Beiträge

Ich hab mich so sehr in dich verliebt …

… und das habe ich mir nicht ausgesucht

Am Anfang hast du mich gebeten, uns eine Chance zu geben. Ich wollte nicht. Ich hatte die große Liebe gefunden – und sie blieb viele Jahre unerfüllt. Mehr Schmerzen, mehr alleine sein – als sie einfach zu genießen. 23 Jahre kämpfen. Das tat weh. Nie mehr wollte ich diesen Schmerz erleiden. Darum wollte ich mich nie mehr verlieben. Jetzt ist es passiert. Ohne, dass ich es wollte.

JETZT

Ich überlege, ob ich dir Unrecht tue. Schon wieder nehme ich dir deine kostbare Zeit, um dir meine Dinge mitzuteilen. Ich überlege, ob ich mich dafür entschuldigen soll, dass ich deine Zeit schon wieder verschwende, weil dich schon wieder “volllabere”.

Nein. Dafür entschuldige ich mich nicht. Denn du bist mir wichtig und ich will, dass du DAS weißt und ich will, dass DU weißt, dass ich am Ende bin.

Meine Worte sind nicht mächtig. Sie sind eine Liebeserklärung an dich.

DAFÜR ENTSCHULDIGE ICH MICH NICHT!!!

Worte, mit denen ich mich vielleicht auch einfach nur zur Idiotin mache und die vielleicht irgendwann mal jemand anders gezeigt bekommt.

Ich will dich nicht bevormunden. Ich will dir nicht sagen, was du tun sollst. Ich will dir kein Geständnis abringen, das du nicht geben willst oder kannst.

Ich will, dass Du Dir die Zeit nimmst, das JETZT zu lesen. DAS zu verstehen. MICH zu verstehen. Wenn ich dir wichtig bin, KANNST du das Richtige tun.

Fragen über Fragen

Mir gehen Gedanken durch den Kopf, die ich nicht will. Doch sie tun es einfach. War ich Mittel zum Zweck? Bist du mir gegenüber nicht ehrlich gewesen? Bin ich zu egoistisch, weil ich keine Geduld habe? Bin ich dir gegenüber jetzt nicht fair und soll ich weiter an dich und deine Worte glauben? Soll ich noch länger in der Warteschleife ausharren, weil am Ende alles gut wird? Schlage ich dich in die Flucht, weil ich schon jetzt “fordere”? Liest du eigentlich, was ich schreibe? Ringe ich dir ein “Geständnis” ab, wenn ich dir jetzt schreibe, dass meine Reserven aufgebraucht sind? Darf ich dir noch mehr Zeit stehlen? Empfindest du das so? Mache ich mich zum Volldeppen, weil ich dir nachlaufe? Empfindest du überhaupt etwas für mich? Empfindest du das gleiche, wie ich für dich? Laufe ich dir nach? Oder muss ich schon um dich kämpfen?

Vielleicht sitzt du gerade im Auto – auf den Weg nach Hamburg, Berlin oder sonst wohin. Ja, dann sollst du mir nicht antworten. Ich will nicht, dass dir was passiert. Vielleicht bist du im Gericht. Dann sollst du JETZT für deine Mandanten da sein – später für mich. Vielleicht musst du dich um deine Kinder kümmern. Ja, sie müssen, sollen und dürfen dir wichtiger sein, wie ich.

Vielleicht liegst du auch im Krankenhaus. So, wie damals mein Mann. Wir waren verheiratet – trotzdem sagte mir niemand Bescheid.

Mich zerfrisst die Sorge und der Kummer, NICHTS zu wissen. Hier sitzen zu müssen. Abwarten. Bis … ja, bis wann denn überhaupt??? Höre ich überhaupt noch einmal was von dir? Wenn ich dich nicht darum bitte???

Männer und Frauen – wir sind anders

Ich mache dir keinen Vorwurf, dass du jetzt gerade keine Zeit für mich hast. Am Anfang habe ich dir gesagt, es wird kompliziert. Du und ich – das KANN nicht funktionieren. Dein Job. Mein Leben. Die Zeit. Die Entfernung. Die Menschen, denen wir helfen. Die Baustellen. Viele Gründe. Doch du sagtest, wir finden Lösungen. Ich soll nicht für dich entscheiden. Wir schaffen das schon.

Ich traue mich nicht mehr, dich zu stören. Weil ich vor dem, was du tust, größte Achtung habe. Weil es wichtig ist, weil es niemand gibt, der es besser könnte. Doch Verstand und Herz sind zwei paar Dinge. Was mein Kopf zulässt, bricht mir jetzt gerade das Herz.

Ich kann mich beherrschen. Mich zusammenreißen. Doch ich als Frau bin und fühle anders, wie du als Mann.

Du denkst vielleicht:

“Wenn wir Zeit haben, findet sich alles…!”

Ich denke:

“Wenn ich liebe, wird alles zur Nebensache!”

Migräne. Termine. Stress. Ja, alles möglich. Aber kein Grund, mich zu vergessen. Denn SO fühlt sich das gerade für mich an. Ich denke darüber nach:

“Er ist ein Mann. Pragmatisch. So sind sie eben. Aber ich bin Frau. Ich stelle in Frage. In mir kommen Zweifel, ob du dich wirklich verliebt hast.”

Das Wertvollste was ich zu vergeben habe ist meine Ehrlichkeit

“Man muss nicht alles kompliziert machen!”

Das hast du gesagt. Ich frage mich:

“Mache ich es JETZT kompliziert?”

Nein. Ich kämpfe mit mir selbst. Die Selbstachtung eines Schützen. Die Gefühle, die in mir toben. Du sagtest, ich soll sie zulassen. Ich habe vertraut – und jetzt ist das passiert, was ich NIE MEHR IM LEBEN erleben wollte.

Die Ungeduld, endlich Klarheit zu haben. Zu wissen, ob wir zwei überhaupt als Paar zusammenfinden können. Ob der Funke überspringt und ob das Verliebtsein stark genug ist, nach Lösungen zu suchen.

Nicht die wenige Zeit ist mein Problem. Ich bin auch nicht die nächste falsche Partnerin. Denn ich habe vor deiner Arbeit den größten Respekt, den dir überhaupt ein Mensch dafür zollen KANN. Weil ich das gleiche Ziel habe.

“Da potenziert sich was!”

Auch das hast du geschrieben. Aber nur, wenn wir uns zusammentun. Es zusammen angehen. Unsere Fähigkeiten zusammenwürfeln. Effizient werden. Zeitmanagement. Abräumen. Zurückholen. Doch das geht nicht. Nicht so. Wenn nicht einmal die Zeit bleibt, sich zu sehen. Miteinander reden zu können. Uns kennenlernen. SO wachsen wir weder im Kampf zusammen. Noch im Privaten.

Jetzt entfernen wir uns voneinander.

Meine Ehrlichkeit zwingt mich, dir meine Gefühle zu schreiben. Weil du mir wichtig bist und ich Angst vor meinem Stolz habe. Der zwingt mich, das jetzt zu beenden – um mich selbst zu schützen. Um mir neben dem Herzen nicht auch noch meine Würde zu brechen.

Nicht die Zeit ist das Problem

Ich will nicht auf dich warten, wenn ich nicht weiß. Wenn ich keine Klarheit habe. Wenn ich wüßte, wäre mir die Zeit egal. Ich bin keine Klette. Ich brauche keine Aufmerksamkeit im Sekundentakt. Ich brauche einfach nur Klarheit. Weil ich weiß, dass ganz viele andere Menschen DEINE Zeit brauchen – weil nur du ihnen helfen kannst.

Ich brauche von dir etwas anderes. Und davon hast du JETZT nichts mehr für mich übrig. Deine lieben Worte. Deine Aufmerksamkeit. Deine Beachtung. Die Nähe zu dir. Dein Denken an mich. Deine kleinen und freiwilligen Geständnisse an mich – zwischen den Zeilen. Ein Wiedersehen. Eine Berührung.

Heute ist Dienstag

“Schnellstmöglich treffen…”

Deine Worte. Ich s-c-h-r-e-i-b-e dir. Du antwortest:

“Wann?”

Ich habe keinen Terminkalender. Wann kannst DU?

Keine Antwort.

“Dienstag?”

Keine Antwort.

Was? Was soll ich tun? Ich verstehe das SO nicht!

Gestern

Um 21:30: raus aus Facebook. PC aus. Heute 13:30 Uhr: Immer noch kein Facebook. Ist es dir aufgefallen? Noch vor 3 Wochen hast du dir Sorgen um mich gemacht. Gestern? Heute? Nichts. Keine “Wo bist du?” Nachricht. Kein Anruf. NICHTS!

Interessiert es dich noch?

Ich gewöhne mich an das Verletzt-Sein. Ich weine nicht mehr. Ich leide heimlich und still. Meine Lunge versagt. Meine Nieren sind vergiftet. Wasser im Körper. Krankenhaus? Geht nicht. Heute Nacht betäubt. Nicht mit Alkohol wie bei unserem letzten Anruf, sondern mit Schmerzmitteln.

Wie ich mich jetzt fühle:

Alleine, verzweifelt, wie ein Bittsteller, hoffnungslos, wehrlos, hilflos.

Du hast mich gefragt:

“Kannst du schnell schreiben?”

Ja, ich kann. Schnell und gut. Vielleicht hätte ich dir helfen können. Keine Nachricht. Wenn ich könnte, wie ich wollte, käme ich zu dir. Anpacken. Aber hier kann und komme ich nicht einfach so weg.

Stattdessen sitze ich hier – warte. Auf eine klitzekleine Nachricht. Jede Sekunde ein endloses Warten. Mich lähmt das und so KANN das nicht weitergehen.

Daneben benommen…

Supergau & Aufräumaktion. Nacht. Kummer. Sehnsucht. Telefon. Mann. Frau. Tränen. Chaos vorprogrammiert. Schlechtes Benehmen wohl auch. Daneben benommen… Oder? Joar, definitiv. Sorry. War aber heilsam. Verliebt. Mega verliebt. In DICH. In einen unglaublich tollen Mann, der mich seit vielen Jahren beeindruckt und mich seit dreieinhalb Wochen um den Verstand bringt.

Eimerweise Tränen – am Telefon. Kopp>Wand>Milchstraße! Der Tag danach. Selbstreflexion. Doch nicht bereit? Antworten gefunden. Aufräumaktion. Kopf sortiert, auf´s Herz gehört.

Kurz und bündig

Loslassen, bereit sein – checked!

Akzeptiert! Ich habe mich in dich verliebt. Ein mächtiges Gefühl, das ALLES beherrscht. Du spielst in meinen Träumen die Hauptrolle. Es gibt keine Nebenrollen.

Sehnsucht – checked!

Größter Wunsch. Zeit mit dir. Dinge tun, die Verliebte tun. Zusammensitzen. Was trinken. In die Augen schauen. Händchenhalten. Mehr? Ohne Fälle, Screenshots, Bilder. Real.

100 Gründe dagegen

Ich wollte suchen. 50 gefunden. Blödsinn. Das schönste Gefühl. Keine Gründe dagegen! >>> Liste Papierkorb. Geerdet. Dir gerade den ersten Gute-Nacht-Kuss geschickt.

Nur noch Gründe dafür

Keine Liste. Leben. Lieben. Lachen. Ich hab mich daneben benommen, um DAS zu kapieren. Wieder zu mir zu finden, so zu sein, wie ich bin. Beschlossen und verkündet: Sofortiges Heulverbot … Perfekte Idee!

Was machen wir jetzt?

Komm zu mir. Sobald es geht. Lass es uns rausfinden.

Berührung – Ich habe es gespürt

Diese eine Berührung. Inmitten der stürmischen See. Stehen wir am Fenster. Dicht. Und doch Distanz. Respektvoll. Ich habe es gespürt. Alles. Auch DAS. Deine Hand. Habe ich mich erschrocken? Habe ich gezuckt? Unsicherheit. In mir. Der tiefe Respekt. Jahre mit professioneller Distanz und gleichem Ziel. Achtung. Vor dem, was du tust. Vor dem, wie du bist. DIESE Grenzen abzulegen. Die andere Grenze überwinden. Die Nähe zu einem Mann? Einem anderen? Wie fühlt sich das an? Für dich? Für mich? Kann ich das? Überhaupt? Jetzt? Jemals?

Ich wollte mich arrangieren. Mit mir selbst. Mit meinen Gefühlen. Ehrlich! Ohne ein solches Geheimnis. Einfach so, wie es ist. Sonntag. Du machst es mir leichter. Auf diesem Weg weiterzulaufen. Am Fenster. Deine Berührung. DIESE Berührung. Nicht die davor. Nicht die danach. DIESE! Sie war zu kurz. Keine Zeit, um genau zu fühlen, wie sich das in mir drin anfühlt. Nein. Es war mir nicht unangenehm. Mehr davon. Länger. Deutlicher. Auf die gleiche Weise. Ich will es wissen. Nicht, ob ich kann. Nicht, ob du darfst. Nicht, ob du willst. Ich will es! Und ich will wissen, ob es mir Gänsehaut macht.

Wie es sich anfühlt

Während ich schreibe, schließe ich die Augen. Stehe mit dir am Fenster. Ich will mich erinnern. Noch einmal fühlen. War es wahr? Mein Wunschdenken? Habe ich es mir eingebildet? Wie soll ich das rausfinden? Dich fragen? Fragezeichen! So unsicher und zweifelnd war ich noch nie. Verlegen. Fragend. Kein Vertrauen in mich selbst. Hab ich mein Gefühl verloren? Das, das mir immer den Weg zeigt? Hast du? Oder hast du nicht? Doch. Ich habe es gespürt. Deine Hand. Vorsichtig. Zurückhaltend. Mit Achtung und Respekt. Bloß nicht aufdringlich sein. Ohne zu viel von dir preiszugeben. Ohne mir zu nah kommen zu wollen. Distanz wahren – um sie zu brechen. Taktvoll. Unsicherheit. Auf beiden Seiten. Wolltest du, dass ich es spüre? Wolltest du unbemerkt fühlen, wie es sich für dich anfühlt? Nicht die vielen anderen Berührung. Zwischen Tür und Angel. DIESE eine Berührung. Anders. Besonders. Gefühlvoll. Ein erstes Mal auf Tuchfüllung gehen. Mein Tanzbereich. Dein Tanzbereich. Frauen verstehen, was ich meine.

Ich habe es gespürt – Zu kurz

Ein vorsichtiges Herantasten. Hast du dich erschrocken? Hast du gezuckt? Wie war es für dich? Fragst du dich auch, ob es wirklich passiert ist? Geht es dir genauso? Wie hat es sich für dich angefühlt? Für mich? Zu kurz. Zu zart. Nein, nicht zu zart. Liebevoll. Warum nicht einen Augenblick länger? Einen kleinen Moment. Der Klarheit bringt? Deutlicher? Damit wir BEIDE wissen? Weiß ich? Weißt du? Ich weiß es nicht. Ich weiß eben doch nicht immer alles. Es ärgert mich. Den Moment anhalten. Die Welt anhalten und einfach nur fühlen. Empfinden. Denn diese eine Berührung – viel bedeutsamer, als alles andere. Viel tiefer als mein schönes Zeug. Viel mehr als unsere Worte. Er war zu kurz, dieser eine Augenblick. Ebenso wie der zweite. Von dem ich noch nichts gesagt habe. Und doch: Ich habe es gespürt.

Fragen

Unsicherheiten? Zweifel? Hast du mich wirklich berührt? War es IHR unangenehm? Wolltest du, dass ich DIESE Berührung nicht spüre? Ambivalenz. Mut zur eigenen Courage? Iwie sowas…  Warst du auch unsicher? So, wie ich? Was war DAS? Wie reagiert SIE? Warum macht er nicht weiter? Warum sagt oder tut SIE nichts? Hat es DIR nicht gefallen? Ist der Funke nicht übergesprungen? War ich zu forsch? Ist sie noch nicht bereit? Will sie überhaupt? Kann sie überhaupt? Darf ich überhaupt? Jetzt? Jemals? Ist sie noch nicht soweit? Warum machst du nicht weiter? Warum nicht deutlicher? Kommen die Kinder rein? Wie geht es weiter? Warum hat sie nicht erwidert? Was bedeutet das? Woran denkt sie? Warum stellst DU dich neben mich und überspielst, was du getan hast? Diese Berührung? Worauf wartest DU? Soll ICH mich trauen?

Antworten

Ich habe es gespürt. Und wenn ich die Augen schließe, spüre ich es wieder. Immer und immer wieder. Ich genieße. Die Erinnerung. Sie macht Sehnsucht. Tiefe Sehnsucht. Eine, die bedeutsamer geworden ist, als DIE andere. Jetzt. Ein schönes Gefühl. Ein Gefühl, das ich genießen kann. Eins, das mir Ruhe bringt. Eins, das mich erdet. Etwas. Ohne Trauer. Ohne mit dem Schicksal zu hadern. Ohne ein schlechtes Gewissen. Ohne Zweigleisigkeit. Frei von Gedanken, die nicht dir gelten.

Wenn ich die Augen schließe und mich erinnere, kann ich atmen. Ohne. Getragen von Schwermut. Weil du nicht bei mir bist. Weil ich mich nicht nur erinnern will. Weil ich spüren will. Ich weiß, dass ich kann. Jetzt. Nicht allgemein. Ich kann. Mit DIR.

Du darfst nicht. Du sollst. Du musst. Weil es sich richtig anfühlt. Weil es das Richtige ist. Weil es mir gut tut. Weil es dir gut tut. Weil ich geträumt habe und ich weiß. Es MUSS! DU musst. Ich KANN nicht.Weil ich wissen muss, wie es sich anfühlt. Wenn DU mich berührst. Weil dieses Gefühl mir so viel bedeutet. Weil es DAS Gefühl ist, das entscheiden wird.

Es berührt mich

Dass du es SO gemacht hast. Mich berührt. Auf DIESE Weise. Respektvoll. Ohne Forderungen. Ohne Erwartungen. Ohne Selbstverständlichkeit. Nicht schüchtern. Nicht anzüglich. Du hast mich ehrlich berührt. Aufrichtig und respektvoll. Ich habe es gespürt. Inmitten meiner Zweifel hast du mich berührt. Zur richtigen Zeit, auf die richtige Weise. Du wirst es wieder tun. Mich berühren. Auf diese Weise.

Zukunftsängste

Egal, wie schwer es gerade sein mag: keine Angst – das Leben geht weiter! In den letzten Monaten habe ich mir viele Gedanken machen müssen. Mit 42 zur Witwe zu werden war nicht mein Lebenskonzept. Es kam der Tag, an dem der schlimmste Alptraum wahr wurde. Ich habe einen Menschen verloren, mit dem mich eine ganz tiefe Liebe verbindet. Bewusst schreibe ich nicht das abschließende Wort “verband”. Denn Liebe geht über den Tod hinaus. Keine abgedroschene Phrase – sondern eine Erkenntnis aus einem Jahr, das nun hinter mir legt. Mit vielen Gedanken und der Frage, ob mich Zukunftsängste plagen müssen und mit dem tiefen Gefühl der Einsamkeit. Bin ich wirklich einsam? Nein. Die Liebe ist immer noch da. Dieses tiefe Gefühl, niemals alleine zu sein.

Auch in der Trauer gibt es das Positive!

Ein Jahr mit vielen Tränen liegt hinter mir. Tränen, die gut tun. Zugelassene Tränen, weil ich mich nicht verstellen will. Ein Weg, zu verarbeiten. Diese Tränen tun gut. Sie zuzulassen, ist der einzig richtige Weg. Sie nehmen mir die Angst, abzuschließen. Warum sollte ich mit der großen Liebe abschließen. Sie wird nicht enden, sie ist ein Teil von mir.

Trotzdem ändert sich das Leben. Nach dem Weggehen eines geliebten Menschen. Werde ich das alles alleine schaffen? Meistere ich die neue Herausforderung? Oder sollten mich Zukunftsängste plagen? Wieder für alles alleine zuständig sein zu müssen? Alleine den Weg durch´s Leben zu meistern? Warum sollte es schief gehen? Ich bin gefallen und wieder aufgestanden. Unabhängig. Selbst die Familie versorgen ist kein Problem. Das gibt Mut. Mut, auch in der schlimmsten Situation den Kopf nicht (zu lange) hängen zu lassen.

Haben Sie Mut!

Ich erinnere mich an eine Frage, die ich mir einmal stellte, als ich nachts in den Armen meines Mannes lag. Der Gedanke schlich sich ein. Wer von uns MUSS länger leben. Er! Nein. Ich! Es war eine Lebenserkenntnis. Damals keine Vorahnung. Oder doch? Ich suchte nach einer Erklärung. Eine Erklärung dafür, warum ich zu diesem Entschluss kam. Es geht um Kraft. Wer hat die meiste Kraft, danach einfach weiterzumachen? Beulen und blaue Flecken hinzunehmen? Und trotzdem die Hände in die Hand zu nehmen? Sich nicht zu tief fallen zu lassen? Aufzustehen? Das Schicksal zu ertragen?

Sie sind stärker, als Sie glauben!

Haben Sie diesen Mut? Diese Stärke? Kein Leben ist perfekt. Kein Leben kommt ohne blaue Flecken und Beulen aus. Mal sind es Schicksalsschläge, mal sind es die ganz normalen Probleme des Alltags. Geldsorgen. Berufliche Nöte. Zukunftsängste. Doch was ist das alles im Vergleich dazu, einen geliebten Menschen zu verlieren?

Trotz aller Zukunftsängste: Machen Sie weiter!

Eigentlich ist es vollkommen egal, welche Zukunftsängste Sie plagen. Ganz gleich, was das Leben für Sie bereit hält. Machen Sie weiter. Lassen Sie sich nicht unterkriegen. Das Leben kann ein Arschloch sein. Warum sollte es ausgerechnet Sie schonen? Oder mich? Oder irgendwen?

Die Welt ist aus den Fugen

Auch mich plagen Zukunftsängste. Die üblichen Fragen. Wie schaffst du das? Reicht das Geld? Bleiben alle gesund? Wird das Schicksal wieder Arschloch sein? Wann? Was kommt auf mich zu? Wie geht es privat weiter? Wie beruflich? Werden die Kinder ihr Glück finden? Ganz normale Dinge, die uns alle beschäftigen.

Gut, dass wir nicht wissen, was das Leben für uns bereit hält. Vermutlich würden wir schreiend nach dem Ausgang suchen. Doch es MUSS so sein. Kein Leben ist perfekt. Kein Leben bleibt verschont. Die Welt scheint auf keinem guten Weg. Putin. Obama. Das Säbelrasseln – spürbar. Greifbar. Das Flüchtlingselend. All die Ungerechtigkeiten und die Uneinigkeiten. Es liegt nichts Gutes in der Luft. Doch was ändert das? Angst vor Arbeitslosigkeit? Angst vor Versagen? Angst, jemanden zu verlieren? Es kommt, wie es kommen soll. Das Schicksal ist nicht änderbar. Nicht vermeidbar. Das einzige, was uns bleibt ist Hoffnung. Und Weitermachen.

Zukunftsängste sind Ballast – werfen Sie ihn ab oder tragen Sie ihn!

Manchmal scheinen Zukunftsängste das einzig Richtige zu sein. Menschen wollen Sicherheiten. Garantien. Doch die gibt es nicht. Sie können eine Lebensversicherung abschließen, doch das hindert Sie nicht daran, einen Unfall zu haben. Sie können eine Hausratversicherung abschließen, doch das schützt Sie nicht davor, dass Ihr Haus abbrennt.

Sie sehen schon: Es spielt keine Rolle, ob Sie sich von Zukunftsängsten plagen lassen oder ob Sie drauf pfeifen. Das Leben kommt, wie es kommt.

Was Zukunftsängste auf jeden Fall bewirken: Sie sind Ballast. Ballast, der Sie ausbremst. Haben Sie Träume? Hatten Sie Träume? Was ist daraus geworden? So verrückt manche Träume auch sein mögen. Sie sind es wert, gelebt zu werden.

Vielleicht nicht so, wie man sich das vorstellte. Vielleicht mit einem angepassten, realistischeren Design. Im Rahmen des Möglichen. Und wenn es nicht klappt? Dann gewinnt man auch. Die Erkenntnis, das Unmögliche versucht zu haben. Das ist keine Niederlage. Das ist ein Triumph. Und wenn es schief geht? Egal. Man hat es versucht. Der Weg ist das Ziel. Nicht das Ziel selbst.

Wir lernen Laufen durch die Schritte, die wir gehen. Wir wachsen mit jedem Schritt. Nicht erst beim Erreichen des Ziels.

Damit der Weg weit gelaufen werden kann, muss der Ballast weg. All die Zukunftsängste und all die Sorgen, die mit jedem Schritt schwerer werden. Ballast, das ist das, was unsere Wege schwer macht. Unsere Schritte schwer und mühsam werden lässt. Anstrengend. Mehr Bereitschaft, die Hürden anzunehmen und anzupacken ist das, was es leichter werden lässt.

Nicht hadern, sondern bei Seite räumen. Das tut gut. Auseinandersetzen. Realistische Ziele abstecken. Für belohnende Erfolge. Utopische Ziele stecken. Für die Hoffnung. Das scheint mir das Rezept für innere Zufriedenheit. Und die kleine Wunder, die man erlebt. Diese Wunder, die Mut und Kraft geben. Weiterzumachen. Alles andere ist feige. Wann immer Ihnen die Puste ausgeht – denken Sie an meine Worte!

Träume wahr werden lassen (sponsored)

Schrumpfen unsere Träume? Jeder Mensch träumt. Jede Nacht. Nicht immer erinnern wir uns an das Geträumte. Manche von ihnen sind absurd, eigene machen Angst und es gibt präkognitive Träume, die in Erfüllung gehen. Hinter mir liegt eine Woche. Eine ganz besondere Woche. Nach einem vollkommen verrückten Traum, der mir den Kopf verdreht hat. Absurd. Schön. Unvorstellbar. Und vollkommen verrückt. In einer fast schlaflosen Nacht hat sich dieser Traum immer wieder abgespielt. Zu schön wäre es, könnte man solche Träume wahr werden lassen. Wer weiß? Manche gehen in Erfüllung. Jedenfalls sind sie es wert, daran festzuhalten.

Träume sind zum Erfüllen da!

Nicht nur in der Nacht träumen wir. Lebensträume. Dinge, die wir tun wollen. Dinge, die wir erleben wollen. Aber auch immer wieder Dinge, die wir verschieben. Keine Zeit. Kein Geld. Kein Elan. Oder einfach der innere Schweinehund, der uns auf den Füßen steht. Anstatt dass wir unsere Träume wahr werden lassen. Irgendwann kommt der Augenblick des Erwachens. Es kommt der Zeitpunkt, an dem wir bereuen, all diese Dinge nicht getan zu haben. Hätten wir uns doch nur besser um unsere Traumerfüllung gekümmert.

Wann sind unsere Träume eigentlich kleiner geworden als wir selbst? Wann haben wir aufgehört, uns um sie zu kümmern? Wie war es möglich, dass banale Gründe uns daran hindern konnten, Träume war werden zu lassen?

Dieser Frage ging die TARGOBANK auf den Grund und so entstand die Idee zum Film “Echte Träume”. Kinder und Erwachsene wurden nach ihren Träumen befragt. Ein spannendes Projekt, dass uns dazu anregen soll, über unsere Traumerfüllung nachzudenken.

Lebe Deine Träume – heute … nicht morgen!

Träumen erhält uns am Leben

Wer keinen Traum hat, hat keine Ziel. Und wer kein Ziel erreicht, wird am Ende das Glück nicht gefunden haben. Und den Versuch nicht unternimmt, sein Glück zu finden und nicht alles daran setzt, Träume wahr werden zu lassen, wird am Ende bereuen. Immer wird die Frage im Raum stehen:

“Was wäre wenn…?”

Kinderträume sind toll. Kinder nehmen ihre Träume wichtig. Sehr wichtig sogar. Schon im kleinen Alter haben sie einen Traumberuf. Mädchen wollen Prinzessin werden und überlegen sich, wie das Prinzessinnenkleid aussehen wird; Jungs haben klare Vorstellungen von ihrem Traumauto und füllen jeden Cent in die Spardose. Kinder haben Wünsche, Astronaut zu werden, den Mann auf dem Mond zu heiraten oder die Welt aus den Angeln zu heben. Je älter Kinder werden, umso mehr verändern sich ihre Wünsche und Vorstellungen. Ein Haus, die Auswanderung oder ein eigenes Unternehmen. Selbständig arbeiten, anstatt unter einem Chef zu buckeln.

Tendenziell werden Kinderträume aber im Laufe der Zeit kleiner. Wo es früher noch große, manchmal auch unerfüllbare Wünsche waren, finden sich auf einmal pragmatische Wünsche. Ein amerikanischer Einbaukühlschrank. Eine tolle Couch. Ein riesiger Fernseher. Von den Kindheitsträumen keine Spur mehr. Schade. Auch, wenn sie manchmal verrückt waren.

Bei der Befragung der Probanden hat die TARGOBANK herausgefunden, dass im Laufe der Jahre Träume und Wünsche der Probanden kleiner geworden sind, als sie selbst. Resignation? Aufgabe? Jedenfalls sehr schade. Das findet auch die TARGOBANK und hat die Traumkapsel ins Leben gerufen. www.targobank-magazin.de, das Online-Unternehmensziel der TARGOBANK, stellt die inhaltliche Verbindung zwischen der Produktwelt der Bank und der Träume-Initiative her.

TARGOBANK: Traumkapsel

Warum sollten Kinder und Erwachsene nicht einfach ihre Träume wahr werden lassen? Um Menschen zu motivieren, hat die TARGOBANK die Internetseite echte-traeume.de ins Leben gerufen. Dort berichten redaktionelle Beiträge und Portraits von Menschen, die sich um ihre Traumerfüllung gekümmert haben und dort ist auch die Traumkapsel zu finden. Jeder kann in diese Traumkapsel seine Kindheitsträume eintragen und so dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Eine schöne Idee, um vielleicht doch noch einige Träume wahr werden lassen zu können.

Die TARGOBANK AG & Co. KGaA  betreut an über 360 Standorten in 200 Städten vier Millionen Kunden und ist die Tochter der Genossenschaftsbank Credit Mutuel, eine der führendsten Banken Europas.

Dieser Artikel wurde von TARGOBANK gesponsert!

Schmetterlinge im Bauch

Du gehst mir unter die Haut! Viele Synonyme beschreiben das schönste Gefühl. Das der Verliebtheit. Plötzlich ist es da. Das Kribbeln. Schmetterlinge im Bauch. Nicht mehr schlafen. Nicht mehr essen. Nicht mehr atmen. Du gehst mir unter die Haut. Raubst mir den Verstand. Dabei kennen wir uns nicht einmal. Nicht richtig. Und doch schon viele Jahre. Kein privates Wort. Immer professionell. Stets auf der richtigen Seite. Für die Gerechtigkeit. Auf Fachebene. Du so. Ich so. Das verbindet. Du bist es, ohne das ich es will. Darf ich? Kann ich? Jetzt? Schon? Weglaufen ist keine Option. Loslassen. Das ist es, was ich jetzt muss. Nein. Nicht von dir. Von dem, was mich hindert. Von ihm, der 23 Jahre meines Lebens ausgemacht hat. Der Eine. Der nicht mehr hier ist.

I’ve been talking to my angel
And he said that it’s alright

Ich habe Schmetterlinge im Bauch, ohne das gewollt zu haben. Ohne dafür bereit zu sein. Sie sind gekommen. In der Nacht. In meinem Traum. Nein. Kann nicht sein. Nicht DER. Nicht JETZT. Nicht HIER. Verliebt sein geht jetzt gerade nicht. Doch dieser Traum. Der war anders. Keine Träumerei. Wissen. Ein ganz anderes Gefühl. Der Blick in die Zukunft. Die Erkenntnis. Träume darf man nicht verwerfen. Nicht aufschieben. Sonst ist es zu spät.

Wie sollte ich es dir sagen? Sollte ich überhaupt? Ich musste. Das war kein herkömmlicher Traum. Keine Schwärmerei eines jungen Mädchens. Nicht die einer Frau, die dein Groupie sein will. Du weißt. Du hast es mir leicht gemacht. Du hast auch geträumt. In der Nacht haben wir gleichzeitig eine Grenze überschritten. Du dort. Ich hier. Nicht ich, sondern wir. WIR haben Schmetterlinge im Bauch. Sie sind gleichzeitig losgeflogen. An zwei Orten. Ein Flashback. Mein Flashback. Ich wusste es. Schon damals. 50 Gelegenheiten. Das DU. Und doch ist es dir rausgerutscht. Nicht unprofessionell. Es war dein Traum. Du hast es mir leicht gemacht, dir meinen zu erzählen. Hast du geträumt? Duzen wir uns? Eine Frage aus meinem Traum. Bevor ich sie stellen konnte, wurde sie durch dich beantwortet.

Kein Zufall. Keine Spinnerei. Meine Haare. Mein Duft. Mein Traum. Das wurde uns geschickt.

Es ist schwer. Es kostet Überwindung, den großen Herrn X mit Du anzusprechen. Die Frau F. jetzt mit Vornamen anzusprechen. Zwei Menschen mit unschätzbarem Respekt und inniger Achtung voreinander begegnen sich. Profis. Bekannt. Unprofessionell? Schicksal! Wir werden lernen. Zusammen.

I can see. `Cause it´s very, very clear. I mean, it´s very, very clear. If you feel right there. If you see right here. I see, what you feel. And what you speak. (Melissa Etheridge)

Die Schmetterlinge im Bauch werden uns tragen. Zwischen Professionalität und verlorener Selbstkontrolle.

Du hast mir den Verstand geraubt

Ich kann nicht mehr essen. Ich kann dich nicht vergessen. Mein Leben steht still. Alles kreist. Um dich. Die Schmetterlinge im Bauch hören nicht auf. Sie fliegen. Es werden mehr. Und mehr. Das macht mir Angst. Wir zwei? Jetzt? Hier? Du? Und ich? Das wird nicht einfach. Ich muss lernen. Loslassen. Den Kopf frei machen. Mein Herz öffnen. Annehmen. Nicht mehr nur austeilen. Zulassen. Wieder ich werden. Meine Mitte finden.

Somebody take me out of the night
Show me what life is made of
Won’t somebody reach inside of my heart
I think that I’m ready to love
I think that I’m ready to love
I feel like I’m ready to love

Und auch:

Feeling guilty, worried
Waking from tormented sleep
Ohh, this old love has me bound
But the new love cuts me deep

Loslassen fällt schwer. Es braucht Zeit. Melissa Etheridge. Sie ist meine Heldin. Mein Vorbild. Meine Wegbereiterin seit es mich gibt. Seit ich so bin. Wie ich bin. Schöner, als mit ihren Worten könnte ich es nicht sagen. Mit der gleichen tiefen Ehrlichkeit.

Keep it precious!