir mit Bäcker und Metzger auf Du & Du. Beide haben ihre Tour für uns geändert und halten direkt vor unserem Haus. Selbst an Feiertagen kommen Sie und hängen die Tüte an die Haustür. Das, ja genau DAS ist es, warum Frauen auswandern. Meine Kinder lieben es. Ich liebe es.

Upgrade der Lebensqualität

Wenn Paare, Männer oder Frauen auswandern, wünschen sie sich natürlich eine Veränderung. Eine Auswanderung ist dazu die passende Gelegenheit, denn es verändert sich wirklich viel.

Zum Einkauf geht es mit Duden oder Dolmetscher. Formulare füllen wir mit dem Google Translater aus und die ältere Dame, die am ersten Tag so fröhlich herüber winkte, ist längst eine herzliche Freundin der Familie geworden. In Woche eins zogen zwei neue Kätzchen bei uns ein. Französische Miezen, die ganz anders miauen, wie unsere beiden Katzen aus Deutschland. In Monat drei miaute ein kleines mit Flöhen besiedeltes Katerchen vor unserer Haustür und bat hungrig und siegessicher um Einlass. Den Weg zur Zoohandlung kannten wir zum Glück schon.

Unsere komplette Ernährung hat sich umgestellt. Alle Produkte sind hier anders. Zwar gibt es viele Markenprodukte, die wir aus Deutschland kennen. Doch wir lassen uns auf das Leben im Auslandein und verwenden Produkte der Region, die verdammt lecker sind. Manche Lebensmittel sind nicht unser Fall. Normal. Doch wir haben so viele neue Lieblingsleckereien gefunden, dass wir typisch deutsches Essen nicht entbehren. Nur manchmal. Am Anfang. Hier lebt man kulinarisch wirklich wie Gott in Frankreich. Was in Deutschland den meisten Menschen als teure Delikatesse verwehrt bleibt, gehört hier zum Standard.

Bei uns gab es nur eine negative Veränderung – der Schulalltag. In Frankreich gehen alle Kinder zur Ganztagsschule. Länger, wie die meisten Menschen in Deutschland arbeiten. Das Bildungsniveau: Schlecht. Meine Kinder haben jetzt Privatunterricht zuhause. Nachdem sie innerhalb von kürzester Zeit Augenringe bekamen. Es blieb ihnen weder Freizeit noch ausreichend Zeit zum Schlafen.

Manchmal spürt man, dass Franzosen Deutsche nicht mögen. Insbesondere an der Schule war das zu spüren. Hier im Ort sind die Menschen freundlich und die Kinder lieben es hier, denn hier laufen die Uhren anders und alles ist weniger stressig. Wir haben eine ganz tolle Privatlehrerin gefunden, die nicht einfach ihre Stunden abreißt, sondern richtig gut ist und auf ganz besondere Weise ihren Unterricht gestaltet. Die Kids haben Spaß zu lernen und freuen sich auf die Lehrerin.

Hier ticken die Uhren anders

Hier rennen die Menschen nicht mit Übereifer dem übervollen Terminkalender nach, sondern kommen regelmäßig zu spät und manchmal auch gar nicht. Im Winter, wenn es schneit und der Schulbus nicht fährt, bleiben Kinder aus den Orten eben zuhause. Ob der Bäcker Montags pünktlich um 10 Uhr klingelt oder erst um 12 – das ist völlig schnuppe. Solang er nur kommt und das Baguette frisch aus dem Ofen geholt wurde.

Ja, wir sind angekommen! So geht Leben, so geht das Gefühl von Freiheit. Schade, dass wir diesem Traum erst 2014 gefolgt sind und nicht schon viel früher. Eins ist klar: Auf die nächste Traumerfüllung warten meine Kinder und ich nicht lange. Wir werden künftig jede Gelegenheit am Schopfe packen. Das Leben im Ausland, hier in Frankreich, ist ein schöner Lebensabschnitt. Welcher wird wohl der nächste Traum sein, den wir uns als Familie erfüllen?

Verhütung – Aus dem Kopf (sponsored)

Spätestens mit dem Eintritt in die Pubertät fangen alle Frauen sich mit dem Thema Verhütung zu beschäftigen. Ein wichtiges Thema, denn es schützt einerseits vor Krankheiten, andererseits ist es ein wichtiger Teil der Familienplanung.

Ein Thema, das Frauen gerne aus dem Kopf hätten: Verhütung

Rund um Verhütungsmittel entstehen für Frauen aller Generationen viele Fragen. Welche Methode ist sicher? Welche lässt sich fehlerfrei anwenden? Welche Methode der Verhütung ist die beste in der Partnerschaft? Welche gesundheitlichen Risiken ergeben sich durch das Verhüten?

Hat sich eine Frau für eine Variante entschieden, ist das Thema noch lange nicht erledigt, weil sie immer an die Einnahme der Pille denken oder sich anderweitig regelmäßig um ihre Verhütungsmethode kümmern muss. Allzu verständlich, dass Frauen gerne die Möglichkeit hätten, all diese Dinge einfach mal aus dem Kopf streichen zu können. Doch ganz so einfach ist es bei wichtigen Themen nicht und es fühlt sich an, als sei es auf unsere Stirn tätowiert.

Verhütung: Aus dem Kopf streichen

Eine neue Website macht es möglich. Mit einer individuellen “aus dem Kopf”-Botschaft können sich Frauen all das auf die Stirn “tätowieren”, was sie gerne aus dem Kopf streichen würden – wie zum Beispiel die leidige Suche nach einer geeigneten hormonellen Verhütung.

Die Idee für diese Website kommt von MSD SHARP & DOHME GMBH und möchte dazu beitragen, Frauen über Verhütungsmethoden zu informieren, bei denen nur einmal monatlich oder seltener an die Empfängnisverhütung gedacht werden muss. Auf witzige und kurzweilige Weise informiert MSD über die Möglichkeiten, die sich Frauen bietet und geht auf alle Methoden wie z. B. Verhütungspflaster, Verhütungsring, Verhütungsspritze, Verhütungsstäbchen und Hormonspirale ein.

Diese Verhütungsmethoden bieten Verhütung für einen Monat, drei Monate oder sogar über Jahre. Frauen jeden Alters können sich auf der von MSD ins Leben gerufenen Seite Vor- und Nachteile der Verhütungsmöglichkeiten anschauen und so für sich die richtige Entscheidung rund um die Familienplanung leichter finden und sich im wahrsten Sinne des Wortes das Thema aus dem Kopf streichen.

Verhütung aus dem Kopf: Und so geht´s

Wollen auch Sie sich Dinge aus dem Kopf streichen, dem Kopfkino Einhalt gebieten und auf andere Gedanken kommen? Dann laden Sie auf ausdemkopf.de ein Selfie hoch und “tätowieren” Sie auf die Stirn, was Sie loswerden wollen. Sei es das lästige Thema Verhütung, Fragen rund um die Familienplanung, Ihren Ärger über hartnäckiges Hüftgold, das schlechte Wetter – oder was auch immer. Ihre “aus dem Kopf” Botschaft können Sie ausdrucken oder an Freunde, Familie oder Ihren Partner schicken.

Wer ist MSD?

Das Unternehmen MSD SHARP & DOHME GMBH gehört zu Merck & Co., einem in Deutschland gegründeten Unternehmen (seit 1891). 1963 wurde MSD Deutschland GmbH gegründet. Der Firmensitz ist seit 1994 in Haar bei München. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 2.200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. MSD stellt verschreibungspflichtige Medikamente, Biologika, Impfmittel und Tier-Arznei her und zählt zu den fünf größten Arzneimittelherstellern weltweit.

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Wandsticker – Schluss mit kahlen Wänden

Rauhfasertapete in weißem Anstrich waren viele Jahre trendig. Weiße Wände sehen ordentlich und sauber aus. Leider fast steril. Deshalb sorgen sie nicht unbedingt für Wohlbehagen. Weiße Wände müssen nicht sein! Eine farbig gestrichene oder mit einem Wandsticker dekorierte Wand macht einen wesentlich wohnlicheren Eindruck und erzeugt eine Wohlfühlatmosphäre. Wandtattoos und Sticker zum Aufkleben werten die Räumlichkeit auf und erlauben es, für jedes Zimmer passende Motive auswählen und langweiligen Zimmerwänden den Kampf anzusagen.

Die tollen Wandaufkleber haben einige Vorteile in sich vereinbart. Mit ihnen können Sie ohne großen Renovierungsaufwand jedem Raum einen neuen Look verpassen, denn die Aufkleber lassen sich in wenigen Minuten auf die Tapete kleben und einige von sind sogar spurlos ablösbar, wenn man die Zimmerwand erneut umgestalten möchte.

Kleben Sie schon oder malen Sie noch?

Bevor der Klebetrend mit Wandstickern und Wandtattoos ausbrach, griff ich alle paar Jahre zu Wandfarbe, Malerrollen und Pinsel, um die Wände neu zu streichen und vor allem die Kinderzimmer und das Badezimmer mit schönen Motiven zu gestalten.

Für mich war das ein Hobby, das ich zwar gerne machte, aber was oft teures Geld und vor allem viel Zeit kostete. Oft habe ich sogar komplette Wände künstlerisch bemalt, allerdings wachsen die Kinder recht schnell aus ihren Wunschmotiven heraus oder finden langweilig, was noch vor ein paar Wochen das Größte war.

Andere TV-Helden werden interessant und ich hatte keine Lust, im gleichen Tempo die Zimmer der Kids umzugestalten. Für uns kamen die Wandaufkleber also sehr gelegen. Nicht nur für die Kinderzimmerwände, sondern auch für die Küche, das Wohnzimmer, die Flure und das Bad. An unglaublich tollen Motiven bei Sticker, Tattoo und Co mangelt es nicht.

Riesige Auswahl bei Klebebildern für Wände

Obwohl der Trend nicht mehr ganz so neu ist, kommen immer schönere Motive in den Handel. Die Onlineshops setzen auf kreative Ornamente, süße Kindermotive aus allen bekannten Märchen und Kindersendungen, für die Küche gibt es Wandsticker mit Food-Motiven oder solche, die das Thema Kaffee aufgreifen. Blumenranken, Schmetterlinge, Tiere oder Sprüche. Was auch immer man an die Wand kleben möchte – die Anbieter für Wandtattoos und Wandsticker haben es. In allen Größen und in sämtlichen Farben.

Wandbilder anbringen

Natürlich spricht nichts dagegen vor dem Aufkleben von Wandstickern oder Wandtattoos erst für neue Farbe im Zimmer zu sorgen oder zuerst die Tapete auszutauschen. Dabei gilt aber, diesen Tipps zu beherzigen.

Wandsticker nicht auf frische Tapeten

Bei frisch tapezierten und gestrichenen Wänden sollten Sie mit dem dekorativen Bekleben der Wände ein paar Tage warten, bis Tapetenkleister und Wandfarbe vollständig getrocknet sind. Sonst kann es passieren, dass ein Wandsticker oder Wandtattoo nicht richtig haftet. Bei uns zog die Transferfolie bei diesem Kaffeebild leider die Wandfarbe an einigen Stellen ab.

Vorsicht bei grobkörniger Tapete

Je gröber eine Tapete ist, umso größer sollten die Wandmotive ausgewählt sein. Einige Anbieter vermerken entsprechende Hinweise in ihren Produktbeschreibungen. Tatsächlich kann es vorkommen, dass ein Wandsticker nicht vernünftig hält oder nicht schön aussieht, wenn die Rauhfasertapete darunter zu grobkörnig ist.

Für große Wandaufkleber Rakel benutzen

Je nach Größe des Klebemotivs ist es sinnvoll, mit einem Rakel das Klebebild an die Wand zu übertragen. Das Rakel erlaubt es, Wandtattoos bzw. Sticker ohne Bläschenbildung anzukleben.

Übertragen von Transferfolie

Bevor ein Motiv auf die Wand geklebt wird, ist die passende Stelle auszusuchen. Dafür ist man am besten zu zweit. Eine Person hält das Klebebild an der Zimmerwand fest, die andere Person schaut, ob es dort wirklich gut zur Geltung kommt. Kleine Wandsticker können vor dem Aufkleben von der Transferfolie abgezogen und direkt auf die Tapete geklebt werden. Große Wandaufkleber bringt man stückweise von der Folie auf den Untergrund.

Dazu löst man im oberen Bereich ein Stück des Motivs von der Transferfolie ab und heftet es an die Wand, um es mit dem Rakel vorsichtig und mit etwas Druck auf die Zimmerwand zu reiben. Nun wird die Trägerfolie ein weiteres Stück abgezogen und mit dem Rakelwerkzeug erneut das Klebemotiv auf die Tapete gedrückt. Diese Schritte wiederholt man solange, bis das gesamte Wandtattoo oder alle Wandsticker fertig aufgeklebt sind.

Mehrere Motive kombinieren

Nichts spricht dagegen, verschiedene Motive miteinander zu kombinieren. Idealerweise nimmt man dann Klebebilder eines Herstellers, damit sich die Oberfläche der Wandtattoos gleichen. Die größeren Motive werden zuerst angeklebt, kleinere Wandsticker kommen zum Schluss dran, weil sie leichter platziert und angebracht werden können. Ganz toll sieht beispielsweise das Kinderzimmer aus, wenn nicht nur die Wand mit Stickern und Tattoos verschönert wird, sondern kleinere Klebebilder auf Bettrahmen, Kleiderschrank, Wickelkommode oder Zimmertür und Fenster gestaltet werden.

Duftsäckchen mit Lavendel – Motten haben keine Chance

Seit Ewigkeiten fand ich den Duft von Lavendel sehr unangenehm. Um es genauer zu formulieren: Lavendel – mein persönlicher Alptraum. Ich mied jedes Parfüm, in dem er zu riechen ist und es schien, als verfolge mich dieser grausame Geruch. Überall begegnete mir Lavendelduft.

Dabei sagt man dem Lavendelöl nach, es sei vielseitig nützlich. In Form von ätherischem Öl soll er für Harmonie und innere Ruhe sorgen, den Schlaf fördern und Motten aus dem Kleiderschrank fern halten. Dafür gibt es eigens kleine Duftsäckchen, die man kaufen und in die Schränke legen kann. Oder noch schlimmer: Mottenkugeln. Für mich war es immer ein Albtraum, dieses Zeug zu riechen.

Bis meine Tochter nach unserer Auswanderung mit einem Korb voll Blumen und Grünzeug ins Haus gestürmt kam. Jede Blüte musste fotografiert und beschnuppert werden. Erstmals hielt ich frische Zweige einer Lavendelpflanze in den Händen – und fand sie total süß. Auch, wenn mich der Geruch nach wie vor nicht wirklich von den Socken haut. Hübsch aussehen tut er trotzdem.

Wie ich zu Lavendel Duftsäckchen kam

Kaum kam das Tochterkind mit ihrem Blumenkorb angerannt, war ich auch schon in meinem täglichen Kreuzverhör. Fragen über Fragen.

  • Wie heißt die Pflanze?
  • Was ist das für eine Blume?
  • Warum riechen die Zweige so gut

Kind, das ist Lavendel. Wie ich solche Momente … liebe. Was macht man mit Lavendel? Kann man das essen? Weiß ich nicht, Kind. Aber man kann damit Duftsäckchen machen, um sie in den Kleiderschrank zu legen. Warum macht man das? Weil die Kleider dann gut riechen? Ja, auch. Aber der Geruch hält Motten fern. Oh prima, Mama! Wir haben doch so viele kleine Säckchen. Ich mach jetzt Lavendelsäckchen!

Lavendelduft im Februar

Das war im September letzten Jahres und ich hatte mich inzwischen mit den Duftsäckchen in allen Kleiderschränken abgefunden. Man gewöhnt sich auch an Lavendelgeruch. Oder vielleicht nimmt man ihn einfach nicht mehr wahr, wenn das eigene Tochterkind das ganze Haus mit Lavendelsäckchen lavendelisiert.

Doch die Tage fiel mir eins der kleinen Organzasäckchen in die Hände, die meine Kleine im vorigen September mit den duftenden Lavendelblüten gefüllt hatte. Jetzt wollte ich es aber wirklich wissen. Riechen die getrockneten Blüten noch? Oh, und wie.

Nur leicht die knisternden Blüten im Organzabeutelchen aneinandergerieben, strömte der intensive Lavendelduft zu mir auf. Kein Wunder, dass Motten nicht in Lavendel beduftete Kleiderschränke einziehen wollen.

Inzwischen finde ich den Geruch der lilafarbenen Blüte nicht mehr so schlimm und der wilde Lavendel in Frankreich duftet ganz anders, als ätherisches Lavendelöl, das ich aus Deutschland kannte. Selbst mit dem Geruch von Mottenkugeln haben unsere Duftbeutelchen nichts gemeinsam. Ich mag diesen Duft inzwischen sogar – fast.

Lavendelsäckchen selbst machen

Tochterkind hatte ein paar Lavendelsamen aufgehoben und in ein Blumenbeet im Garten gepflanzt. Wir wollen jetzt den Lavendel selbst anpflanzen, um auch in diesem Jahr wieder für neue Duftsäckchen zu sorgen. Wir haben die Lavendelzweige ein paar Tage trocknen lassen und dann mit einer Schere kleingeschnitten, um sie in kleine Organzasäckchen zu füllen.

Alternativ können aus Stoffresten kleine Kissen genäht werden, in die man den Lavendelschnitt einfüllt. Lavendelduftsäckchen oder Lavendelkissen werden präventiv in die Schränke getan, dann machen es sich Motten (bekannte und gefräßige Kleiderschädlinge) gar nicht erst in der Wäsche gemütlich.

Die getrockneten Blüten werden nicht zwischen die Wäsche gelegt, sondern am besten neben dran, oben drauf oder an einen separaten Kleiderbügel gehängt, damit der Lavendelgeruch ausströmen kann.

Ab und zu kann man Lavendelkissen oder Lavendelsäckchen zwischen den Händen reiben, um frischeres ätherisches Öl freizusetzen. Ob es wirkt, kann ich nicht sagen. Wir hatten auch ohne Lavendel noch nie Mottenbefall in der Wäsche. Zumindest duftet die Wäsche toll und Tochterkind hat reichlich Spaß beim Basteln gefühlter 500 Lavendelsäckchen.

Bremsencheck: Wusstet Ihr schon? (sponsored Post)

Ich bin mir sicher, dass es ganz viele Frauen gibt, die sich mit dem Auto mindestens genauso gut auskennen, wie Männer. Ich gehöre allerdings nicht dazu. Meine Kenntnisse rund um das Fahrzeugbeschränken sich auf Tanken, Einsteigen und Losfahren. Geht es um die Bremsanlage, den Bremsencheck oder ähnliches, weiß ich mit Müh und Not, wovon überhaupt geredet wird. Manchmal wäre es doch gut, sich etwas mehr auszukennen. Nicht etwa, weil man einen Bremsencheck oder eine Motorenwartung selbst durchführen will. Sondern um mit einem gewissen Grundverständnis erkennen zu können, ob eine Wartung oder eine Reparatur ansteht.

JP Krämer erklärt, wie die Bremsanlage funktioniert und worauf es beim Bremsencheck ankommt

Gut, dass JP Kraemer im Auftrag von PEUGEOT in diesem Video sehr verständlich erklärt, wie die Bremsanlage des Autos funktioniert und was passiert, wenn man sich nicht rechtzeitig um den Bremsencheck kümmert.

Bremsencheck – Zusammenfassung

Die Bremsanlage besteht nicht nur aus Bremsscheibe und Bremsklotz, sondern auch aus dem Bremsschlauch. Durch ihn läuft die Bremsflüssigkeit. Der Schlauch selbst ist aus flexiblem Kunststoff, damit er beim Lenken des Fahrzeugs jeder Bewegung folgen kann. Während der Autofahrt entsteht im Bremsschlauch eine enorme Hitze. Oft bis zu über 100°C.

Dies und die vielen Bewegungen, die der Schlauch der Bremsanlage mitmachen muss, sorgt dafür, dass der Schlauch irgendwann unweigerlich porös wird und das Material Risse bekommt. Der Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit verdampft und das Bremspedal wird hart, weil nun nicht mehr ordentlich komprimiert werden kann. Es mangelt an Bremsdruck und das Bremsen mit dem Fahrzeug kann gefährlich werden, weil die Bremse nicht mehr richtig funktioniert.

Regelmäßig zum Bremsencheck

Damit man sich, die Familie und andere Verkehrsteilnehmer nicht in Gefahr bringt, gibt es also ein paar Dinge, die man tun sollte. Was die Bremsanlage angeht, ist ein regelmäßiger Bremsencheck notwendig. Wie das geht? Ganz einfach:

  • Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln
  • Bremsschlauch kontrollieren (dass er keine Risse hat)

Ah ja, so einfach klingt das. Ist es aber nicht. Denn bevor man überhaupt an all die Fahrzeugteile kommt, müssen erst die Reifen ab. Weil natürlich diese tolle Erklärung von JP Krämer noch lange kein Automechaniker-Fachwissen ersetzt und ordentlich funktionierende Bremsen absolut wichtig sind, wenn man dem eigenen Fahrzeug am Straßenverkehr teilnimmt, fährt man am besten in eine Vertragswerkstatt und lässt sein Auto einem professionellen Bremsencheck unterziehen.

PEUGEOT Videoreihe “Wusstet Ihr schon?”

Der Automobilkonzern PEUGEOT vermittelt mit der Videoreihe “Wusstet Ihr schon?” jede Menge Tipps rund ums Auto. JP Kraemer, bekannt aus der Doku-Soap ‘Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott‘ ist leidenschaftlicher Hobbyschrauber aus dem Ruhrpott (Dortmund) und nun Werbegesicht der PEUGEOT Spots, die auf YouTube zu sehen sind.

Aus der PEUGEOT Reihe sind beispielsweise auch diese Videos erschienen:

  • Reifen
  • Zahnriemen
  • Inspektion
  • Zündkerze

Denken Sie daran: Lassen Sie Ihre Bremsen regelmäßig checken, denn eine astrein funktionierende Bremsanlage trägt der Sicherheit bei jeder Autofahrt bei. Den nächsten PEUGEOT Service-Partner finden Sie hier.

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Mit dem Auto sicher unterwegs (Sponsored Video)

Nachrichten sind mir ein Graus – andauernd hört man von schlimmen Dingen rund ums Autofahren. Tragische Unfälle, Kinder, die im Sommer im geparkten Familienauto zurückgelassen werden und zu Schaden kommen. Nehmt also IMMER eure Kinder mit – auch, wenn´s nur “ein Sekündchen” dauert. Mit zunehmendem Alter frage ich mich wächst mein Bewusstsein, was beim Autofahren alles passieren und wie man mit dem Auto sicher unterwegs sein kann.

Als Mutter wächst das Interesse für sichere Autofahrten

Es hat den Anschein, als hätte es das früher alles nicht gegeben. All die schlimmen Unfälle.Aber das ist natürlich Blödsinn. Vielmehr ist es so, das man sich in jungen Jahren über all das, was passieren kann, überhaupt keinen Kopf macht.

Das Bewusstsein für alle möglichen Gefahren entwickelt sich meiner Meinung nach erst, wenn man Mutter oder Vater wird und man sich erstmals im Leben mit den Gedanken auseinandersetzt, dass dem Kind oder den Kindern was passieren könnte. Dieses Kopfkino kann einen echt kirre machen.

Doch wenn man als Frau und Mutter rational an die Dinge herangeht, lassen sich viele Risiken minimieren. Das gilt ganz besonders auch im Bezug auf die Sicherheit beim Autofahren. Deshalb habe ich 5 wichtige Punkte zusammengestellt, um mit dem Auto sicher unterwegs zu sein. Diese Tipps für Eltern, vor allem für uns Frauen und Müttern, sollen die Angst beim Autofahren nehmen. Allzeit gute Fahrt – so geht´s richtig.

1. Keine Angst vor kurvigen Bergstraßen

Kurvige Bergstraßen sind für viele Frauen blanker Horror. Zugegeben, es klingt im ersten Moment gar nicht beruhigend. Aber 75 % aller Unfälle passieren auf gerader Straße. Betrachtet man diese Zahl mal ganz rational, wird klar, dass man beim Autofahren immer auf die Sicherheit achten muss. Wer in Urlaub fährt und dabei mit dem Familienauto Berg- und Talbahnfahrten vor sich hat, kann also beruhigter diese Strecken bewältigen, wenn man generell auf maximale Sicherheit achtet – ob man jetzt die Kinder durch die Pyrenäen kutscht oder durch Flachland.

2. Winterreifen sind nur für den Winter gedacht

Man kann durchaus mit Winterreifen auch im Sommer fahren. Allerdings hat man bei einer ungefähren Geschwindigkeit von 100 km/h einen etwa 6 Meter längeren Bremsweg. Daher macht es auf jeden Fall Sinn, auf Sommerreifen zu wechseln. Immerhin: die 6 Meter können Unfälle vermeiden, weil man doch mehr Pufferzone zwischen dem eigenen Familienauto und dem  vorausfahrenden Fahrzeug hat.

3. Leichter Regen kann gefährlicher sein wie Starkregen

Das kann durchaus richtig sein. Vor allem, wenn es im Sommer schon länger nicht mehr geregnet hat, wird das Autofahren in der Sicherheit eingeschränkt, weil sich ein rutschiger Schmierfilm auf der Straße bilden kann. Ist man mit dem Familienauto und den Kindern unterwegs, heißt es: Fuß vom Gas und besonders gut aufpassen. Übrigens, es ereignen sich 99 % aller Unfälle bei leicht nassen Straßen.

4. Der richtige Reifendruck – wichtig für Sicherheit

Oh, Reifendruck prüfen. Wie nervig. Macht die Fingernägel kaputt und bei luftiger Sommerkleidung ist das Bücken an der Tanke auch nicht gerade prickelnd. Aus Bequemlichkeit nicht den Druck der Reifen regelmäßig zu prüfen, kann jedoch fatale Folgen haben. Im Sommer sind 66 % aller Familien mit zu wenig Druck auf den Reifen unterwegs. Dabei geht man beim Autofahren jedoch ein Risiko ein, das sich vermeiden lassen kann und das man als Familienoberhaupt vermeiden sollte. Außerdem:platte Schlappen schlucken Sprit. Fährt man stets mit dem richtigen Reifendruck, kann man pro Jahr gut eine komplette Tankfüllung einsparen.

5. Straßenbelag macht Reifen kaputt

Ja, auch da ist was dran. Allerdings finde ich erstaunlich, dass nicht etwa schnelles Autofahren auf der Autobahn die Reifen am meisten beansprucht, sondern vor allem sind es die entspannt gefahrenen Bergstraßen, die den Autoreifen am meisten abverlangen. So oder so, man sollte immer auf die Pneus achten, wenn man mit dem Familienauto und den Kindern on Tour ist.

Was sonst noch wichtig ist

Bei uns ist es so, dass der Mann im Haus für die Sicherheit des Familienautos überwiegend verantwortlich ist. Trotzdem finde ich es beruhigend, wenn man sich auch als Frau und Mutter mit der Materie beschäftigt.

Darum checke ich jetzt doch öfter mal den Reifendruck und messe mit einem 1-Euro-Geldstück die Profiltiefe. Dabei steckt man die Münze hochkant zwischen die Rillen des Pneus. Der silberne Rand muss vollständig vom Reifenprofil bedeckt sein.

Ansonsten ist der Autoreifen zu sehr abgefahren und es wird allerhöchste Zeit für neue Reifen. Da sollte man sich ausschließlich auf gute Markenreifen verlassen. Ein Reifenspezialist ist das Unternehmen France´s Michelin.

Die Firma aus Clermont-Ferrand sammelt nun schon seit über 100 Jahren Wissen über Fahrverhalten und setzt dieses ein, um hochwertige Reifen für das Familienauto zu fertigen. Dafür werden jährlich tausende Fahrer zu ihrem Fahrverhalten und ihren Erfahrungen befragt. Auf diese Weise will das Unternehmen mit seinen Reifen mehr zur Sicherheit beim Autofahren beitragen und Unfälle reduzieren. Mehr Infos gibt´s auch unter http://www.michelin.de/michelin-total-performance.

Handwerken – selbst ist die Frau

Von wegen, Frauen und Technik! Wenn es um das Handwerken geht, dann glauben viele Menschen noch immer, dass nur Männer es drauf haben. Doch warum ist dies so? Das handwerkliche Arbeiten ist für Männer oftmals nicht nur Hobby, sondern tatsächlich auch Beruf. Männer zeigen mit solch handwerklichen Aufgaben, dass sie der Mann im Haushalt sind. Doch warum sollte Frau sich das gefallen lassen? Immerhin können auch Frauen Handwerken, Möbel aufbauen, Bauanleitungen lesen und kleine sowie größere Reparaturen durchführen.

In der heutigen Zeit sind daher Handwerkerinnen auch im beruflichen Feld gar nicht mehr so selten. Generell gibt es erst einmal keine Herausforderung, die eine Frau nicht auch alleine stemmen könnte. Immerhin ist die Frau von heute wesentlich eigenständiger und selbstbewusster.

Handwerken selbst beibringen

Viele Frauen scheuen sich dennoch regelrecht vor dem handwerklichen Arbeiten. Das hat oftmals den Grund, dass sie sich die meisten jene Aufgaben so gar nicht zutrauen und denken, dass es noch immer eine Domäne der Männer wäre. Doch das stimmt so natürlich nicht.

Am Ende können Frauen natürlich Möbel aufbauen und auch kleine Defekte im Haushalt reparieren. Wer noch gar keine Erfahrungen mit dem Handwerken hat, der sollte vielleicht direkt mit dem Aufbau von Möbeln beginnen. Diese haben den Vorteil, dass Bauleitungen vorhanden sind, die genau erklären, wie man vorgehen muss. Man sollte sich aus diesem Grunde einfach nur an die einzelnen Schritte halten, dann ist der Erfolg vorprogrammiert.

Die Erfolgserlebnisse sind für Frauen, die sich bisher noch nicht ans Handwerkeln herangewagt haben, dann sehr wichtig. Gerade, wenn man es sich selbst nicht zutraut, gibt es nichts Schöneres, als ein Möbelstück zu bewundern, welches aus eigener Handarbeit entstand.

Dies gibt dann auch Motivation für viele andere Arbeiten, die man bisher immer von dem Mann erledigen ließ. Davor, den inneren Schweinehund zu überwinden, muss sich keine Frau scheuen. Denn was Bauanleitungen lesen und den Aufbau von Möbeln angeht, sind es oft wir Frauen, die den Durchblick behalten.

Eigenständigkeit ist auch heute unverzichtbar

Auch wenn viele Frauen das Handwerken nicht als Hobby oder Leidenschaft bezeichnen, sollten sie sich dennoch mit der Thematik auseinandersetzen. Niemand erwartet, dass man als Frau beispielsweise ein ganzes Zimmer umbauen kann.

Dennoch sollte es möglich sein, Möbel – zumindest die kleineren – aufbauen zu können. Dank der Bauanleitungen ist dies auch keine große Herausforderung. Selbstverständlich ist es nicht verwerflich, wenn man sich von einem Mann helfen lässt, doch für eine gewisse Eigenständigkeit sollten handwerkliche Arbeiten durchaus durchführbar sein.

Denn immerhin ist nicht immer ein Mann in der Nähe – und welche Frau will sich da schon hilflos fühlen? Für ein unabhängiges Leben ist es daher sinnvoll, wenn man sich im Zweifel das Handwerken beibringt tund so diverse Aufgaben auch ohne die Hilfe eines Mannes kinderleicht umsetzen kann.

Gelnägel selbst machen

Gelnägel sind gerade in der heutigen Zeit unfassbar beliebt. Dies hat am Ende viele Gründe. Gepflegte Hände sind ohnehin sehr wichtig, gerade im Beruf kann niemand darauf verzichten. Doch wer hat schon Lust, die Nägel regelmäßig aufwendig mit Nailart zu verzieren, nur damit jenes ein paar Tage später schon wieder abblättert? Wer hier auf künstliche Nägel aus Gel setzt, der wird nicht nur schöne Nägel haben, sondern muss sich auch nicht so oft darum kümmern. Im Grunde kann jeder Gelnägel selbst machen.

Dafür braucht es nur die passenden Produkte und ein wenig Geschick, das von Mal zu Mal besser wird. Mit diesen Nägeln kann man je nach Arbeit und Auslastung gut und gerne drei bis vier Wochen ohne Sorge die eigenen Hände präsentieren und den einen oder anderen staunenden Blick kassieren, denn man kann sich beim Nägelmachen wunderbar gestalterisch sehr effektiv austoben.

Mit einem Starterset direkt beginnen

Wer sich Gelnägel selbst machen möchte, der muss in der heutigen Zeit dafür nicht einmal viel Geld ausgeben. Viele Onlineshops bieten sehr praktische Startersets für Gelnägel. Diese enthalten das Aushärtungsgerät mit UV-Lampe, Pinsel, Gele, Reinigungsflüssigkeit, Buffer und alles Übrige, was man für die ersten Versuche wirklich braucht.

Wichtig ist natürlich, dass man sich eine adäquate Anleitung sucht, die genau erklärt, wie man vorgehen muss. Denn die einzelnen Schritte sollten sehr präzise durchgeführt werden, sonst hält das Ergebnis nicht. Doch da bieten die meisten Shops, die solche Startersets führen, meist auch entsprechende Tutorials, mit denen man ganz einfach durchstarten kann.

Ebenso ist Hygiene enorm wichtig, dies trägt der Haltbarkeit bei. Auf Nailart sollte bei den ersten Versuchen vielleicht verzichtet werden – auch mit etwas Talent dauert es durchschnittlich 1-2 Stunden, bis man sich über gepflegte Hände und schöne Nägel freuen kann, da muss aufwendiges Nailart nicht zwingend sein. Gelnägel können bei Bedarf natürlich auch mit handelsüblichem Nagellack verziert werden, um ein zauberhaft schönes Ergebnis zu erzielen. Dies geht nicht nur einfach, sondern wirkt auch besonders schön. Zudem werden so auch kleine Fehler versteckt, die zu Beginn durchaus üblich sind.

Nailart für herrlich gepflegte Nägel

Nach ein paar Versuchen werden die Gelnägel schnell besser aussehen. Um Gelnägel selbst machen zu können, ist wirklich kein Fachwissen notwendig, einzig Übung muss eben sein. Wenn die Ergebnisse stimmen, dann kann man sich langsam auch an Nailart machen. In vielen Onlineshops kann man sich tolle Nagelsticker, Nagelkleber und anderes Zubehör sichern. Weiterhin sind auch farbige Gele für ein perfektes Nailart extrem sinnvoll.

Der Fantasie stehen hier keinerlei Grenzen im Wege – man kann sich gepflegte Hände zaubern und dabei auch stets herrliche Kreationen schaffen. Ob elegante Nägel, oder vielleicht sommerliche Variationen, die Möglichkeiten sind stets sehr vielfältig. Daher können sich kreative Menschen stets umfassend austoben. Neben speziellen Farben für Nailarts gibt es auch Inlays, Federn, Strasssteine, Glitzer und sogar Nagelschmuck, mit denen Sie nicht nur schöne Nägel sondern auch einzigartige haben werden.