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Autopanne & unterlassene Hilfeleistung

Ob Autofahrer oder Motorradfahrer: jede Frau und jeder Mann, die/der ein Fahrzeug steuert, hat irgendwann den Führerschein bestanden. Mit dem Erwerb der Fahrzlizenz wurde auch das Wissen erlangt, dass man anderen Verkehrsteilnehmern bei einem Unfall, einer Autopanne oder in einer anderen Notlage Hilfe leisten muss. Trotzdem hört und liest man immer wieder von unterlassener Hilfeleistung – Männer und Frauen fahren an einer Unfallstelle oder Pannenstelle achtlos weiter, obwohl deutlich ersichtlich ist, sich eine oder mehrere Personen in einer Notlage befinden. Nicht erst, wenn sich ein Unfall ereignet hat, ist Ersthilfe Pflicht. Sondern stellt auch das Ignorieren einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung dar. Dabei ist es so einfach, als Ersthelfer seiner Pflicht nachzukommen!

Mir ist bei der letzten Autofahrt genau eine solche Situation passiert. Anhand dieses Artikels will ich darauf aufmerksam machen, wie einfach es ist, bei einer Autopanne erste Hilfe zu leisten und dazu ermutigen, nicht wegzusehen.

Hinweis:

Auch, wenn in diesem Artikel nachfolgend mehrfach der Automobilclub ADAC erwähnt wird, handelt es sich keinesfalls um Werbung für diesen Club – obwohl dieser jederzeit meine uneingeschränkte Empfehlung verdient! Weder wurde der Beitrag vom ADAC beauftragt, noch in irgendeiner Form durch die Gelben Engel gesponsert!

Bei Autopanne unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat!

Erste Hilfe am Unfallort oder Pannenort kann Leben retten. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch: Wer keine erste Hilfe leistet, nimmt billigend in Kauf, dass durch unterlassene Hilfeleistung Menschenleben riskiert werden.

Dieses Verhalten ist nicht nur moralisch zu verurteilen, sondern zieht – leider viel zu selten – auch juristische Konsequenzen nach sich: Punkte in Flensburg, Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe.

Die Hilfeleistung in einer Notsituation ergibt sich aus dem Strafgesetzbuch:

§ 323c Unterlassene Hilfeleistung; Behinderung von hilfeleistenden Personen

(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Ebenso wird bestraft, wer in diesen Situationen eine Person behindert, die einem Dritten Hilfe leistet oder leisten will.

Autopanne auf der Landstraße – so haben wir Erste Hilfe geleistet

Es war Samstagabend bei schönstem Kaiserwetter. Wir fuhren auf der Landstraße durch den Wald. Eine schmale Alleenstraße ohne Standstreifen, Bürgersteig, Haltebuchten, Leitplanke oder ähnliches. Bereits von Weitem sahen wir, dass auf der Straße mehrere Fahrzeuge standen, eins davon im Gegenverkehr mit eingeschaltetem Warnblinker.

Ich drosselte sofort die Geschwindigkeit und schaltete ebenfalls meinen Warnblinker an, während ich mich den stehenden Fahrzeugen langsam näherte. Erst auf gleicher Höhe angekommen, sah ich auf der gegenüberliegenden Fahrbahn eine ältere Dame hinter ihrem Auto stehen, ohne zunächst zu wissen, dass es sich “nur” um ein Pannenfahrzeug handelte.

Zunächst ging ich davon aus, dass Fahrzeuge, die hinter dem Auto standen bereits erste Hilfe leisten würden. Doch schnell war zu beobachten, dass die Autofahrer und Autofahrerinnen genervt den Blinker setzten und darauf hofften, dass ich weiterfahre, damit diese das Verkehrshindernis möglichst flott umfahren können. Stattdessen drückte ich auf den Knopf in der Fahrertür, um das Autofenster auf der Fahrerseite komplett zu öffnen und die ältere Frau auf der Straße zu fragen:

“Brauchen Sie Hilfe?”

Ihre kurze und unmissverständliche Antwort bestand aus zwei Buchstaben.

“Ja!”

Zwei Buchstaben, die mich dazu veranlassten, mein Auto unverzüglich zwischen das Pannenfahrzeug und das aufgestellte Warndreieck auf der Gegenfahrbahn abzustellen. Um die Pannenstelle so gut wie möglich abzusichern, schaltete ich das Licht ein, stieg aus, ging zu der älteren Dame und fragte, was passiert sei.

Reifenpanne – die tödliche Gefahr auf der Landstraße

Es war eine simple Reifenpanne. Vorne rechts war aus dem Reifen die Luft raus. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Dennoch: Diese einfache Autopanne war eine tödliche Gefahr. Denn sie passierte kurz nach dem Ortsausgang, direkt hinter einer scharfen und unübersichtlichen Kurve, in der Autos und Motorräder von 50 km/h auf mindestens 100 km/h beschleunigen. Niemand rechnet an dieser Stelle damit, dass sich 100 bis 200 Meter weiter ein liegengebliebenes Pannenfahrzeug auf der Fahrbahn befinden könnte.

Sofort war klar: An dieser gefährlichen Stelle war an einen Reifenwechsel nicht zu denken.

Ersthilfe am Unfallort oder Pannenort beginnt mit einem Anruf!

Als ADAC Mitglied fragte ich, ob die Frau ebenfalls Mitglied sei und ob sie bereits einen Notruf an den Automobilclub oder an die Polizei abgesetzt hatte. Die ältere Frau war zwar ebenfalls ADAC Mitglied, aber sie fand in der Stresssituation weder ihre Mitgliedskarte, noch gelang es ihr, ohne Hilfe einen Notruf an die Polizei abzusetzen.

Mein 17-jähriger Sohn griff sofort zum Smartphone, um die Nummer des Autoclubs herauszusuchen. Er tippte die Telefonnummer 22 22 22 in das Klapphandy der Frau ein, um Hilfe für das liegengebliebene Fahrzeug anfordern zu können.

Doch dies gestaltete sich schwieriger, als zunächst gedacht. Die Frau in der ADAC Notrufzentrale fragte nach der Position, an der sich das Pannenfahrzeug befand. Irgendwo im Nirgendwo – auf einer Landstraße mitten im Wald, zwischen zwei kleinen Ortschaften, deren Namen man in der Telefonzentrale nicht kannte.

Die bemühte Telefonistin tippte den nächstgelegenen Ort falsch ein. Statt mit “gg” mit “ck”, um dann der älteren Dame mitzuteilen, es gäbe diesen Ort nicht. Erst, nachdem ich das Telefon in die Hand nahm und den Namen der kleinen Ortschaft nach dem Morsealphabet buchstabierte, konnte der Standort im Computer gefunden werden.

Die hilfsbereite ADAC-Telefonisten gab wichtige Verhaltenstipps:

  • Warnblinker anschalten
  • Warndreieck aufstellen
  • Warnwesten anziehen
  • alle Fahrzeuginsassen sollen die Fahrzeuge verlassen
  • alle Personen sollen unverzüglich die Fahrbahn verlassen und sich hinter die Leitplanke begeben

Die ersten vier Tipps hatten wir bereits berücksichtig. Jedoch war es aufgrund der abschüssigen Böschungen rechts und links der Fahrbahn nicht möglich, uns dort hinzubegeben. Über diese Situation informierte ich die Frau vom ADAC, die aufgrund der gefährlichen Pannenstelle zusicherte, dass sie sich darum kümmern würde, dass schnellstmöglich ein ADAC Pannenfahrzeug geschickt würde.

Im Rückspiegel eines Autos sind Ersthelfer am Pannenfahrzeug zu sehen

Autopanne – dabei bleiben, bis Hilfe kommt!

Zusammen mit meinen Kindern bin ich meiner Pflicht zur Ersthilfe nachgekommen – das Soll war erfüllt. Und ich hätte mich sehr gefreut, die Autofahrt einfach fortzusetzen und nach Hause zu kommen. Ich war krank und fühlte mich nicht wohl.

Nichtsdestotrotz war mir die Gefahrenlage für die ältere Frau bewusst, da die Strecke auch noch am Samstagabend vielbefahren war. Obwohl sichergestellt war, dass nun bald der Gelbe Engel anrücken würde, entschloss ich mich, solange an der Pannenstelle zu warten, bis der Pannendienst sich dem liegengebliebenen Auto und der Frau annähme.

Während sich die Jugendlichen um die Frau kümmerten, setzte ich mich ins Auto, um neben aufgestelltem Warndreieck und Warnblinker den Gegenverkehr mit Lichthupe auf das Pannenfahrzeug und die Gefahrenlage aufmerksam zu machen – bis der ADAC eintraf, das Pannenauto auflud, die Autofahrerin im Pannendienst-Auto saß und der Gelbe Engel das Warndreieck eingesammelt hatte.

Übrigens: An dem heißen Sommertag war es auch eine Selbstverständlichkeit, die ältere Frau zu fragen, ob sie was zu trinken dabei hat oder ob wir ihr eine Flasche Mineralwasser anbieten könnten.

Autopanne unterlassene Hilfeleistung: 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer machten sich strafbar

Vom unserem Eintreffen an der Pannenstelle bis zum Abschleppen durch das Pannenfahrzeug verging etwa 1 Stunde. In diesem Zeitraum haben mindestens 100 Autofahrer und 20 Motorradfahrer das lästige Verkehrshindernis passiert, ohne anzuhalten und ihrer Pflicht zur Ersthilfe nachzukommen.

Lediglich 3 Autofahrer und 2 Motorradfahrer bremsten auf Schrittgeschwindigkeit herab und erkundigten sich, ob wir Hilfe brauchen. Einer der  Autofahrer, ein verwilderter “Rockertyp”, dem man es – gemäß den gängigen Vorurteilen – eher zugetraut hätte, dass er rücksichtslos weiterfahren würde, bot ebenfalls Hilfe an und gab noch den Tipp, dass wir das Warndreieck etwas mehr nach vorne aufstellen sollten, weil man es wegen der Kurve zu spät sehen würde. Die übrigen Verkehrsteilnehmer erweisen sich als Gaffer, bevorzugt S-Klasse, SUV usw., und traten auf´s Gaspedal, um ungehindert weiterzufahren.

Schnell genug, ohne überhaupt festgestellt haben zu können, dass der liegengebliebenen Autofahrerin bereits Ersthilfe geleistet wurde und ohne sich dabei bewusst zu machen, dass das Wegsehen oder Hingucken (aber nicht Handeln) bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung darstellt.

Verkehrsunfall & Autopanne: Wann muss man helfen?

Der Gesetzgeber macht es unmissverständlich klar, ob, wann und wer Hilfe leisten muss. Jeder! Jeder ist verpflichtet, bei einer Autopanne, bei einem Unfall oder in einer anderen Situation als Ersthelfer tätig zu werden.

Es gibt nur eine Ausnahmesituation: wenn man sich als Ersthelfer selbst in erhebliche (!) Gefahr bringen würde oder aus anderen wichtigen Gründen Ersthilfe nicht möglich ist.

Müssen Frauen erste Hilfe leisten bei Verkehrsunfall oder Autopanne?

Ja! Sobald man als Autofahrerin auf ein stehendes Fahrzeug, ein liegendes Motorrad oder auf eine hilflos wirkende Person zufährt und davon auszugehen ist, dass eine Autopanne oder ein Verkehrsunfall passiert sein könnte und sich jemand in Not befindet.

Als Frau kann ich das mulmige Gefühl vollkommen nachvollziehen, wenn dies auf einer einsamen Landstraße oder in der Dunkelheit passiert und man Angst hat, dass es sich um eine fingierte Panne oder einen vorgetäuschten Unfall bzw. Gefahrensituation handeln könnte.

Dennoch entbindet dies weder Mann noch Frau von der Pflicht zur Ersthilfe. Diese kann entsprechend der Situation auch darin bestehen, einfach nur einen Notruf abzusetzen, damit Polizei und Rettungskräfte alarmiert werden.

Das zuvor genannte Beispiel macht deutlich: Bei der Ersthilfe geht es nicht darum, ob man als Frau einen Reifen wechseln oder ein Fahrzeug überbrücken oder Abschleppen kann. Vorrangig war hier Hilfe benötigt, die Gefahrenstelle abzusichern, den Gegenverkehr zu warnen und die hilfsbedürftige Frau nicht alleine zu lassen!

Bei Angst vor Überfall: So kann man sich als Frau im Auto sicher der Unfallstelle nähern

Im zuvor geschilderten Beispiel hatte ich keinerlei Bedenken, direkt an der Pannenstelle anzuhalten und Ersthilfe zu leisten – denn es war noch tageshell und es waren noch viele PKW-Fahrer und Biker auf der Straße unterwegs.

Allerdings bin ich gemeinsam mit meinen Kindern vor ca. 3 Jahren schon einmal auf eine vermeintliche Unfallstelle zugefahren, wo die Bedingungen ganz anders waren. Damals war es Herbst und am späteren Abend – es war schon dunkel.

Die Unfallstelle befand sich auf einer kurvenreichen Landstraße, die durch den Wald führte und zu der späteren Uhrzeit waren auf der Strecke kaum noch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs. Da es nieselte, war die Unfallstelle unübersichtlich und ich konnte aus der Ferne nicht ausmachen, um wie viele Fahrzeuge es sich handelte und was passiert war.

Ich drosselte das Tempo, schaltete den Warnblinker an und betätigte die Zentralverriegelung des Autos. Das Fenster ließ ich nur einen Spalt weit herunter und fuhr langsam auf die Unfallstelle zu – in Gedanken mit dem rechten Fuß auf dem Gaspedal, um im Falle eines Falles jederzeit ordentlich auf´s Gas drücken zu können.

Die Unfallstelle erreicht, war ersichtlich, dass schon Ersthelfer zur Stelle waren, die dem Unfallfahrer halfen. Es handelte sich um einen Wildunfall, das verletzte Tier lag noch auf der Straße, die Unfallstelle war bereits abgesichert. Die Frage, ob weitere Hilfe benötigt wurde, vereinten die Anwesenden. Die Polizei war bereits informiert.

Langsam fuhr ich weiter und gab dem entgegenkommenden Gefahr durch Warnblinker und Lichthupe Zeichen, dass hinter den nächsten Kurven eine Gefahrenstelle lauerte. Auch dies ist ein Teil der wichtigen Ersthilfe. Denn zumindest wurde der Gegengefahr gewarnt und drosselte – hoffentlich – ebenfalls die Fahrgeschwindigkeit, um einen Auffahrunfall zu vermeiden.

Muss ich als Frau bei einem Verkehrsunfall anhalten und helfen?

Bei der Weiterfahrt beschäftigte mich ein Gedanke: Was hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer zugegen gewesen wären – im Dunklen und als Frau mit zwei Kindern im Auto alleine? Hätte ich mein Fahrzeug angehalten? Wäre ich ausgestiegen? Hätte ich direkte Ersthilfe geleistet?

Definitiv hätte ich dies alles nicht getan – zumindest nicht, ohne mir erst einmal aus dem sicheren Fahrzeug heraus einen Überblick zu verschaffen. Weil auch ich in einer derartigen Situation Angst gehabt hätte, in der Dunkelheit mitten im Wald anzuhalten und das Fahrzeug zu verlassen.

Einerseits besteht in einer solchen Situation die nachvollziehbare Angst, dass Kriminelle einen Überfall planen. Andererseits besteht bei dem kurvigen Streckenverlauf durch den Wald – erst recht bei Dunkelheit – ein extrem hohes Risiko, dass es zu Folgeunfällen kommt, bei denen man sich als Helfer selbst in höchste Gefahr bringt.

Was also hätte ich gemacht, wenn noch keine Ersthelfer am Unfallort gewesen wären? Hier meine Antworten:

  • Langsam mit dem Auto der Unfallstelle näheren.
  • Versuchen, im Vorbeifahren mir einen Überblick zu verschaffen.
  • Mit dem Handy sofort die Polizei informieren.
  • Langsam weiterfahren, gegebenenfalls auf einer weniger gefährlichen Streckenpassage anhalten. Wichtig: Eigenes Auto sicher parken!
  • Mit Warnblinker und Lichthupe den Gegenverkehr warnen und auf die Gefahrensituation aufmerksam machen.
  • Falls möglich: Warndreieck aufstellen, um zusätzlich auf die Gefahrenstelle hinzuweisen.

Generell ist bei einer Gefährdungslage zulässig, sich selbst zu schützen, aber gleichsam besteht die Pflicht, entsprechend der Möglichkeiten Ersthilfe zu leisten, um bei einem Verkehrsunfall oder bei einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung zu vermeiden. Nicht nur, um der gesetzlichen Pflicht zur Ersthilfe Folge zu leisten, sondern auch um menschlich zu handeln!

Bei Autopanne & Verkehrsunfall richtig handeln!

Wenn Sie als Frau alleine oder mit Kindern in der Dunkelheit und auf einer wenig belebten Strecke auf eine Autopanne oder einen Verkehrsunfall zufahren, ist dies natürlich eine vollkommen andere Situation, als wenn Sie tagsüber auf einer vielbefahrenen Straße auf eine Unglücksstelle zufahren.

Das richtige Verhalten als Ersthelfer hängt stark von der konkreten Gefährdungslage ab. Passen Sie Ihr Verhalten auf die entsprechende Situation an und bringen Sie sich nicht selbst unnötig in Gefahr.

Wenn möglich in dieser Reihenfolge:

  • Halten Sie am Unfallort an.
  • Sichern Sie Ihr Fahrzeug und den Unfallort durch den Warnblinker ab.
  • Bevor Sie aussteigen: Ziehen Sie die Warnschutzweste an.
  • Stellen Sie das Warndreieck auf.
  • Legen Sie erforderliche Wege hinter der Leitplanke zurück – falls vorhanden.
  • Informieren Sie Polizei und Rettungsdienste per Mobiltelefon oder Notruf an der Rettungssäule.
  • Bei hilfebedürftigen Personen Erste Hilfe leisten.

So stellen Sie das Warndreieck richtig vor der Gefahrenstelle auf:

  • 50 Meter innerorts
  • 100 Meter auf der Landstraße
  • 200 Meter auf der Autobahn

Es kann auch sinnvoll sein, nicht nur eins, sondern mehrere Warndreiecke vor der Gefahrenstelle aufzustellen.

aufgestelltes Warndreieck an Gefahrenstelle

Für den Anruf bei der Polizei ist wichtig, dass Sie

  • Standort
  • Art des Notfalls
  • Anzahl der hilfebedürftigen Personen
  • Schwere des Notfalls möglichst exakt

schildern, damit seitens der Rettungskräfte die notwendigen Hilfsmaßnahmen schnellst- und bestmöglich in die Wege geleitet werden können.

Als Ersthelfer bei Unfällen & Autopannen: Keine Angst vor Fehlern!

Wer nicht gerade eine Ausbildung als Rettungsassistent, Polizist oder Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau absolviert hat, wird steht im Notfall unter Stress und hat vermutlich Angst, bei der Leistung von Erster Hilfe nicht richtig zu handeln.

Alles, was man in der Fahrschule und beim Erste Hilfe Kurs irgendwann mal gelernt hat, scheint vollkommen in Vergessenheit geraten zu sein – und wenn nicht, ist man sich vielleicht trotzdem nicht sicher, ob man das Richtige tut.

Doch dies sollte keinesfalls ein Grund sein, nicht im Rahmen der eigenen Möglichkeiten Erste Hilfe zu leisten. Denn oftmals tut man intuitiv das Richtige und es gibt nichts Schlimmeres, als in einer Notfallsituation nichts zu tun.

Versetzen Sie sich in die Lage einer verunfallten Person, werden Sie zweifelsfrei feststellen, dass alleine die Anwesenheit einer Person als Hilfe empfunden wird – unabhängig davon, ob diese konkret Hilfe leisten kann oder alleine durch ihre Anwesenheit „nur“ Trost und Hoffnung durch Zureden spenden kann!

Übrigens: Als Ersthelfer genießen Sie besonderen Rechtsschutz. So sind Sie als Nothelfer automatisch durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, die bei Verletzung oder Sachschäden greift. Die Person, denen Sie helfen bzw. deren Versicherung muss für Aufwendungen und Sachschäden aufkommen, die Ihnen durch die Ersthilfe entstehen.

Fahren Sie das nächste Mal auf ein liegengebliebenes Fahrzeug oder eine hilflos wirkende Person zu, verlangsamen Sie die Fahrt und vergewissern Sie sich, ob ein Mensch Hilfe benötigt – ungeachtet dessen, ob Sie bei einem Verkehrsunfall oder einer Autopanne unterlassene Hilfeleistung begehen oder nicht. Erste Hilfe ist Pflicht. Denken Sie bei jeder Autofahrt daran: Jederzeit könnte es Ihr Kind, Ihre Schwester, Ihr Bruder, die beste Freundin, die eigenen Eltern oder gar Sie selbst sein, der/die auf Hilfe angewiesen ist.

Mazda 2: Gegen die Nacht (Sponsored Post)

Das Auto – mehr als nur Fahrzeug! Mobilität ist heute wichtiger denn je. Obwohl die Fahrzeughaltung nicht ganz günstig ist, brauchen viele Menschen ein eigenes Auto und zudem ist Autofahren auch ein wichtiger Bereich im Lifestyle. Wer gerne fährt, weiß ein gutes Fahrgefühl zu schätzen. Für ein solches sorgt der neue Mazda 2, ein sportlicher Kleinwagen, der viel Platz bietet und mit preisgekröntem KODO – Soul of Motion Design sämtliche Blicke auf sich zieht.

“Macht die Nacht zum Tag! Der einzige seiner Klasse mit Voll-LED Scheinwerfern. Der neue Mazda 2.”

Mit Mazda 2 ein Abenteuer in der Dunkelheit

Mit Robby Nash aufgewachsen, war in meiner Kindheit und Jugend das Surfen eine leidenschaftliche Sportart für mich. Zur Markteinführung des neuen Mazda 2 sind die beiden Profi-Surfer Laura Clane und Joachim Guichard mit LED Neoprenanzügen in die See gestochen, während die tiefliegenden und auf alles vorbereiteten Voll-LED Scheinwerfer des Mazda 2 die Nacht zum Leben erwecken.

Das Meer wird hell erleuchtet und die beiden Surf-Profis bewältigen auf ihren Brettern die tollsten Wellen und surfen durch die Nacht. Unterstützung liefert dabei der Mazda 2, der mit seinen LED für sagenhafte Lichteffekte auf der Wasseroberfläche sorgt.

Der Mazda 2 ist ein Kleinwagen mit energetischem, charakterstarken Typ, der Räume schafft. Für sportliches Fahrgefühl, für Komfort und um aufzufallen. Sein sportives Design setzt auf modernen Lifestyle in Verbindung mit der SKYACTIV Technologie. Niedriger Kraftstoffverbrauch und hervorragende Leistung bringt das kleine Kraftpaket auf die Straße. Ein Fahrgefühl der Extraklasse, dem es an sportlichem Fahrgefühl nicht mangelt.

Im Fahrercockpit sorgt MZD Connect für die Integration von Kommunikation, Unterhaltung, Navigation. Auf kleinstem Raum finden diese Komponenten anschaulich zusammen.

Mazda 2 – Top Ausstattung

  • KODO Design
  • tiefliegende LED Scheinwerfer – ideal für Nachtfahrten
  • SKYACTIV Technologie für Fahrspaß, Sicherheit und Antriebe, die umweltfreundlich sind
  • MZD Connect mit Touchscreen Bedienung

Weitere Infos zum Fahrzeug und den Modellen finden Sie hier: http://www.mazda.de/modelle/2015-mazda2/gegen-die-nacht/

Die Automarke Mazda

In meiner Kindheit setzten schon die Eltern auf die japanische Automarke, nachdem deutsche Fabrikate immer öfter enttäuschten. Der Japaner überzeugte indes mit extrem hoher Zuverlässigkeit und seinerzeit modernem Design.

Gegründet wurde die Marke Mazda 1920 von Jujiro Matsuda, seither ist der Firmensitz in Hiroshima. Das Mazda Hauptquartier ist auch heute noch ein wichtiges Produktionswerk. In 1940 entwickelte der japanische Autokonzern den ersten Vierrad-Prototyp; 1960 lief mit dem Coupé R360 der erste Mazda PKW vom Band. Der Zoom-Zoom Sound wird nach wie vor mit der Automarke Mazda verbunden.

Der Artikel wurde von Mazda gesponsert!

Bremsencheck: Wusstet Ihr schon? (sponsored Post)

Ich bin mir sicher, dass es ganz viele Frauen gibt, die sich mit dem Auto mindestens genauso gut auskennen, wie Männer. Ich gehöre allerdings nicht dazu. Meine Kenntnisse rund um das Fahrzeugbeschränken sich auf Tanken, Einsteigen und Losfahren. Geht es um die Bremsanlage, den Bremsencheck oder ähnliches, weiß ich mit Müh und Not, wovon überhaupt geredet wird. Manchmal wäre es doch gut, sich etwas mehr auszukennen. Nicht etwa, weil man einen Bremsencheck oder eine Motorenwartung selbst durchführen will. Sondern um mit einem gewissen Grundverständnis erkennen zu können, ob eine Wartung oder eine Reparatur ansteht.

JP Krämer erklärt, wie die Bremsanlage funktioniert und worauf es beim Bremsencheck ankommt

Gut, dass JP Kraemer im Auftrag von PEUGEOT in diesem Video sehr verständlich erklärt, wie die Bremsanlage des Autos funktioniert und was passiert, wenn man sich nicht rechtzeitig um den Bremsencheck kümmert.

Bremsencheck – Zusammenfassung

Die Bremsanlage besteht nicht nur aus Bremsscheibe und Bremsklotz, sondern auch aus dem Bremsschlauch. Durch ihn läuft die Bremsflüssigkeit. Der Schlauch selbst ist aus flexiblem Kunststoff, damit er beim Lenken des Fahrzeugs jeder Bewegung folgen kann. Während der Autofahrt entsteht im Bremsschlauch eine enorme Hitze. Oft bis zu über 100°C.

Dies und die vielen Bewegungen, die der Schlauch der Bremsanlage mitmachen muss, sorgt dafür, dass der Schlauch irgendwann unweigerlich porös wird und das Material Risse bekommt. Der Wasseranteil in der Bremsflüssigkeit verdampft und das Bremspedal wird hart, weil nun nicht mehr ordentlich komprimiert werden kann. Es mangelt an Bremsdruck und das Bremsen mit dem Fahrzeug kann gefährlich werden, weil die Bremse nicht mehr richtig funktioniert.

Regelmäßig zum Bremsencheck

Damit man sich, die Familie und andere Verkehrsteilnehmer nicht in Gefahr bringt, gibt es also ein paar Dinge, die man tun sollte. Was die Bremsanlage angeht, ist ein regelmäßiger Bremsencheck notwendig. Wie das geht? Ganz einfach:

  • Bremsflüssigkeit regelmäßig wechseln
  • Bremsschlauch kontrollieren (dass er keine Risse hat)

Ah ja, so einfach klingt das. Ist es aber nicht. Denn bevor man überhaupt an all die Fahrzeugteile kommt, müssen erst die Reifen ab. Weil natürlich diese tolle Erklärung von JP Krämer noch lange kein Automechaniker-Fachwissen ersetzt und ordentlich funktionierende Bremsen absolut wichtig sind, wenn man dem eigenen Fahrzeug am Straßenverkehr teilnimmt, fährt man am besten in eine Vertragswerkstatt und lässt sein Auto einem professionellen Bremsencheck unterziehen.

PEUGEOT Videoreihe “Wusstet Ihr schon?”

Der Automobilkonzern PEUGEOT vermittelt mit der Videoreihe “Wusstet Ihr schon?” jede Menge Tipps rund ums Auto. JP Kraemer, bekannt aus der Doku-Soap ‘Die PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott‘ ist leidenschaftlicher Hobbyschrauber aus dem Ruhrpott (Dortmund) und nun Werbegesicht der PEUGEOT Spots, die auf YouTube zu sehen sind.

Aus der PEUGEOT Reihe sind beispielsweise auch diese Videos erschienen:

  • Reifen
  • Zahnriemen
  • Inspektion
  • Zündkerze

Denken Sie daran: Lassen Sie Ihre Bremsen regelmäßig checken, denn eine astrein funktionierende Bremsanlage trägt der Sicherheit bei jeder Autofahrt bei. Den nächsten PEUGEOT Service-Partner finden Sie hier.

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Mit dem Auto sicher unterwegs (Sponsored Video)

Nachrichten sind mir ein Graus – andauernd hört man von schlimmen Dingen rund ums Autofahren. Tragische Unfälle, Kinder, die im Sommer im geparkten Familienauto zurückgelassen werden und zu Schaden kommen. Nehmt also IMMER eure Kinder mit – auch, wenn´s nur “ein Sekündchen” dauert. Mit zunehmendem Alter frage ich mich wächst mein Bewusstsein, was beim Autofahren alles passieren und wie man mit dem Auto sicher unterwegs sein kann.

Als Mutter wächst das Interesse für sichere Autofahrten

Es hat den Anschein, als hätte es das früher alles nicht gegeben. All die schlimmen Unfälle.Aber das ist natürlich Blödsinn. Vielmehr ist es so, das man sich in jungen Jahren über all das, was passieren kann, überhaupt keinen Kopf macht.

Das Bewusstsein für alle möglichen Gefahren entwickelt sich meiner Meinung nach erst, wenn man Mutter oder Vater wird und man sich erstmals im Leben mit den Gedanken auseinandersetzt, dass dem Kind oder den Kindern was passieren könnte. Dieses Kopfkino kann einen echt kirre machen.

Doch wenn man als Frau und Mutter rational an die Dinge herangeht, lassen sich viele Risiken minimieren. Das gilt ganz besonders auch im Bezug auf die Sicherheit beim Autofahren. Deshalb habe ich 5 wichtige Punkte zusammengestellt, um mit dem Auto sicher unterwegs zu sein. Diese Tipps für Eltern, vor allem für uns Frauen und Müttern, sollen die Angst beim Autofahren nehmen. Allzeit gute Fahrt – so geht´s richtig.

1. Keine Angst vor kurvigen Bergstraßen

Kurvige Bergstraßen sind für viele Frauen blanker Horror. Zugegeben, es klingt im ersten Moment gar nicht beruhigend. Aber 75 % aller Unfälle passieren auf gerader Straße. Betrachtet man diese Zahl mal ganz rational, wird klar, dass man beim Autofahren immer auf die Sicherheit achten muss. Wer in Urlaub fährt und dabei mit dem Familienauto Berg- und Talbahnfahrten vor sich hat, kann also beruhigter diese Strecken bewältigen, wenn man generell auf maximale Sicherheit achtet – ob man jetzt die Kinder durch die Pyrenäen kutscht oder durch Flachland.

2. Winterreifen sind nur für den Winter gedacht

Man kann durchaus mit Winterreifen auch im Sommer fahren. Allerdings hat man bei einer ungefähren Geschwindigkeit von 100 km/h einen etwa 6 Meter längeren Bremsweg. Daher macht es auf jeden Fall Sinn, auf Sommerreifen zu wechseln. Immerhin: die 6 Meter können Unfälle vermeiden, weil man doch mehr Pufferzone zwischen dem eigenen Familienauto und dem  vorausfahrenden Fahrzeug hat.

3. Leichter Regen kann gefährlicher sein wie Starkregen

Das kann durchaus richtig sein. Vor allem, wenn es im Sommer schon länger nicht mehr geregnet hat, wird das Autofahren in der Sicherheit eingeschränkt, weil sich ein rutschiger Schmierfilm auf der Straße bilden kann. Ist man mit dem Familienauto und den Kindern unterwegs, heißt es: Fuß vom Gas und besonders gut aufpassen. Übrigens, es ereignen sich 99 % aller Unfälle bei leicht nassen Straßen.

4. Der richtige Reifendruck – wichtig für Sicherheit

Oh, Reifendruck prüfen. Wie nervig. Macht die Fingernägel kaputt und bei luftiger Sommerkleidung ist das Bücken an der Tanke auch nicht gerade prickelnd. Aus Bequemlichkeit nicht den Druck der Reifen regelmäßig zu prüfen, kann jedoch fatale Folgen haben. Im Sommer sind 66 % aller Familien mit zu wenig Druck auf den Reifen unterwegs. Dabei geht man beim Autofahren jedoch ein Risiko ein, das sich vermeiden lassen kann und das man als Familienoberhaupt vermeiden sollte. Außerdem:platte Schlappen schlucken Sprit. Fährt man stets mit dem richtigen Reifendruck, kann man pro Jahr gut eine komplette Tankfüllung einsparen.

5. Straßenbelag macht Reifen kaputt

Ja, auch da ist was dran. Allerdings finde ich erstaunlich, dass nicht etwa schnelles Autofahren auf der Autobahn die Reifen am meisten beansprucht, sondern vor allem sind es die entspannt gefahrenen Bergstraßen, die den Autoreifen am meisten abverlangen. So oder so, man sollte immer auf die Pneus achten, wenn man mit dem Familienauto und den Kindern on Tour ist.

Was sonst noch wichtig ist

Bei uns ist es so, dass der Mann im Haus für die Sicherheit des Familienautos überwiegend verantwortlich ist. Trotzdem finde ich es beruhigend, wenn man sich auch als Frau und Mutter mit der Materie beschäftigt.

Darum checke ich jetzt doch öfter mal den Reifendruck und messe mit einem 1-Euro-Geldstück die Profiltiefe. Dabei steckt man die Münze hochkant zwischen die Rillen des Pneus. Der silberne Rand muss vollständig vom Reifenprofil bedeckt sein.

Ansonsten ist der Autoreifen zu sehr abgefahren und es wird allerhöchste Zeit für neue Reifen. Da sollte man sich ausschließlich auf gute Markenreifen verlassen. Ein Reifenspezialist ist das Unternehmen France´s Michelin.

Die Firma aus Clermont-Ferrand sammelt nun schon seit über 100 Jahren Wissen über Fahrverhalten und setzt dieses ein, um hochwertige Reifen für das Familienauto zu fertigen. Dafür werden jährlich tausende Fahrer zu ihrem Fahrverhalten und ihren Erfahrungen befragt. Auf diese Weise will das Unternehmen mit seinen Reifen mehr zur Sicherheit beim Autofahren beitragen und Unfälle reduzieren. Mehr Infos gibt´s auch unter http://www.michelin.de/michelin-total-performance.