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Wann fängt man an …

… den Kindern von früher zu erzählen? “Früher war es alles besser” – so ein abgedroschen klingender Spruch. Doch an Wahrheit mangelt ihm nicht. Es war so. Früher war es besser. Früher war es anders. Doch wann fängt dieses sagenumwobene “Früher” eigentlich an? Wann fangen wir an, unseren Kindern von diesem “Früher” zu erzählen? Ehrlich – ich weiß es nicht. Doch ich erzähle auch von diesem “Früher”. Mein “Früher” beginnt irgendwie zwischen Depeche Mode und Jennifer RushThe Power of Love, das Lied, das zu meiner Bestimmung wurde. Die große, die einzige Liebe. Ein Lied, das mir beim ersten Ton Gänsehaut bereitet. Ein Lied, dessen erster Ton mich aus dem Hier und Jetzt herausnimmt und mich in eine ganz bestimmte Zeit versetzt. Eine Zeit, die kennzeichnend für meine Generation steht. Die 1980er Jahre. Die unbeschwerteste und schönste Zeit meines Lebens.

Eigentlich sollte dies meine Zeit als Mutter sein. Die schönste Zeit meines Lebens. Die Zeit mit meinen Kindern. Doch das ist sie nicht. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Lebensumstände. Die Welt hat sich verändert. Nicht zum Guten. Kranke Paragraphen. Perverse Gesetze. Politiker, die sich an Kindern vergehen und sowieso am Volke. Ich fühle mich falsch auf dem Planeten Erde. Ich empfinde es unverantwortlich, Kinder auf den Planeten Erde gesetzt zu haben. Nicht um die Kinder, sondern wegen der gestörten Entwicklung auf diesem Planeten. Wo Recht in Unrecht und Unrecht in Recht verkehrt wird. Ein Planet, auf dem es gut ist, Gurken per Gesetz zum geraden Wuchs zu zwingen, aber auch ein Planet, auf dem ein Konzern wie Monsanto sich ein Patent auf Brokkoli setzen kann. Sollte mich das eigentlich wundern, wo es möglich ist, dass ein Pädophiler im EU-Parlament sitzt?

Ich erzähle von früher … um meine Kinder zu bewahren

Als ich mich ganz bewusst dafür entschied, Kindern das Leben zu schenken, war die Zeit eine andere. Es gab schon immer Generationen, die in ihrem “Früher” lebten und dazu neigten, alles zu idealisieren. Die Vergangenheit schöner in Erinnerung hatten, als sie es wirklich war. Die Zeit der eigenen Jugend zu idealisieren, obwohl sie längst nicht so schön war, wie es die Erinnerung einem Glauben machte. Ja, es mag sein. Vielleicht idealisiere auch ich. Michael Jackson starb an Propofol und Mooshammer starb vermutlich durch die Hand eines Strichers. Doch es gab sie; die Helden unserer Zeit. Helden, die ihre Ideale lebten. Nicht korrupt. Nicht politisch gesteuert. Aber auch nicht politisch korrekt. Frei von vorgegebener Meinung; frei von falschen, weltfremden Idealen.

Ich habe angefangen, meinen Kindern von diesem “Früher” zu erzählen. Der Zeitpunkt war fließend. Das Leben in der Gegenwart und das Versinken in diesem “Früher”. Doch wann ist das passiert? Dieser Übergang von heute zu damals? War es der frühe Tod meines Mannes? Oder war es das allmähliche Erwachen? Die sich einschleichende Erkenntnis, dass irgendetwas auf diesem Planeten falsch läuft? Ist es eine Frage der Generationen? Eine Erkenntnis des Alters? Der zunehmenden Reife? Kommt mit dem fortschreitenden Alter ein Wissen? Ein Wissen über all das, was Lüge und Wahrheit ist? Die absolute Wahrheit? Fernab von all den Wahrheiten und Lügen, die man uns Glauben schenken möchte? Gut möglich. Denn ich bin und war nie ein gläubiger Mensch. Schon immer hinterfragte ich kritisch. Wollte mir ein eigenes Urteil bilden. Weit entfernt von ferngesteuert.

Regionale Produkte mit EDEKA & Dorfdrift (sponsored)

Ein 1954er Ferguson, 425 PS, eine Steige frischer Ernteäpfel, Bauer Georg und spektakulär kurze Lieferwege sind die wichtigsten Fakten des Clips Dorfdrift, der online junge Menschen auf regionale Produkte wie Obst und Gemüse in leicht skurrilen Szenen aufmerksam macht.

Dorfdrift: Regionale Produkte bei EDEKA

Idyllische Dorfkulisse, gickelnde Hühner, eine Steige Äpfel und fetter Sound des 1954er Ferguson – ab geht´s! Quietschende Reifen, “runde Ecken” und mit dem Fuß auf dem Gaspedal nimmt Bauer Georg den kürzesten und schnellsten Weg. Staubige Feldwege, spritzende Pfützen, einmal flott den Acker umpflügen, quer durch die Scheune und ab auf die Landstraße. Kurzer Zwischenstopp – ein Igel soll sicher die Straße überqueren und weiter geht´s. Bloß keine Zeit verlieren, abbiegen auf den EDEKA Parkplatz, wo schon der Kaufmann steht und auf frische regionale Produkte wie die Äpfel von Obsterbauer Georg wartet, der sein frisches Obst und Gemüse in der heimischen Region anbaut.

Einzigartige Stunt-Aufnahmen und eine klasse Idee – das ist Dorfdrift, das mega coole Video, das einmal mehr zeigt, wie witzig man durch gut gemachte Werbung wichtige Aussagen viral machen und die Menschen zum Nachdenken bewegen kann.

Die Botschaft: Regionale Produkte bevorzugen

Warum importieren wir Lebensmittel, die in der Heimat angebaut werden können und dort dazu beitragen, Arbeitsplätze zu erhalten und die Wirtschaft der Region zu stärken? Genau das ist ein Beweggrund für den skurrilen Clip Dorfdrift, der die online-affine Zielgruppe anspricht.

Erdbeeren im Winter, Spargel aus Griechenland, Äpfel aus Israel – dabei wäre es nicht nur für die Umwelt gesünder, regionale Produkte zu bevorzugen, sondern Obst und Gemüse schmecken viel besser, wenn sie lange reifen und direkt nach der Ernte verzehrt werden. Die Aromen sind intensiver und außerdem enthalten reife Obstsorten und Gemüsesorten viel mehr Vitamine, als unreif geerntete Feld- und Baumfrüchte. Noch dazu: Regionale Produkte sind meist sogar günstiger, weil spektakulär kurze Lieferwege weitaus weniger kosten, als der Transport über Ländergrenzen hinaus.

Warum sind regionale Produkte besser?

Exotische Früchte, Feinkost aus aller Herren Länder und kulinarische Importe können durchaus klasse sein – doch mit Nachhaltigkeit hat das nichts zu tun, denn regionale Produkte sind meist die bessere Wahl.

Gerade diese Woche haben wir uns mit Kartoffeln vom Bauer eingedeckt, die uns über den Winter bringen. Die waren nicht nur günstig, sondern schmecken wesentlich besser, wie die üblichen Supermarkt-Kartoffeln, die von irgendwoher importiert werden.

Hier auf dem Land ist es üblich, regionale Produkte zu bevorzugen. Entweder kann Obst und Gemüse direkt beim Bauer im Hofladen gekauft werden oder man macht es so wie wir. Gemüse- und Obstbauern stellen sich nach der Ernte auf die Parkplätze großer Geschäfte, um dort ihre regionalen Produkte direkt an die Verbraucher anzubieten.

In elsässischen Supermärkten gehört es dazu, heimisch erzeugte Lebensmittel und heimisch angebautes Obst und Gemüse für die Kunden zu führen. Hier scheinen die Menschen einen intensiveren Bezug zu heimischen Produkten zu haben. Mir persönlich gefällt das sehr gut, weil Qualität, Frische und Preis in einem sehr gesunden Verhältnis stehen.

Mir gefällt die EDEKA Aktion Dorfdrift richtig gut und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg in eine nachhaltige Zukunft ist.

Beitrag von EDEKA gesponsert!

Gillette Venus gegen Schubladendenken (sponsored)

Im Januar 2015 habe ich über die Kampagne von Gillette Venus berichtet. Es ging darum, dass 67 % aller Frauen sich damit konfrontiert sehen, als Stereotype behandelt zu werden. Entweder sind sie SO oder SO. Typisch Schubladendenken. Gillette Venus hat uns Frauen dazu angeregt, UND dazu zu sagen, wenn wir nur auf ein Attribut reduziert werden. Unter dem Hashtag #sagUNDdazu wurden Frauen eingeladen, in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter zu kommunizieren, was sie sonst noch ausmacht.

Gillette Venus: Schluss mit Schubladendenken – sag UND dazu!

Gillette Venus hat nun den zweiten Teil der Kampagne gestartet und möchte uns Frauen Inspirationen, Ratschläge und Erfahrungen authentischer Frauen bieten, damit wir es leichter haben, uns aus dem Schubladendenken zu befreien. Dazu geht derzeit das Mood-Video My &s. My Choice(Meine Unds – Meine Wahl) viral und auf tumblr wird eine bunte Videosammlung unter #sagUNDdazu-Diaries kreiert, die Frauen aus aller Welt zu Wort kommen lässt.

Interaktive Plattform: Gemeinschaftlich gegen Stereotypisierung

Die Plattform wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, damit Frauen angeregt und motiviert werden, sich gemeinschaftlich der Stereotypisierung entgegenzustellen. Wahre Geschichten, authentische Tipps und Ratschlägen über einem Dutzend authentischer Frauen geben den Ansporn, die Stereotype mit UND zu ergänzen. Von CEOs bis zu Beauty-Bloggerinnen sind vor die Kamera getreten, um den Startschuss für die Plattform zu liefern – nun sind alle Frauen eingeladen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen und die eigenen “&s” auf der Plattform zu formulieren. Was sind die eigenen Talente? Was macht uns sonst noch aus? Was ist noch Teil von uns? Erzählen Sie von Ihren “&s” in Ihrer eigenen Venus &Cloud.

Welche &s machen Sie aus?

Im Alltag werden Menschen meist anhand einer Eigenschaft durch Schubladendenken einsortiert. Ist eine Frau erfolgreich im Beruf, ist sie die Businessfrau. Versorgt eine Frau Zuhause die Familie, ist sie Mutter. Kann eine Frau gut singen, ist sie Sängerin. Engagiert sich eine Frau ehrenamtlich, ist sie die Soziale. Lebt eine Frau zurückhalten, ist sie die Schüchterne. Das war es schon? Ist das alles, was die Frau ausmacht? Ein Attribut, ein Talent, eine Charaktereigenschaft wird herausgepickt, um nach Schubladendenken einzusortieren?

Wo sind die vielen “&s”, die ebenfalls zu einem Menschen gehören, seine Persönlichkeit prägen und die Identität eines Menschen ausmachen? Mich bewegt die #sagUNDdazu Kampagne sehr. Darum beteilige ich mich mit meinem Blogartikel “Was mich ausmacht – ich sage UND dazu” an dieser Kampagne, die für mich persönlich nicht nur Werbung, sondern ein Aufruf für den besseren Umgang mit unseren Mitmenschen darstellt, der meinem Lieblingszitat gerecht wird:

Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!

Gillette Venus – eine Marke für Frauen

Jeder Frau ist die Procter & Gamble Marke Gillette Venus mit ihren verschiedenen Rasierern bekannt. Die Rasierer sind nicht nur rosa eingefärbte Männerrasierer, denen das Attribut “für Frauen” zugewiesen wurde. Die Damenrasierer sind auf die Rasur der Frauen zugeschnitten und werden den Anforderungen gerecht.

Der Rasierkopf ist abgerundet, beweglich und passt sich weiblichen Körperkonturen mühelos an. Schützende Kissen beugen Schürf- und Schnittverletzungen vor. Scharfe, sich individuell anpassende Klingen ermöglichen die schnelle Rasur. Mit speziell entwickeltem Soft Grip®-Konzept schmiegt sich der Griff des Rasierers sich optimal in die Frauenhand an.

Christin Schinkel, Marketing Gillette Venus DACH:

“Seit über dreißig Jahren ist Gillette Venus die weltweite Nummer eins unter den Frauenrasierer-Marken, eine Marke von Frauen für Frauen. Venus ist es wichtig, zuzuhören und zu erfahren, was Konsumentinnen bewegt.”

Der Blogbeitrag wurde von Procter & Gamble gesponsert!

RWE: Tag der Deutschen Einheit (sponsored)

Deutschland feiert am 3. Oktober den Tag der Deutschen Einheit. Deutschland – das Land, dem ich den Rücken gekehrt habe. Zuvor wohnte ich in der Stadt Essen im Ruhrpott. Eine Stadt, mit der ich mich nicht versöhnen will und in der ich 10 Jahre lebte, um mich dort nie zuhause zu fühlen. Die Auswanderung war die richtige Entscheidung und die Erfüllung eines Traums. Natürlich war RWE mein Stromanbieter, der unseren Haushalt 10 Jahre lang mit Energie versorgte. Jenes Unternehmen präsentiert zum Tag der Deutschen Einheit eine 91-sekündige Bilderreise und erinnert an die Dinge, die das Land ausmachen.

Deutschland – ein Land zum Freuen?

Dürfen wir als Deutsche eigentlich stolz auf unser Land sein? Oder hängt uns immer noch die Vergangenheit nach? Ein heißes Eisen, was RWE da anpackt.

Deutschland – ein tolles Land und wiedervereinigt

Hey Deutschland! Freu dich mal, wir haben allen Grund dazu – so das Motto RWE Bilderreise. Einige Szenen finde ich sehr bewegend, denn es ist eine Reise durch die deutsche Zeitgeschichte. Der Mauerfall und die Wiedervereinigung eines zweigeteilten Landes. Mit dem Tag der deutschen Einheit wird daran gedacht, wie das zweigeteilte Volk wieder vereinigt wurde. Kein einfaches Thema, denn viele Jahre hallte der Ossi-Wessi-Konflikt nach. Doch wie es mir scheint, gelang uns Deutschen doch, im Laufe der Jahre wieder zusammenzuwachsen.

Die guten deutschen Werte

Das Video regt dazu an, das “Kinn zu recken”. Schließlich gibt es vieles, worauf wir Deutschen stolz sein können. Auf Twitter sind die User um Mitmachen eingeladen. Dort wird unter dem Hashtag #WORAUFWIRSTOLZSIND bereits fleißig gewittert. Oft genannt: Die Wiedervereinigung. Der Tag der deutschen Einheit ist ein wahrlich ein Grund zur Freude, denn ohne Krieg wurden die Menschen in der DDR befreit. Doch so gut lief es in der deutschen Geschichte nicht immer. Die braune Vergangenheit haftet an uns und ist oftmals der Maßstab, an dem wir gemessen werden.

Historisch sind wir Deutschen allerdings ein Volk, das viele Erfolge vorzuweisen hat. Die Dichter & Denker, große Erfindungen, hervorragende Literatur und so manche Weltmeisterschaft brachte bedeutsame Titel hervor. Denken wir an Boris Babbele Becker, Steffi Graf, Michael Schuhmacher und an Kicker wie Kaiser Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge, Rudi Völler oder den beziehungsfreudigen Loddar Lothar Matthäus.

Deutsche Klischees und wie das Ausland uns sieht

Wir Deutschen gelten als fleißig, zuverlässig, pünktlich und Produkte “Made in Germany”; viele deutsche Regionen sind beliebte Reiseziele und Traditionen wie Schuhplattler oder das Oktoberfest ziehen Touristen aus aller Welt an. Wir sind dafür bekannt, auf Malle schon morgens um 5 Uhr aufzustehen, mit dem Handtuch zur Strandliege zu tippeln und diese durch das Handtuch für später zu reservieren. Stammtischparolen und “ich hab´s schon immer gewusst” gehören zu unserem Image, genauso wie die Gartenzwerge. Ja, wir haben schon so manches hervorgebracht – aber nicht immer nur zum Besten. Hier im Elsass sind wir Deutschen nicht wirklich beliebt – eine Folge der Historie.

Haben wir wirklich Grund zum Stolz?

Stolz sein auf das deutsche Land. Schwierig. Gerade in der jetzigen Zeit, wo sich das Volk wieder zweiteilt. Die einen befürworten die Flüchtlingshilfe, die anderen kritisieren die Umsetzung scharf. Wer sich kritisch äußert, wird als Braun abgestempelt, wer sich für die uneingeschränkte Hilfe von Flüchtlingen einsetzt, wird als Gutmensch bezeichnet. Werden die Deutschen es schaffen, einen Konsens zu finden?

Mit dem Stolz auf Deutschland habe ich meine Probleme. Ja, ich bin froh, in diesem Land aufgewachsen zu sein. Aber es gibt auch Erfahrungen, mit denen ich gerade deshalb niemals gerechnet hätte. Demokratie, Verfassung, Grundrechte – ich erlebte, wie sie mit Füßen getreten wurden und habe feststellen müssen, dass es unzähligen Menschen in Deutschland ebenfalls so ergeht. Aber dies ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in vielen anderen, als kultiviert geltenden Ländern.

Mit Deutschland kann ich derzeit keinen Frieden schließen, es gibt gute Gründe, warum ich meinem Heimatland den Rücken kehrte. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die ich vermisse. Zum Beispiel die Orte, an denen ich mich mit meiner Familie wohfühlte, Lebensmittel, die es hier nicht gibt und die unkomplizierten Anrufe in der Muttersprache, wenn man mit dem Kommunikationsanbieter oder dem Stromanbieter etwas klären möchte.

Das ist in einem fremden Land natürlich nicht immer einfach. Ich blicke mit einem weinenden, aber auch einem lachenden Auge auf Deutschland zurück – doch eine Rückkehr ist derzeit für mich und meine Familie undenkbar. Dennoch finde ich die Bilderreise von Stromanbieter RWE ziemlich gelungen, weil sie an die schönen Seiten meines Heimatlandes erinnert, auf die ich doch mit einem Lächeln reagiere. Auch der Tag der Deutschen Einheit ist für mich ein Tag, an den ich jährlich gerne zurückdenke.

Über RWE

Der Stromanbieter RWE AG hat seinen Firmensitz in der Ruhrpott-Metropole Essen und ist ein börsennotierter Energieversorger. Gemessen am Umsatz ist der Konzern der zweitgrößte Energielieferant Deutschlands, der inzwischen auch den internationalen Markt erobert. RWE versorgt Haushalte z. B. in Österreich, Belgien, Großbritannien, Türkei und Osteuropa.

Das Video Bilderreise zum Tag der Deutschen Einheit ist eine Hommage das Genie, die Vielfalt und die Verrücktheit der Menschen in Deutschland. Ein Rückblick auf die deutsche Geschichte, die großen Erfolge, große Makel und natürlich die typisch deutschen Marotten.

Der Artikel wurde von RWE gesponsert!

Verschwundene Socken: Das Sockenmonster

Jedes Jahr auf´s Neue kaufe ich Strümpfe für die gesamte Familie, weil verschwundene Socken bei uns seit Jahren zu beklagen sind. Das berühmt-berüchtigte Sockenmonster wohnt bei uns und zeigt sich von seine gefräßigen Seite. Jährlicher Sockenbedarf: Keine Ahnung. Aber er ist hoch. Sehr hoch. Definitiv.

Wo landen verschwundene Socken?

Das Phänomen des Sockenschwunds ist in fast jedem Haushalt zu beklagen und nimmt proportional zur Anzahl der im Haus lebenden Kinder zu. Doch wo landen eigentlich verschwundene Socken und hat das Sockenmonster eigentlich einen Namen? Das sind doch tolle Fragen, die vermutlich jede Hausfrau und Mutter beantwortet haben möchte.

Sockenfresser Nummer 1: Die Waschmaschine

Tatsächlich frisst die Waschmaschine Strümpfe und verdaut sie tief in ihrem Inneren. Beim Schleudergang und zu voll geladener Waschmaschine schlägt das Sockenmonster Nummer 1 zu. Einzelne Strümpfe werden beim Schleudern zwischen Sichtfenster und Gummischlitz gepresst, von da aus wandern verschwundene Socken aus der Trommel hinaus und werden bis zum Heizstab gezogen. Dort verschleißen die Strümpfe mit jeder Wäsche zunehmend, bis sie sich in kleine Wollfetzen aufgelöst haben.

Um das zu verhindern und den Sockenschwund zu reduzieren, sollte die Waschmaschine nicht zu voll beladen werden. Auch die Verwendung eines Sockennetzes bzw. der Einsatz von einem Wäschenetz schafft zuverlässig Abhilfe.

Sockenmonster Nummer 2: Kinder

Ich bin mir noch nicht sicher, ob Kinder anstelle der Waschmaschine nicht sogar eher Platz Nummer 1 als Verantwortliche für verschwundene Socken verdient haben. Zumindest meine Tochter ist ein leidenschaftliches Sockenmonster. Sie schafft es mühelos, innerhalb von einer Woche 7 Paar Stümpfe zu trennen und von 14 einzelnen Strümpfen nur noch wenige Socken zu haben.

Aufpassen – muss sie nicht. Schließlich hat Mama einen umfangreichen Sockenvorrat und die Schuhgröße ist die gleiche, so dass Mamas Strümpfe perfekt passen und sowieso cooler aussehen.

Sockenmonster Nummer 3: Haustiere

Hunde und Katzen sind nicht weniger unschuldig, wenn es um verschwundene Socken geht. Gerade dieser Tage erlebt. Tochterkind lacht sich mitten in der Nacht lauthals weg und weckte die gesamte Familie auf. Beim Toilettengang kam ihr eine der Katzen entgegengesaust – mit einer geklaut Socke im Maul. Tatsächlich, das Sockenmonster gibt es wirklich; hat vier Beine und ziemlich flauschiges Fell.

Strümpfe – heiß begehrt

Jetzt, wo es wieder kalt wird und barfuß Laufen gar nicht mehr geht, mussten wir feststellen: Der Sockenvorrat ist nahezu aufgebraucht und wir müssen Nachschub für die gesamte Familie besorgen. Zahlreiche verschwundene Socken bleiben genau DAS, tauchen nie mehr auf und müssen vor Herbstanbruch ersetzt werden.

Damit wir mit warmen Füßen durch den kalten Winter kommen, gibt es dieses Jahr wieder den einheitlichen Sockenlook: Schwarze Strümpfe für alle, damit man aus getrennten Sockenpaaren neue Pärchen bilden kann. Diese Technik hat sich im letzten Winter bewährt und wird es auch dieses Jahr wieder tun.

Doch nicht nur Sockenmonster haben es auf die warmen Füßlinge abgesehen. Bei uns werden die Strümpfe täglich gewechselt und daher oft gewaschen. Die häufige Wäschepflege trägt dazu bei, dass der Stoff schnell ausdünnt und so manche Socken an Zehen oder Ferse ein Loch bekommt. Heute stopft kaum eine Hausfrau Strümpfe und deshalb werden kaputte Strumpfwaren bei uns ausgesorgt.

Immerhin: Ich Glückliche darf mich über recht langlebigen Sockenbestand freuen, wenn ich gewissenhaft dafür sorge, dass meine Tochter keine Gelegenheit hat, meine Sneakerssocken zu stibitzen. Da ich grundsätzlich mit meinen heißgeliebten Birkenstock Schuhen zuhause rumlaufe, halten sich meine Fußwärmer ohnehin lange und so freue ich mich darauf, dass ich mir auch bunte Socken kaufen kann, die lange als Pärchen zusammenbleiben, wenn nicht gerade die Waschmaschine für verschwundene Strümpfe sorgt.

Dumm gelaufen – schlau gewaschen (sponsored)

Seit vielen Monaten begegnet mir ab und an ein Video auf Facebook, dass den Titel “Dumm gelaufen” vollkommen zu Recht verdient hat. Mann und Frau laufen einen Feldweg entlang und man sieht, dass der Regen die Erde zu Matsch verwandelt hat. Eine an sich schon lustige Szene, weil das Pärchen doch ungewöhnlich ist. Doch so richtig lustig wird es, als die Frau es ihrem Mann gleichtun will und vollkommen unbedacht in eine Pfütze springen will. Schwups, weg ist sie. Was zunächst als harmlose Pfütze aussah, entpuppt sich als tiefes Erdloch, in dem sie fast vollständig versinkt. Leider habe ich den Link nicht parat, denn dieser YouTube Clip ist einfach göttlich und entzückt mir jedes Mal auf´s neuen einen herzlichen Lacher. Hoffentlich hatte die Dame ein gutes Waschmittel zuhause, denn das wird sie danach definitiv gebraucht haben.

Spee präsentiert “Dumm gelaufen – schlau gewaschen”

Spee, die bekannte Waschmittelmarke mit dem schlauen Fuchs hat sich mit einer kleinen Videosammlung solch lustigen Pannen angenommen und präsentiert mit “Dumm gelaufen – schlau gewaschen” sieben lustige Clips, bei denen Lachen und – zugegeben – auch etwas Schadenfreude garantiert ist.

Unter den Hashtags #dummgelaufen und #fail können die lustigen Videos angeschaut werden – da bleibt garantiert kein Auge trocken.

7 x richtig dumm gelaufen

Bodybuilder mit peinlicher Panne

DEN Kommentar muss ich mit Ruhrpott-Slang formulieren: Hömma Jung, ordentlich watt inne Muckis, wa? Aber auch inne Birne?

Peinliche Panne beim Inlinern

Mal eben auf Inlinern mit dem Hund Gassi gehen? Das hätte die Frau sich vorher genauer überlegen sollen.

Peinlicher Matsch-Fail im Kletterpark

Ein Mädchen im Kletterpark. Kann das gut ausgehen?

Peinlicher Parcours Unfall

Zwei Typen zeigen auf einer Mauer ihr sportliches Können. Nicht schlecht, Allerdings hätte einer der beiden besser mal aufgepasst.

Dumm gelaufen beim Mountainbiking

Ja, Downhill kann nicht jeder. Als Mutter zweier Radsport-begeisterter Kinder kann ich ein Lied davon singen, wie die Klamotten nach Training und Rennen aussehen. Aber gleich einen “Köpper”?

Dumme Panne beim Powerkiten

Mal richtig schön am Strand auf den Coolen machen? Powerkiten? Gute Idee… nur an der Umsetzung sollte der Mann noch etwas üben.

Peinliche Cam-Aufnahme von Liebespärchen

Küssen würde ich ja auch gerne. Aber bitte nicht so 😉

Spee – die schlaue Art zu waschen

Die Waschmittelmarke Spee zeigt mit einer ordentlichen Portion Humor unterhaltsame Video-Clips, die das altbackene Werbe-Image abgelegt haben und definitiv dem Trend der aktuellen Zeit folgen. Absolut auf Social Media Netzwerke zugeschnitten und somit viral weist der Waschmittelhersteller auf die schlaue Art zu waschen hin. Denn das haben alle 7 Clips gemeinsam: Sie enden schmutzig. Dumm gelaufen!

Am Ende jeden Videos muss natürlich noch ein bischen Werbung reinpassen und der dezente Hinweis, dass Spee die schlaue Art zu waschen ist. Nur, wenn die Protagonisten ein gutes Waschmittel verwenden und schlau waschen, wird die Kleidung wieder tip top sauber und die Protagonisten können sich in ihr nächstes Fail-Abenteuer stürzen.

Spee ist eine marke von Henkel; ein Unternehmen, dass in den Bereichen

  • Laundry & Home Care
  • Beauty Care
  • Adhesive Technologies

tätig ist und 1876 gegründet wurde. Inzwischen arbeiten über 50.000 Mitarbeiter für den Mutterkonzern, zu dessen Marken neben Spee auch Schwarzkopf, Persil und Loctite zählen. Der Jahresumsatz 2014 lag bei 16,4 Mrd. Euro.

Von Spee gesponserter Beitrag!

Fernbeziehung und erstes Date (sponsored)

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es einen zauberhaften Tag in meinem Leben. Das erste Date. Schon drei Wochen zuvor überlegte ich, was ich anziehen werde. Welche Ohrringe, welches Make-up, welche Schuhe. Ein Kribbeln, verursacht von Schmetterlingen, Aufregung und großen Gefühlen. Es würde am Anfang eine Fernbeziehung werden. Je nachdem, wo mein Liebster arbeiten muss, trennen uns viele hunderte von Kilometer. Sein übervoller Terminkalender würde es nicht besser machen. Es würde so sein, dass wir uns nicht oft sehen können. Eine Herausforderung, als Liebespaar zuzusammenzuwachsen, Vertrauen aufzubauen und die bevorstehenden Zeiten des Vermissens zu überbrücken.

Die Welt dreht sich nur noch um Dich

Den ganzen Tag dreht sich der Kopf nur noch um einen Menschen. Kopfkino. Nachts. Schlaflos er dort. Schlaflos ich hier. “Ich denke an dich!” – die Botschaften mitten in der Nacht. “Bist du noch am Arbeiten?” – frage ich ihn. “Nein, ich kann nicht schlafen. Muss immer an dich denken!“. So ging es wochenlang.

Die Arbeit wurde uns beiden schwer. Für alles brauchten wir 3, 5 oder 100 mal so lang wie sonst. Wenn das Herz reagiert, ist der Verstand außer Kraft gesetzt. Keine Konzentration. Keine Disziplin. Stillstand, während sich gleichzeitig die Welt nur noch um einen Menschen dreht.

  • Wie soll das weitergehen?
  • Wie lange würden wir der Herausforderung Fernbeziehung gewachsen sein?
  • Wie geht es weiter, wenn unser erstes Date unsere Gefühle des Verliebtseins in Liebe verwandelt?

Könnten wir es lange in einer Fernbeziehung aushalten? Ich nicht! Er? Oder wäre Liebe auf Entfernung das Paral für die Schmetterlinge im Bauch? Einen Gedanken, der mich plagte und ihm keine Sorgen machte. Männer. Äußerst pragmatisch.

Liebe, Fernbeziehung, Komplikationen – damit stehen wir nicht alleine

Es ist leichter, sich zuerst physisch zu begegnen und sich dann zu verlieben. Im Zeitalter von Internet und Facebook passiert es immer öfter, dass sich Menschen über Grenzen hinweg kennenlernen und verlieben. Fernbeziehung vorprogrammiert. Man schreibt miteinander. Man telefoniert mit aneinander. Man stellt fest, dass man seelenverwandt ist. Da spielt räumliche Entfernung keine Rolle. Er und sie wollen es wissen. Ist er/sie auch im echten Leben so toll? Erstes Date. Prickelt es im Körper, wenn sie sich gegenüberstehen? Sich beide erstmals berühren?

Ariel präsentiert “Long Distance Love”

Beiden geht es gleich, wenn ihr erstes Date bevorsteht. Kleider machen Leute. Was zieht man an? Ariel ist fest davon überzeugt, dass Kleidung die Macht besitzt, das Beste aus sich herauszuholen. Deshalb hat das Brand ein Video herausgegeben, dass zwei Menschen in zwei verschiedenen Ländern in der Situation zeigt, in der auch ich mich befand.

Lida und Denis, weit voneinander entfernt und doch so nah. Armenien – USA. Erstes Date. Endlich. Beiden geht viel durch den Kopf. Was anziehen? Wie stylen? Was ist das perfekte Outfit für die erste Begegnung? Schnell noch 5 kg abnehmen? Ist er größer? Ist sie so, wie sie online wirkt?

Im Video ist es vor allem Lida, die sich Gedanken über ihr Outfit macht. Ein rotes Kleid. Sieht klasse aus und passt zu dieser hübschen Frau. Kleidung spielt eine große Rolle, um sich zu präsentieren. Sie steht für das, was unsere Identität ausmacht.

Lida hat mit ihrem roten Kleid die richtige Entscheidung getroffen. Denis sieht ebenfalls klasse aus. Doch mal ehrlich – so, wie zwischen denen beiden die Funken sprühen, hätten sie ihr erstes Date gewiss in Kartoffelsäcken erleben können. Denn aufrichtige Gefühle sind unzerrüttbar. DAS ist Liebe! Große Liebe.

Lida´s und Denis erstes Date veränderte ihrer beider Leben. Kurz nach dem ersten Treffen machte er ihr einen Heiratsantrag – Lida hat JA gesagt. Keine Fernbeziehung, sondern der Mut, sich zueinander zu bekennen. Gemeinsam in das Abenteuer zu gehen, miteinander das Leben zu meistern. Ohne Zweifel.

Studienergebnisse von Ariel

Saubere Kleidung ist 93 % der Menschen wichtig, die an einer Ariel Studie teilnahmen. Über die übrigen 7 % kann ich nur den Kopf schütteln, genauso wie über Menschen, denen Wasser und Seife Fremdworte sind.

Von 5 Europäern verhelfen 4 sich durch ihre Kleidung zu mehr Selbstvertrauen. Schade, denn der Blick in das Wesen eines Menschen wäre weitaus wertvoller.

Eine Fernbeziehung ist also gar nicht so schlecht, um sich näher kennenzulernen – ohne Äußerlichkeiten.

Die Geschichte von Ariel

  • 1966 – Ariel-Trommel mit Slogan “Ariel zum Reinweichen” erscheint erstmals auf dem deutschen Markt
  • 1968 – Klementine wird zum Kultstar der Waschmittelwerbung. 18 Jahre huscht Klementine mit ihrer weißen Latzhose und dem Slogan “Nicht nur sauber, sondern porentief rein” durch die Medien und wird zur unvergesslichen Werbeikone.
  • 1970er Jahre – Nachhaltigkeit, Innovation und ernergiebewusste Produkte und “Ariel für die Hauptwäche bis 60 Grad” prägen die Zeit
  • 2007 – Ariel gehört zu den meistverkauften Waschmitteln in Europa und wird in Europas größter Verbraucherstudie “Europeans Most Trusted Brands 2007″ von Reader´s Digest gekürt.

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Leben ohne Smartphone

Was die Generation Smartphone betrifft, bin ich ein Dinosaurier. Ein Leben ohne Handy konnte ich mir kaum vorstellen. Wie toll jedoch ein Smartphone ist, hätte ich nicht wirklich geahnt, bis ich sehr spät mein erstes besseres davon in den Händen hielt. Denn das vorige Modell wollte einfach nicht die Onlineverbindung herstellen und irgendwann fand ich mich damit ab, dass das schicke Mobiltelefon mit Touchscreen eben nur zum Telefonieren verwendet werden wollte.

Smartphones – ja, sie sind toll

Vor rund 4 Jahren schaffte ich mir ein neues Handy mit Touchscreen an – bereit für die uneingeschränkte Online-Mobilität. Und es klappte. Meine Neuanschaffung funktionierte diesmal auch online. Das gute Stück hat 2 Jahre viele, wirklich sehr viele Betriebsstunden leisten müssen, denn als erstes wirklich tolles Smartphone in der Familie durfte es nutzen. Von Musik hören über Videos auf YouTube gucken (“Mama, kann ich mal eine Bastelanleitung auf deinem Handy anschauen?”) bis zu Spielen und vielem anderen mehr. Jeder wünschte sich zu Weihnachten ein eigenes Smartphone, denn ganz ehrlich – diese mobilen Kommunikationsgeräte sind klasse. Bis zu dem Tag, an dem mein Leben ohne Handy weiterging.

Warum kein neues Mobiltelefon?

Einerseits technisch versiert – aus beruflichen Gründen – andererseits technisch vollkommen desinteressiert aus privaten Gründen. Welches Handy hätte ich mir als Ersatz kaufen wollen? Wieder Nokia? Nokia out! Sagen alle. iPhone? Nee, auf gar keinen Fall. Vor dieser Haltung kniet sogar der tollste Mann auf diesem Planeten vor mir nieder. Samsung? Keine Ahnung. Welcher Tarif? Welcher Anbieter? Woher soll ich das wissen? Mich durch den Anbieter- und Tarifdschungel zu schlagen, darauf hatte ich einfach keinen Nerv und selbst Seiten wie simyo und Co helfen mir nicht weiter, weil ich auf solche nüchternen Materien schlicht keine Lust habe. Zahlen und Geschäftsbedingungen lesen ist nicht meine Welt.

Badezimmerfliesen sind für Smartphones nichts

Ich bin keine Frau, die ihr Leben in allen Lebenslagen mit Versicherungen zupflastert. Eben nur das Nötigste. Und glücklicherweise hatte ich bisher noch keine größeren Versicherungsschäden, so dass im Schadensfalls verkraftbar ist, aus eigener Tasche zu zahlen. Eine Versicherung für´s Handy wäre also bei mir vollkommen unsinnig gewesen.

Doch dann. Vor rund einem Jahr passierte es. Tochterkind nahm mein geliebtes Nokia Handy mit zum Zähneputzen ins Bad. Mit Musik geht alles leichter. Klammheimlich mogelte sie mein Handy wieder auf meinen Schreibtisch und am nächsten Morgen sah ich: Display kaputt. Totalschaden. Shit happens. Und weil ich sowieso den ganzen Tag online arbeite und aufgrund meiner Lebenssituation eher froh bin, mal ein paar Stunden nicht für Jedermann erreichbar zu sein, folgte eine ziemlich gute Entscheidung: Ab sofort verläuft dein Leben ohne Handy.

Funktioniert es, ohne Handy zu leben?

Na klar. Ein Jahr lang ohne technischen Luxus habe ich nun hinter mir. Keine nervigen Anrufe, keine ätzenden SMS, kein Entknoten von Ladekabeln oder sonstigen Ärgernissen. Ruhe! Das hat was. Unterwegs sein und einfach mal abschalten können. Mal all die Dinge ungestört zu genießen, wenn ich nicht am Arbeiten, sondern einfach nur Privatmensch bin. Eine schöne Zeit, das Leben ohne Handy. Ein Jahr Genuss pur. Nichts, dass ich vermisst hätte. Insofern ein lohnenswerter Selbstversuch.

Aber … jetzt will ich ein Handy

Nun ist die Zeit gekommen, in der ich mir nichts sehnsüchtiger wünsche, als ein neues Handy. Eins, dessen Nummer ich nicht Hinz & Kunz gebe. Ein Smartphone, das zwar mit dem Internet, aber nicht mit meinen gefühlten 2 Millionen beruflich genutzten Accounts auf Twitter, G+, Facebook und Co verbunden ist.

Ich wünsche mir ein Mobiltelefon, das nur für meinen Herzensmenschen da ist. Eins, das nie klingelt – außer, wenn ER anruft. Einen Klingelton, den ich genauso lieben werde, wie ich diesen einen Mann liebe. Wenn er mich liebt, wird er mich anrufen! Er wird mir über den privaten Kanal seine Herzensbotschaften schicken, wenn er nur mal kurz zwischen der Arbeit Zeit hat.

Wann immer mein Handy mich ruft, weiß ich: Er denkt gerade auch an mich. Ein Jahr Leben ohne Handy war prima. Denn es gab niemanden mehr, der mich WIRKLICH hätte anrufen sollen. Doch jetzt ist ein Leben ohne Smartphone für mich nicht mehr denkbar. Jetzt ist alles anders.

 

Heimlichkeiten

Auf eine Tasse Kaffee. Beziehungen. Wie fangen sie an? Man begegnet sich. Man flirtet. Man trifft sich. Alles nimmt seinen Lauf. Bei uns? Anders. Distanz. Räumlich. Professionell. Was wäre wenn …? Ohne Heimlichkeiten?

Heimliche Beziehung – und was ist mit dem Vertrauen?

Darüber denken wir nicht nach. Es ist gut so. Und richtig. Nur wenn… dann! Niemand weiß es. Fast. Wem hast du dich offenbart? Überhaupt irgendjemand? Hast du deine Kinder gefragt, ob sie mich nett finden? Ich habe. Meine finden dich nett. Das ist wichtig. Was ist mit dem Rest der Welt. Hast du jemand, dem du dich anvertrauen kannst? Dem du dich anvertrauen WILLST?

Ich habe. Zwei. Sie teilen unsere Heimlichkeiten. Jede auf ihre Weise. Vielleicht lesen sie hier. Weil ich ihnen wichtig bin. Ihnen mein Glück am Herzen liegt. Doch meine Zeilen sind nur für dich. Worte und Sätze, die nur du verstehst. Denn ich will mich dir offenbaren. Mich dir anvertrauen. Dir vertrauen. Ein großer Schritt für mich.

Chaos statt Liebesglück

Bei einer Tasse Kaffee sitze ich hier. So viele Gefühle in mir. Chaos. Ordnung. Schmetterlinge. Erdung. Ungeduld. Fragezeichen. Der Herzenswunsch, es wäre anders. Wie hab ich das eigentlich sonst gemacht? Mich verliebt? Ich hasse dieses Gefühl.

Meine Gefühle machen mich angreifbar. All diese Dinge, die mich jetzt bewegen. Frauen quasseln. Männer tot. Kompliziert. Aber das MUSS raus. Ich muss es sagen. Schreiben. Weil mal 130, mal 500 oder noch mehr Kilometer zwischen uns liegen. Distanz ist nicht mein Ding. Also nicht immer. Aber bei dir. Da ist sie. Räumlich. Und innerlich. Beidseitig. Wortsalat. Kein klarer Gedanke. Ich labere rum. Ein Profi, der gerade keiner ist.

Heimlichkeiten fabrizieren Hirngrütze

Mein Mentor reißt mir heute Abend den Kopf runter. Weil ich nicht abliefern kann. Geht nicht. Hirngrütze. Wortsalat. Keine Selbstkontrolle. Meine Entschuldigung? Ich habe mich verliebt. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Hirntod! Ich habe die tollsten Geschäftspartner und Kollegen. DANKE.

Inmitten im Chaos: das gemeinsame Glück

Meine Katzendame latscht über die Tastatur. Das macht es weder besser noch schlimmer. Ich bin froh, dass sie wieder hier ist. Er hat sie mir gelassen und es gibt keine Heimlichkeiten. Nicht dort. Und ich bin reinen Herzens. Ein ungewohntes Gefühl. Ich schweife ab. Ich wollte über Heimlichkeiten schreiben. Über die, die wir jetzt haben müssen. Wir zwei. Ein Team. Ein PRIVATES Team. Hui. Das sorgt für Zündstoff. Deshalb Heimlichkeiten. Eine Weile. Bis wir uns etwas sicherer sind. Erst müssen WIR wissen. Wenn!

Zeit zum Genießen verschaffen. Davon werden wir nicht viel haben. Weil unsere Ziele uns verbinden, uns wichtig sind. Menschen brauchen uns. Vielleicht eine kleine Auszeit. Sanieren. Beschnuppern. Genießen. Zusammenwachsen. Zusammenschweißen. Inmitten allem Trubel. Kraft tanken. Reserven auffüllen. Weitermachen.

Dann brauchen wir einen Plan. Was kommt nach den Heimlichkeiten? Denkst du auch darüber nach? Ich schon. Von Anfang an. Pferde vor der Apotheke. Reihenweise. Andere werden uns feiern. Es wird egal sein. Es muss egal sein.

Warum sind Frauen so kompliziert?

Das Männer-Frauen-Ding. Zwischen Männern und uns Frauen ist es nicht immer einfach. Scheinbar denkt und fühlt jedes Geschlecht auf seine Weise – die dahinterstehende Logik erschließt sich dem jeweils anderen nicht. Die Menschheit scheint auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage:

“Warum sind Frauen so kompliziert?”

Gleichzeitig gälte es auch, eine andere Frage zu beantworten:

“Warum sind Männer so kompliziert?”

Vielleicht sind beide nicht kompliziert, sondern Empfindungen und Denkweisen weichen geschlechterbedingt voneinander ab.

Ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Schatz, was denkst du?
Sie: “Och, nichts!
Er: “Dann ist ja alles gut!

Nichts, absolut gar nichts ist gut. In ihr brodelt es innerlich. Er ahnt es. Doch er will jetzt auf gar keinen Fall das Feuerzeug an die Zündschnur halten. Weil er weiß, was kommt und doch lieber seine Ruhe haben will. Eigentlich gar nicht so unpraktisch – für ihn.

Noch so ein typisches Männer-Frauen-Ding

Er: “Warum schweigsam?
Sie: “Weil es besser ist, jetzt gerade!
Er: “Sagst du mir warum?
Sie: “Nein!
Er: “Okay!

Gut. Zugunsten von ihm muss ich jetzt sagen:

“Glück gehabt.”

Als Frau denke ich:

“Scheiß-Kerl! Warum hast du so schnell locker gelassen. Du weißt doch ganz genau, dass was im Busch ist. Liebst du sie? Dann kümmer dich. Zeig, dass es DIR wichtig ist. Arschloch! Nee, nicht wir Frauen sind kompliziert. Ihr, IHR Männer. Ihr seid blöde. Und kompliziert!”

Warum sind Frauen so kompliziert?

Als Frau kann ich beide Situationen sehr gut nachvollziehen und demzufolge auch erklären. Männer sind extrovertiert, fackeln nicht lange rum, sondern posaunen raus, was ihnen auf die “Nüsse” geht. Direkt, ohne Geschwafel. Frauen sind die Denker und Fühler. Kopfkino. Sie machen zunächst die Dinge mit sich selbst aus.

Spielen in Gedanken alle Möglichkeiten durch.

Wenn ich das sage, macht er dies.”

Sollte er – wenn er gut beraten sein will. Tut er aber nicht.

Wenn ich dies sage, reagiert er so!

Tut er aber auch nicht. Weil Männer andere Denkschemen anwenden. Blöderweise wir Frauen auch. Chaos. Missverständnisse. Streit. Im schlimmsten Fall ist die emotionale Entzweiung vorprogrammiert.

Noch ein Beispiel für ein typisches Männer-Frauen-Ding

Sie bedrückt etwas. Er merkt es. Und überlegt:

Stell´ich jetzt die alles entscheidende Frage? – Oder besser nicht?

Sie hofft, er stellt sie. Für ihn ein Desaster. Er hofft zugleich, dass ihm diese eine blöde Frage bloß nicht über die Lippen kommt. Für sie ein Desaster. So oder so ist Ärger vorprogrammiert. Beide in einer heiklen Situation. Er presst auf jeden Fall die Lippen zu. Sicher ist sicher. Was natürlich auch wieder einem Pulverfass kurz vor der Explosion gleich kommt.

Männer und Frauen: Miteinander-Sprech-Terror

Eine verfahrene Situation. Wenn sie etwas bedrückt, sollte die Frau es aussprechen. Demgegenüber steht allerdings, dass Männer nicht vollgelabert werden wollen. Anders kann sie nicht. Sie will sich erklären. So, dass er versteht. Ihm würde eine kurze, unkomplizierte Antwort vollkommen reichen. Geht nicht. Frauen MÜSSEN labern. Weibliche Genetik. Vorprogrammiert. So wie das genetisch veranlagte Bedürfnis der Männer, eine präzise Ansage zu erhalten. Damit kommen Männer klar. Frau hält besser die Klappe. Sie will schließlich keinen Streit.

Zwei elementare Gegensätze stehen sich gegenüber und der Konflikt ist vorprogrammiert, obwohl es ihn nicht gibt. Meist ist es nur eine klitzekleine Kleinigkeit, die aus der Welt zu schaffen wäre. Treffen in der Mitte. Jeder einen Schritt auf den anderen zu. Schon wäre alles in Ordnung. Leider ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Wer macht den ersten Schritt? Wenn man sich nicht gleichzeitig aufeinander zu bewegt?

Der Mann geht die Sache pragmatisch an:

“Sie will was – also soll sie anfangen.”

Die Frau denkt sich:

“Wenn du mich liebst, machst du JETZT das Richtige.”

Schwups. Schon ist das Kind in den Brunnen gefallen. Es geht weiter. Er wartet. Sie wartet. Beide vergebens. Er – dreht sich rum und denkt kurz vorm Einschlafen:

“Dann kann es ja nicht so wichtig gewesen sein!”

Für sie bricht eine Welt zusammen.

“Er liebt mich nicht, sonst würde er jetzt nicht schlafen, sondern mich in den Arm nehmen mich mindestens bis zum Sonnenaufgang trösten und mir seine unendliche Liebe bekunden.”

Sie liegt die ganze Nacht wach. Tränen ins Kopfkissen. Kopfkino. Schmetterlinge abknallen. Einen nach dem anderen.

Indes dreht er sich 30 x grunzend im Schlaf rum, wacht kurz auf und denkt:

“Gott sei Dank rappelt der Wecker noch nicht, damit ich pünktlich und fit zur Arbeit komme.”

Ja, er hat den ganzen Tag gearbeitet. Schlaf verdient. Sie aber auch. Doch sie pfeift auf den Schlaf. Kopfkino.

Ein Paradebeispiel, wie es in wohl jeder Beziehung läuft. Während er sich genüsslich im Bett wälzt und sich den Wolf schnarcht, liegt sie wach und stellt die ganze Beziehung in Frage. Über Stunden hinweg grübelt sie. Sinniert. Zweifelt an seinen Gefühlen. Dann an ihren Gefühlen. Irgendwann holt sie die Nacht ein. Müdigkeit. Die verheulten Augen fallen zu. Kurz bevor die Sonne aufgeht und der Wecker rappelt.

Frauen nach einer Stunde Schlaf – Kriegsgefahr!

Sie. Pflichtbewusst. Der Wecker rappelt. Senkrecht.

“Los, aufstehen. Du musst zur Arbeit.”

Er:

“Guten morgen, Schatz! Gut geschlafen?”

Das Bett wird zum Minenfeld. Spätestens in der Küche treffen beide aufeinander. Dicke Luft. Explosionsgefahr. Es passiert. Ein klitzekleines Fünkchen. Sie explodiert. Der arme Kerl. Schnell ins Hemd springen. Krawatte um den Hals und ab durch die Mitte. Bloß weg hier. Nicht, ohne noch schnell einen Dolchstoß in ihr Herz zu rammen. Rums. Tür zu.

“Das hat gesessen. Was macht die mich auch so blöde an!”

Distanz

Sie verbringt den Tag zuhause. Er unterwegs. Kopfkino. Beide. Er dort. Sie hier. Was macht er? Was macht sie? Hat er geschrieben? Hat sie geschrieben? Denkt er gerade an mich? Denkt sie jetzt an mich? Was machst DU? Ich. Ich starre Minute um Minute auf den Bildschirm. Schließe die Augen. Rufe dich. Schreib mir. Jetzt. Bitte. Ich rufe dich.

Sie hört Musik. Sonst Hardcore. Jetzt Joel Brandenstein. Diese Liebe. Ja. Liebe. Sie macht es möglich. Aneinander denken. Miteinander das gleiche fühlen. Auch, wenn man kompliziert ist. Die Blitze einschlagen und die Türen knallen. Nur nicht zu oft. Nicht als Psychospiel. Ehrlichkeit. Miteinander. Nicht gegeneinander.

Den ganzen Tag höre ich Musik. Deutsch. Gefühlvoll. Gänsehaut-Stimmen. Diese Musik hat mich gerettet. Über die Distanz. Und jetzt. Meine Gefühle tragend, wenn ich am zweifeln war. Mir die Puste ausging.

Distanz tut manchmal gut. Kopfkino. Grübeln. Sinnieren. Distanz. Um dich wachzurütteln. Melde dich. Jetzt. Mit den richtigen Worten. Tu mir gut. Zeige, dass DU fühlst, was ICH brauche. Denn das ist es, was ich will. Dass du spürst. Ohne Worte.

Warum sind Frauen kompliziert? Warum sind Frauen SO kompliziert? Warum gibt es überhaupt so ein typisches Männer-Frauen-Ding? Kann das nicht einfach einfach sein? Unkompliziert? WIR sind kompliziert! Beide.

0:38 Uhr. Du schickst mir dein Herz.

“Und was fange ich jetzt damit an?
Herr X… das ist so kompliziert…
Iwie iss kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.
Und das fühlt sich bei mir nicht gut an.
Ich will und brauche Klarheit… nicht irgendwann, sondern bevor ich den blöden Viechern mit `ner Dose Paral an den Kragen gehe.”

Es ist passiert. Du hast es getan. Die richtige Frage im richtigen Augenblick. DU hast sie gestellt.

“Was willst du wissen?”

“Zwei Dinge… wann du kommst und was dann passiert”

“Sonntag
Mit Kindern
Was passiert?
Hmmmmm…
Weisst du das ?
Das ist das was wir nur beide wissen und entscheiden”

Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Ohne Schmerzen. Ohne Seitenhiebe. Ohne Missverständnisse.

Warum ich das schreibe: Nur für dich

Sind wir schon ein Paar? Irgendwie. Nicht. Doch. Woher sollen wir das so genau wissen. Es sind die Schmetterlinge im Bauch, die fliegen. Inmitten aller Turbolenzen. Manchmal vom Sturm ganz schön gebeutelt. Aber sie flattern. Tapfere kleine Fighter. Wie sollte es auch anders sein?

Ich kann nicht vertrauen. Nur fühlen. Wir sind keine 17 mehr. Erfahrungen gesammelt. Nicht nur gute. Zweifel. Angst, was wenn…? Falls nicht? Oder wenn doch? Geht es dir genauso? Bist DU ehrlich? Betone ich meine Ehrlichkeit nur? Wortkünstlerin. Ich kann alles formulieren. In jede Richtung. DU. Der Stratege. Bin ich Teil einer Strategie? Mittel zum Zweck? Weil es praktisch wäre, wenn? Geht es dir auch so? Spielen uns die Schmetterlinge einen Streich? Flattern sie EHRLICH? Werden sie am Sonntag weiterflattern?

Ich WILL das. Ich habe geträumt. Und der Traum hat mir Hoffnung, Zuversicht und Kraft gegeben. Es hat mir gefallen. Mir gut getan. Dich angesteckt. OBWOHL es so absurd zu träumen war. Ohne Grund. Ich will daran festhalten, auch wenn die Kraft mir langsam ausgeht.

Und was ich noch WILL. Keine Pulverfässer. Keine Zündschnüre. Keine Minenfelder. Keine Explosionen in der Küche. Keine vollgeheulten Kopfkissen. Vertrauen, dann hast du meine Liebe sicher.

1.386 Worte. Ja, Profi halt. Geschwafel? Nein. Die ehrlichsten Worte, die ich für Geld niemals schreiben könnte. Worte, die du lesen musst. Weil es wichtig ist. Weil DU mir wichtig bist. Danke für deine Zeit. Und auch ein dickes Dankeschön an die Sänger mit ihren phantastischen Stimmen …